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KASIMIR UND KAROLINE
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Theatre
Montag, 24 Aug. 2026 21:00
Es gibt Termine vom 03 Aug. 2026 bis 25 Aug. 2026

von Ödön von Horváth Regie: Mona Kraushaar Bühne und Kostüme: Katrin Kersten Lichtgestaltung: Luca Bellemo mit: Linda Covi, Emil Lug, Sebastian von Malfèr, Christoph Griesser, Janine Wegener, Georg Kofler, Helmuth Mederle, Alexander Rainer, Mia Nicolussi, Anton Steiner zum Stück: „Und die Liebe höret nimmer auf“ lautet das Motto, das Ödön von Horvath seinem Stück voranstellt. Aber im Rausch des Volksfests, zwischen Achterbahn und Zuckerwatte, endet die Liebe von Kasimir und Karoline. Kasimir, der an diesem Tag seine Kündigung als Chauffeur erhalten hat, und Karoline, die ihren Traum vom besseren Leben träumt. Während das Fest um sie herum ausgelassener wird, treiben die beiden immer weiter auseinander. Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in menschliche Abgründe. Menschen begegnen einander, benutzen einander und träumen im Taumel davon, die Grenzen ihres Seins zu verschieben. Wie durch ein Brennglas blickt Horváth auf diese zwischenmenschlichen Beziehungen, die von der ökonomischen Krise in Mitleidenschaft gezogen werden - ein Brandbeschleuniger für den Zerfall von Liebe, Glaube und Hoffnung. Tragikomisch und mit melancholischer Poesie erzählt der Autor von der Suche nach Glück in schwierigen Zeiten; von Liebe, Armut, Hoffnung und der Frage, ob man dem eigenen Schicksal entkommen kann.

Schulhof der Grundschule Neumarkt Schulplatz 9, Egna, BZ
MurX-Show beim Langen Mittwoch
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Theatre
Mittwoch, 26 Aug. 2026 19:00-19:30 | 20:30 - 21:00

Die MurX-Schüler der Tanzwoche (17.–21. August) präsentieren beim Langen Mittwoch in Eppan (Innenhof des Lanserhaus) tolle Choreogaphien aus Film Theater und Musical. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Auftritt voller Energie, Kreativität und Tanzfreude!

Lanserhaus Johann-Georg-Plazer-Straße, 22, 39057 St. Michael, Autonome Provinz Bozen - Südtirol, Eppan a.d.Weinstr., BZ
TeaTrekking con (S)Legati
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Theatre
Mittwoch, 26 Aug. 2026 21:00-22:30 |

Teatro, movimento e storia della montagna si intrecciano in un percorso speciale a Castel Firmian. Durante un’escursione di circa due ore, il gruppo esplora il castello a piedi, accompagnato da due attori. In quattro luoghi selezionati lungo il percorso, brevi momenti di teatro e narrazione della durata di circa 15–20 minuti ciascuno, invitano a fermarsi, ascoltare e lasciarsi coinvolgere dall’atmosfera e dalla storia di Castel Firmiano. Il biglietto d’ingresso costa 15 euro. Con il biglietto è possibile visitare anche il museo. Il museo e il ristorante rimarranno aperti ininterrottamente fino all’inizio dello spettacolo teatrale.

Messner Mountain Museum Firmian Via Castel Firmiano, 53, Bolzano, BZ
TeaTrekking mit (S)Legati
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Theatre
Mittwoch, 26 Aug. 2026 21:00-22:30 |

Während einer etwa zweistündigen Wanderung erkundet die Gruppe das Schloss zu Fuß und wird dabei von zwei Schauspielern begleitet. An vier ausgewählten Orten entlang des Rundgangs laden kurze Theater- und Erzählmomente von jeweils etwa 15–20 Minuten dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und den besonderen Charakter von Schloss Sigmundskron auf sich wirken zu lassen. Das Eintrittsticket kostet 15 Euro. Mit dem Ticket kann auch das Museum besucht werden. Museum und Restaurant bleiben durchgehend bis zum Beginn der Theatervorstellung geöffnet.

Messner Mountain Museum Firmian Via Castel Firmiano, 53, Bolzano, BZ
NATUR (VER)SUCHEN
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Theatre
Donnerstag, 27 Aug. 2026 19:30-21:00 |

THEATERPERFORMANCE / FREIER EINTRITT / ANMELDUNG ERWÜNSCHT Wir kommen zusammen. In einem Raum, innen. Ohne das Krabbeln, Rauschen, Rascheln und Plätschern der Natur draußen. Hier versuchen wir selbst, was die Natur jeden Tag tut: wachsen, sich verwandeln, vernetzen, erhalten, kommunizieren. Aber können wir das? Die Sprache der Natur verstehen, sie vielleicht sogar sprechen lernen? NATUR (VER)SUCHEN ist eine Theaterperformance, die die Beziehung zwischen und die Gegenüberstellung von Mensch und Natur befragt. Es wird ausprobiert, gesucht und versucht, um ökologische Zusammenhänge spürbar zu machen. Wir schauen auf unsere Position(en) und Spielräume im großen Netzwerk, in dem jede Handlung wirkt, jedes Wesen zählt. Wir machen einen Raum auf, un nachzudenken, laden zum Handeln ein und zu Begegnung, Austausch und Verbindung - zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen. Ein Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater

BASIS Vinschgau Venosta, Drusus-Kaserne/Caserma Druso Zugang über Kortscherstraße/Accesso via Corzes 39028 Schlanders/Silandro BASIS Vinschgau Venosta, Drusus-Kaserne/Caserma Druso Zugang über Kortscherstraße/Accesso via Corzes 39028 Schlanders/Silandro, Val Venosta, BZ
TRANSART26 | Opening mit Haydn Orchester
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Theatre
Donnerstag, 10 Sep. 2026 20:00

Simon Steen-Andersen + Michael Gordon & Bill Morrison Das Transart Festival wird mit CRASH, einer Musikperformance, die sich klanglichen und audiovisuellen Erforschungen widmet, eröffnet. Diese ist in Zusammenarbeit mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient entstanden. Mit den italienischen Erstaufführungen von Simon Steen-Andersens Piano Concerto und Gotham von Michael Gordon und Bill Morrison werden Konventionen gesprengt und die Grenzen des traditionellen Konzerts neu definiert. Unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni interpretiert das Haydn-Orchester die beiden Werke und befeuert einen intensiven Dialog zwischen Klang und Bild. Das musikalische Erlebnis verwandelt sich dabei in ein dichtes, pulsierendes Zusammenspiel der Sinne. Piano Concerto von Simon Steen-Andersen Das Leitmotiv des Werks Piano Concerto (2014) von Simon Steen-Andersen ist das Experiment. Der dänische Komponist ist bekannt für seine Fähigkeit, Performance, Video und klangliche Forschung zu radikal neuen Ausdrucksformen zu verweben.  Auf der Bühne entfaltet sich ein beeindruckender multimedialer Dialog: Eine Pianistin - in Bozen Ning Yu - interagiert an einem perfekt intakten Konzertflügel mit der Videoinstallation eines anderen Pianisten, der seinerseits an den Überrestem eines Flügels spielt, den man aus acht Metern Höhe auf einen Betonboden fallen ließ. Das digitale Gegenüber in diesem virtuellen "Doppelkonzert" ist Nicholas Hodges, Ikone der zeitgenössischen Klaviermusik, der das Werk 2014 in Donaueschingen uraufführte und hier indirekt zu Transart zurückkehrt.  Die permanente Spannung zwischen der Präzision des intakten Flügels und der rohen Kraft der Zerstörung am anderen Instrument wird selbst zum musikalischen Material. Das Orchester nimmt die Energie auf, verstärkt sie und formt daraus eine Partitur von außergewöhnlicher Präzision, die das Ereignis in Raum und Zeit ausdehnt. Gotham von Michael Gordon und Bill Morrison Gotham ist eine sensorische und hypnotische Reise nach New York, die Stadt, die niemals schläft. Erzählt wird sie vom Komponisten Michael Gordon und dem Filmemacher Bill Morrison. Musik und Archivaufnahmen des frühen 20. Jahrhunderts zeigen eine Metropole im tiefgreifenden, industriellen Umbruch. Sie verschmelzen zu einer filmischen Sinfonie, die das Gedächtnis der Stadt in lebendige, pulsierende Materie verwandelt. Baustellen, rauchverhangene Skylines und plötzliche pastorale Bilder, wie etwa von einer Schafherde mitten im Central Park, fügen sich zu einem fragmentierten Porträt einer Stadt in ständigem Wandel zusammen. Die Partitur entfaltet sich, mal zerbrechlich, mal überwältigend, und fängt dabei das Chaos und die unerschöpfliche Energie der Metropole ein. Gotham idealisiert nicht: Es zeigt Staub, Lärm, den rastlosen Rhythmus und all die Härte und Faszination dieser Stadt. Daraus entsteht eine immersive Erfahrung, die ihre Zuschauer direkt in das Herz der Metropole zieht – zwischen Erinnerung, Bewegung und Traum. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen.

