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Empfohlene Events

Marmolada. Il respiro della Regina
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Exhibitions
Samstag, 04 Juli 2026 10:00-13:00 | 16:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 04 Juli 2026 bis 13 Juni 2027

Lasciati attraversare da un’esperienza che non si guarda: si vive. Un’architettura sonora costruita sui dati reali del ghiacciaio ti porta dentro un’estate sulla Marmolada, sospesa tra il presente e un futuro che ci interroga. Modula con le tue mani le interferenze umane, ascolta come cambia la voce del paesaggio. Il confine tra noi e la natura esiste?

Museo Geologico delle Dolomiti a Predazzo Piazza SS. Filippo e Giacomo, 1, Predazzo, TN

Events

Eduard Habicher: Memory in motion
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026
Es gibt Termine vom 20 Feb. 2026 bis 31 Jan. 2027

Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.

Museion Passage Piero Siena Platz, 1, Bozen, BZ
Biennale Gherdëina - (FUTURE) PARADISE GARDENS
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Sonntag, 28 Juni 2026
Es gibt Termine vom 31 Mai 2026 bis 13 Sep. 2026

Die Biennale Gherdëina ist eine internationale Biennale für zeitgenössische Kunst, die in Gröden im Herzen der Dolomiten, einem UNESCO-Welterbe, stattfindet Die Dolomiten bieten eine inspirierende Kulisse, eine atemberaubende Landschaft, handwerkliche Traditionen und Berglegenden – ein idealer Rahmen, um das Konzept der (Future) Paradise Gardens zu erkunden. Diese Gärten, die an der Schnittstelle zwischen natürlicher Erhabenheit und Kulturlandschaft liegen, sind nicht nur als Zufluchtsorte für Flora und Fauna gedacht, sondern auch als Räume, die unser kollektives Streben nach einer Zukunft auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Gleichheit widerspiegeln. Hier können Gärten sowohl Körper als auch Geist nähren und als Orte des Rückzugs, der Möglichkeit und der Erneuerung für alle dienen. Die Ausstellung ist in verschiedene Kapitel gegliedert, die jeweils einen anderen Aspekt des vom Menschen geschaffenen Konstrukts namens Garten untersuchen. Symbolisch, metaphorisch und emotional kreisen die Themen um Vorstellungen des “Commoning“ (gemeinsame Nutzung) – wo das Anbauen und Teilen von Nahrung sowie das Pflegen und Bewahren aller Lebensspuren Priorität haben. Ein weiteres Kapitel mit dem Titel “Divine Love and Growth” (Göttliche Liebe und Wachstum), lädt dazu ein, den Garten als Symbol spirituellen Wachstums und transzendenter Entfaltung zu betrachten. Die Ausstellung geht zudem auf das Konzept des “Violent Garden” (Gewaltsamen Gartens), ein, das die dringende Notwendigkeit anspricht, den Garten zu dekolonisieren – anthropozentrische Sichtweisen infrage zu stellen und Raum für Tiere und die Natur zu schaffen, sich frei zu bewegen und Eigenständigkeit zurückzugewinnen. Das Kapitel über ”Queer Ecology” (Queere Ökologie) untersucht, warum die Natur oft als inhärent queer wahrgenommen wird, und erweitert die Diskussion über Diversität und Fluidität innerhalb ökologischer Systeme. Darüber hinaus erforschen wir das “Botanical” (Botanische) – das Ordnen und Klassifizieren von Pflanzen Exemplaren – im Gegensatz zu “Gardens as Spaces for Reflection and Poetry” (Gärten als Räume für Reflexion und Poesie), in denen sich Gärten in Orte der Introspektion, Schönheit und kreativen Fantasie verwandeln.Die Dolomiten bieten eine inspirierende Kulisse, eine atemberaubende Landschaft, handwerkliche Traditionen und Berglegenden – ein idealer Rahmen, um das Konzept der (Future) Paradise Gardens zu erkunden. Diese Gärten, die an der Schnittstelle zwischen natürlicher Erhabenheit und Kulturlandschaft liegen, sind nicht nur als Zufluchtsorte für Flora und Fauna gedacht, sondern auch als Räume, die unser kollektives Streben nach einer Zukunft auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Gleichheit widerspiegeln. Hier können Gärten sowohl Körper als auch Geist nähren und als Orte des Rückzugs, der Möglichkeit und der Erneuerung für alle dienen.

Schaufenster #30- SCH bin J - spinn i - bin i ?
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Sonntag, 28 Juni 2026
Es gibt Termine vom 13 Juni 2026 bis 31 Juli 2026

