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3 monate

Exhibitions Events

Events

Peter Wächtler
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 09 Mai 2020

Die Einzelausstellung von Peter Wächtler ist die zweite Produktion, welche die Stiftung Antonio Dalle Nogare einem aufstrebenden Künstler anvertraut, dem dafür das gesamte Erdgeschoss des Gebäudes zur Verfügung gestellt wird. Auf die Einladung hin, an ein ortsspezifisches Projekt für den Raum und im Kontext von Stadt und Region zu denken, kehrte Wächtler im Laufe des vergangenen Jahres mehrmals nach Bozen zurück und untersuchte dabei sowohl die Umgebung als auch die Produktionsstätten für die Ausstellung. Diese haben ihn zu einem Projekt inspiriert, welches sowohl skulpturale, als auch fotografische, sowie bildnerische und videastische Arbeiten beinhalten wird. Das Ergebnis ist eine komplexe Ausstellung, in welcher der Künstler einige charakteristische Aspekte seiner Praxis hervorhebt: sein Interesse an traditionellen künstlerischen Techniken und Handwerkskunst, die Notwendigkeit einer narrativen Konstruktion ähnlich der einer Geschichte (Wächtler ist auch Schriftsteller) und die Fähigkeit, sich frei zwischen verschiedenen Medien zu bewegen. All diese Mittel werden zu Teilen einer Geschichte, in der das Persönliche mit dem Unpersönlichen, das Subjektive mit dem Objektiven, das Reale mit dem Surrealen oder Unwirklichen vermischt wird.

Antonio Dalle Nogare Stiftung Rafensteiner Weg19, Bozen, BZ
khodahafes | Andreas Trenker
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 07:00-20:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 31 Jan 2020

Die Fotoausstellung khod?h?fes (persisch: Auf Wiedersehen) des Designers und Dokumentarfotografen Andreas Trenker portraitiert seine Reise durch die Islamische Republik Iran. Dabei setzte er sich mit dem Land, aber auch mit seinem europäisch-abendländischen Blickwinkel auf eine ihm fremde Kultur kritisch auseinander. Welche Bilder entstanden vorab im Kopf, sind konstruiert oder ein Resultat aus westlichen Erwartungen gegenüber einem muslimischen Land? Welche hingegen sind spontan, authentisch und fordern Klischees sowie Vorurteile heraus? Die Antworten auf diese Fragen liegen auch im Blickwinkel des Betrachters. Deshalb entschloss sich der Fotograf, Platz für die lokale Narration zu schaffen, indem er seine Fotoserie von Iranern und Iranerinnen kommentieren ließ. Ihre sprachlichen Fußnoten zu den einzelnen Bildern und zur Voreingenommenheit des europäischen Blicks auf ihr Land finden sich als Audio-Guide in der Ausstellung wieder. Auf diese Weise gibt Trenker seine Rolle als Fotograf zur Diskussion frei und stellt den Dialog zwischen Darstellung und Subjekt in den Mittelpunkt. Die Ausstellung wird von der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen unterstützt.

Kunstraum Café Mitterhofer Peter-Paul-Rainer-Str. 4 39038 Innichen, Innichen, BZ
khodahafes | Andreas Trenker
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 07:00-20:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 28 Feb 2020

Die Fotoausstellung khod?h?fes (persisch: Auf Wiedersehen) des Designers und Dokumentarfotografen Andreas Trenker portraitiert seine Reise durch die Islamische Republik Iran. Dabei setzte er sich mit dem Land, aber auch mit seinem europäisch-abendländischen Blickwinkel auf eine ihm fremde Kultur kritisch auseinander. Welche Bilder entstanden vorab im Kopf, sind konstruiert oder ein Resultat aus westlichen Erwartungen gegenüber einem muslimischen Land? Welche hingegen sind spontan, authentisch und fordern Klischees sowie Vorurteile heraus? Die Antworten auf diese Fragen liegen auch im Blickwinkel des Betrachters. Deshalb entschloss sich der Fotograf, Platz für die lokale Narration zu schaffen, indem er seine Fotoserie von Iranern und Iranerinnen kommentieren ließ. Ihre sprachlichen Fußnoten zu den einzelnen Bildern und zur Voreingenommenheit des europäischen Blicks auf ihr Land finden sich als Audio-Guide in der Ausstellung wieder. Auf diese Weise gibt Trenker seine Rolle als Fotograf zur Diskussion frei und stellt den Dialog zwischen Darstellung und Subjekt in den Mittelpunkt. Die Ausstellung wird von der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen unterstützt.

Kunstraum Café Mitterhofer Peter-Paul-Rainer-Str. 4, Innichen, BZ
Wir sind alle Zeugen - Menschen im Klimawandel
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 08:30
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 31 Jan 2020

Die Gemeinde Bozen ist Gastgeberin der Ausstellung "Wir alle sind Zeugen - Menschen im Klimawandel". Die Ausstellung wird von Alleanza per il Clima Italia gefördert und hat zum Ziel, das Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels zu sensibilisieren. Sie besteht aus 32 Tafeln (sowohl in italienischer als auch in deutscher Sprache), die dazu beitragen, globale Probleme mit lokalen Realitäten zu verbinden und den Klimawandel und seine Folgen anhand von Zeugnissen von Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt zu verstehen. Die Paneele sind vom 10. bis 31. Januar 2020 im Korridor im ersten Stock des Hauptgebäudes der Freien Universität Bozen, Universitätsplatz 1, ausgestellt.

