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Tanz BZ: Chiara Bersani - Veröffentlicht von martin_inside

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Michel – The Animals I am

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  • Es gibt Termine vom 03 Aug. 2026 bis 25 Aug. 2026
    von Ödön von Horváth Regie: Mona Kraushaar Bühne und Kostüme: Katrin Kersten Lichtgestaltung: Luca Bellemo mit: Linda Covi, Emil Lug, Sebastian von Malfèr, Christoph Griesser, Janine Wegener, Georg Kofler, Helmuth Mederle, Alexander Rainer, Mia Nicolussi, Anton Steiner zum Stück: „Und die Liebe höret nimmer auf“ lautet das Motto, das Ödön von Horvath seinem Stück voranstellt. Aber im Rausch des Volksfests, zwischen Achterbahn und Zuckerwatte, endet die Liebe von Kasimir und Karoline. Kasimir, der an diesem Tag seine Kündigung als Chauffeur erhalten hat, und Karoline, die ihren Traum vom besseren Leben träumt. Während das Fest um sie herum ausgelassener wird, treiben die beiden immer weiter auseinander. Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in menschliche Abgründe. Menschen begegnen einander, benutzen einander und träumen im Taumel davon, die Grenzen ihres Seins zu verschieben. Wie durch ein Brennglas blickt Horváth auf diese zwischenmenschlichen Beziehungen, die von der ökonomischen Krise in Mitleidenschaft gezogen werden - ein Brandbeschleuniger für den Zerfall von Liebe, Glaube und Hoffnung. Tragikomisch und mit melancholischer Poesie erzählt der Autor von der Suche nach Glück in schwierigen Zeiten; von Liebe, Armut, Hoffnung und der Frage, ob man dem eigenen Schicksal entkommen kann.
  • Es gibt Termine vom 24 Juli 2026 bis 13 Aug. 2026
    nach Johann Nestroy, bearbeitet von Elke Hartmann Zur Handlung Johann Nepomuk Nestroys wortgewandte Posse ist auf lustvolle Weise, mit subversivem Witz vielschichtige Sozialkritik, die sich nicht einseitig gegen eine Klasse richtet. Vielmehr zeigt er eine Gesellschaft, in der Reiche wie Arme gleichermaßen unzufrieden sind – allerdings aus unterschiedlichen, doch miteinander verknüpften Gründen. Der wohlhabende Herr von Lips verkörpert den Überdruss des Besitzenden: materiell abgesichert, leidet er an Sinnleere, Langeweile und emotionaler Abstumpfung, Depression. Reichtum erscheint nicht als Lösung, sondern als Ursache existenzieller Leere. Dem gegenüber stehen die ärmeren Figuren, die von ökonomischem Druck, Abhängigkeit und sozialer Unsicherheit geprägt sind. Ihre Not entspringt nicht dem Zuviel, sondern dem Zuwenig. So entlarvt das Stück eine Gesellschaftsordnung, in der Reiche wie Arme gleichermaßen frustriert und unglücklich sind. Regie: Elke Hartmann Auf der Bühne: René Dalla Costa, Patrizia Pfeifer, Viktoria Obermarzoner, Roland Selva, Werner Hohenegger, Maria Theresia Fata, Cornelia Brugger, Josef Niederstätter Bühnenbild: Sara Burchia Kostüme: Andrea Kerner Musik: Markus Mac Maya Lichtdesign: Julian Marmsoler Technik: Hannes Tammerle Maske: Brigitte Novak, Catja Monteleoni Regieassistenz: Theresa Prey
  • Es gibt Termine vom 07 Nov. 2026 bis 15 Nov. 2026
    von Simon Stephens nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“ Deutsch von Barbara Christ Vanya trauert, um seine verstorbene Schwester, um sein vertanes Leben als Gutsverwalter in der Provinz, um seine vergebliche Liebe zu der mythisch schönen Helena, der jungen Frau seines schlecht alternden Schwagers Alexander. Als Alexander nach dem Karriereaus in der Großstadt zurück auf den Hof seiner Tochter Sonja kehrt, bricht die Sehnsucht aus: Sonja will den ehemals gutaussehenden Arzt und Waldfanaten Michael. Michael will Helena, die junge Frau des bankrotten Alexander. Alexander will den Hof seiner Tochter Sonja verkaufen. Und Vanya? Vanya will Alexander erschießen. In der provinziellen Enge träumen Tschechows Figuren voneinander und leben doch im Zeichen des Verzichts. Gibt es das noch, das Glück einer realen Begegnung? Simon Stephens radikal-lyrische Adaption von Tschechows modernem Klassiker – ein Schauspieler spielt alle Figuren – schlägt den Bogen von den gesellschaftlichen Zersetzungsprozessen Ende des 19. Jahrhunderts zu der Verlust-Epoche Gegenwart. Das Solo, inszeniert von Rudolf Frey, setzt seinen Spieler – einsam – in die Mitte einer sich immer weiter vereinzelnden und parasozial vereinsamenden Gesellschaft. Der junge Südtiroler Schauspieler Fabian Mair Mitterer verleiht der Tschechowschen Welt mit ihren grassierenden FOMO- und No-Future-Gefühlen ein zeitgenössisches, tragikomisches Gesicht. mit Fabian Mair Mitterer Regie Rudolf Frey

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