Vernissage: Samstag/Sabato, 13. Juni/Giugno, ore 10 Uhr Ausstellungsdauer/ durata della mostra: 13.06.–31.07.2026 Öffnungszeiten: donnerstags/giovedí: ore 9.00-12.00 + 15.00-17.00 Uhr freitags/venerdì: ore 10.00-12.00 + 15.00-17.00 Uhr samstags/ sabato: ore 9.00-12.00 Uhr Wir öffnen die Austellung auch gerne auf Anfrage unter: lokal@basis.space Kurz über mich: Am 29. Mai 1958 bin ich in Tscherms geboren, in Unsere liebe Frau im Walde verbrachte ich auf einem Bauernhof meine Kindheit. Nach dem Besuch des Realgymnasiums in Schlanders (Matura 1977), arbeitete ich kurze Zeit als technischer Zeichner. Bis zu meiner Pensionierung 2025 unterrichtete ich an der Landesberufsschule Savoy in Meran allgemeinbildende Fächer. Neben Tanzen waren Zeichnen und Malen (Bleistift, Tusche, und Aquarell) immer schon meine große Leidenschaft. Ich hatte bereits Ausstellungen in Meran, Innsbruck und in Algund. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder (vier Enkelkinder). Kann ich meiner Wahrnehmung trauen - oder darf ich mich der Fantasie hingeben? In meinen Arbeiten finden gewichtige Momente der Weltgeschichte Anklang. Doch erst durch die Betrachtenden, ihre persönliche Erinnerungen und Assoziationen entfalten die Bilder ihre Wirkung/ gewinnen die Bilder an individueller Bedeutung. Ich spiele mit den Übergängen zwischen Schwarz und Weiß, setze einzelne Striche, die sich zu Fragmenten der Realität verdichten. Die Kompositionen aus Licht und Schatten vollenden sich erst im Kopf der Betrachter: innen. So entsteht ein Spannungsfeld zwischen kollektiver Erinnerung bekannter Ereignisse, neuen Sichtweisen und der individuellen Vorstellungskraft.

Basis Vinschgau Kortscher Straße 97 , 39028 Silandro BZ, Italien, Schlanders, BZ
Una Boccata d’Arte
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Sonntag, 28 Juni 2026
Es gibt Termine vom 20 Juni 2026 bis 14 Sep. 2026

Una Boccata d’Arte ist ein italienweites Kunstprojekt, das zeitgenössische Kunst in kleine Orte und historische Dörfer bringt. Jedes Jahr werden 20 Künstlerinnen und Künstler eingeladen, in 20 Orten in allen 20 Regionen Italiens ein eigenes, ortsspezifisches Kunstprojekt zu entwickeln. Die Projekte entstehen im direkten Austausch mit dem jeweiligen Ort, seiner Geschichte, seinen Menschen und seiner Landschaft. Das Ziel ist es, zeitgenössische Kunst nicht nur in Museen oder Galerien zu zeigen, sondern sie mitten in den Alltag der Orte zu bringen. Straßen, Plätze, Fassaden, leerstehende Räume oder besondere Schauplätze werden zu Ausstellungsorten. So entstehen neue Begegnungen zwischen Kunst, Bevölkerung und Besucherinnen und Besuchern. In Klausen wird Una Boccata d’Arte zu einem besonders passenden Projekt: Das Künstlerstädtchen im Eisacktal bringt seine lange Kunstgeschichte, seine mittelalterliche Altstadt und seinen lebendigen öffentlichen Raum mit. Genau hier setzt das Projekt 2026 an.

Unikatops Showroom
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026 09:00-12:00 |
Es gibt Termine vom 01 Jan. 2026 bis 31 Dez. 2026

Unikatops Showroom: an den Samstagen von 9-12 Uhr geöffnet, für alle anderen Tage nach Absprache. Handgefertigte Holzobjekte von einzigartiger Schönheit & Qualität. Unikate aus dem Holz der Wälder Südtirols, für Naturliebhaber und Ästheten die etwas Besonderes suchen.

Mölten Handwerkerzone Moos 6, Mölten, BZ
Gestaltete Paradiese – Von Menschen und Gärten
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Sonntag, 28 Juni 2026 09:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 01 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Gärten und Parks sind gestaltete Grünräume. Sie dienen der Erholung und repräsentieren unser Verhältnis zur Natur. Ihre Gestaltung, ihre Erhaltung und ihre Benutzung hängen davon ab, wie Menschen diese Beziehung interpretieren. Gärten und Parks nahmen über die Jahrhunderte vielerlei Formen an, die in Plänen, Ansichten, Büchern und Fotografien zu sehen sind. Dazu hat die Österreichische Nationalbibliothek in Wien 2023 aus ihren reichhaltigen Beständen eine Ausstellung gestaltet. Sie wird hier durch Beispiele der Gartenkultur und -kunst aus Meran ergänzt. “Gestaltete Paradiese” zeigt, wie sich Gartengestaltung über die Jahrhunderte verändert hat: von den streng angelegten Gärten der Renaissance über prachtvolle Barockgärten bis hin zum englischen Landschaftsgarten. Im 20. und 21. Jahrhundert rücken in der Landschaftsarchitektur neue Themen in den Vordergrund. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Meran. Bereits im 19. Jahrhundert wurden in der Stadt gezielt öffentliche und private Grünräume angelegt. Der aufkommende Kurtourismus entfaltete sich zu einer wichtigen Triebkraft für die Entwicklung von Gärten und Landschaft in Meran. Diese Entwicklung mündete 2001 in der Eröffnung der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die in diesem Jahr ihre 25-jährige Erfolgsgeschichte feiern. Diese Ausstellung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, dem Südtiroler Landesmuseum für Tourismus – Touriseum und dem Wiener Kuratorenteam.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff St.-Valentin-Str. 55, Meran, BZ
Architektur auf Reisen
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026 09:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 01 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Einflüsse aus den Metropolen Wien und insbesondere München hinterließen in der Architektur Südtirols prägende Spuren. Daran wesentlich beteiligt war der Fremdenverkehr. Denn mit den Gästen und ihren Architekten „reisten“ auch neue Tendenzen im Bauwesen ins Land. Es entstanden Villen, Wohnhäuser und Hotels. Als facettenreiches Erbe des Tourismus der Belle Époque stehen viele dieser Bauten heute unter Denkmalschutz. 1906 beauftragte der Industrielle Friedrich Wannieck die Münchner Architekten Alois und Gustav Ludwig mit dem Bau der Villa Salgart in Meran. Die beiden Brüder eröffneten bald darauf in Bozen eine Zweigstelle ihres Büros. Neben der Villa und mehreren Grandhotels errichteten sie hier bis 1914 auch Geschäftshäuser und Bildungseinrichtungen. 2022 wurden in Meran Baupläne der Brüder Ludwig wiederentdeckt und als Schenkung dem Touriseum übergeben. Aktuell führt das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus in Kooperation mit der Universität Innsbruck ein Forschungsprojekt über Leben und Werk der Architekten durch. In der Ausstellung sind Teile des Materials erstmals öffentlich zu sehen.