Freie Universität Bozen Universitätsplatz 1, Bozen, BZ
30 JAHRE MUSEUMSVEREIN BRUNECK
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 08:30-12:30 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Fr 28 Feb 2020

Der Museumsverein Bruneck feiert heuer sein 30-jähriges Jubiläum der Neugründung. Zu diesem Anlass findet im Rathaus Bruneck eine Ausstellung statt, die einen kleinen Einblick in die verschiedenen Bereiche der neuen Sammlung des Museumsvereins gibt. Zu bestaunen sind moderne und zeitgenössische Künstler, wie z.B. Christoph Hinterhuber, Hans Ebensperger, Julia Bornefeld, Karl Theo Stammer, Man Ray...

Georg Krautgasser - Mandlan
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 09:30
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 25 Jan 2020

Der Bildhauer bedient sich einer einfachen, aber ausdrucksstarken Formensprache und sucht eine schnelle und unvermittelte Arbeitsweise. Krautgassers „Mandlan“ sind grob zugeschnittene, bemalte Holzfiguren, ihre Körper und Gesichter mit herben Einschnittskerben versehen. Der Bildhauer versucht in seiner Technik das Material gänzlich auszunutzen. Im Arbeitsprozess verselbstständigt sich die Skulptur und gibt dem Betrachter weiteren Interpretationsspielraum. Kurator: Birgit Hofer, Martina Baumgartner

Raum3000 Oberragen 12, Bruneck, BZ
Mondwärts
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am Di 02 Jun 2020 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Vor 50 Jahren betrat zum ersten Mal ein Erdbewohner einen anderen Himmelskörper. Der 21. Juli 1969 markierte damit einen der einschneidenden Momente in der Geschichte der Menschheit. „Mondwärts“ ist eine Reise durch Zeit und Raum, die nicht nur die herausragende technische Meisterleistung und die Vorgeschichte beleuchtet. Sie stellt vor allem die karge Schönheit dieses unwirtlichen „Nicht-Lebensraums Mond“ ins Blickfeld. Begleiten Sie das Naturmuseum Südtirol bei seiner Reise zum Mond – und wieder zurück.

Naturmuseum Südtirol Bindergasse 1, Bozen, BZ
Marguerite Humeau, Oscillations
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 26 Jan 2020 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Das Museion präsentiert Oscillations, die erste Einzelausstellung von Marguerite Humeau (*1986 in Cholet, Frankreich) in einem Museum in Italien. In ihren Arbeiten erkundet Humeau unser digitales Zeitalter und vertieft sich gleichzeitig in die großen jahrhundertealten Rätsel, Paradoxa und Widersprüche der Menschheit sowie ihre jahrtausendealten Versuche, eine Verbindung zum Universum herzustellen. Einem interdisziplinären und spekulativen Ansatz folgend, bezieht die Künstlerin Disziplinen wie Paläontologie, Musik, Zoologie und Linguistik in ihre Erkundungen ein. Ihr facettenreiches Werk, das vor allem Zeichnungen, Sound- und Skulpturen-Installationen umfasst, präsentiert offene Hypothesen, die die Vorstellungskraft des Publikums anregen. Das Ausstellungsprojekt für das Museion präsentiert eine Gruppe von Bronze-, Marmor- und Steinskulpturen, denen die Faszination der Künstlerin für das Geheimnis der Venus-Figuren aus dem Paläolithikum zugrundeliegt. Dabei erkundet Humeau insbesondere, welchen Einfluss die psychoaktiven Substanzen von Tierhirnen auf die skulpturalen Formen der altsteinzeitlichen Venus-Figuren gehabt haben können. Die Präsentation im Museion ist der letzte Teil einer von der Künstlerin mehrteilig konzipierten Projektreihe. Nach dem New Museum in New York (Birth Canal, 2018) und dem Kunstverein in Hamburg (Ecstasies, 2019) ist die Bozener Ausstellung der dritte und abschließende Part einer breit angelegten künstlerischen Forschungs- und Zusammenarbeit. Bis 26/01/2020 Kuratiert von Letizia Ragaglia und Frida Carazzato In Zusammenarbeit mit New Museum, New York; Kunstverein in Hamburg Mit Unterstützung der Fondazione Nuovi Mecenati – Fondazione franco-italiana per la creazione contemporanea

Museion Piero Siena Platz 1, Bozen, BZ
‘HOSTILE ENVIRONMENT‘ (S)
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 10:00-13:00 | 15:00 - 19:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 08 Feb 2020

