50. LANAPHIL
Internationale Sammlerbörse für Ansichtskarten, Briefmarken, Münzen, Briefe, Militaria, Heimatbelege, Aktien, Fotos, Ganzsachen, Heiligenbildchen, Tirolensien, Bücher, Grafik und Zubehör; mit Beratung. Eintritt frei
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Frédéric Chopin Mazurken op. 33, 41, 45, 63 Klaviersonate Nr. 2 in b-Moll op.35 Franz Schubert Klaviersonate B-Dur D. 960 In Zusammenarbeit mit Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni
Jährlich im Juli findet das traditionelle Gaudi Fest – Südtirols größtes Volksmusikfest – in Klausen statt. Beginn und Eröffnung dieses stimmungsvollen Events ist Samstag der 18. Juli 2026 um 16.00 Uhr. Die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Musikgruppen, die originellen Trachten und das einzigartige Flair des Kapuziner Garten am Rande der Künstlerstadt machen das GAUDI FEST immer wieder zu etwas ganz Besonderem, sodass sich das Fest in den Jahren zum Größten seiner Art entwickelt hat. PROGRAMM: ab 16.00 Uhr: Festeinlass ab 18.30 Uhr: Die Grubertaler aus dem Zillertal ab 20.30 Uhr: Die Schürzenjäger LIVE Abschluss: DJ REALIZE Eintrittspreise und Tickets: – Early Bird Ticket bis Ende April € 23 – Ende April bis 17. Juli 2026 € 25 – Abendkassa € 28 AFTERSHOWPARTY: Bis in die frühen Morgenstunden: GAUDI FEST 2026 OFFICIAL AFTERSHOWPARTY > BADHAUS14 – Klausen! Freunde, auf geht´s zum großen Gaudi Fest nach Klausen. Urig und echt, so ischs recht!
Tanzcamp 2026 Mit dem Team Community Dance Academy geehrte Eltern, liebe Tanzbegeisterte, wir vom Tanzkollektiv Südtirol laden herzlich zum Tanzcamp 2026 ein – eine besondere Sommerwoche voller Bewegung, Kreativität und Inspiration mit dem Team der Community Dance Academy. Was erwartet uns? Vielfalt der Tanzstile – Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnuppern in unterschiedliche Tanzrichtungen hinein: klassisches Ballett, ausdrucksstarkes Contemporary und energiegeladener Hip-Hop. So eröffnen sich neue Tanzwelten und vielfältige Inspirationsbereiche für die Jugendlichen. Kreative Arbeit und Szenenentwicklung – Gemeinsam erforschen wir, wie kreative Bewegung Geschichten erzählen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten ideenreich an der Entwicklung eigener Szenen und lernen, Tanz als Ausdrucksmittel zu nutzen. Ein originales Bühnenstück – Als Höhepunkt soll ein gemeinsames Bühnenstück mit dem Titel „Zwischen Welten“ entstehen, das wie gewohnt am Ende des Camps präsentiert wird – ein Erlebnis, das sowohl die Vielfalt der Tanzstile als auch Einfallsreichtum wie Schöpferkraft der Gruppe sichtbar macht. Wer kann mitmachen? Jugendliche zwischen 9 und 19 Jahren, die sich gern kreativ und spielerisch mit Tanz und Bewegung auf der Bühne auseinandersetzen möchten. Vorerfahrung im Tanz ist nicht erforderlich. Das Camp ist auf maximal 20 Teilnehmer*innen begrenzt, um eine persönliche Betreuung und intensive Zusammenarbeit zu ermöglichen. Anmeldeschluss (solange Plätze frei sind – limitierte Plätze) Die Teilnahme wird mit Einzahlung der Einschreibegebühr bestätigt.
Skymarathon Rosengarten Schlern – long, hard, fantastic Der Skymarathon Rosengarten Schlern führt mitten durch eines der spektakulärsten Berggebiete des UNESCO-Welterbes Dolomiten. Von St. Zyprian aus geht es über schmale Pfade, steile Kare, aussichtsreiche Grate und hochalpine Übergänge wie den Grasleitenpass auf 2.630 Metern. Jede der drei Strecken verlangt Ausdauer, Trittsicherheit und den Mut, die eigenen Grenzen zu verschieben. Die Kombination aus langen und harten Anstiegen, technischen Abschnitten und überwältigenden Ausblicken macht diesen Berglauf zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer hier startet, erlebt die Dolomiten in ihrer intensivsten Form – rau, anspruchsvoll und fantastisch. Die Strecken: • 46 km | ca. 3.000 hm Die große Runde über Rosengarten und Schlern: eine lange, technisch anspruchsvolle Hochgebirgstour mit steilen Anstiegen, herausfordernden Passagen und atemberaubenden Übergängen. • 36 km | ca. 2.000 hm Eine kompaktere, aber anspruchsvolle Route rund um den Rosengarten. Abwechslungsreiche Trails, markante Felsformationen und echte Dolomiten-Atmosphäre. • 16 km | ca. 800 hm (ab 2026 neu) Die Kurzvariante durch das wilde Tschamintal. Schnell, steil und intensiv – ideal für alle, die eine kürzere, aber trotzdem fordernde Strecke suchen.