Touriseum - Landesmuseum für Tourismus St. Valentin-Straße, 51a, Meran, BZ
gewisper – gerüchte – geschrey
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 10 Mai 2025 bis 30 Juni 2026

Wirtshaus und Bauernkrieg 1525 1525 erschütterten die Bauernkriege Deutschland, die Schweiz und auch Tirol. Die Sonderausstellung möchte diese unruhige, aber faszinierende Zeit an einem Ort sicht- und hörbar machen. Schauplatz ist nicht ein Schlachtfeld, sondern ein zentraler öffentlicher Ort: das Wirtshaus. Es war stets ein wichtiger Treffpunkt aller sozialen Schichten und ein Umschlagplatz von Meinungen und Gerüchten.

Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde Herzog-Diet-Str,. 24, Bruneck, BZ
UNDER PROPAGANDA - Archäologie zwischen Krieg und Frieden
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 25 Nov. 2025 bis 08 Nov. 2026

Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.

Südtiroler Archäologiemuseum Museumstr. 43, Bozen, BZ
Jenseits der Ziellinie
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 01 Feb. 2026 bis 04 Okt. 2026

Ausstellungseröffnung 31. Januar 2026, 18 Uhr im MUSE Wie bereitet sich eine Sportlerin / ein Sportler auf einen olympischen oder paralympischen Wettkampf vor? Wie trainieren sie, welche Ausrüstung verwenden sie und inwiefern beeinflussen Technologie und Materialforschung die erzielten Ergebnisse? Die Ausstellung fördert sportliche Aktivitäten als Mittel für Gesundheit und Wohlbefinden und lädt dazu ein, zu entdecken, wie Wissenschaft und Technik im Training von Sportlern derzeit zu olympischen Spitzenleistungen beitragen.

MUSE - Museo delle Scienze Corso del Lavoro e della Scienza 3TNTNTNTNTN, Trient, TN
Funga: Eine verborgene Welt
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 10 Feb. 2026 bis 07 Feb. 2027

Eine verborgene Welt Pilze gehören zu den ältesten und zugleich verborgensten Akteuren des Lebens auf der Erde. Die Sonderausstellung FUNGA lädt dazu ein, dieses eigenständige Reich neu zu entdecken – jenseits der bekannten Fruchtkörper und weit über die Rolle von Speisepilzen hinaus. Die Ausstellung zeigt, wie Pilze als Netzwerke aus Myzelien ökologische Kreisläufe steuern, Böden aufbauen und Symbiosen ermöglichen, ohne die das Leben an Land kaum denkbar wäre. Sie führt von den uralten Ursprüngen der Pilze über ihre Schlüsselrolle in Natur und Evolution bis hin zu ihrer engen Beziehung zum Menschen – etwa im Mikrobiom von Haut und Darm. Neben naturwissenschaftlichen Einblicken öffnet FUNGA auch kulturelle Perspektiven: Pilze als Heilmittel, als Teil von Ritualen und Mythen sowie als prägende Motive in Kunst und Popkultur. Aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigen Materialien und biotechnologischen Anwendungen schlagen schließlich den Bogen in die Zukunft. FUNGA lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vernetzt, vielschichtig und überraschend lebendig.

Naturmuseum Südtirol Bindergasse 1, Bozen, BZ
Hit list '80 Oggetto, interfaccia, colore
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 21 Feb. 2026 bis 28 Juni 2026

Credits A cura di Campomarzio, Margherita de Pilati, Gabriele Lorenzoni. La mostra si concentra sulla produzione culturale trentina degli anni Ottanta. Analizzati oggi, a quarant’anni di distanza, arte, architettura e design raccontano un decennio ricco di contraddizioni, caratterizzato da un dialogo trans-disciplinare vivace e produttivo. Sottotesto della mostra sono le spinte culturali e sociali che si muovono e si intersecano in città. Nel panorama degli anni Ottanta si assiste a una ridefinizione profonda del rapporto tra immagine, oggetto e spazio, in un clima segnato dal superamento sia delle pratiche concettuali sia di quelle analitiche e dalla crisi delle grandi narrazioni ideologiche che hanno caratterizzato i decenni precedenti. In mostra i lavori di una pluralità di autori e autrici che restituiscono la complessità di un contesto in piena trasformazione. Fra gli artisti: Sergio Bernardi, Mauro Cappelletti, Silvio Cattani, Maurizio Corradi, Elena Fia Fozzer, Annamaria Gelmi, Diego Mazzonelli, Lorenzo Menguzzato, Michelangelo Perghem Gelmi, Maurizio Postal, Paolo Tait, Rolando Trenti. Sul versante del design, l’esposizione mette in luce il ruolo centrale del trentino Marco Zaini all’interno di Memphis Milano, gruppo che annovera i più influenti architetti e designer del momento; mentre sul fronte architettonico ad interpretare il gusto e le tensioni del decennio spiccano i progetti di Mario Basso, Giulio Cristofolini, Sergio Giovanazzi e Gian Leo Salvotti de Bindis.