Ex-Masten Sebastian-Altmann-Straße 16, Bozen, BZ
TRANSART26 | Mōdraniht. Songs of Winter War
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Theatre
Freitag, 11 Sep. 2026 20:00

Opera Aperta Wie macht man Oper im vom Krieg bestimmten Alltag? Das ukrainische Kollektiv Opera Aperta stellt sich dieser Frage mit einer interdisziplinären Arbeit zwischen Theater, Musik und politischer Reflexion. Mōdraniht. Songs of Winter War folgt einem Ensemble auf einer Reise durch Stile, Texte, Zeiten und Erzählebenen. Verarbeitet werden auch reale Reiserfahrungen des Kollektivs, von den Karpaten, deren Geschichte von Konflikten und politischen Veränderungen geprägt ist, über den Aralsee, Symbol einer der größten menschengemachten Umweltkatastrophen, bis nach Silió in Kantabrien, wo mit „La Vijanera“ ein archaischer Karnevalsbrauch als gemeinschaftliches Fest weiterlebt. Dramaturgischer Fixpunkt ist das heidnische Ritual der Mōdraniht, der „Nacht der Mütter“. Ein kraftvolles, hochaktuelles Musiktheater, das reale Konflikte, Kriegstraumata und Umweltkatastrophen in eine rituelle Erzählung transformiert. Empfohlen ab 18 Jahren. Die Performance enthält Nacktheit. Es werden Stroboskopeffekte und laute Geräusche verwendet.

Ex-Masten Sebastian-Altmann-Straße 16, Bozen, BZ
TRANSART26 | Casa della Performance - Drawn to Risk
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Theatre
Samstag, 12 Sep. 2026 11:00-12:30 |

Südtiroler Künstlerbund + Fondazione Antonio Dalle Nogare DRAWN TO RISK entsteht aus der Zusammenarbeit zwischen dem Südtiroler Künstlerbund (SKB) und der Antonio Dalle Nogare Stiftung im Rahmen von Transart. In einer performativen Matinee verwandeln sich die Ausstellungsräume in ein Haus der Performance – einen lebendigen Ort für Forschung, Experiment und Begegnung. Das Projekt fördert mutige und radikale performative Praktiken, die das Verhältnis von Körper, Raum und gesellschaftlichen Fragestellungen durch unmittelbare physische oder mentale Handlungen erforschen. So entstehen neue Perspektiven, während die Museumsräume zu Orten künstlerischer Präsenz und aktiver Interaktion werden. DRAWN TO RISK versteht Kunst als Labor der Gegenwart – als Raum für Experiment, Offenheit und Austausch – und möchte der Performancekunst in Südtirol mehr Sichtbarkeit verleihen. ausgewählte Künstler*innen: Matteo De Caminada, frranzrrrina, Peter KOMPRIPIOTR Holzknecht, Katharina Theresa Mayr, Harald Plattner, Camilla Prey, Susanna Schoenberg, Leander Schwazer, Lena Simonetti, Valeria Stuflesser

Antonio Dalle Nogare Foundation Rafensteinerweg 19, Bozen, BZ
TRANSART26 | Ouverture (Extras)
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Theatre
Samstag, 12 Sep. 2026 18:00

Fernando Strasnoy, Gaetano Palermo, Michele Petrosino, Giuliana Kiersz DRAWN TO RISK entsteht aus der Zusammenarbeit zwischen dem Südtiroler Künstlerbund (SKB) und der Antonio Dalle Nogare Stiftung im Rahmen von Transart. In einer performativen Matinee verwandeln sich die Ausstellungsräume in ein Haus der Performance – einen lebendigen Ort für Forschung, Experiment und Begegnung. Das Projekt fördert mutige und radikale performative Praktiken, die das Verhältnis von Körper, Raum und gesellschaftlichen Fragestellungen durch unmittelbare physische oder mentale Handlungen erforschen. So entstehen neue Perspektiven, während die Museumsräume zu Orten künstlerischer Präsenz und aktiver Interaktion werden. DRAWN TO RISK versteht Kunst als Labor der Gegenwart – als Raum für Experiment, Offenheit und Austausch – und möchte der Performancekunst in Südtirol mehr Sichtbarkeit verleihen. ausgewählte Künstler*innen: Matteo De Caminada, frranzrrrina, Peter KOMPRIPIOTR Holzknecht, Katharina Theresa Mayr, Harald Plattner, Camilla Prey, Susanna Schoenberg, Leander Schwazer, Lena Simonetti, Valeria Stuflesser

Stadttheater G. Verdi Platz 40, Bozen, BZ
TRANSART26 | ERASERHEAD XIU XIU + theukhasmorefoodbanksthanb
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Theatre
Samstag, 12 Sep. 2026 20:00

Xiu Xiu + Matthew Herbert In den Räumen von Rothoblaas treffen im Rahmen einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Museion zwei visionäre Ansätze klanglicher Experimentierfreude aufeinander: Xiu Xiu, das kompromisslose Experimental-Duo um Jamie Stewart und Angela Seo, und Matthew Herbert, ein wegweisender Künstler, dessen Schaffen die Konventionen elektronischer Musik immer wieder aufs Neue herausfordert. ERASERHEAD XIU XIU von Xiu Xiu ERASERHEAD XIU XIU ist eine intensive Auseinandersetzung mit David Lynchs Debütfilm Eraserhead (1977). Nach Plays the Music of Twin Peaks widmet sich die US-amerikanische Experimental-Alternative-Band Xiu Xiu erneut dem Kosmos des Regisseurs und ihn in ein audiovisuelles Gesamterlebnis. Musik und eigens geschaffene Bildwelten – Originalaufnahmen, Lichtblitze, analoge Texturen und verfremdete Montagen – greifen ineinander und erinnern an Lynchs unverwechselbare Ästhetik. Mit Live-Aufnahmen, selbstgebauten Instrumenten, Orgel, modularen Synthesizern, Stimme und Elementen der Musique concrète erschaffen Jamie Stewart und Angela Seo einen hypnotischen Klangraum, der zentrale Motive des Films aufgreift und in einer dichte audiovisuelle Form überführt. So entsteht eine eigenständige Neuinterpretation von Eraserhead, die die Grenzen zwischen Traum, Erinnerung und Wirklichkeit verschwimmen lässt. theukhasmorefoodbanksthanbranchesofmcdonalds.com von Matthew Herbert Seit mehr als dreißig Jahren verwandelt Matthew Herbert Klänge aus der Wirklichkeit in elektronische Musik, die gleichzeitig politisch, dabei aber auch emotional und körperlich erfahrbar ist. Für sein neues Projekt greift er eine alarmierende Entwicklung auf: Im Vereinigten Königreich gibt es inzwischen mehr Tafeln und Lebensmittelausgabestellen als McDonald’s-Filialen. Ihre Zahl ist von rund 35 im Jahr 2010 auf über 2.800 gestiegen. Für dieses Werk hat Herbert die Klänge jener Dinge aufgenommen, die dort besonders häufig gebraucht werden: Konservendosen, Verpackungen, Flaschen, Kartons, Seife, Windeln, Reis oder Shampoo. Aus diesen Geräuschen entwickelt er kraftvolle, tanzbare elektronische Musik, die Energie mit gesellschaftlicher Realität verbindet. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen. Im Ticket ist auch der Zugang zum Symposium SOUNDS LIKE THE FUTURE – Giorgio Moroder across media, arts and communication enthalten, das am selben Tag um 09:30 Uhr an der Freien Universität Bozen stattfindet.In den Räumen von Rothoblaas treffen zwei visionäre Positionen klanglicher Experimentierfreude aufeinander – im Rahmen einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Museion: Xiu Xiu, das kompromisslose Experimental-Duo um Jamie Stewart und Angela Seo, und Matthew Herbert, ein wegweisender Künstler, dessen Schaffen die Konventionen elektronischer Musik immer wieder aufs Neue herausfordert.