Der bekannte italienische Musiker gastiert beim Trento Summer Festival Kartenvorverkauf: ab 5. März, 12 Uhr in allen Athesia Buchhandlungen und online auf www.ticketone.it FRANCESCO GABBANI Der Sommer 2026 hält für die Fans von Francesco Gabbani ein besonderes Ereignis bereit: Der bekannte italienische Singer-Songwriter wird bei einem einzigartigen Konzert in Trient auftreten und seine ansteckende Energie sowie eine Setlist voller Hits präsentieren, die seine Karriere geprägt haben. Von seinem Sieg in der Kategorie „Nuove Proposte“ beim Festival di Sanremo 2016 mit Amen bis zum Triumph bei den „Big“ 2017 mit Occidentali’s Karma hat Gabbani die Herzen des italienischen und internationalen Publikums mit Songs erobert, die Leichtigkeit, Ironie und emotionale Tiefe vereinen. Sein Talent als Multiinstrumentalist und seine Fähigkeit, packende Shows zu inszenieren, machen jedes Live-Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis, das gleichzeitig berührt und zum Tanzen bringt. Das Konzert in Trient bietet die Gelegenheit, die großen Klassiker noch einmal zu erleben und die neuesten Hits zu entdecken. Die Fans können die Songs, die seine Karriere geprägt haben, live genießen, mit speziellen Arrangements und in einer einzigartigen Atmosphäre, die den Messeplatz in eine echte Bühne voller Emotionen verwandelt.
Die italienische Sängerin Fiorella Mannoia wird live beim Trento Summer Festival dabei sein Kartenvorverkauf: ab 5. März, 12 Uhr in allen Athesia Buchhandlungen und online auf www.ticketone.it FIORELLA MANNOIA SINGT FABRIZIO E IVANO ANIME SALVE Die italienische Sängerin Fiorella Mannoia lädt ihre Fans erneut zu einer einzigartigen musikalischen Reise ein. Mit „Fiorella canta Fabrizio e Ivano: Anime Salve“ interpretiert sie die schönsten Lieder von Fabrizio De André und Ivano Fossati auf ihre unvergleichliche, emotionale Weise – eine Hommage an zwei der größten Stimmen der italienischen Musikgeschichte. Eine Tour im Jubiläumsjahr Die Tournee fällt in das dreißigste Jubiläumsjahr von „Anime Salve“, dem letzten kreativen Vermächtnis von De André, das 1996 gemeinsam mit Fossati veröffentlicht wurde. Von den unvergesslichen Liedern dieses Albums – ausgezeichnet mit der Targa Tenco – über die größten Erfolge, die längst mit Fiorellas Repertoire verschmolzen sind, bis hin zu neuen Interpretationen der Meisterwerke beider Ausnahmekünstler: „Fiorella canta Fabrizio e Ivano: Anime Salve“ ist mehr als ein Konzert – es ist eine tief empfundene Hommage an ein künstlerisches und kulturelles Erbe, das noch heute Generationen von Musikliebhabern bewegt. Ein Abend voller Emotionen, Erinnerung und musikalischer Magie erwartet die Zuschauer.
Die italienische Pop-Rock-Band tritt in Trient auf Live dabei beim beliebten Festival auf dem Messeplatz Kartenvorverkauf: ab Donnerstag, 5. März, 12 Uhr in allen Athesia Buchhandlungen und online auf www.ticketone.it Aus einer Idee von Gaetano Curreri, Herz und Seele von Stadio, entsteht Io Sono Le Mie Canzoni: eine Show, die ein Leben voller Musik durch die Lieder erzählt, die ganze Generationen geprägt haben. Mit ihm auf der Bühne stehen Roberto Drovandi und Andrea Fornili, langjährige Mitglieder von Stadio und Weggefährten einer über vierzigjährigen künstlerischen Reise. Io Sono Le Mie Canzoni ist eine emotionale, kraftvolle und energiegeladene Show.
"A run through magical nature" MOUNTAIN TRAIL - 17,7 KM/950 HM Laufen macht dir Freude und du willst dich einmal gerne mit anderen messen? Der Ratschings Mountain Trail ist ein Lauf Event für alle. Die Strecke ist mit einer Länge von 17,7 Kilometern und mit einer Höhendifferenz von 950 Metern von allen einigermaßen vorbereiteten Athleten durchaus zu bewältigen. Sei auch du dabei! SKY TRAIL - 27,0 KM/1.610 HM Du suchst nach einer Herausforderung, dann ist der Ratschings Sky Trail genau das Richtige für dich. Der Ratschings Sky Trail ist 27 Kilometer lang und es gilt nicht nur 1610 hm im Aufstieg und 1050 Meter im Abstieg zu bewältigen, sondern auch den Jaufenpass zu überqueren. MOUNTAIN TRAIL STAFFEL- 8KM/9.7KM Du bist ein Teamplayer, läufst gerne in der Gemeinschaft? Natürlich gibt es auch die Möglichkeit die Distanz des Ratschings Mountain Trail als Staffel im Zweierteam zu bewältigen. Bereitet euch gemeinsam vor und seid als Team dabei!