21.11.2019 – 08.02.2020 Ein Projekt von Lorenzo Pezzani unter Mitwirkung von Dimitra Andritsou, Riccardo Badano, Geoffrey Alan Boyce, Samuel N. Chambers und Sarah Launius, Forensic Oceanography, Lodovica Guarnieri, Tom James, Tom Joyes, Faiza Ahmad Khan, Stefanos Levidis, des Multiple Mobilities Research Cluster, Tara Plath, Robert Preusse, Hanna Rullmann, Martina Tazzioli, der Teilnehmenden des Workshops „Tempi Morti“ und Avi Varma. Im Auftrag von ar/ge kunst Koproduziert mit Z33 House for Contemporary Art, Design and Architecture, Hasselt Die Ausstellung „Hostile Environment“(s) geht hervor aus einer Untersuchung, die der Wissenschaftler und Architekt Lorenzo Pezzani in Südtirol im Rahmen der vierten Ausgabe des von ar/ge kunst in Auftrag gegebenen und von Emanuele Guidi kuratierten One Year-Long Research Project unternommen hat. Der Begriff des „feindlichen Umfelds“ (hostile environment) wurde erstmals 2012 in der Migrationsdebatte in Großbritannien eingeführt und bezieht sich auf den Erlass von Gesetzen, die darauf abzielen, Migrant*innen den Zugang zu Arbeit, Wohnungen, Dienstleistungen und Bildung zu verwehren. Seitdem haben sich die Städte des globalen Nordens und darüber hinaus durch den Abbau des Sozialschutzes in unerträgliche Räume der Feindseligkeit für diejenigen verwandelt, die als Außenseiter*innen gelten. Zugleich wurden „natürliche“ Räume wie Meere, Wüsten und Gebirgszüge (einschließlich der Alpen) zunehmend militarisiert und Migrant*innen in immer gefährlichere Geländeformationen abgedrängt, was immer wieder fatale Folgen hat. Das Phänomen des „feindlichen Umfelds“ dient hier als analytisches Brennglas, um separate und doch miteinander in Verbindung stehende Prozesse einzufangen, durch die „natürliche“ wie städtische Räume anhand von Überwachungstechnologien und einer strategischen Mobilisierung juristischer Geografien, bürokratischer Protokolle sowie kolonialer Förder- und Entwicklungspraktiken zu einer Waffe umfunktioniert wurden. Die Ausstellung umspannt die Bereiche der forensischen Untersuchung, der akademischen Forschung und Lehre sowie des nicht staatlichen Aktivismus und hat sich zum Ziel gesetzt, die politische Ökologie von Migration und Grenzgewalt zu erkunden und zu zergliedern. Mit großer Sorgfalt erstellt sie eine vergleichende Geografie verschiedener Grenzumgebungen und bewegt sich dabei kontinuierlich von lokalen zu entfernten Ökosystemen und umgekehrt. Der Atlas of Critical Habitats vereint eine kontinuierlich wachsende Sammlung juristischer Dokumente, Karten, ein 3-D-Modell, Videos und ein Medienarchiv zur Untersuchung von Praktiken der Grenzkontrolle, die sich weniger gegen spezifische Personen richten als vielmehr in das Umfeld einzugreifen versuchen, das diese Personen durchqueren oder bewohnen. Der nach einem Standardsystem der Klimaklassifikation angelegte Atlas bietet einen Rahmen, in dem Projekte verschiedener Architekt*innen, Künstler*innen sowie gegenwärtiger und ehemaliger Doktorand*innen des Centre for Research Architecture vorgestellt werden. Tempi Morti soll nachvollziehbar machen, wie feindliche Umfelder in noch nie da gewesener Weise in den Alltag vordringen und dessen Rhythmus zutiefst beeinflussen: mit Zeiten des Beschleunigens und des Abwartens, der Eile und der Stagnation, der rastlosen Untätigkeit, prekären Geselligkeit und rassistisch motivierten Gewalt. Drei Zeitdiagramme – sie entstanden anlässlich eines Workshops, der in Zusammenarbeit mit Antenne Migranti und der Alexander Langer Stiftung veranstaltet wurde und an dem Asylsuchende sowie Aktivist*innen aus Bozen teilnahmen – suchen den emotionalen Strukturen nachzuspüren, die an der Schnittstelle von standardisierter und subjektiver Zeitwahrnehmung zum Vorschein kommen. Symposium Im März 2020 findet ein Symposium in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen, dem Z33 House for Contemporary Art, Design and Architecture in Hasselt und dem Centre for Research Architecture (Goldsmiths, University of London) statt. Es wird eine diskursive, performative und Screening-Plattform bieten, um die in der Ausstellung behandelten Themen weiter zu vertiefen. Das Symposium versammelt Wissenschaftler*innen, Künstler*innen, Forscher*innen, Aktivist*innen und Designer*innen aus dem lokalen wie aus dem internationalen Kontext und fragt danach, welche Zufluchtsräume und Refugien in dieser allgemeinen Atmosphäre der Feindseligkeit noch bestehen können. Die Installation wird im September 2020 im Z33 House for Contemporary Art, Design and Architecture in Hasselt, Belgien, im Rahmen einer von Silvia Franceschini kuratierten Ausstellung gezeigt. Mit Dank an: Antenne Migranti, die Langer Stiftung, das Centre for Research Architecture (Goldsmiths, University of London), Filippo Prosser (Museo Civico di Rovereto), Thomas Wilhalm (Naturmuseum Südtirol), Katharina Hersel und Melitta Franceschini (Südtiroler Archäologiemuseum), Barbara Lupelli (Archivio Teche RAI Bolzano), Marco Samadelli (EURAC) und Kamil Dalkir. Biografie Lorenzo Pezzani (1982 Trient. Lebt und arbeitet in London) ist Architekt und Wissenschaftler. Zurzeit ist er Lecturer für Forensische Architektur am Goldsmiths, University of London. Seit 2011 arbeitet er an Forensic Oceanography, einem Gemeinschaftsprojekt, das militarisierte Grenzregimes im Mittelmeer kritisch untersucht. Er ist Mitbegründer der Plattform WatchTheMed. Gemeinsam mit verschiedenen NGOs, Wissenschaftler*innen, Journalist*innen und Aktivist*innengruppen hat er Karten, Videos, Installationen und Menschenrechtsberichte erstellt, die die Todesfälle von Migrant*innen auf See dokumentieren. Seine Arbeiten wurden als Beweismittel vor Gericht verwendet, in verschiedenen Presseorganen und akademischen Fachzeitschriften veröffentlicht sowie international ausgestellt und vorgeführt. Mit der freundlichen Unterstützung von: Autonome Provinz Bozen, Abteilung Kultur Autonome Region Trentino-Südtirol British Academy, Small Research Grant Goldsmiths’ Public Engagement Fund Stiftung Südtiroler Sparkasse Gemeinde Bozen, Abteilung Kultur Konditorei Hofer, Bozen