Rothoblaas Etschweg 2/1, Kurtatsch a.d.Weinstr., BZ
TRANSART26 | Dell'amore oscuro
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Theatre
Montag, 14 Sep. 2026 20:00

ZOE - Theater im Forst Inspiriert von Federico García Lorcas Sonetos del Amor Oscuro verwebt Dell’amore oscuro Wort, Musik und Tanz, um ein absolutes Gefühl wiederzugeben. Das Material hat einen besonderen Entstehungshintergrund, Lorca schrieben diesen Zyklus von erotischen Gedichten im Jahr 1935 für Juan Ramírez de Lucas, die Texte wurden jedoch von seiner Familie jahrzehntelang zurückgehalten und erst in den 1980er Jahren posthum veröffentlicht. Die Aufführung ist das Ergebnis eines transdisziplinären Prozesses, in dem der Text zur Wurzel eines fließenden, gleichberichtigten Dialogs zwischen den künstlerischen Ausdrucksformen wird. Auf der Bühne verkörpern ein Streichquartett, ein Schauspieler und ein Tänzer die Intensität der Sonette: Sechs Körper interagieren in Ausübung ihrer Disziplin, um die Unmittelbarkeit und Intimität dieser Worte wieder zum Leben zu erwecken. Die Gedichte, von einem Mann für einen Mann und nur für ihn geschrieben, überschreiten gerade in ihrer Radikalität das Besondere und werden universell: Sie beschwören Leidenschaft und Verletzlichkeit herauf, sind dabei zutiefst erschütternd. Dell’amore oscuro, bei Transart in der Uraufführung zu erleben, ist eine Hymne an die Freiheit des Fühlens, eine Reise in die verwundete und leuchtende Schönheit einer grenzenlosen Liebe. “Tra come mi ami, e come ti amo io / Aria di stelle, tremito di pianta” Die Aufführung ist auf Italienisch mit Deutsche Untertiteln. Dieser Veranstaltung vorausgeht der Videotalk : **Constance Debré in Conversation with Alice Friedland - Recorded Remotely** Constance Debré, ehemalige Strafverteidigerin aus einer prominenten französischen Familie, begann mit Anfang vierzig zu schreiben. Die Entwicklung ihres Schreibens, literarische Einflüsse, Begegnungen mit anderen Autorinnen und Autoren sowie persönliche Reflexionen stehen im Mittelpunkt des für Transart aufgezeichneten Videogesprächs mit Alice Friedland.

Ex-Masten Sebastian-Altmann-Straße 16, Bozen, BZ
TRANSART26 | Flamenco sin género(s). An Introduction
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Theatre
Dienstag, 15 Sep. 2026 18:00

Rocío Márquez, Javi Mora, Los Voluble Ein Abend mit Talks und Performances eröffnet das von Esther Regueira Mauriz kuratierte Projekt Flamenco sin género(s). Im Mittelpunkt steht Flamenco als lebendige, sich ständig wandelnde Kunstform, entstanden aus romani, muslimischen, jüdischen und christlichen kulturellen Einflüssen. Angesiedelt zwischen Tradition und Avantgarde versammelt das Projekt spannende Positionen des zeitgenössischen Flamenco. Es zeigt künstlerische Praktiken, die sich festen Kategorien entziehen und dabei auch gesellschaftliche Fragen der Gegenwart kritisch und experimentell verhandeln. Mit Rocío Márquez – für diesen Anlass begleitet von Javi Mora – und Los Voluble bietet der Abend einen ersten Einblick in die künstlerischen Perspektiven des Projekts. Die Veranstaltung ist ein Vorgeschmack auf die Abende am 17. September im NOI Techpark Bozen und am 18. September im Stadttheater Bruneck.

Mercato Centrale - WaltherPark Südtiroler Platz 1, Bozen, BZ
TRANSART26 | Lieder ohne Worte
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Theatre
Dienstag, 15 Sep. 2026 20:00

Thom Luz Ein rauchendes Autowrack auf einer nächtlichen Waldlichtung, aus dessen kaputtem Radio romantische Salon-Träume von Felix Mendelssohn Bartholdy rauschen. Diese musikalische Crash-Skulptur wird im Lauf einer Vorstellung von fünf Klang- und Illusionsexpert*innen minutiös aufgebaut - Scherbe um Scherbe, Klang um Klang. In der Gegenüberstellung zu dieser sich langsam zusammensetzenden Blech-Katastrophe erweitert ein elektrisches Kammermusiktrio Mendelssohns Klavierzyklus Lieder ohne Worte um ungeahnte Hall- und Geräuschdimensionen. So wird das Ende eines Road-Movies zum Ausgangspunkt der neuen Musiktheater-Entwicklung des Schweizer Regisseurs und Bühnenbildners Thom Luz. Lieder ohne Worte handelt von Schock und Sprachlosigkeit, von Perspektivenwechseln, Zerstörung und Zukunft und der notwendigen Neukonstruktion der Gegenwart. Wie haben wir uns gegen die Wand gefahren? Existieren wir noch? Und was nun? Wo die Worte nicht hinreichen, formieren sich die Töne neu. Im Zusammenspiel von katastrophischen Bildern und musikalischen Überlagerungen entsteht eine filigrane, minutiös durchdachte Raumkomposition. Wenig Sprache auf Deutsch/Englisch/Französisch mit Untertiteln.

Stadttheater G. Verdi Platz 40, Bozen, BZ
TRANSART26 | An Masken glauben
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Theatre
Donnerstag, 17 Sep. 2026 18:0019:00

Romeo Castellucci Romeo Castellucci kehrt mit Credere alle maschere (wörtlich "An die Maskenglauben") zu Transart zurück. Die neue Arbeit wurde beim FOG Performing Arts Festival der Triennale Milano uraufgeführt. Es handelt sich um eine immersive Performance, die die Verantwortung des eigenen Blickes ins Zentrum stellt – zwischen Bildern, Worten, Stille und Masken. Ein leerer, steriler Raum. Am Eingang liegen fünfzig Masken bereit, die die eigene Identität in den Hintergrund treten lassen und die Zugehörigkeit zu einer temporären Gemeinschaft namenloser Gesichter ermöglichen. In dieser Anonymität werden die Betrachtenden selbst zu Betrachteten, umgeben von spannungsgeladener Stille. In der Mitte des Raumes steht ein einzelner Stuhl – ein Objekt, das ohne Worte Assoziationen von Gewalt heraufbeschwört. Die theatrale Fiktion beginnt zu bröckeln, und mit ihr die beruhigende, gewohnte Trennung zwischen Bühne und Publikum. Mit Credere alle Maschere („An die Masken glauben“), uraufgeführt auf der Triennale Milano, zeigt sich Romeo einmal mehr als prägende, radikale Figur des zeitgenössischen europäischen Theaters. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, als Zuschauer*in keinen Rückzugsort zu haben und sich der Verantwortung des eigenen Blicks zu stellen. Empfohlen ab 14 Jahren.