Galleria Civica Via Rodolfo Belenzani, 44, Trento, TN
Tech IT Easy!
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 28 Feb. 2026 bis 27 Sep. 2026

Leben mit dem Smartphone Wie oft berührst du am Tag den Bildschirm deines Smartphones? Du nimmst es überallhin mit, schaust ständig darauf und erschrickst dich, wenn du es nicht findest. Es ist dein persönlicher Zugang zu unendlichen Welten. Es verbindet, informiert, unterhält und begleitet dich. Doch was passiert, wenn wir es so häufig benutzen? Was verändert sich in unserem Körper, in unserem Geist und in unseren Beziehungen? Das neue Projekt von MUSE Agorà ist eine Einladung zur Erkundung. Ein Weg, um zu beobachten, wie das Smartphone die Art und Weise verändert, wie wir leben, fühlen und miteinander umgehen, und um die Folgen für das individuelle und kollektive Wohlbefinden zu erforschen. Die sich ständig und immer schneller weiterentwickelnden digitalen Technologien haben Chancen, aber gleichzeitig auch neue Schwachstellen geschaffen. Die Ausstellung bietet einen offenen und urteilsfreien Raum für den Austausch und zeigt Mechanismen, Erfahrungen und Möglichkeiten einer bewussten Entscheidung über die Nutzung von Geräten und sozialen Netzwerken auf. MUSE Vom 28. Februar bis zum 27. September 2026 Öffnungszeiten des Museums Eintrittskarte für das Museum Eintrittskarte für das Museum kaufen Ein MUSE-Projekt, realisiert unter wissenschaftlicher Beratung von: - Alice Avallone – BUNS, Sensible Daten - Massimiano Bucchi – Fachbereich Soziologie und Sozialforschung, Universität Trient - Ornella Corazza – Addiction Science Lab, Fachbereich Psychologie und Kognitionswissenschaften, Universität Trient - Mauro Cristoforetti – EDI onlus, Aufklärung über die Rechte von Kindern und Jugendlichen

MUSE - Museo delle Scienze Corso del Lavoro e della Scienza 3TNTN, Trient, TN
Feedback. Die Environments von Franco Vaccari
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-22:00 |
Es gibt Termine vom 28 März 2026 bis 13 Sep. 2026