Das Haus der Solidarität (HdS) in Brixen lädt am 13. und 14. Juni 2026 unter dem Motto “Make Hope Loud!” zum Zugluftfest ein – einem offenen, bunten Benefiz-Festival für Besucher*innen jeden Alters. Gefeiert wird vor dem Jakob-Steiner-Haus in Milland, wo Musik, Kulinarik, Kreativität und Begegnung eine lebendige und vielfältige Atmosphäre schaffen. Das Zugluftfest markiert jedes Jahr einen besonderen Moment für das HdS. Die Arbeit mit Menschen in schwierigen Lebenslagen besteht aus vielen kleinen, oft unsichtbaren Schritten; entscheidende Fortschritte und Wendepunkte bleiben meist im Hintergrund. Das Zugluftfest ist ein Anlass, innezuhalten und gemeinsam zu feiern: die Freude am Engagement für andere und den Einsatz für eine solidarischere Gesellschaft sichtbar zu machen. Es lädt Menschen aus Brixen und darüber hinaus ein, ein respektvolles Miteinander zu leben und das durch aktives Engagement entstehende Gefühl von Selbstwirksamkeit und Glück gerade in Zeiten von Krisen in die Gesellschaft zu tragen. Einnahmen für den guten Zweck Seit über 20 Jahren bringt das Zugluftfest Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen. Alle Einnahmen kommen der Sozialarbeit des HdS zugute, das seit seiner Gründung mehr als 1.600 Menschen begleitet und unterstützt hat. Das Programm Erwartet werden 12 Live-Bands aus vielfältigen Genres, interkulturelle Küche, ein buntes Kinderprogramm und kulturelle Highlights für Jung und Alt. SATURDAY 13.06.2026 Music starts at 17:00 MAIN STAGE - Jimi Henndreck – Progressiv psychedelische Stubnmusig - ANGER – Alternative/Indie - CLUB99 – Ska, Rocksteady - Rebel Musig – Mundart Reggae & Ska SMALL STAGE - DanDeLion – Rock,Reggae,Folk - Kiuppo & Athomos – Dub/Reggae/Soundsystem - Wicked and Bonny’s Echo Syndicate – Dub other Highlights - 15:00 Hula-Hoop-Workshop mit Evelyn Fink - 15:00–18:00 Festival-Styling-Station: Henna- und Glitzer-Tattoos SUNDAY 14.06.2026 MAIN STAGE - Janka – Indie - Peppi und die Haislraggler – Mundart Toilet Pop - TurboTrööT – Balkanian Punkjazz SMALL STAGE - Gasubi – Ladinische Ursprungsmusik - Ben Schlesier – Acoustic Folk Rock other Highlights - 10:00 Morning Yoga Flow mit Renate Breitenberger - ab 10:00 Basteln mit Verein Faunus - 14:00 Zaubershow „simsalaBUM“ - 14:30 – 15:30 Jodel-Workshop im Haus der Solidarität - 16:00 ImproTheater des TPZ Brixen – 16:00 Uhr - 15:00 – 18:00 Kinderschminken mit Lisa & Lena vom VKE Forum der Begegnung Das Zugluftfest versteht sich als Raum für Austausch, Vielfalt und gelebte Menschlichkeit. Hier begegnen sich Menschen, Geschichten und Kulturen offen, respektvoll und auf Augenhöhe. Nachhaltigkeit im Fokus Auch 2026 setzt das Festival auf umweltbewusstes Handeln: - Anreise bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad - Verzicht auf Einweggeschirr - Fokus auf regionale und fair produzierte Lebensmittel Luis Lintner: In Erinnerung und mit Blick nach vorne Das Zugluftfest bleibt auch ein Moment des Gedenkens an Luis Lintner, dessen Einsatz für soziale Gerechtigkeit bis heute nachwirkt – und zugleich ein kraftvoller Blick in die Zukunft: hin zu einer Gesellschaft, in der Solidarität gelebt wird. Das Zugluftfest 2026 – gemeinsam feiern, helfen und Hoffnung laut werden lassen.
Das Trio Other:M:other verbindet akustische und elektronische Klänge zu einer eigenständigen Mischung aus experimentellem Jazz, Klangforschung und clubnahen Beats. Judith Schwarz, eine der markantesten Percussion-Stimmen Österreichs, trifft auf den Modular-Synthesizer von Arthur Fussy und den Schweizer Improvisationspianisten Jul Dillier. Aus Mustern, Klangexperimenten und freier Improvisation entsteht eine rohe, energiegeladene Musik voller Überraschungen. Arthur Fussy: Modularsynthesizer Jul Dillier: präpariertes Klavier Judith Schwarz: erweitertes Schlagzeug
DURATA: 2 H Tra musica e sapori d’Albania, nella cornice della mostra > >, una festa per concludere assieme la quinta edizione di Quo vadis? Festival delle culture e delle lingue.
Benvenuti alla serata finale del Bolzano Animated Movie Days Bozen, un momento speciale in cui celebriamo la creatività, il talento e la magia dei mondi animati. Dopo 3 giorni di proiezioni, incontri e scoperte, siamo arrivati all’appuntamento più atteso: quello in cui rendiamo omaggio alle opere che ci hanno emozionato, fatto sorridere e sognare! Avremo l’onore di premiare i migliori lavori e di condividere questo momento con ospiti d’eccezione nel campo del cinema e protagonisti del panorama dell’animazione contemporanea: Martina Sandonà - SFX (Mercoledì Adams, Mission: Impossible) Valter Casotto- Vincitore David di Donatello (Harry Potter, Trono di spade, X-Men) Francesca Vettori - Doppiatrice (South Park, The Charlie Brown, La Pimpa) Andrea De Nisco - Doppiatore (Naruto, Dragonball, Turtles Ninja, I Cavalieri dello Zodiaco) Florian Geiser – Project Manager & Post Production Coordinator PFX Umberto Rigotti - Illustratore Editrice Erickson, Mondadori Presentano la serata Judith Paone e Alberto Scerbo. Vi aspettiamo per ringraziarvi nell'aver contribuito a rendere questo Festival un’esperienza così viva e indimenticabile! Seguirà brindisi finale offerto dalla prestigiosa "Cantina di Bolzano"
ABENTEUERTAG AUF MERAN 2000 Das Kinderfest auf Meran 2000 lädt Familien zu einem erlebnisreichen Tag in der Natur ein. An verschiedenen Stationen, welche in Zusammenarbeit mit dem Jugenddienst Bozen Land erstellt wurden, entdecken Kinder spielerisch die Umwelt, lösen Aufgaben und sammeln dabei Stempel. Ist das Stempelkärtchen voll, wartet am Ende eine kleine Belohnung. Ein abwechslungsreicher Tag an der frischen Luft voller Spaß für Groß und Klein! Keine Anmeldung erforderlich. Veranstaltung geeignet für Kinder jeglichen Alters.