Antonio Dalle Nogare Foundation Rafensteinerweg 19, Bozen, BZ
TRANSART26 | Flamenco sin Género(s)
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Theatre
Donnerstag, 17 Sep. 2026 20:00

Rocio Marquez, Paula Comitre, Los Voluble Flamenco sin Género(s), kuratiert von Esther Regueira Mauriz, untersucht die mutigsten Strömungen des zeitgenössischen Flamenco. Das Projekt präsentiert durch das Zusammenspiel von Tradition und Avantgarde Werke, die starre Kategorien und konventionelle Zuschreibungen hinter sich lassen. Flamenco wird hier als lebendige, randständige Kunst begriffen, die sich durch stetige, kritische Erneuerung auszeichnet. Im Rahmen dieser Reihe präsentiert der NOI Techpark Bozen: Rocío Márquez mit Himno Vertical, Paula Comitre mit Après Vous, Madame und Los Voluble mit Flamenco Is Not A Crime. Himno Vertical von Rocío Márquez Himno Vertical ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der andalusischen Sängerin Rocío Márquez mit dem Gitarristen Pedro Rojas Ogáyar. Gemeinsam verwandeln sie das Requiem – traditionell die Messe zum Gedenken an die Verstorbenen – in ein Werk, das nicht nur das Ende, sondern ebenso den Anfang, das Werden und die Verwandlung feiert. Fernab der Vorstellung eines abgeschlossenen Werks und einer singulären Autorenschaft entfaltet sich das Projekt als kollektiver, vielstimmiger Resonanzraum: als Ritual des Abschieds und des Aufbruchs zugleich, als Zeremonie, die dazu einlädt, Leben und Tod nicht als Gegensätze, sondern als Teile einer fortwährenden Bewegung zu begreifen. Auf der Bühne schaffen die Stimme von Márquez und die Gitarre von Rojas Ogáyar einen intimen, immersiven Klang, in dem Improvisation und künstlerische Freiheit auf die tiefen Wurzeln des flamenco jondo treffen – durchzogen von Anklängen klassischer wie zeitgenössischer Poesie. Après Vous, Madame von Paula Comitre In den 1920er Jahren ist Paris das Zentrum der europäischen Avantgarde. Von dort aus macht Antonia Mercé, bekannt als „La Argentina“ (1890–1936), den Flamenco und den spanischen Tanz international bekannt. Mit ihrer Kunst prägt sie eine moderne Tanzsprache, die Tradition und Innovation verbindet. Mit Après vous, madame nähert sich die Tänzerin und Choreografin Paula Comitre diesem Erbe aus heutiger Perspektive. Die Aufführung versteht sich weniger als biografische Hommage denn als Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, wie die künstlerische Kraft und die Ideen von La Argentina bis heute nachwirken. Tanz, Musik und textile Installationen schaffen einen poetischen Raum aus Erinnerungen, Bildern und neuen Blickwinkeln. Bewegung, Klang und visuelle Elemente treten in einen intensiven Austausch und erzeugen eine Atmosphäre zwischen Geschichte und Gegenwart. So entsteht ein sensibles Werk, das die Lebendigkeit des Flamenco zeigt und seine stetige Erneuerung sichtbar macht. Flamenco is not a crime von Los Voluble Flamenco is not a crime ist ein audiovisuelles Performanceprojekt des andalusischen Brüderduos Los Voluble. Es verbindet Flamenco mit elektronischer Musik, Videokunst und politischer Remix-Kultur. Inspiriert von der Bewegung „Free Party Is Not a Crime“ knüpft das Projekt an frühere Arbeiten an, im Mittelpunkt stehen Themen wie gemeinsames Feiern, kultureller Austausch und die kreative Kraft des Remix. Mit Archivmaterial und Live-Videomontagen zeigen Los Voluble den Flamenco in einem neuen Zusammenhang. Sie verbinden ihn mit Musikstilen wie Gqom, Footwork, Experimental Dub, Grime und Reggaeton. So entsteht ein Flamenco, der offen für neue Einflüsse ist und Tradition mit Gegenwart verbindet. Flamenco is not a crime versteht Flamenco als lebendige Kunstform – offen, vielfältig und ständig im Wandel. Das Ticket gilt für alle drei Vorstellungen.

NOI Techpark A. Volta Straße 13, Bozen, BZ
TRANSART26 | An Masken glauben
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Theatre
Freitag, 18 Sep. 2026 18:0019:00

Romeo Castellucci Romeo Castellucci kehrt mit Credere alle maschere (wörtlich "An die Maskenglauben") zu Transart zurück. Die neue Arbeit wurde beim FOG Performing Arts Festival der Triennale Milano uraufgeführt. Es handelt sich um eine immersive Performance, die die Verantwortung des eigenen Blickes ins Zentrum stellt – zwischen Bildern, Worten, Stille und Masken. Ein leerer, steriler Raum. Am Eingang liegen fünfzig Masken bereit, die die eigene Identität in den Hintergrund treten lassen und die Zugehörigkeit zu einer temporären Gemeinschaft namenloser Gesichter ermöglichen. In dieser Anonymität werden die Betrachtenden selbst zu Betrachteten, umgeben von spannungsgeladener Stille. In der Mitte des Raumes steht ein einzelner Stuhl – ein Objekt, das ohne Worte Assoziationen von Gewalt heraufbeschwört. Die theatrale Fiktion beginnt zu bröckeln, und mit ihr die beruhigende, gewohnte Trennung zwischen Bühne und Publikum. Mit Credere alle Maschere („An die Masken glauben“), uraufgeführt auf der Triennale Milano, zeigt sich Romeo einmal mehr als prägende, radikale Figur des zeitgenössischen europäischen Theaters. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, als Zuschauer*in keinen Rückzugsort zu haben und sich der Verantwortung des eigenen Blicks zu stellen. Empfohlen ab 14 Jahren.

Antonio Dalle Nogare Foundation Rafensteinerweg 19, Bozen, BZ
TRANSART26 | Flamenco sin Género(s)
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Theatre
Freitag, 18 Sep. 2026 20:00

Rocio Marquez, Los Voluble Flamenco sin género(s), kuratiert von Esther Regueira Mauriz, ist ein Projekt, das die gewagtesten Ausdrucksformen des zeitgenössischen Flamenco erkundet. Indem es Tradition und Avantgarde in einen Dialog bringt, präsentiert die Reihe Werke, die Genregrenzen und konventionelle Etikettierungen überwinden und den Flamenco als lebendige, marginale und sich in ständiger kritischer Weiterentwicklung befindliche Kunstform beleuchten. Im Stadttheater Bruneck stehen folgende Künstler auf dem Programm: Rocío Márquez mit Himno vertical und Los Voluble mit Flamenco is not a crime. Himno Vertical von Rocío Márquez Himno Vertical ist eine Zusammenarbeit der andalusischen Sängerin Rocío Márquez mit dem Gitarristen Pedro Rojas Ogáyar. Gemeinsam verwandeln sie das Requiem – traditionell die Messe zum Gedenken an die Verstorbenen – in ein Werk, das nicht nur das Ende, sondern auch den Anfang, die Entwicklung und die Verwandlung zelebriert. Das auf Offenheit und Veränderung angelegte Werk erschafft einen vielstimmiger Resonanzraum und wird zu einem Ritual des Abschieds und des Aufbruchs zugleich, einer Zeremonie, die dazu einlädt, Leben und Tod nicht als Gegensatz, sondern als Teil einer fortwährenden Bewegung zu begreifen. Die Stimme von Márquez und die Gitarre von Rojas Ogáyar schaffen einen intimen Klang. Improvisation und künstlerische Freiheit treffen auf die tiefen Wurzeln des flamenco jondo und Anklänge klassischer und zeitgenössischer Poesie. Flamenco is not a crime von Los Voluble Flamenco is not a crime ist ein audiovisuelles Performanceprojekt des andalusischen Brüderduos Los Voluble. Es verbindet Flamenco mit elektronischer Musik, Videokunst und politischer Remix-Kultur. Inspiriert von der Bewegung „Free Party Is Not a Crime“ knüpft das Projekt an frühere Arbeiten an, im Mittelpunkt stehen Themen wie gemeinsames Feiern, kultureller Austausch und die kreative Kraft des Remix. Mit Archivmaterial und Live-Videomontagen zeigen Los Voluble den Flamenco in einem neuen Zusammenhang. Sie verbinden ihn mit Musikstilen wie Gqom, Footwork, Experimental Dub, Grime und Reggaeton. So entsteht ein Flamenco, der offen für neue Einflüsse ist und Tradition mit Gegenwart verbindet. Flamenco is not a crime versteht Flamenco als lebendige Kunstform – offen, vielfältig und ständig im Wandel. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen.