Das Museion freut sich, eine umfassende Ausstellung des Künstlers Franco Vaccari (Modena, 1936–2025) zu präsentieren, der zu den prägnantesten Stimmen der italienischen Konzeptkunst der Nachkriegszeit zählt. Sie versammelt Foto- und Videoarbeiten, Künstlerbücher und Archivmaterialien und bietet erstmals einen eingehenden Überblick über die im Zentrum seines Schaffens stehenden Rauminstallationen. Ursprünglich aus Anlass von Vaccaris 90. Geburtstag geplant, ist dies die erste große institutionelle Ausstellung des Künstlers in Italien seit über einem Jahrzehnt. Sie ordnet sein Werk in einen breiteren internationalen Diskurs ein, der um die Mitwirkung des Publikums kreiste und den Besucher*innen eine aktive Rolle bei der Gestaltung des Kunstwerks selbst zuwies. Nach einem Studium der Physik wandte sich Franco Vaccari Ende der 1960er-Jahre der bildenden Kunst zu und hinterfragte in seiner Praxis konsequent die Vorstellung des Kunstwerks als eines feststehenden Objekts. Anstatt autonome Werke zu erschaffen, konzipierte er die von ihm entwickelten Projekte als Ausstellungen in Echtzeit (Esposizioni in tempo reale): Hierbei entfaltet sich das Kunstwerk in der Zeit und wird durch Gegenwart und Handlungen der Betrachter*innen geformt. Dieser Ansatz zieht sich durch sein mehr als 50 Jahre umspannendes Œuvre und vereint Werke mit einer großen medialen Bandbreite – von der Fotografie und der Filmkunst über Sound und Video bis hin zu frühen internetbasierten Projektarbeiten. Für Vaccari spielt die Technologie eine wichtige Rolle in der Weise, wie Wirklichkeit wahrgenommen, erinnert und geteilt wird. Diese künstlerische Strategie beschrieb der Künstler in seinem wegweisenden Essay Fotografia e inconscio tecnologico (Fotografie und das technologische Unbewusste) (1979) als „occultamento dell’autore” („Verschwinden des Autors“). Anstatt diesem eine endgültige Form zu geben, schafft er vielmehr Bedingungen, unter denen Bedeutung – im Zusammenwirken von Interaktion, Zufall und kollektiver Präsenz – entstehen kann. Die Betrachtenden stellen somit keine passiven Beobachter*innen dar, sondern sind wesentlicher Bestandteil des Kunstwerks an sich. Vollendeten Ausdruck findet dieses Prinzip in Vaccaris Rauminstallationen: Meist handelt es sich dabei um temporäre Architekturen, die Ausstellungsräume in Orte der Erfahrung verwandeln. Vaccaris Werke verfolgen keine bestimmte gestalterische oder architektonische Absicht, stattdessen sind sie oft angeregt von alltäglichen oder wiederverwendeten Materialien. Sie bleiben offen für das Unvorhersehbare und geben dem, was in ihnen geschieht, den Vorrang gegenüber ihrer physischen Struktur. Die thematisch geordnete Ausstellung entfaltet sich in einer Abfolge von Rauminstallationen und weiteren Arbeiten, die grundlegende Aspekte von Vaccaris Praxis ausloten. Themensetzungen zu den Spuren, die Menschen hinterlassen, zum kollektiven Unbewussten und zur Bildung von Erinnerungen lenken den Blick auf die Werke und bestimmen die von Fosbury Architecture besorgte Ausstellungsgestaltung. Den Auftakt zur Ausstellung bilden Projektarbeiten, die auf die Dunkelheit fokussieren – als Möglichkeit einer Annäherung an die Welt des Unbewussten und des Traumes. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinne sind die Besucher*innen eingeladen, in das eigene Innere „hinabzusteigen“. In gedimmter Umgebung verlangsamt sich die Wahrnehmung, und vertraute Sichtweisen treten in den Hintergrund, erlauben ein aufmerksameres Erleben über die Sinne. Rauminstallationen wie La Scultura Buia (1968), Esposizione in tempo reale n. 19, Codemondo (1980) und Esposizione in tempo reale n. 20, Ambiente grigio multiuso, scatola per sondare lo spazio vicino e lontano (1987) schaffen Situationen, in denen die persönliche Erfahrung Teil eines gemeinsamen Raumes wird. Die Ausstellung setzt sich fort mit Rauminstallationen, die Vaccaris Interesse an den Spuren menschlicher Gegenwart adressieren. Diese finden ihren Niederschlag in öffentlichen urbanen Räumen ebenso wie in den gesellschaftlichen Dynamiken temporärer Gemeinschaften. Neben dem 1972 auf der Biennale in Venedig vorgestellten, ikonischen Projekt Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio und dem hieraus entwickelten, ambitionierten Werk Photomatic d’Italia (1972–1975), das unter Einbeziehung von Fotoautomaten in öffentlichen Räumen in ganz Italien entstand, spüren auch die beiden Arbeiten Esposizione in tempo reale n. 21, Bar Code – Code Bar (1993) und Mini cinema (2003) Aspekten von sozialer Interaktion, kollektivem Verhalten und Momenten spontaner Begegnungen nach. Vaccaris Rauminstallationen werden in der Ausstellung nicht im Sinne statischer Rekonstruktionen präsentiert, sie bilden vielmehr reaktivierte Situationen, die den ursprünglichen Intentionen des Künstlers treu bleiben und zugleich auf das heutige Publikum reagieren. Die Sammlung des Museion umfasst etwa 20 Werke Franco Vaccaris, die überwiegend dem im Jahr 2020 dem Museum als Schenkung überlassenen Archivio di Nuova Scrittura angehören. Dieses Werkkompendium beinhaltet auch einige der frühen Text-Bild-Arbeiten des Künstlers, die seine Anfänge als visueller Dichter markieren und in denen bereits sein anhaltendes Interesse an Sprache, Spuren und menschlicher Präsenz hervortritt. Die Aufnahme einiger dieser Werke in die aktuelle Ausstellung zeigt Querverbindungen zwischen Vaccaris frühen künstlerischen Erkundungen und den Sammlungsbeständen des Museums auf. Franco Vaccari Franco Vaccari wurde am 18. Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.

Museion Piero Siena Platz, 1, Bozen, BZ
Jagd – Hund – Mensch
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 17 Apr. 2026 bis 09 Nov. 2026

Eine erfolgreiche Beziehungsgeschichte Hunde sind wichtige Jagdbegleiter, treue Gefährten und vielseitige Helfer. Ihr Instinkt und ihre Fähigkeiten machen sie zu einzigartigen Partnern des Menschen. Die Ausstellung gibt Einblicke in dieses Beziehungsgeflecht, das neben der Jagd auch die Kulturgeschichte beeinflusst hat. Sie stellt den Jagdhund selbst, seine Bindung zum Menschen und seine unterschiedlichen Einsatzbereiche vor.

Themenausstellung - Esther Stocker. Atlas
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 18 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Esther Stockers künstlerische Sprache lebt von Schwarz und Weiß mit Facetten in Grau. Ihre bildnerischen Mittel sind Raster, die sie als offenes, modulares System mit unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten begreift. Abweichungen innerhalb der Rasterstruktur – meist minimale Verschiebungen – erzeugen eine subtile visuelle Permutation und eine Unordnung, die das Bild in Bewegung bringen, ohne die Geometrie jemals zu verlassen. Das Raster wird nicht gebrochen, sondern durch Verschiebungen und Überlagerungen innerlich destabilisiert, wodurch eine spürbare visuelle Spannung entsteht – ein Ort des Übergangs und des Dazwischen. In der Ausstellung im Bergfried präsentiert Esther Stocker neben weiteren Arbeiten eine eigens für den Raum konzipierte lebensgroße Installation: „Atlas“. Atlas, der Titan in der griechischen Mythologie, der den Göttern des Olymps ihre Macht streitig machte und zur Strafe von Zeus dazu verurteilt wurde, auf ewig das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern zu tragen. Auch der Bergfried-„Atlas“ ist mit einem Raster überzogen, der wie ein Korsett wirkt und an geografische Koordinaten erinnert. Der Camouflage-Effekt verwischt die Wahrnehmung von Fläche und Körper. Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen. (Heinrich Schwazer)