CON ENSEMBLE POPOLARE DI CANTI E DANZE “ISUF MYZYRI” – ELBASAN, ALBANIA Con il sostegno dell’associazione panalbanese Arbëria I balli folkloristici albanesi rappresentano una delle espressioni più vive e coinvolgenti della tradizione culturale del Paese delle Aquile. Tramandati di generazione in generazione, questi balli raccontano la storia, le emozioni e l’identità delle diverse regioni dell’Albania. Caratterizzati da movimenti energici, ritmi incalzanti e una forte componente collettiva, i balli si svolgono spesso in cerchio o in fila, simboleggiando unità e comunità. Durante la serata saranno messe in scena danze tradizionali provenienti da diverse zone dell’Albania, alternando coreografie eleganti e misurate ad altre più dinamiche e complesse. Il tutto accompagnato da canzoni popolari fortemente evocative. I costumi tradizionali, ricchi di colori e decorazioni, aggiungono valore scenico e raccontano l’appartenenza regionale dei danzatori. Un’occasione per scoprire un simbolo di orgoglio culturale, capace di unire passato e presente attraverso il linguaggio universale della danza e della musica. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. L’Ensemble di Canti e Danze Popolari “Isuf Myzyri” è stato fondato nell’ottobre del 1979 dall’Artista del Popolo Isuf Myzyri, creatore del folk popolare, che pose le basi della tradizione della musica popolare di Elbasan, cittadina dell’Albania centrale, conferendole originalità e uno stile unico. L’Ensemble negli anni ha vinto numerosi premi e si è esibita nei maggiori festival albanesi e balcanici, e possiede oggi un repertorio ampio e variegato, comprendendo canzoni cittadine elbasanesi, canti dell’Albania centrale e, più recentemente, anche canti di Dibra e danze dell’Albania centrale, del Sud e del Nord.
ALMA widmet sich dem traditionellen Musizieren und dessen behutsamer Überschreitung. Das in Wien beheimatete Ensemble gräbt nach musikalischen Wurzeln und überträgt Volksmusik, Klassik, Jodler, Walzer und Improvisation mit archäologischem Feingefühl in die Gegenwart. Inspiriert von Konzertreisen von Skandinavien bis Peru entsteht Musik voller Respekt, Emotion und Offenheit. Grenzen werden gesprengt, ohne mit Traditionen zu brechen – alles echt, lebendig und zeitlos. Julia Lacherstorfer: Geige, Gesang Evelyn Mair: Geige, Gesang Matteo Haitzmann: Geige, Gesang Marie-Theres Stickler: Diat. Harmonika, Gesang Marlene Lacherstorfer: Kontrabass, Gesang
Eine Melodie kann berühren. Doch im Zusammenspiel mit Text entfaltet Chormusik eine noch größere Kraft: Sie fordert heraus, amüsiert und löst Gefühle aus, die nachwirken. Das Frauenensemble Raindrops lädt dazu ein, den Worten besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Vielleicht erkennt sich die eine oder der andere in den Texten wieder. Unter der Leitung von Michela Virgadaula besingt der Chor unterschiedlichste Lebenssituationen – mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern, und in verschiedenen Sprachen. Begleitet von Harfe, Geige und Klavier bringen die Sängerinnen nicht nur Klang, sondern auch Bewegung auf die Bühne.
Un viaggio emozionante nelle profondità dell’oceano, dove musica, coraggio e identità si intrecciano in una straordinaria avventura animata. Diretto da Reza Memari, è un film d’animazione fantasy! Avremo il privilegio in sala di ospitare i creatori del film!
Lasciati trasportare dall'emozione del primo bacio! Questo famosissimo corto cattura gioia, nostalgia, sorpresa e meraviglia sul tema del primo bacio. Vincitore "Premio Oscar 2025" come miglior corto animato
Il capolavoro in PELLICOLA del 1969, completamente restaurato! Il famoso lungometraggio anime prodotto dalla Toei Doga.Diretto da Kimio Yabuki, presenta il protagonista Pero (Biagio nel doppiaggio italiano) un gatto intelligente che aiuta il giovane Pierre nelle sue avventure.
Lasciati trasportare dalle emozioni Questa selezione di film d’animazione cattura gioia, nostalgia, sorpresa e meraviglia in ogni scena, storie che toccano il cuore, personaggi che rimangono con noi e mondi animati capaci di evocare gioia, nostalgia e sorpresa.
Quando animazione e musica si incontrano nasce una magia visiva unica! Vieni a conoscere i videoclip animati selezionati per questa categoria, suoni e ritmi si trasformano in colori, forme e movimenti straordinari.