Stadttheater Bruneck Dantestraße 21, Bruneck, BZ
NATUR (VER)SUCHEN
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Theatre
Freitag, 18 Sep. 2026 20:00-22:00 |

THEATERPERFORMANCE / FREIER EINTRITT / ANMELDUNG ERWÜNSCHT / IM FREIEN Wir kommen zusammen. In einem Raum, innen. Ohne das Krabbeln, Rauschen, Rascheln und Plätschern der Natur draußen. Hier versuchen wir selbst, was die Natur jeden Tag tut: wachsen, sich verwandeln, vernetzen, erhalten, kommunizieren. Aber können wir das? Die Sprache der Natur verstehen, sie vielleicht sogar sprechen lernen? NATUR (VER)SUCHEN ist eine Theaterperformance, die die Beziehung zwischen und die Gegenüberstellung von Mensch und Natur befragt. Es wird ausprobiert, gesucht und versucht, um ökologische Zusammenhänge spürbar zu machen. Wir schauen auf unsere Position(en) und Spielräume im großen Netzwerk, in dem jede Handlung wirkt, jedes Wesen zählt. Wir machen einen Raum auf, un nachzudenken, laden zum Handeln ein und zu Begegnung, Austausch und Verbindung - zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen. Ein Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater

Zoona, Via Vincenzo Lancia 1, 39100 Bolzano, Italy Zoona, Via Vincenzo Lancia 1, 39100 Bolzano, Italy, Bolzano, BZ
Festa del Teatro 2026
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Theatre
Samstag, 19 Sep. 2026 16:00

Anche quest'anno abbiamo organizzato, per inaugurare la nuova stagione, la FESTA DEL TEATRO! Vi aspettiamo negli spazi del Teatro Cristallo - cortile, piazzetta e sala teatro - per una giornata ricca di eventi ed emozioni da vivere insieme! Questo il programma: dalle 16 alle 18 - GIOCHI, LABORATORI e ATTIVITA' PER BAMBINI a cura di Teatro Cristallo insieme ad ASSB, AiBi, UNICEF BOLZANO, OfficineVispa - SPETTACOLO DI BURATTINI "L'OCA LUCIA" con VLADIMIRO STRINATI organizzato dalla compagnia teatroBlu nell'ambito della rassegna estiva "Blu d'Estate" dalle 19 alle 20.30 - CONCERTO CON LA THE HOMELESS BAND Nancy Travaglini, Voce / Nico Aldegani, tastiere / Giulio Pattaro, Batteria / Mirko Giocondo, Basso / Michele Baldo, Chitarra / Elena Basso, Sax Tenore / Randy Montero Granado, Tromba alle 21.00 - SPETTACOLO "(IN)GRATO" di e con Antonio Ornano (a pagamento). Tutti gli eventi sono gratuiti tranne lo spettacolo serale di Antonio Ornano.

Teatro Cristallo Via Dalmazia 30, Bolzano, BZ
NATUR (VER)SUCHEN
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Theatre
Samstag, 19 Sep. 2026 19:30-21:00 |

THEATERPERFORMANCE / FREIER EINTRITT / ANMELDUNG ERWÜNSCHT Wir kommen zusammen. In einem Raum, innen. Ohne das Krabbeln, Rauschen, Rascheln und Plätschern der Natur draußen. Hier versuchen wir selbst, was die Natur jeden Tag tut: wachsen, sich verwandeln, vernetzen, erhalten, kommunizieren. Aber können wir das? Die Sprache der Natur verstehen, sie vielleicht sogar sprechen lernen? NATUR (VER)SUCHEN ist eine Theaterperformance, die die Beziehung zwischen und die Gegenüberstellung von Mensch und Natur befragt. Es wird ausprobiert, gesucht und versucht, um ökologische Zusammenhänge spürbar zu machen. Wir schauen auf unsere Position(en) und Spielräume im großen Netzwerk, in dem jede Handlung wirkt, jedes Wesen zählt. Wir machen einen Raum auf, un nachzudenken, laden zum Handeln ein und zu Begegnung, Austausch und Verbindung - zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen. Ein Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater

Kultursaal, Gemeinde Völs am Schlern, Dorfstraße 14 - 39050 Völs am Schlern, Italy Kultursaal, Gemeinde Völs am Schlern, Dorfstraße 14 - 39050 Völs am Schlern, Italy, Fiè allo Sciliar, BZ
TRANSART26 | The Sanatorium of Soft Gravity
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Theatre
Sonntag, 20 Sep. 2026 11:00

Manuel Zwerger Ein verlassener Ort wird zum Klangkörper. The Sanatorium of Soft Gravity ist ein immersives Musiktheater zwischen Installation, Konzert und szenischer Komposition – Raum, Klang, Bewegung und Licht verdichten sich zu einer begehbaren Erfahrung. Den Kern bilden zwei Ensembles. Ihre Instrumente treffen auf Audioplaybacks, selbstgebaute Klangobjekte und eine eigens entwickelte semianaloge Maschine, die über Schläuche und mechanische Verbindungen direkt mit den Musiker*innen gekoppelt ist – Klangkörper, skulpturales Bühnenelement und eigenständiger Akteur in einem. Die Klänge wandern durch den Raum, verändern Gestalt und Ursprung, knüpfen immer neue räumliche Beziehungen. Inspiriert von der Atmosphäre des Sanatoriums in Thomas Manns Der Zauberberg entsteht ein Zustand sanfter Verschiebung – zwischen Konzert, Installation und Traum.

Ex Magazzino Züst Ambrosetti Bozner Straße 56, Neumarkt, BZ
NATUR (VER)SUCHEN
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Theatre
Mittwoch, 23 Sep. 2026 19:30-21:00 |

THEATERPERFORMANCE / FREIER EINTRITT / ANMELDUNG ERWÜNSCHT / OST WEST CLUB MITGLIEDSCHAFT NÖTIG (Lohnt sich!) Wir kommen zusammen. In einem Raum, innen. Ohne das Krabbeln, Rauschen, Rascheln und Plätschern der Natur draußen. Hier versuchen wir selbst, was die Natur jeden Tag tut: wachsen, sich verwandeln, vernetzen, erhalten, kommunizieren. Aber können wir das? Die Sprache der Natur verstehen, sie vielleicht sogar sprechen lernen? NATUR (VER)SUCHEN ist eine Theaterperformance, die die Beziehung zwischen und die Gegenüberstellung von Mensch und Natur befragt. Es wird ausprobiert, gesucht und versucht, um ökologische Zusammenhänge spürbar zu machen. Wir schauen auf unsere Position(en) und Spielräume im großen Netzwerk, in dem jede Handlung wirkt, jedes Wesen zählt. Wir machen einen Raum auf, un nachzudenken, laden zum Handeln ein und zu Begegnung, Austausch und Verbindung - zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen. Ein Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater

Ost West Club, Schwimmbadstraße 2A/via Lido 2 I-39012 Meran|o (BZ) – Italy Ost West Club, Schwimmbadstraße 2A/via Lido 2 I-39012 Meran|o () – Italy, Merano, BZ
Eva schläft
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Theatre
Samstag, 26 Sep. 2026 19:30-
Es gibt Termine vom 26 Sep. 2026 bis 11 Okt. 2026

nach dem Roman „Eva dorme“ von Francesca Melandri Theaterfassung von Anita Buchart und Ivan Fauri in deutscher und italienischer Sprache mit Übertiteln Als Eva einen Anruf bekommt, fährt sie mit dem Zug 1397 km von Südtirol nach Süditalien, um Vito noch ein Mal wiederzusehen, jenen Mann, der sie als Kind eine Zeitlang liebevoll „sisiduzza“ (Fünkchen) genannt hatte. Die Reise quer durch Italien wird zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Eva taucht ein in die Geschichte ihrer Heimat Südtirol, die von Grenzen erzählt zwischen zwei Ländern, zwei Sprachen und zwei Kulturen. 1919 geht ein Riss durch das Land und langsam auch durch die Menschen, die wie Evas Großvater Hermann plötzlich ihrer Sprache beraubt den Boden unter den Füßen verlieren. Widerstand macht sich breit und spaltet Familien und Sprachgruppen. Evas Mutter Gerda geht emanzipiert ihren eigenen Weg, kämpft dabei wie ihre Heimat um Autonomie und ringt um eine Liebe unabhängig von Herkunft und Sprache. Geblieben ist eine große Sehnsucht, die Mutter und Tochter verbindet und die einen Wunsch in sich birgt: Grenzen zu öffnen. Mit dem Roman „Eva schläft“ gelang der beliebten italienischen Autorin Francesca Melandri ein vielschichtiges Porträt Südtirols und seiner bewegenden Geschichte, die sich über Generationen in die Menschen eingeschrieben hat. Die renommierte Regisseurin und Künstlerische Leiterin des TEATA in der Gumpendorfer Straße in Wien Sara Ostertag versteht das Theater als Ort der Vielsprachigkeit und Multidisziplinarität. Mit einem feinen Gespür für Poesie inszeniert sie die Geschichte über Identitätssuche mehrsprachig, mit Musik, choreografischen Elementen und eindrücklichen Bildern. mit Andressa Miyazato Patrizia Pfeifer Brit Purwin Peter Schorn Paolo Tosin Regie Sara Ostertag

Stadttheater Bozen Verdiplatz 40, Bolzano, BZ
Theater Natur (ver)suchen
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Theatre
Sonntag, 27 Sep. 2026 17:30-20:00 |

Das Theaterstück „NATUR (VER)SUCHEN“ ist ein innovatives Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater. Die Inszenierung lädt das Publikum in einen geschlossenen Innenraum ein, um sich bewusst von der Geräuschkulisse des Draußen zu trennen und den Blick nach oben zu richten. Das Stück spürt den Stofflichkeiten sowie den Temperaturen von Sprache nach und lässt dabei die Grenzen zwischen den Disziplinen verschwimmen. Im Zentrum stehen wissenschaftliche Phänomene und faszinierende Symbiosen der Natur : Erzählt wird vom jahrtausendealten Zusammenleben von Algen und Pilzen in Flechten , den extremen Überlebenskünsten der winzigen Bärtierchen , der komplexen Abhängigkeit des Thymian-Ameisenbläulings und dem unsichtbaren Artensterben im menschlichen Darm. All diese Elemente verweben sich zu einem tiefgründigen, emotionalen Geflecht, das unsere eigene Verbindung zur Umwelt hinterfragt. Um den Schritt vom reinen Wissen ins konkrete Handeln zu machen, bleibt es jedoch nicht nur beim Theaterabend : Über einen E-Mail-Verteiler werden die Zuschauer im Anschluss zu einem gemeinsamen ökologischen Aktionstag eingeladen, um aktiv ein nachhaltiges Projekt in der Region umzusetzen. Unter der Text- und Regiearbeit von Emma Mulser stehen Salome Mörl und Theresa Prey auf der Bühne. Das vielseitige Sound-, Bühnen- und Kostümdesign stammt von Martine Mairhofer, während Lukas Neuwirth und Oriana Sturiale die Produktionsleitung übernehmen. Die Premiere findet am 28. Februar 2026 im Mühlsaal des Klosters Neustift statt.

Basis Vinschgau Kortscher Straße 97, 39028 Silandro BZ, Italien, Schlanders, BZ

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Events

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Theatre
Montag, 24 Aug. 2026 21:00
Es gibt Termine vom 03 Aug. 2026 bis 25 Aug. 2026

von Ödön von Horváth Regie: Mona Kraushaar Bühne und Kostüme: Katrin Kersten Lichtgestaltung: Luca Bellemo mit: Linda Covi, Emil Lug, Sebastian von Malfèr, Christoph Griesser, Janine Wegener, Georg Kofler, Helmuth Mederle, Alexander Rainer, Mia Nicolussi, Anton Steiner zum Stück: „Und die Liebe höret nimmer auf“ lautet das Motto, das Ödön von Horvath seinem Stück voranstellt. Aber im Rausch des Volksfests, zwischen Achterbahn und Zuckerwatte, endet die Liebe von Kasimir und Karoline. Kasimir, der an diesem Tag seine Kündigung als Chauffeur erhalten hat, und Karoline, die ihren Traum vom besseren Leben träumt. Während das Fest um sie herum ausgelassener wird, treiben die beiden immer weiter auseinander. Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in menschliche Abgründe. Menschen begegnen einander, benutzen einander und träumen im Taumel davon, die Grenzen ihres Seins zu verschieben. Wie durch ein Brennglas blickt Horváth auf diese zwischenmenschlichen Beziehungen, die von der ökonomischen Krise in Mitleidenschaft gezogen werden - ein Brandbeschleuniger für den Zerfall von Liebe, Glaube und Hoffnung. Tragikomisch und mit melancholischer Poesie erzählt der Autor von der Suche nach Glück in schwierigen Zeiten; von Liebe, Armut, Hoffnung und der Frage, ob man dem eigenen Schicksal entkommen kann.

Schulhof der Grundschule Neumarkt Schulplatz 9, Egna, BZ
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Theatre
Mittwoch, 26 Aug. 2026 19:00-19:30 | 20:30 - 21:00

Die MurX-Schüler der Tanzwoche (17.–21. August) präsentieren beim Langen Mittwoch in Eppan (Innenhof des Lanserhaus) tolle Choreogaphien aus Film Theater und Musical. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Auftritt voller Energie, Kreativität und Tanzfreude!

Lanserhaus Johann-Georg-Plazer-Straße, 22, 39057 St. Michael, Autonome Provinz Bozen - Südtirol, Eppan a.d.Weinstr., BZ
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Theatre
Mittwoch, 26 Aug. 2026 21:00-22:30 |

Teatro, movimento e storia della montagna si intrecciano in un percorso speciale a Castel Firmian. Durante un’escursione di circa due ore, il gruppo esplora il castello a piedi, accompagnato da due attori. In quattro luoghi selezionati lungo il percorso, brevi momenti di teatro e narrazione della durata di circa 15–20 minuti ciascuno, invitano a fermarsi, ascoltare e lasciarsi coinvolgere dall’atmosfera e dalla storia di Castel Firmiano. Il biglietto d’ingresso costa 15 euro. Con il biglietto è possibile visitare anche il museo. Il museo e il ristorante rimarranno aperti ininterrottamente fino all’inizio dello spettacolo teatrale.