Evelyn Taocheng Wang: Sweet Landscape
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Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-22:00 |
Es gibt Termine vom 25 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Kuratiert von Leonie Radine Das Museion freut sich, die erste institutionelle Einzelausstellung von Evelyn Taocheng Wang (*1981, Chengdu) in Italien zu präsentieren. An den Schnittstellen verschiedener Medien wie Malerei, Text, Installation, Performance und Mode hat die in Rotterdam lebende Künstlerin eine einzigartige visuelle Poesie entwickelt, die von feinem Humor und kritischer Tiefe geprägt ist. Indem sie kunsthistorische Traditionen mit persönlichen Erinnerungen und autofiktionalen Elementen verbindet, hinterfragt sie Vorstellungen von Authentizität und ergründet zugleich, wie Kultur dargestellt und verkörpert wird. Wangs Bildwelt schöpft aus dem, was sie augenzwinkernd ihre „Lidschattenpalette der Kunstgeschichte“ nennt. Dabei verknüpft sie Verweise auf ihre Ausbildung in klassischer chinesischer Tuschemalerei und Kalligrafie mit den Schulen westlicher Kunst und Literatur, die sie seit ihrem Umzug nach Europa durchlaufen hat. Themen wie Migration, kulturelle Anpassung, Ausdruck von Gender und Klassenzugehörigkeit filtert sie durch ihre eigenen Lebenserfahrungen und beleuchtet dabei die Komplexität der Selbstwahrnehmung im Spannungsfeld äußerer Zuschreibungen. Wangs fortwährende Beschäftigung mit der Wandelbarkeit von Identität und kultureller Hybridität findet besonderen Widerhall in Südtirol, wo sich verschiedene Sprachen und Traditionen mischen. Für ihre Ausstellung entwickelte Wang eine Szenografie mit zahlreichen neuen Gemälden auf verschiedenen Bildträgern, die an frühere Werkgruppen anknüpfen und Eindrücke ihrer Ortsbesuche widerspiegeln. Eine ihrer Inspirationsquellen war der Bozener Obstmarkt, wo sich frische Bioprodukte in bunten Auslagen zu Miniaturlandschaften auftürmen. Diese vielschichtigen Kompositionen aus Farbe, Textur und Form, wie die Künstlerin sie auch in den mittelalterlichen Fresken im Schloss Runkelstein und in der Dominikanerkirche vorfand, finden ihren Nachhall in ihrer eigenen bildnerischen Erzählweise. Durch die Überlagerung ihrer Werke mit Erinnerungen an die visuelle Sprache Bozens und Fragmenten ihrer Wahrnehmung der italienischen Kultur schreibt sie sich mit Humor, Feingefühl und poetischen Nuancen in die Szenerie ein. Die Fähigkeit, sich in verschiedene kulturelle und visuelle Landschaften zu versetzen oder in die Rolle historischer oder fiktiver Figuren zu schlüpfen, prägt Wangs künstlerisches Schaffen seit jeher. Besonders deutlich wird dies in den fünf Werkgruppen, die sie für die Ausstellung mit neuen Arbeiten weiterführt. Neben der Ergänzung ihrer bekannten Imitationen der Rastergemälde von Agnes Martin um ortsspezifische Referenzen integriert sie regionale Motive in Seidenmalereien und eigene Kleidungsstücke. Auch das Märchen „Der Froschkönig“ der Brüder Grimm bleibt eine Inspiration für Wang. Diesmal versetzt sie die wiederkehrende Figur der Froschprinzessin in ein Stadtbild, das an ein Gemälde von August Macke erinnert. Zudem erweitert sie ihre Serie der Fensterbilder. Indem sie ihre Gemälde in eine architektonische Installation einbettet, die Innen- und Außenperspektiven in Einklang bringt, verwandelt sie die zweite Etage des Museums in eine „sweet landscape“. Wie der Ausstellungstitel andeutet, bildet der vermeintlich unschuldige Ausdruck, der durch eine ansprechende Landschaft hervorgerufen wird, den Hintergrund, vor dem sich Wangs tiefere Betrachtung des Ortes entfaltet. Ihr Werk steckt voller Metaphern und Sprachspiele und lädt die Betrachter*innen zu einer eingehenden Lektüre ein, bei der sich nach und nach verschiedene Bedeutungsebenen eröffnen. Zugleich reflektiert der Titel Wangs Beschäftigung mit den Gemeinsamkeiten und Widersprüchen östlicher und westlicher Auffassungen von Landschaftsmalerei. Die Tradition des „Schreibens der Landschaft“, die von chinesischen Literati (Gelehrten) mit kalligrafischem Pinsel und Tinte gepflegt wurde, ist eng mit taoistischen Prinzipien des harmonischen Gleichgewichts verbunden. Statt die Natur zu kopieren, diente diese Landschaftsmalerei der Selbstreflexion, Heilung und dem Rückzug aus politischen Machtstrukturen. Sowohl auf philosophischer als auch auf ästhetischer Ebene lädt Wangs Ausstellung dazu ein, über die Beziehung zwischen Vorder- und Hintergründigem, Sichtbarem und Verborgenem nachzudenken und Resonanzen zwischen Außenwelt und inneren Zuständen, äußeren und inneren Landschaften nachzuspüren. In diesem Sinne erklärt die Künstlerin: „Ich stelle mir meine Ausstellung wie einen imaginären Mutterleib vor. Dieser Raum des Werdens erlaubt es mir, auf die Geschichte des Ortes zu reagieren.“