ar/ge kunst Museumstr. 29, Bozen, BZ
Intermedia. Archivio di Nuova Scrittura
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 10:00-18:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jede Woche bis am So 07 Jun 2020 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Die Verbindung von Wort und Bild in der Kunst des 20. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt des Archivio di Nuova Scrittura (ANS) des Sammlers Paolo Della Grazia. 1998 übergab er seine Sammlung dem Museion und dem Mart in Rovereto, um das Material – auch für die Forschung – zugänglich zu machen. Das Archiv ist der Ausgangspunkt für die Doppelausstellung Intermedia, die gleichzeitig in beiden Museen gezeigt wird. Die Ausstellung im Museion Der Begriff „intermedia“ wurde 1965 vom amerikanischen Fluxus-Künstler Dick Higgins geprägt. Er meinte damit alle Kunstformen, welche die traditionelle Trennung zwischen den verschiedenen Kunstgattungen (Medien) überschreiten. Higgins’ Werk Poema d’aria / Luftsymphonie ist auf exemplarische Weise inter- oder multimedial: Es verbindet Räumlichkeit mit Text, Farbe, Sound und Licht zu einer Gesamterfahrung. Gezeigt werden rund 200 Werke von rund 70 Künstler_innen. Die Ausstellung Intermedia geht bewusst über die Bild-Text-Hybride hinaus. Neben Beispielen visueller und konzeptueller Musik präsentiert sie immer wieder Übergänge zu sonoren und performativen Formen. Im Pavillon Dan Grahams werden parallel entstandene experimentelle Film- und Videoarbeiten gezeigt. Higgins’ Konzept wird hier also in seinem weitesten Sinn interpretiert.Ein wichtiges Anliegen der Ausstellung ist es, den politisch-historischen Kontext der präsentierten Werke mitzuliefern, die eigentlich alle politisch gemeint waren. “In den Jahren 1960 bis 1980 erlebte Italien den Wirtschaftsboom, die 1968er-Revolte und dann die dramatische Phase des Terrorismus. Mir schien, dass die Werke und Schriften der mit Text-Bild-Kombination arbeitenden Künstler all das auf eine bis dahin nicht gesehene und tiefgründige Weise spiegelten. Und zwar aus einer Perspektive, die abwich von der bürgerlichen und unternehmerischen, in der ich aufgewachsen war und in der ich lebte und arbeitete. Mir ist es nie darum gegangen, „schöne Bilder“ um ihrer selbst willen zu sammeln. Mein Ziel war die Dokumentation einer Epoche in ihren Werten, aber auch in ihrer Negativität, eben mit allen ihren Widersprüchen.” so Paolo Della Grazia. Eine Produktion des Museion in Bozen und des Mart in Rovereto Kuratiert von letizia ragaglia, in Zusammenarbeit mit Andreas Hapkemeyer, Elena Bini, Frida Carazzato und Giorgio Zanchetti.

Museion Piero Siena Platz 1, Bozen, BZ
Claude Viallat. L'art vivant
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 10:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Do 30 Jan 2020

Die in der Ausstellung „Claude Viallat. L’art vivant“ gezeigten Werke (2004 – 2019) thematisieren die Malerei, genauer die inzwischen bekannte Form-Spur, die die Arbeit von Claude Viallat kennzeichnet. Claude Viallat erforscht bis heute in seiner Malerei, wie Farb- und Stoffmaterial, die angewandten Materialien im Malen aufeinander reagieren. Dabei bestimmt der Ausgangsstoff als Bildträger verschiedenster textiler Zusammensetzung die jeweils neu zu findende Art des Farbauftrags. Das in Viallats Malerei immer wiederkehrende – weder gänzlich organische noch geometrische – und als Allover benutzte Formenraster tritt dabei in einen Dialog mit dem Vorgefundenen, einem zumeist schon spürbar gebrauchtem oder aber einem von der Industrie ausgesondertem Textil als Bildträger. Der klar durchdachte Handlungsrahmen des Künstlers bildet – statt Korsett zu sein – das Rückgrat für eine reflektierte und gelassene Haltung, auf deren Basis es erst möglich wird, sich dem jeweils Vorgefundenen und dem konkreten Geschehen aufmerksam zu öffnen. „Frei sein ist synonym mit wirklich dasein.“ In dieser Haltung erzeugt Claude Viallat seit über 50 Jahren einen erstaunlich sensiblen wie virtuosen, anti-illusionistischen Reichtum in Farben, Bildfindungen in seinen im realen Raum greifbaren Werken sowie einen wegweisenden Zugang zum Dasein und seiner Politik im eigentlichen Sinne. Das subjektiv Gestische artikuliert die Vorgänge der Bildwerdung auch im Dialog der Stoffe und Körper im weitesten Sinne – inklusive derjenigen der Betrachter, die sich vor den Werken Viallats deren elementar vibrierendem Formwerden aussetzen. So erzeugt auch der Prozess des Beschauens von Viallats Malereien immer neue Bildfindungen und Entdeckungen und ist unter diesem Aspekt der malerischen Bearbeitung des Stoffes gleichrangig. Die Malarbeit und das Betrachten von Viallats Malereien bedeuten ein suchendes Unterwegssein, ein Aufbrechen ins Ungewisse. Die darin stets mitschwingende Konnotation von Veränderlichkeit, Flexibilität und Mobilität – eine nomadische Präsenz – zeigt sich bei Viallat zudem sowohl in den noch zu bearbeitenden als auch in den später schon bemalten zusammengefaltet gelagerten und zu transportierenden Stoffen sowie geradezu sinnbildlich in den vom Künstler ebenso bearbeiteten Zeltstoffen. Viallats Arbeiten ergreifen nicht nur in ihrer malerischen Modernität, sondern ebenso in ihrer Bezugnahme auf Aspekte von Heimatlosigkeit und Migration.