Preparatevi a un’esplosione di ritmo ed effetti speciali! Questa sezione raccoglie produzioni animate che pulsano di energia, tra inseguimenti mozzafiato, acrobazie incredibili e avventure senza respiro.
Scopri il lato ombroso dell’animazione! In questa sezione dei film selezionati al Bolzano Animated Movie Days Bozen 2026, le storie si addentrano in atmosfere misteriose e noir, tra tensione, suspense e emozioni intense.
Un’avventura animata intensa e poetica, capace di far riflettere e emozionare! In un mondo dove l’attività umana ha quasi cancellato tutte le foreste, l’ultima sopravvissuta è protetta da misteriosi abitanti..
Ein Raum, eine Frau, ein paar Discokugelscherben. Sonja Pikart hat seit 4 Uhr früh meditiert, trainiert und Tofu geräuchert und fragt sich nun, ob Wellness-Apps vielleicht schon Weltkriege mitverursacht haben. Draußen wankt die Welt zwischen Apokalypse, NGOs und Faultierbabys, drinnen gedeiht das Kimchi. HALB MENSCH ist eine komische Sci-Fi-Reise in eine verschlimmbesserte Gegenwart, eine U- und Dystopie über Menschlichkeit, Selbstoptimierung und die Frage, was uns eigentlich noch menschlich macht. „Ebenso kluges wie komisches Kabarett der obersten Spielklasse“ – Falter Vorspiel: Annalena Kluge
Cosa significa oggi essere un animatore? Quali competenze servono per trasformare idee in immagini in movimento? L'animatore, un mestiere in continua evoluzione che unisce creatività, storytelling e innovazione tecnologica.
DURATA: 1 H In collaborazione con il Centro Audiovisivi, Amt für Film und Medien e Associazione panalbanese Arbëria All’interno della rassegna “Storie di migrazione” Un documentario di Erald Dika che raccoglie i racconti in prima persona dei primi immigrati albanesi arrivati in Alto Adige nel 1991, dopo il crollo del totalitarismo, e di alcuni giovani appartenenti alla seconda generazione. Dai settecento che furono accolti dalla Provincia, oggi la comunità albanese è tra le comunità straniere più numerose, con oltre seimila persone. Il film, che fa un resoconto degli ultimi trent’anni di integrazione in Alto Adige, sarà presentato dalle associazioni interculturali del territorio e terminerà con un dibattito finale. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite.
Il nostro viaggio inizia qui. Scopri la nostra attività e cosa facciamo. Ci impegniamo per offrire qualità e un ottimo servizio. Unisciti a noi per crescita e successo! Siamo felici che tu voglia far parte della nostra storia.
Questa selezione di film d’animazione affronta con sensibilità e creatività le grandi sfide della nostra società. Dalle diversità culturali ai diritti umani, dall’ambiente alla convivenza, ogni storia invita a riflettere e a guardare il mondo con occhi nuovi
Questa selezione di film d’animazione ci porta tra stelle, pianeti e galassie lontane, dove l’avventura non ha confini. Dall’esplorazione dello spazio profondo alle incredibili missioni interstellari.
Un evento unico dedicato all’incontro tra intelligenza artificiale, animazione e mondo del cartone animato: un viaggio affascinante tra innovazione tecnologica e arte visiva, dove immaginazione e algoritmi si fondono per ridefinire i confini della narrazione.
Oltre/Përtej. Antologia bilingue dei poeti albanesi DURATA: 1 H CON EDOARDO OLMI, GENTIANA MINGA, JOANA PREZA In collaborazione con Nuova Libreria Cappelli Un incontro dedicato alla presentazione della prima antologia bilingue che raccoglie le voci dei poeti albanesi in Italia, protagonisti di una generazione transnazionale nata dalle migrazioni degli anni Novanta. Il percorso poetico tra lingua e identità si è intrecciato in questa raccolta al panorama della poesia contemporanea. La lettura dei testi, in italiano e in albanese, da parte di alcuni degli autori presenti nella raccolta, offrirà al pubblico un’occasione per attraversare esperienze, memorie e visioni collocate tra le due culture. L’evento si svolgerà presso il bar bistrò Oda, parola che in albanese indica la stanza più importante di una casa, dove l’ospite riceve accoglienza, cura e presenza nell’ascolto. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Edoardo Olmi è nato a Firenze nel 1984. Ha pubblicato tre libri di poesia e la raccolta antologica Poesie scelte (2003-2021). Suoi testi sono apparsi su antologie e riviste nazionali e internazionali e sono stati tradotti in varie lingue. Gentiana Minga è nata nel 1971 a Durazzo, Albania. Ha pubblicato: Autopsia del disastro, 1993; La signora di Scutari, 2003; Ciao mamma, un saluto da Bolzano, 2017; Tempi che sono…/Zeiten wie diese…/Kohë që janë…, 2021. È co-autore in varie antologie tra cui: Literatur sichten, 2021, Viena; Aerea – Pais remoto, Cile; Lichtungen- Zeitschrift fur Literatur Kunst und Zeitkritik, ed. Lichtungen, Graz, 2019; Madri e figlie nella poesia italiana dagli anni Sessanta a oggi. Joana Preza è un’artista visiva e poeta nata a Shijak, in Albania nel 1995. Si forma come illustratrice presso l’Accademia di Belle Arti di Bologna e Firenze. Sperimenta diversi linguaggi, coltivando un forte interesse per il Libro in tutte le sue declinazioni. La sua ricerca parte soprattutto dall’accoglienza dell’invisibile che ci orbita attorno, indagando pratiche di attenzione spontanea e conseguente trasmutazione. Ha partecipato alla residenza di poesia “Arimo” presso la Casa degli Artisti (Milano), ed è presente tra le voci poetiche dell’antologia Poesie scelte, edita da Specchio Mondadori.