Museion Piero Siena Platz, 1, Bozen, BZ
Private Collections
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 23 Mai 2026 bis 08 Nov. 2026

Die Ausstellung gewährt einen überraschenden Einblick in zahlreiche Südtiroler Privatsammlungen und präsentiert anhand ausgewählter Beispiele Kunstwerke lokaler sowie internationaler Künstlerinnen und Künstler, die von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart reichen. Im Mittelpunkt stehen die Sammlerinnen und Sammler selbst, ihre Motivation, ihr Kultursponsoring, ihr Mäzenatentum sowie ihre besondere Beziehung und Vorliebe für bestimmte Künstlerinnen und Künstler.

Ausstellung: Private Collections. Kunst & Leidenschaft
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 23 Mai 2026 bis 08 Nov. 2026

Sammeln gehört zu den ältesten Gewohnheiten des menschlichen Tuns. Das Sammeln von Kunst erreicht seit den 1990er-Jahren verstärkt private Unternehmerinnen und Unternehmer. Diese ergänzen mit ihren Künstlerförderungen die öffentliche Verantwortung. Die Themenausstellung rückt nun insgesamt 15 Sammlerinnen und Sammler ins Zentrum. Aus den persönlich gehaltenen Statements spricht eine ausgesprochene Begeisterung für Kunst und Kultur. So unterschiedlich die einzelnen Charaktere sind, so differenziert zeigen sich auch die Sammlungsinhalte: Sie reichen von der frühen Neuzeit über den Impressionismus bis hin zu den Kunstströmungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Persönliche Kontakte zu den Kunstschaffenden bereichern den Sammlungsaspekt und fördern den Dialog. „Private Collections“ steht nicht zuletzt im Fokus des Kulturinteresses 80 Jahre nach Abschluss des Pariser Vertrages, der Südtirols Autonomie eingeleitet hatte: Kulturarbeit einmal ganz in privater Hand. Dies kann als Ansporn gesehen werden, das Engagement für Kunst mit jenem für gewerbsmäßige Tätigkeiten zu verbinden. In den ausgestellten Kunstwerken werden Kostbarkeiten ans Licht gehoben, die ansonsten nur im privaten Ambiente erlebt werden können.

Harald Kastlunger. Intuition - Komposition
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-18:30 |
Es gibt Termine vom 01 Juni 2026 bis 28 Juni 2026

Seit den 1960er-Jahren entwickelt Harald Kastlunger (geb. 1937 in Brixen) aus Zeichnung, Malerei und Plastik eine eigenständige Bildsprache zwischen Abstraktion und Figuration. Die Ausstellung präsentiert zentrale Werkgruppen aus sechs Jahrzehnten und bietet einen kompakten Überblick über ein konsequent entwickeltes Oeuvre, in dem intuitive Bildfindung und strenge Formgebung eng miteinander verbunden sind.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
Di quadro in quadro. L'arte della citazione
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 13 Juni 2026 bis 01 Nov. 2026

Credits A cura di Daniela Ferrari Per “citazione” si intende la ripresa di elementi già esistenti: temi, immagini o idee che tornano in opere diverse, dalla letteratura al cinema fino all’arte. In questo senso, tutta la storia dell’arte può essere vista come un continuo dialogo con il passato, fatto di richiami, reinterpretazioni e omaggi. A partire dalle raffigurazioni più antiche, le fonti primigenie, si inanellano una serie di rimandi e dialoghi serrati, talvolta con variazioni significative, talvolta con più o meno dichiarati o celati riferimenti. Attraverso otto sezioni, il percorso esplora questo meccanismo di corsi e ricorsi storici, mostrando come gli artisti si confrontino con chi li ha preceduti. Grandi maestri e grandi eredi. Si comincia con il capolavoro Giovane che guarda Lorenzo Lotto realizzato da Giulio Paolini nel 1967, esempio emblematico di questo dialogo tra passato e presente. La mostra raccoglie le opere di grandi maestri che hanno citato o sono stati citati, come Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Felice Casorati, Filippo de Pisis, Renato Guttuso. Vengono proposti, inoltre, suggestivi dialoghi tra epoche diverse, dall’antico al contemporaneo, vere e proprie sequenze che uniscono, per esempio, Vermeer a Salvador Dalí; Lorenzo Lotto e Velázquez a Giulio Paolini; Claude Monet a Vik Muniz, Stefano Arienti e Mario Schifano; Leonardo ad Andy Warhol. Tra gli artisti contemporanei sono presenti, tra gli altri e le altre, Salvo, Luigi Ontani, Mariella Bettineschi, Mirella Bentivoglio, Flavio Favelli.