Galerie Antonella Cattani contemporary art Rosengartenstr. 1/a, Bozen, BZ
LEBENSKARUSSELL. KARL PLATTNER - Existenzielle Bilderwelt
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 15:00-18:00 | 10:00 - 12:00
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am So 26 Jan 2020

Das Stadtmuseum Bruneck widmet dem Künstler Karl Plattner anlässlich seines hundertjährigen Geburtstages eine große Personale. Die Ausstellung spürt den verschiedenen Facetten seines Weltbildes nach, festgemacht an einer Auswahl zentraler Werke, darunter dem monumtentalen Fenstersturz (1968/69), der gleichsam ein Schlüsselbild für die Traumata des Künstlers darstellt. Die Ausstellung zeigt auch eine spannende Gegenüberstellung der Werke Plattners mit Werken der zeitgenössischen Künstler Jörg Hofer, Gotthard Bonell und Lois Anvidalfarei.

Stadtmuseum Bruneck Bruder-Willram-Straße 1, Bruneck, BZ
Mandlan - Georg Krautgasser
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Exhibitions
Freitag, 24 Jan 2020 20:00-22:00 |
Das Event findet heute statt., morgen e jeden Tag bis am Sa 25 Jan 2020

Raum3000 / Variatio zeigt in der Einzelausstellung „Mandlan“ neue Skulpturen des Künstlers Georg Krautgasser. Der Bildhauer bedient sich einer einfachen, aber ausdrucksstarken Formensprache und sucht eine schnelle und unvermittelte Arbeitsweise. Krautgassers „Mandlan“ sind grob zugeschnittene, bemalte Holzfiguren, ihre Körper und Gesichter mit herben Einschnittskerben versehen. Der Bildhauer versucht in seiner Technik das Material gänzlich auszunutzen. Im Arbeitsprozess verselbstständigt sich die Skulptur und gibt dem Betrachter weiteren Interpretationsspielraum.

Variatio OHG / Raum3000 Variatio, Oberragen 12, 39031 Bruenck Oberstadt, Brunico, BZ
Wohin geht die Reise? Alles ist Wechselwirkung
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Exhibitions
Dienstag, 28 Jan 2020 10:00-13:00 | 14:00 - 18:00
jede Woche bis am Fr 21 Feb 2020 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag

Kooperation mit dem Künstlerforum Bonn Leonhard Angerer (IT) | Darja Eßer (DT) | Sibylle Feucht (DT) | Christine Gallmetzer (IT) | Thomas Grandi (IT) | Annegret Heinl (DT) | Hubert Kostner (IT) | Susanne Krell (DT) | Martine Metzing-Peyre (DT) | Sissa Micheli (IT) | Jindeok Choi (DT) | Elisabeth Oberrauch (IT) | Anuschka Prossliner (IT) | Karin Schmuck (IT) | Karl Theo Stammer (DT /IT) | Sukyung Kim (DT) | Lukas Thein (DT) In dieser Kooperation werden in zwei Ausstellungen – die erste war 2019 in Bonn zu sehen – die Themen Reisen und Natur in Anlehnung an Alexander von Humboldt behandelt. „Alles ist Wechselwirkung“ sagte einst der Universalgelehrte, Entdecker, Naturforscher und Kosmopolit. In der Ausstellung werden zahlreiche Bezüge zum Gelehrten hergestellt, dessen Denken zwar über 200 Jahre alt, aber immer noch aktuell ist. Initiiert wurde der grenzüberschreitende Austausch von Karl-Theo Stammer, zu dessen zweiter Heimat Südtirol wurde. Südtirol war wie auch das Rheinland immer Transitgebiet und hat heute vor allem als Tourismusmagnet einen großen Bekanntheitsgrad. Der Südtiroler Künstlerbund, der sich bereits seit drei Generationen mit kulturellen Projekten und bei der Nachwuchsförderung engagiert, forciert, wie auch das Künstlerforum Bonn, darüber hinaus die internationale Vernetzung. So ist Reisen ein naheliegendes wie komplexes Thema, das positive Aspekte wie die Erweiterung des Erkenntnishorizonts oder negative Auswirkungen der Fortbewegung in heutiger Zeit birgt. Beiträge im Medium der Grafik von Karl Theo Stammer und Anuschka Prossliner verweisen auf die forschende Natur Humboldts, der Reisetagebücher führte und zeichnete. Elisabeth Oberrauch beispielsweise bindet Bücher, um diese dann auf Reisen mit Aquarellen zu füllen. Doch auch entferntere Bezüge zum Gelehrten eröffnen in der Ausstellung ein weites Feld an Assoziationen und versetzen dessen Gedanken ins 21. Jahrhundert: Bildforscherin Christine Gallmetzer untersucht in ihrer Malerei Bedingungen der Darstellung, ebenso wie Thomas Grandi. Sie nehmen selbst die Position des Erforschens ein. Einen weiteren Themenkomplex in der Ausstellung bildet das Reisen – als Begegnung, Erkundung und Erfahrung, wie in den Werken von Hubert Kostner und Karin Schmuck. Mit unterschiedlichen Medien und Ausgangspunkten verarbeiten die Künstler*innen das Thema aus ihren individuellen Erlebnissen heraus oder nehmen die Position eines Beobachters ein, gut ersichtlich in den Grenzfotografien von Leo Angerer oder in den Projektionen von Sissa Micheli. Die Begegnung von Bozen und Bonn stellt zahlreiche Anknüpfungspunkte an die Geschichte und aktuelle Debatten bereit und setzt vielfältige Reize in Anlehnung an die Vergangenheit für die Zukunft.