Un capolavoro intenso e suggestivo! La storia segue una giovane coppia costretta a lasciare la propria casa, impotente di fronte alla pressione di uno Stato repressivo. Vincitore del "premio Oscar 2025"
Un capolavoro visivo dell’animazione ungherese! Ispirato al celebre poema drammatico del XIX secolo di Mihály Vörösmarty, Csongor és Tünde. La storia segue Csongor, giovane determinato a ritrovare il suo vero amore accompagnato dall’inseparabile amico Balga.
Il Questo laboratorio GRATUITO offre l’opportunità di scoprire da vicino come nasce un’animazione: dall’idea iniziale alla realizzazione delle prime sequenze, attraverso esercizi guidati e sperimentazione diretta.
The Dolphin Boy, è la storia di un ragazzo speciale, cresciuto tra i delfini, che scoprirà il valore dell’amicizia, del coraggio e di ciò che significa davvero trovare il proprio posto nel mondo, tra colori spettacolari, creature marine affascinanti e momenti divertenti che cambieranno la vita dei protagonisti.
Benvenuti nel lato più bizzarro dell’animazione! Questa sezione dei film selezionati al Bolzano Animated Movie Days Bozen 2026 raccoglie produzioni animate che sfidano le regole, giocano con la realtà e trasformano l’assurdo in arte.
Preparati a ridere a più non posso! Questa lista di corti animati selezionati al Bolzano Animated Movie Days Bozen ci catapulta in universi colorati dove il divertimento è il vero protagonista.
Bolzano Animated Movie Days Bozen è un festival del cinema d'animazione dedicato a un pubblico eterogeneo: bambini, ragazzi e famiglie. L'obiettivo è promuovere la cultura cinematografica, 'educazione all'immagine e la creatività, attraverso la visione di cortometraggi e film animati provenienti da tutto il mondo, incontri con professionisti e laboratori creativi aperti a scuole e famiglie. location - Bolzano Centro Trevi Cineplexx Cinemuseum Tutti gli eventi e le proiezioni sono a INGRESSO GRATUITO
Konzert einer heimischen Musikkapelle auf dem Festplatz. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Vereinshaus statt. Eintritt frei.
Wieder geht ein Jubiläumsjahr zu Ende - 30 Jahre Carambolage! Dieses kleine, feine Theater ist für die Improspieler*innen längst Heimat: Millionen Wörter und Musiknoten hängen in den Wänden, es wurde gelacht, geweint, gejubelt. Erinnern Sie sich? Bevor Sie also Ihre Strandsandalen einpacken und dem Seepferdchen die Sporen geben, checken Sie ein im Million Story Hotel. Geben Sie Ihre Sorgen an der Rezeption ab, werfen Sie Ihre Sommerträume in den Pool – Improtheater taucht davon die schönsten Perlen an die Oberfläche! Und nicht vergessen: vom Million Story Hotel aus sieht man immer weiter als bis zum Horizont!
Die mit Spannung erwartete Fortsetzung des Phänomens von 2006: Miranda, Andy, Emily und Nigel sind zurück! Mit Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Stanley Tucci u.a. USA 2026, David Frankel, 113 Min. Ab 14 Jahren Rund 20 Jahre ist es her, dass Andrea "Andy" Sachs und Emily Charlton als Assistentinnen der Modemagazin-Chefin Miranda Priestley unter deren rigorosen Führung litten. Inzwischen haben die beiden Frauen eigene Karrieren eingeschlagen, Emily ist erfolgreiche Managerin einer Luxus-Marke und verfügt über ein großes Werbebudget. Dieses Geld könnte auch Miranda Priestley gut gebrauchen, denn ihre Zeitschrift Runway verkauft sich immer schlechter. So kreuzen sich die Wege von Miranda, Andy und Emily wieder …
Jugendsinfonieorchester “Matteo Goffriller” Evelyn Kerschbaumer / Klavier Leitung : Stephen Lloyd Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Modest P. Mussorgski Bilder einer Ausstellung Im Rahmen von kultur.raum. anschließend (21.00 H) : Podiumsdiskussion
io.co show Die io.co show ist eine frisch-freche, unverblümt-direkte Comedy-Talk-Show. Durch den Abend führt Moderator und Comedian Gianluca Iocolano, an seiner Seite ist die reizende Assistentin Patrizia Solaro. L’accompagnamento musicale è affidato al Maestro Roberto Tubaro, che dirige gli Ossoboogie. Freut euch auf die neue Ausgabe der dekadenten Antwort auf das klassische Late Night-Format! Con ospiti elettrizzanti, commenti ironici, giochi assurdi e chiacchierate profonde, lo show cult attraversa ancora una volta la pancia della società altoatesina. Mit Gianluca Iocolano und Patrizia Solaro Ausstattung und musikalische Leitung: Roberto Tubaro Band: Matteo Cuzzolin, Matteo Dallapé, Roberto Tubaro Kostüme: Sieglinde Michaeler und Walter Granuzzo