Mart Rovereto Corso Bettini 43, Rovereto, TN
Animacies
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026 10:00-20:00 |
Es gibt Termine vom 14 Juni 2026 bis 11 Okt. 2026

Die Gruppenausstellung "Animacies" untersucht, wie sich Beziehungen zwischen Europa und Asien aus neuen Blickwinkeln denken und erzählen lassen. In Installation, Malerei und Fotografie hinterfragen die Künstler*innen westliche Ordnungssysteme und entwickeln alternative Sichtweisen auf Geschichte, Gemeinschaft und kulturelle Identität. Im Zentrum steht das Konzept von Animacy, das die verbreitete Unterscheidung zwischen belebt und unbelebt infrage stellt. Es geht davon aus, dass auch Dinge, Materialien und Stoffe eine Form von Lebendigkeit und Handlungsmacht besitzen. Anhand von Rohstoffen, Textilien und Artefakten zeigt die Ausstellung, wie Materialien gesellschaftliche Strukturen, wirtschaftliche Beziehungen und spirituelle Vorstellungen mitprägen. Besonderes Augenmerk gilt Perspektiven aus Regionen, die im globalen Diskurs weniger sichtbar sind, darunter Bangladesch, Indonesien, die Mongolei und die Philippinen sowie die indische Diaspora der Fidschi-Inseln. Diese werden als eigenständige Ausgangspunkte für Wissens- und Beziehungsformen verstanden.

Kunst Meran Lauben, 163, Meran, BZ
WIESO NICHT - Arnold Holzknecht und Mirijam Heiler
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Exhibitions
Sonntag, 28 Juni 2026 16:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 06 Juni 2026 bis 28 Juni 2026

Die gezeigten Arbeiten von Mirjiam Heiler und Arnold Holzknecht entfalten sich aus einem prozessualen Vorgehen, das auf Variation, Wiederholung und minimale Verschiebungen setzt. Ihre jeweilige Praxis bewegt sich zwischen konstruktiver Strenge und organischer Anmutung und steht in enger Beziehung zur konkreten und minimalistischen Kunst. Ausgangspunkt ist stets ein Akt der formalen Reduktion, der nicht als Verarmung, sondern als bewusste Verdichtung verstanden wird. Diese Haltung fordert ein verlangsamtes Sehen ein und macht komplexe Beziehungsgefüge sichtbar, die sich aus Reduktion, Ordnung und Wiederholung, aus Struktur und Abweichung sowie aus dem Spannungsverhältnis von Präzision und Unschärfe ergeben. Insbesondere bei Mirijam Heiler (geb. 1991 in Brixen, lebt und arbeitet in Bozen) zeigt sich ein zeichnerisches Verfahren, das an religiöse Praktiken erinnert: ritualisiert, konzentriert, potenziell theoretisch ins Unendliche fortsetzend. Minimale Abweichungen und Irregularitäten öffnen feine Brüche, durch die Bedeutung nicht festgelegt, sondern immer wieder neu verhandelt wird. Die entstehenden Zeichen bilden eine Art „asemantischer Schrift“, ein Zeichensystem ohne referenzielle Funktion, die sich bewusst jeder eindeutigen Lesart entzieht. Ihre Strukturen funktionieren als Metapher für Rückzug, Zugehörigkeit und temporäre Geborgenheit. Sie markieren eine bewusste Abkehr von Überfülle, Lärm und narrativer Überdeterminierung der Gegenwart. In der konzentrierten Wiederholung und im bewussten Weglassen entsteht ein Raum für die Untersuchung von Sinn im Alltäglichen. Die Qualität ihrer Arbeiten liegt in der universellen Lesbarkeit und Offenheit. Arnold Holzknecht (geb. 1960 in Brixen, lebt und arbeitet in St. Ulrich) lässt sich als Künstler verorten, dessen Werk sich konsequent im Spannungsfeld zwischen Skulptur, Zeichnung und malerischer Setzung entfaltet. Ausgehend von einer bildhauerischen Ausbildung bildet das Material – Holz, Bienenwaben, Baumnadeln und andere organische Stoffe – den primären Ausgangspunkt seines Arbeitens. Holzknechts Arbeiten bewegen sich zwischen konstruktiver Strenge und organischer Anmutung, zwischen kontrollierter Setzung und einem Moment scheinbaren Wachsens. Lineare Strukturen, Schichtungen und serielle Ordnungen erzeugen visuelle Rhythmen, die weniger auf ikonische Lesbarkeit als auf Wahrnehmungsprozesse zielen. In diesem Sinne sind seine Werke nicht primär als abgeschlossene Objekte zu verstehen, sondern als Felder, in denen sich Sehen zeitlich entfaltet. Die oft betonte Dichotomie von Ordnung und Geste wird bei Holzknecht nicht aufgelöst, sondern produktiv gehalten. Kontrolle und Offenheit, Konstruktion und Intuition stehen in einem kontinuierlichen Austausch, der sich in der formalen Ausarbeitung ebenso manifestiert wie in der Wahrnehmung durch die Betrachter*innen. Beide Positionen eint der Versuch, der Komplexität der Gegenwart mit Stille zu begegnen – durch Reduktion, Aufmerksamkeit und eine Praxis, die Offenheit nicht behauptet, sondern ermöglicht.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
Ergebnisse 1 – 25 von 37

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