Galerie Prisma Weggensteinstraße 12, Bozen, BZ
SUM ERGO SUM Wege zum Museum 05
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Exhibitions
Samstag, 01 Feb 2020 15:00-18:00 | 10:00 - 12:00
jeden Tag bis am So 08 Mär 2020

Das Projekt Wege zum Museum geht nun in die bereits 5. Runde und steht im Zeichen des Feminismus. Das Stadtmuseum Bruneck sowie die alten Räumen der anliegenden Simma-Garage werden mit Kunstbeiträgen von Ali Paloma, Katharina Cibulka, Karin Ferrari, Werner Gasser, Nilbar Güres, Michael Klammsteiner, Greta Kofler & Marie Kallage, Nora Pider, Barbara Tavella, Bianca Tschaikner und Andreas Zingerle bespielt. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Performance von Vokalensemble 2000.

Stadtmuseum Bruneck Bruder-Willram-Straße, 1, Bruneck, BZ
Ursula u. Dietmar Tiefengraber: Wer glaubt zu wissen Part II
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Exhibitions
Dienstag, 04 Feb 2020 10:00-12:00 | 16:00 - 18:00
jede Woche bis am Sa 15 Feb 2020 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Ursula und Dietmar Tiefengraber präsentieren am 01.Februar2020 in Neumarkt im Kunstforum Unterland ihre neuen Werke zum Thema: „Wer glaubt zu wissen Part II “. In ihrer Arbeit steht der Mensch im Vordergrund - und die Frage? Warum war und ist der Mensch nicht fähig ein Leben im Einklang mit sich, der Natur und seinen Mitmenschen zuführen. Kriege – Machtmissbrauch – ein beschämender Umgang mit Natur und Mitmenschen ist an der Tagesordnung. Gewinnoptimierung – Manipulation – Ausbeutung von Mensch, Tier und Ressourcen verdrängt schleichend moralische und ethische Werte. Der Einfluss von Religionen, Tradition und Patriotismus prägt die Menschen und lässt den Geburtsort zum Schicksalsort werden. Ob die Flucht der einzige Ausweg bleibt – ob man in einem fremdenfeindlichen Milieu aufwächst oder von religiösem Fanatismus geprägt wird. Menschen werden zu Material, das nach Belieben gebraucht – missbraucht und entsorgt wird. Familien werden zerrissen und über Nacht wird man zum Fremden in der eigenen Heimat. Ursula Tiefengraber, geb.1970 in Wien. Dietmar Tiefengraber, geb.1963 in Jenbach. Leben und arbeiten seit 1993 als freischaffende Künstler im gemeinsamen Atelier in Wildermieming/Tirol. Zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland. www.atelier-tiefengraber.at

Kunstforum Unterland Laubengasse 26, Neumarkt, BZ
Roberta Segata
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Exhibitions
Mittwoch, 29 Jan 2020 15:00-19:00 |
jede Woche bis am Sa 22 Feb 2020 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag

Das fotografische Projekt von Roberta Segata widmet sich dem Sturm Vaia vom 29. Oktober 2018 und seinen Folgen für die Magnifica Comunità di Fiemme und einem Großteil der östlichen Alpen. An diesem Tag veränderte sich das Gesicht unserer Wälder, die von einem Wind mit einer Geschwindigkeit von fast 200 km/h niedergerissen wurden. Alles wurde auf den Kopf gestellt: die Landschaft und das Leben der Bewohner. We are here ist eine Nicht-Darstellung dessen, was passiert ist. Gedanken schweben: Was ist natürlich und was nicht? Wie führt der Mensch vor und nach dem Irreparablen einen Dialog mit der Natur? Was bedeutet es, eine Auszeit zu nehmen, in der man versteht und sich zurechtfindet – während überall aggressives Geschrei nach einer schnellen Lösung zu hören ist? Es ist das Warten, das wir gelebt haben und das wir immer noch erleben. Ein Jahr nach dem Sturm liegen noch viele Bäume flach, obwohl die Gemeinden bestrebt sind, eine auf Holz basierende Wirtschaft zu schützen: Das Ausmaß des Ereignisses übersteigt alle Möglichkeiten, sie rechtzeitig zu entfernen, bevor die Natur sie zersetzt. Aber das Leben im Halbschatten des Waldes organisiert sich von selbst neu und die menschliche Unmöglichkeit, die Katastrophe aufzuräumen, wird zu einer Chance. Und so ist es auch für die Gemeinden: Der gefallene Wald bietet eine dramatische Gelegenheit, die Beziehung des Menschen zur Natur, zur Bergwirtschaft, zur Zukunft und zur Vergangenheit zu überdenken. Er zwingt uns, uns mit unseren Nachbarn zu konfrontieren. Es erinnert uns daran, dass territoriale Grenzen oft politisch und keineswegs natürlich sind. Sie sind ein Vermächtnis von Menschen, die lange vor unserer Zeit bestimmte Entscheidungen getroffen haben, was uns mit der Verantwortung für diejenigen sattelt, die nach unserem Handlungen und Entscheidungen kommen werden und ernten werden, was wir gesät haben. Konzept und Design von We are here sind das Ergebnis der Zusammenarbeit von Roberta Segata mit Virginia Sommadossi und Elisa Di Liberato, den Köpfen hinter Trentino Brand New, dem Projekt des Kunstraums Centrale Fies, das sich „kleinen Erzählungen“ und der Kultivierung neuer territorialer Bildwelten widmet. In ihrer ersten Ausgabe wurde die Ausstellung vom Museum für zeitgenössische Kunst Cavalese und der Abteilung für Kultur der Gemeinde Cavalese produziert und von Elio Vanzo (Direktor des Museums für zeitgenössische Kunst Cavalese) kuratiert. Roberta Segata hat eine doppelte Ausbildung: Sie studierte Malerei an der Kunstakademie G.B.Cignaroli in Verona und wurde als Tänzerin im Bereich Tanztheater an der Akademie von Carolyn Carlson in Arzo in der Schweiz und in ihrem Atelier in Paris ausgebildet. Ihre künstlerische Arbeit basiert auf der Verschmelzung dieser Aspekte, wobei der Körper als narratives Werkzeug und die Fotografie – zusammen mit Video – als privilegiertes Ausdrucksmittel verwendet werden. In jedem ihrer Werke ist die Natur stets eine starke Protagonistin. Mit ihr sucht sie einen Dialog und einen Weg, um ihre Wurzeln zu entdecken. Eine unbewusste Landschaft, die zu Überlegungen über den Menschen führt. Heute hat sie den Fokus ihrer künstlerischen Praxis verändert, indem sie sich mehr und mehr auf das Territorium, dem Ort ihrer Zugehörigkeit, konzentriert und Projekte entwickelt, die Berggemeinschaften einbeziehen, die sie durch die Natur und die Menschen, ihre Beziehung, Geschichte und Tradition und ihres Wandels erzählt. In den letzten Jahren hat sie mit verschiedenen italienischen und internationalen Galerien, Festivals und Institutionen zusammengearbeitet. Sie wurde in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, darunter Galleri Rostrum, Malmö, Schweden; Athens Video / Art Festival, Athen, Griechenland; Chapelle des Carmélites, Traverse Video, Toulouse, Frankreich; FotografiaEuropea, Reggio Emilia, Italien; RBcontemporary gallery, Mailand Italien; Galleria Civica, Trient, Italien, MART, Rovereto, Italien; MANIFESTA7, Italien; Kerry Film Festival, Irland; Women in Photography, New York. Sie hat wichtige Preise in Italien und im Ausland gewonnen, darunter den ersten Preis REW[f] Romaeuropa Webfactory – Jpeggy; die besondere Erwähnung der Jury bei Women In Photography International, New York; den ersten internationalen Art Prize La Colomba, Venedig.

foto-forum Weggenstein-Straße 3f, Bozen, BZ
Hubert Kostner - Ungleich
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Exhibitions
Freitag, 07 Feb 2020 10:00-12:30 | 15:00 - 19:00
jeden Tag bis am Di 10 Mär 2020

Die Galerie Alessandro Casciaro freut sich die fünfte Personalausstellung, ? (Ungleich), von Hubert Kostner zu präsentieren. Der in Kastelruth lebende und dort auch arbeitende Hubert Kostner beschäftigt sich seit Beendigung seines Bildhauerstudiums an der Akademie der Bildenden Künste in München und seinen ersten Auftritten im Kunstbetrieb Ende der 1990er Jahre mit der Transformation und Umcodierung alltäglicher Dinge und Wahrnehmungen mittels Kontextverschiebung. Im Beziehungsrahmen Kunst ermöglicht er so einen Perspektivenwechsel und damit einen erweiterten Interpretationsrahmen. Dazu entnimmt er oft kunstfremde Materialien und Dinge des täglichen Konsums aus seinem kulturellen Umfeld. Das kann dann ein Skibelag, ein Kletterseil genauso sein wie ein gefundener Holzstock. Der Unterscheidung und dem Konfliktpotenzial von „natürlich“ und „künstlich“, zwischen dem, was ohne menschliches Zutun da ist und dem, was der Mensch geschaffen hat, widmet sich die aktuelle Ausstellung Hubert Kostners. Es ist nicht das Gleiche. „?“, ungleich nennt er seine bereits einundzwanzigste Einzelausstellung.In den zwei Haupträumen und installativ eingerichtet stellt Hubert Kostner hier alltägliche Materialien gegenüber: dem „natürlichen“ Bienenwachs das „künstliche“ Plastik von Getränkeflaschen. Im Kunstkontext werden diese zu „Wachsbildern“ und „Plastikskulpturen“. Steht das Bienenwachs für die reine Natur, ist Plastik inzwischen zu einem der größten Umweltkiller geworden, auch weil es als Verpackung den natürlichen Verwesungsprozess organischer Materialien aufhält und selbst nicht abbaubar ist. Beides, Wachs wie Kunststoff, ist unter Hitzeeinwirkung leicht formbar. Hier wird der Bildhauer zum Plastiker, der beidem, dem „Künstlichen“ wie dem „Natürlichen“, ästhetische Qualitäten abgewinnt. Dabei lässt Kostner das Material selbst agieren. Der Formprozess wird zwar vom Künstler geleitet, ist aber nicht zur Gänze kontrollierbar. Wachs blüht bei Erhärtung aus, die Buntheit von grün-orange bis weiß-blau der handelsüblichen 1,5-Liter-Flaschen verliert ihre Schärfe. Alle gezeigten Arbeiten sind zwischen 2017 und 2020 entstanden und führen Hubert Kostners Konzept einer kritischen, aber nie moralisierenden Auseinandersetzung mit unserer Lebensrealität mit der bildhauerischen Strategie der „Verformung“ konsequent weiter.