DURATA: 1 H CON ANILDA IBRAHIMI MODERA ROBERTA CATANIA Il tema della donna è centrale nelle opere di Anilda Ibrahimi, scrittrice albanese che ormai da anni vive e lavora a Roma, e viene sviluppato in modo molto sfaccettato, mai ridotto a un’unica prospettiva. Più che raccontare le donne, Anilda Ibrahimi mostra nelle sue opere come esse vivono all’interno di sistemi sociali rigidi e come li sfidano, li subiscono o li trasformano. Donne che resistono, non in modo plateale o eroico, ma in modo silenzioso, mostrandosi solidali tra generazioni e capaci di reinventarsi. È attraverso il loro punto di vista che scorre la storia dell’Albania nel suo romanzo d’esordio, Rosso come una sposa, che l’ha resa nota al grande pubblico. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Anilda Ibrahimi è nata a Valona nel 1972. Ha studiato letteratura a Tirana. Nel 1994 ha lasciato l’Albania, trasferendosi prima in Svizzera e poi, dal 1997, in Italia. Il suo primo romanzo Rosso come una sposa è uscito presso Einaudi nel 2008 e ha vinto i premi Edoardo Kihlgren – Città di Milano, Corrado Alvaro, Città di Penne, Giuseppe Antonio Arena. Per Einaudi ha pubblicato anche il suo secondo romanzo L’amore e gli stracci del tempo (2009 e 2011, di cui sono stati opzionati i diritti cinematografici, premio Paralup della Fondazione Nuto Revelli). Nel 2012 ha pubblicato, sempre per Einaudi Non c’è dolcezza e, nel 2017 Il tuo nome è una promessa premio Rapallo 2017. L’ultimo romanzo Volevo essere Madame Bovary (Einaudi), uscito nel 2022, ha vinto il premio Acerbi. I suoi romanzi sono tradotti in sei Paesi. Vive e lavora a Roma.
Das größte Reitspektakel Südtirols Von Wettkampf zu Wettkampf: Im Galopp ins Mittelalter heißt es jedes Frühjahr in der Dolomitenregion Seiser Alm. Nach dem Start bei der Trostburg geht der Oswald von Wolkenstein Ritt mit seinen vier Etappen weiter: Auf dem Kofel in Kastelruth steht das Ringstechen auf dem Programm. Das zweite Turnierspiel, das Labyrinth, findet am Matzlbödele in Seis m Schlern statt. Am Völser Weiher zeigen die Reiter-Mannschaften beim Hindernisgalopp ihr Können. Den Abschluss des Turniers bildet der Tor-Ritt beim Schloss Prösels. FREITAG, 29. MAI 17:30 Uhr - Eröffnungsfeier in Kastelruth 18:00 Uhr - Startnummernverlosung 20:00 Uhr - Live-Musik SAMSTAG, 30. MAI 14:30 Uhr - Eröffnungsumzug durch Kastelruth: mit den 36 teilnehmenden Mannschaften zu Pferde, Musikkapellen, Fahnenschwingern, Theaterleuten, Rittern und Gauklern in traditionellen Kostümen, Festwägen und Pferdekutschen mit Ehrengästen u.v.m. 15:30 Uhr - Eröffnungszeremonie und Fest 17:00 Uhr - Konzert der Musikkapelle 17:30 Uhr - Reitermesse 20:00 Uhr - Live-Musik SONNTAG, 31. MAI 7:00 Uhr - Start zum „42. Oswald von Wolkenstein-Ritt“ bei der mittelalterlichen Trostburg in Waidbruck 9:30 Uhr - 1. Turnierspiel: „Ringstechen“ am Kofel in Kastelruth 11:00 Uhr - 2. Turnierspiel: „Labyrinth“ am Matzlbödele in Seis am Schlern 12:40 Uhr - 3. Turnierspiel: „Hindernisgalopp“ beim Völser Weiher in Völs am Schlern 14:20 Uhr - 4. Turnierspiel: „Tor-Ritt“ Heinz „Bummi“ Tschugguel beim Schloss Prösels mit anschließender Siegerehrung und Abschlussfest Die Tickets für die Turnierspiele am Sonntag sind an den Eingängen der Spiele erhältlich. Ab 14 Jahren kosten die Tickets 15€.
TECHNIKEN DES UP- UND DOWNHILLS VON DEN PROFIS Trainiere zwei Tage lang gemeinsam mit Trailrunning-Profi Andreas Reiterer, erhalte wertvolle Tipps aus erster Hand und verbessere deine Technik, Ausdauer und Laufstrategie im alpinen Gelände. Neben abwechslungsreichen Trainingseinheiten erwarten dich gesunde Powersnacks, spannende Inputs rund ums Trailrunning und jede Menge Motivation in der Gruppe. Übernachtet wird auf der gemütlichen Kirchsteiger Alm im hinteren Gebiet von Meran 2000, mitten in der beeindruckenden Bergkulisse. JETZT ANMELDEN
Konzert einer heimischen Musikkapelle auf dem Festplatz (bei ungünstiger Witterung im Vereinshaus). Eintritt frei.