Messner Mountain Museum Firmian Via Castel Firmiano, 53, Bolzano, BZ
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Theatre
Mittwoch, 26 Aug. 2026 21:00-22:30 |

Während einer etwa zweistündigen Wanderung erkundet die Gruppe das Schloss zu Fuß und wird dabei von zwei Schauspielern begleitet. An vier ausgewählten Orten entlang des Rundgangs laden kurze Theater- und Erzählmomente von jeweils etwa 15–20 Minuten dazu ein, innezuhalten, zuzuhören und den besonderen Charakter von Schloss Sigmundskron auf sich wirken zu lassen. Das Eintrittsticket kostet 15 Euro. Mit dem Ticket kann auch das Museum besucht werden. Museum und Restaurant bleiben durchgehend bis zum Beginn der Theatervorstellung geöffnet.

Messner Mountain Museum Firmian Via Castel Firmiano, 53, Bolzano, BZ
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Theatre
Donnerstag, 27 Aug. 2026 19:30-21:00 |

THEATERPERFORMANCE / FREIER EINTRITT / ANMELDUNG ERWÜNSCHT Wir kommen zusammen. In einem Raum, innen. Ohne das Krabbeln, Rauschen, Rascheln und Plätschern der Natur draußen. Hier versuchen wir selbst, was die Natur jeden Tag tut: wachsen, sich verwandeln, vernetzen, erhalten, kommunizieren. Aber können wir das? Die Sprache der Natur verstehen, sie vielleicht sogar sprechen lernen? NATUR (VER)SUCHEN ist eine Theaterperformance, die die Beziehung zwischen und die Gegenüberstellung von Mensch und Natur befragt. Es wird ausprobiert, gesucht und versucht, um ökologische Zusammenhänge spürbar zu machen. Wir schauen auf unsere Position(en) und Spielräume im großen Netzwerk, in dem jede Handlung wirkt, jedes Wesen zählt. Wir machen einen Raum auf, un nachzudenken, laden zum Handeln ein und zu Begegnung, Austausch und Verbindung - zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Akteur:innen. Ein Projekt des BNE-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Rotierenden Theater

BASIS Vinschgau Venosta, Drusus-Kaserne/Caserma Druso Zugang über Kortscherstraße/Accesso via Corzes 39028 Schlanders/Silandro BASIS Vinschgau Venosta, Drusus-Kaserne/Caserma Druso Zugang über Kortscherstraße/Accesso via Corzes 39028 Schlanders/Silandro, Val Venosta, BZ
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Theatre
Donnerstag, 10 Sep. 2026 20:00

Simon Steen-Andersen + Michael Gordon & Bill Morrison Das Transart Festival wird mit CRASH, einer Musikperformance, die sich klanglichen und audiovisuellen Erforschungen widmet, eröffnet. Diese ist in Zusammenarbeit mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient entstanden. Mit den italienischen Erstaufführungen von Simon Steen-Andersens Piano Concerto und Gotham von Michael Gordon und Bill Morrison werden Konventionen gesprengt und die Grenzen des traditionellen Konzerts neu definiert. Unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni interpretiert das Haydn-Orchester die beiden Werke und befeuert einen intensiven Dialog zwischen Klang und Bild. Das musikalische Erlebnis verwandelt sich dabei in ein dichtes, pulsierendes Zusammenspiel der Sinne. Piano Concerto von Simon Steen-Andersen Das Leitmotiv des Werks Piano Concerto (2014) von Simon Steen-Andersen ist das Experiment. Der dänische Komponist ist bekannt für seine Fähigkeit, Performance, Video und klangliche Forschung zu radikal neuen Ausdrucksformen zu verweben.  Auf der Bühne entfaltet sich ein beeindruckender multimedialer Dialog: Eine Pianistin - in Bozen Ning Yu - interagiert an einem perfekt intakten Konzertflügel mit der Videoinstallation eines anderen Pianisten, der seinerseits an den Überrestem eines Flügels spielt, den man aus acht Metern Höhe auf einen Betonboden fallen ließ. Das digitale Gegenüber in diesem virtuellen "Doppelkonzert" ist Nicholas Hodges, Ikone der zeitgenössischen Klaviermusik, der das Werk 2014 in Donaueschingen uraufführte und hier indirekt zu Transart zurückkehrt.  Die permanente Spannung zwischen der Präzision des intakten Flügels und der rohen Kraft der Zerstörung am anderen Instrument wird selbst zum musikalischen Material. Das Orchester nimmt die Energie auf, verstärkt sie und formt daraus eine Partitur von außergewöhnlicher Präzision, die das Ereignis in Raum und Zeit ausdehnt. Gotham von Michael Gordon und Bill Morrison Gotham ist eine sensorische und hypnotische Reise nach New York, die Stadt, die niemals schläft. Erzählt wird sie vom Komponisten Michael Gordon und dem Filmemacher Bill Morrison. Musik und Archivaufnahmen des frühen 20. Jahrhunderts zeigen eine Metropole im tiefgreifenden, industriellen Umbruch. Sie verschmelzen zu einer filmischen Sinfonie, die das Gedächtnis der Stadt in lebendige, pulsierende Materie verwandelt. Baustellen, rauchverhangene Skylines und plötzliche pastorale Bilder, wie etwa von einer Schafherde mitten im Central Park, fügen sich zu einem fragmentierten Porträt einer Stadt in ständigem Wandel zusammen. Die Partitur entfaltet sich, mal zerbrechlich, mal überwältigend, und fängt dabei das Chaos und die unerschöpfliche Energie der Metropole ein. Gotham idealisiert nicht: Es zeigt Staub, Lärm, den rastlosen Rhythmus und all die Härte und Faszination dieser Stadt. Daraus entsteht eine immersive Erfahrung, die ihre Zuschauer direkt in das Herz der Metropole zieht – zwischen Erinnerung, Bewegung und Traum. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen.

Ex-Masten Sebastian-Altmann-Straße 16, Bozen, BZ
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Theatre
Freitag, 11 Sep. 2026 20:00

Opera Aperta Wie macht man Oper im vom Krieg bestimmten Alltag? Das ukrainische Kollektiv Opera Aperta stellt sich dieser Frage mit einer interdisziplinären Arbeit zwischen Theater, Musik und politischer Reflexion. Mōdraniht. Songs of Winter War folgt einem Ensemble auf einer Reise durch Stile, Texte, Zeiten und Erzählebenen. Verarbeitet werden auch reale Reiserfahrungen des Kollektivs, von den Karpaten, deren Geschichte von Konflikten und politischen Veränderungen geprägt ist, über den Aralsee, Symbol einer der größten menschengemachten Umweltkatastrophen, bis nach Silió in Kantabrien, wo mit „La Vijanera“ ein archaischer Karnevalsbrauch als gemeinschaftliches Fest weiterlebt. Dramaturgischer Fixpunkt ist das heidnische Ritual der Mōdraniht, der „Nacht der Mütter“. Ein kraftvolles, hochaktuelles Musiktheater, das reale Konflikte, Kriegstraumata und Umweltkatastrophen in eine rituelle Erzählung transformiert. Empfohlen ab 18 Jahren. Die Performance enthält Nacktheit. Es werden Stroboskopeffekte und laute Geräusche verwendet.