Galerie Alessandro Casciaro Kapuzinergasse 26/a, Bozen, BZ
Erhalt der Kulturpflanzenvielfalt: Tagung und Ausstellung
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Exhibitions
Freitag, 07 Feb 2020 14:00-18:00 |
Freitag 07 Feb 2020

Vom Bohnenglück und alten Kultursorten: Die Südtiroler Bäuerinnenorganisation, in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe, lädt zum Saatgutfest nach Vahrn: eine Tagung zum Erhalt der Kulturpflanzen – ein tolles Gemeinschaftsprojekt! Warum lohnt es sich alte Kultursorten zu erhalten? Diese Frage wird Lydia Bongartz von Arche Noah bei der Tagung am 7. Februar in der Fachschule Salern beantworten. Leider sterben täglich Nutzpflanzen für immer aus. Verloren, verschwunden. Für immer! Deshalb ist der Erhalt der Kultursorten für die Südtiroler Bäuerinnenorganisation weiterhin ein großes Anliegen. 2021 startet dazu ein Lehrgang. Dieser Lehrgang wird bei der Tagung vorgestellt. Zudem gibt es weitere Impulsvorträge: Bohnenglück mit Elisabeth Pircher (Bäuerinnen-Dienstleisterin), Getreide-Landsorten aus Südtirol mit Manuel Pramsohler, Versuchszentrum Laimburg. Termin: Freitag, 7. Februar, Beginn 14 Uhr, Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern, Vahrn Rahmenprogramm: • Sortengarten Südtirol - verschieden Mitglieder stellen aus • Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern - Stand zur Verkostung • „Südtrioler Bäuerinnen. Aus unserer Hand“ - Hof- und Gartenführerinnen • Kulturpflanzen der Alpen - Wanderausstellung • Lektürenstand Buchhandel Weger Ein Gemeinschaftsprojekt: Bioland Südtirol, Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern, Sortengarten Südtirol, Südtiroler Bäuerinnenorganisation, SBB-Weiterbildungsgenossenschaft, Versuchszentrum Laimburg

Atempause - Sergio Sommavilla
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Exhibitions
Freitag, 07 Feb 2020 20:00-22:00 |
jeden Tag bis am Sa 14 Mär 2020

Die archaisch anmutenden, abstrahierten Arbeiten sind auf die wesentlichen Züge des Menschen reduziert und bestechen durch ein einheitliches stilisiertes Erscheinen. Dieser Schematismus wird durch eine Materialvariation wie Basalt, Sandstein, Terrakotta und Holz aufgebrochen; die unterschiedlichen Oberflächen verleihen den Skulpturen ihren Charakter. Die ikonenhaften Gesichter strahlen durch ihre minimalistische Darstellungsweise eine innere Ruhe aus und bringen somit auch den Betrachter zur Ruhe - – gleich einer Atempause.

Variatio OHG / Raum3000 Oberragen 12 Oberstadt, Bruneck, BZ
Manfred Mureda
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Exhibitions
Sonntag, 09 Feb 2020 10:00-11:00 | 17:00 - 19:00
jede Woche bis am Di 18 Feb 2020 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Besucht die Kunstschule “Cademia” in St.Ulrich-Gröden, anschließend Studium und Abschluss an der Kunstakademie in Florenz. Kunstlehrer und freischaffender Künstler in Brixen wo er sich in den 70er Jahren vor allem der künstlerischen Agitation, Film, Video und Installationen widmet. In den Jahren 1980 bis 1989 Kurator des Künstlerkreises St.Erhard in Brixen. Seit seinem Rückzug aus dem öffentlichen Leben wandte er sich wieder dem Modellieren zu, vor allem mit Terracotta. In den letzten Jahren befasst sich Manfred intensiv mit der Kombination der prähistorischen- und zeitgenössischen Ausdrucksformen der Skulptur. Muredas Schöpfungen sind nie ein Ganzes, sie sind immer Teile, Fragmente einer Erzählung, er lässt jedem Betrachter eine Tür offen, er bringt nie etwas zum Abschluss, es geht immer weiter und das in zeitloser Dimension. Manfred und seine Terracotta sind alles eins, eine Symbiose, stark und fragil im selben Raum.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
Manfred Mureda - Terracotta
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Exhibitions
Sonntag, 09 Feb 2020 10:00-11:00 | 17:00 - 19:00
jede Woche bis am Di 18 Feb 2020 an den Tagen: dienstag mittwoch donnerstag freitag samstag sonntag

Besucht die Kunstschule “Cademia” in St.Ulrich-Gröden, anschließend Studium und Abschluss an der Kunstakademie in Florenz. Kunstlehrer und freischaffender Künstler in Brixen wo er sich in den 70er Jahren vor allem der künstlerischen Agitation, Film, Video und Installationen widmet. In den Jahren 1980 bis 1989 Kurator des Künstlerkreises St.Erhard in Brixen. Seit seinem Rückzug aus dem öffentlichen Leben wandte er sich wieder dem Modellieren zu, vor allem mit Terracotta. In den letzten Jahren befasst sich Manfred intensiv mit der Kombination der prähistorischen- und zeitgenössischen Ausdrucksformen der Skulptur. Muredas Schöpfungen sind nie ein Ganzes, sie sind immer Teile, Fragmente einer Erzählung, er lässt jedem Betrachter eine Tür offen, er bringt nie etwas zum Abschluss, es geht immer weiter und das in zeitloser Dimension. Manfred und seine Terracotta sind alles eins, eine Symbiose, stark und fragil im selben Raum.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniuspl. 102, St. Ulrich, BZ
Fondazione Provincia

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