Ex-Masten Sebastian-Altmann-Straße 16, Bozen, BZ
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Theatre
Samstag, 12 Sep. 2026 11:00-12:30 |

Südtiroler Künstlerbund + Fondazione Antonio Dalle Nogare DRAWN TO RISK entsteht aus der Zusammenarbeit zwischen dem Südtiroler Künstlerbund (SKB) und der Antonio Dalle Nogare Stiftung im Rahmen von Transart. In einer performativen Matinee verwandeln sich die Ausstellungsräume in ein Haus der Performance – einen lebendigen Ort für Forschung, Experiment und Begegnung. Das Projekt fördert mutige und radikale performative Praktiken, die das Verhältnis von Körper, Raum und gesellschaftlichen Fragestellungen durch unmittelbare physische oder mentale Handlungen erforschen. So entstehen neue Perspektiven, während die Museumsräume zu Orten künstlerischer Präsenz und aktiver Interaktion werden. DRAWN TO RISK versteht Kunst als Labor der Gegenwart – als Raum für Experiment, Offenheit und Austausch – und möchte der Performancekunst in Südtirol mehr Sichtbarkeit verleihen. ausgewählte Künstler*innen: Matteo De Caminada, frranzrrrina, Peter KOMPRIPIOTR Holzknecht, Katharina Theresa Mayr, Harald Plattner, Camilla Prey, Susanna Schoenberg, Leander Schwazer, Lena Simonetti, Valeria Stuflesser

Antonio Dalle Nogare Foundation Rafensteinerweg 19, Bozen, BZ
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Theatre
Samstag, 12 Sep. 2026 18:00

Fernando Strasnoy, Gaetano Palermo, Michele Petrosino, Giuliana Kiersz DRAWN TO RISK entsteht aus der Zusammenarbeit zwischen dem Südtiroler Künstlerbund (SKB) und der Antonio Dalle Nogare Stiftung im Rahmen von Transart. In einer performativen Matinee verwandeln sich die Ausstellungsräume in ein Haus der Performance – einen lebendigen Ort für Forschung, Experiment und Begegnung. Das Projekt fördert mutige und radikale performative Praktiken, die das Verhältnis von Körper, Raum und gesellschaftlichen Fragestellungen durch unmittelbare physische oder mentale Handlungen erforschen. So entstehen neue Perspektiven, während die Museumsräume zu Orten künstlerischer Präsenz und aktiver Interaktion werden. DRAWN TO RISK versteht Kunst als Labor der Gegenwart – als Raum für Experiment, Offenheit und Austausch – und möchte der Performancekunst in Südtirol mehr Sichtbarkeit verleihen. ausgewählte Künstler*innen: Matteo De Caminada, frranzrrrina, Peter KOMPRIPIOTR Holzknecht, Katharina Theresa Mayr, Harald Plattner, Camilla Prey, Susanna Schoenberg, Leander Schwazer, Lena Simonetti, Valeria Stuflesser

Stadttheater G. Verdi Platz 40, Bozen, BZ
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Theatre
Samstag, 12 Sep. 2026 20:00

Xiu Xiu + Matthew Herbert In den Räumen von Rothoblaas treffen im Rahmen einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Museion zwei visionäre Ansätze klanglicher Experimentierfreude aufeinander: Xiu Xiu, das kompromisslose Experimental-Duo um Jamie Stewart und Angela Seo, und Matthew Herbert, ein wegweisender Künstler, dessen Schaffen die Konventionen elektronischer Musik immer wieder aufs Neue herausfordert. ERASERHEAD XIU XIU von Xiu Xiu ERASERHEAD XIU XIU ist eine intensive Auseinandersetzung mit David Lynchs Debütfilm Eraserhead (1977). Nach Plays the Music of Twin Peaks widmet sich die US-amerikanische Experimental-Alternative-Band Xiu Xiu erneut dem Kosmos des Regisseurs und ihn in ein audiovisuelles Gesamterlebnis. Musik und eigens geschaffene Bildwelten – Originalaufnahmen, Lichtblitze, analoge Texturen und verfremdete Montagen – greifen ineinander und erinnern an Lynchs unverwechselbare Ästhetik. Mit Live-Aufnahmen, selbstgebauten Instrumenten, Orgel, modularen Synthesizern, Stimme und Elementen der Musique concrète erschaffen Jamie Stewart und Angela Seo einen hypnotischen Klangraum, der zentrale Motive des Films aufgreift und in einer dichte audiovisuelle Form überführt. So entsteht eine eigenständige Neuinterpretation von Eraserhead, die die Grenzen zwischen Traum, Erinnerung und Wirklichkeit verschwimmen lässt. theukhasmorefoodbanksthanbranchesofmcdonalds.com von Matthew Herbert Seit mehr als dreißig Jahren verwandelt Matthew Herbert Klänge aus der Wirklichkeit in elektronische Musik, die gleichzeitig politisch, dabei aber auch emotional und körperlich erfahrbar ist. Für sein neues Projekt greift er eine alarmierende Entwicklung auf: Im Vereinigten Königreich gibt es inzwischen mehr Tafeln und Lebensmittelausgabestellen als McDonald’s-Filialen. Ihre Zahl ist von rund 35 im Jahr 2010 auf über 2.800 gestiegen. Für dieses Werk hat Herbert die Klänge jener Dinge aufgenommen, die dort besonders häufig gebraucht werden: Konservendosen, Verpackungen, Flaschen, Kartons, Seife, Windeln, Reis oder Shampoo. Aus diesen Geräuschen entwickelt er kraftvolle, tanzbare elektronische Musik, die Energie mit gesellschaftlicher Realität verbindet. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen. Im Ticket ist auch der Zugang zum Symposium SOUNDS LIKE THE FUTURE – Giorgio Moroder across media, arts and communication enthalten, das am selben Tag um 09:30 Uhr an der Freien Universität Bozen stattfindet.In den Räumen von Rothoblaas treffen zwei visionäre Positionen klanglicher Experimentierfreude aufeinander – im Rahmen einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Museion: Xiu Xiu, das kompromisslose Experimental-Duo um Jamie Stewart und Angela Seo, und Matthew Herbert, ein wegweisender Künstler, dessen Schaffen die Konventionen elektronischer Musik immer wieder aufs Neue herausfordert.

Rothoblaas Etschweg 2/1, Kurtatsch a.d.Weinstr., BZ
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Theatre
Montag, 14 Sep. 2026 20:00

ZOE - Theater im Forst Inspiriert von Federico García Lorcas Sonetos del Amor Oscuro verwebt Dell’amore oscuro Wort, Musik und Tanz, um ein absolutes Gefühl wiederzugeben. Das Material hat einen besonderen Entstehungshintergrund, Lorca schrieben diesen Zyklus von erotischen Gedichten im Jahr 1935 für Juan Ramírez de Lucas, die Texte wurden jedoch von seiner Familie jahrzehntelang zurückgehalten und erst in den 1980er Jahren posthum veröffentlicht. Die Aufführung ist das Ergebnis eines transdisziplinären Prozesses, in dem der Text zur Wurzel eines fließenden, gleichberichtigten Dialogs zwischen den künstlerischen Ausdrucksformen wird. Auf der Bühne verkörpern ein Streichquartett, ein Schauspieler und ein Tänzer die Intensität der Sonette: Sechs Körper interagieren in Ausübung ihrer Disziplin, um die Unmittelbarkeit und Intimität dieser Worte wieder zum Leben zu erwecken. Die Gedichte, von einem Mann für einen Mann und nur für ihn geschrieben, überschreiten gerade in ihrer Radikalität das Besondere und werden universell: Sie beschwören Leidenschaft und Verletzlichkeit herauf, sind dabei zutiefst erschütternd. Dell’amore oscuro, bei Transart in der Uraufführung zu erleben, ist eine Hymne an die Freiheit des Fühlens, eine Reise in die verwundete und leuchtende Schönheit einer grenzenlosen Liebe. “Tra come mi ami, e come ti amo io / Aria di stelle, tremito di pianta” Die Aufführung ist auf Italienisch mit Deutsche Untertiteln. Dieser Veranstaltung vorausgeht der Videotalk : **Constance Debré in Conversation with Alice Friedland - Recorded Remotely** Constance Debré, ehemalige Strafverteidigerin aus einer prominenten französischen Familie, begann mit Anfang vierzig zu schreiben. Die Entwicklung ihres Schreibens, literarische Einflüsse, Begegnungen mit anderen Autorinnen und Autoren sowie persönliche Reflexionen stehen im Mittelpunkt des für Transart aufgezeichneten Videogesprächs mit Alice Friedland.

Ex-Masten Sebastian-Altmann-Straße 16, Bozen, BZ

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