Um/Welt ist das neue Projekt des venezianischen Kontrabassisten Marco Centasso, inspiriert vom Umwelt-Begriff Jakob von Uexkülls: Jede Wahrnehmung erschafft ihre eigene Welt. Das Quartett verbindet Kontrabass, Saxofon, Bassklarinette, Stimme und Oud mit Live-Elektronik zu einem ständig wandelnden Klangraum. Texte in mehreren Sprachen eröffnen poetische Bilder. Eine immersive Live-Erfahrung zwischen Jazz, Elektronik und mediterranen Einflüssen. Marco Centasso: Kontrabass, Komposition Sarra Douik: Gesang, Oud Manuel Caliumi: Saxofon, Bassklarinette Riccardo Sellan: Live-Elektronik Foto: Damiano Andreotti
A completamento delle tradizioni patrimonio degli arbëreshë che verranno illustrate nella conferenza di martedì 26 maggio al Centro Trevi-TreviLab, non può mancare quella gastronomica. Questa tradizione è fatta di piatti che raccontano l’incontro tra le radici albanesi e il territorio italiano che ospita questa comunità da più di cinquecento anni, prevalentemente nel Meridione, con Sicilia e Calabria in testa. Ma, di cucina, parlare non basta: è doveroso assaporare. Il bar bistrò Oda ci regala la possibilità di scoprire alcuni dei piatti tipici di questa cultura, in una serata speciale in cui sarà protagonista un menù tipico arbëresh, composto sia di piatti vegetariani che a base di carne. Un’occasione unica per una tradizione culinaria difficile da provare al di fuori dei suoi luoghi di origine. * è necessaria la prenotazione allo 3890079599, posti limitati.
“Tempi che sono”: presentazione della raccolta di poesie DURATA: 1 H CON GENTIANA MINGA Un incontro in biblioteca per entrare nel mondo poetico di Gentiana Minga: l’autrice albanese parlerà della sua ultima raccolta di poesie in tre lingue, Tempi che sono…/Zeiten wie diese…/Kohë që janë…, e leggerà alcuni brani. Tra memorie e migrazioni, i versi raccontano come canti antichi i sentimenti quotidiani, le assenze e le presenze di terre lontane. Attraverso un gioco di sguardi riflessi entreremo in una visione intima sull’Albania e sulle connessioni tra culture, ascoltando, emozionandoci e riflettendo assieme. * la partecipazione agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Gentiana Minga è nata nel 1971 a Durazzo, Albania. Ha pubblicato: Autopsia del disastro, 1993; La signora di Scutari, 2003; Ciao mamma, un saluto da Bolzano, 2017; Tempi che sono…/Zeiten wie diese…/Kohë që janë…, 2021. È co-autore in varie antologie tra cui: Literatur sichten, 2021, Viena; Aerea – Pais remoto, Cile; Lichtungen- Zeitschrift fur Literatur Kunst und Zeitkritik, ed. Lichtungen, Graz, 2019; Madri e figlie nella poesia italiana dagli anni Sessanta a oggi.
Una vita in prima linea, sempre: senza sconti, senza omertà, senza mai chiudere gli occhi, tapparsi le orecchie o turarsi il naso. Alexander Langer, italiano sudtirolese di lingua tedesca ma di cultura cocciutamente mista, è stato il grande simbolo del ponte fra le culture, le etnie, i popoli, con la magnifica consapevolezza che solo il dialogo e l’abbattimento dei confini è la soluzione dei problemi che attanagliano il mondo: analista lucido e profetico, i suoi scritti restano un faro nella notte. Amico di don Milani e di padre Balducci, in prima linea nella sua terra di confine, e al tempo stesso impegnato in Italia e in Europa, Alexander Langer – detto Alex per sua scelta, per essere a cavallo tra le due lingue madri della sua vita – è una spina nel fianco. Ci ricorda colpe e responsabilità, sempre intrecciando i problemi più diversi e apparentemente lontani: terzo mondo, crisi idrica, ambiente, sfruttamento del pianeta, intreccio delle culture, diritti, pace e convivenza. Bolzano, Sala Danza, dal 28 al 31 maggio ore 18:00 ALEX Vita e morte di Alexander Langer di Francesco Niccolini con Dimitri Frosali regia Francesco Niccolini
DURATA: 1 H CON ANILDA IBRAHIMI MODERA ROBERTA CATANIA Attraverso il suo sguardo e quello delle donne protagoniste dei suoi romanzi, la scrittrice albanese Anilda Ibrahimi – ormai da molti anni residente in Italia – offre un ritratto dell’Albania del Novecento: una terra di forte memoria culturale, segnata dall’emigrazione ma capace di lasciare un profondo senso di appartenenza in chi se ne va. Tra tutti i suoi personaggi, sono le donne a spiccare: protagoniste della società con le loro storie, le loro scelte, la loro forza, la loro resistenza. Donne non vittime ma protagoniste silenziose, complesse, contraddittorie e profondamente umane. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Anilda Ibrahimi è nata a Valona nel 1972. Ha studiato letteratura a Tirana. Nel 1994 ha lasciato l’Albania, trasferendosi prima in Svizzera e poi, dal 1997, in Italia. Il suo primo romanzo Rosso come una sposa è uscito presso Einaudi nel 2008 e ha vinto i premi Edoardo Kihlgren – Città di Milano, Corrado Alvaro, Città di Penne, Giuseppe Antonio Arena. Per Einaudi ha pubblicato anche il suo secondo romanzo L’amore e gli stracci del tempo (2009 e 2011, di cui sono stati opzionati i diritti cinematografici, premio Paralup della Fondazione Nuto Revelli). Nel 2012 ha pubblicato, sempre per Einaudi Non c’è dolcezza e, nel 2017 Il tuo nome è una promessa premio Rapallo 2017. L’ultimo romanzo Volevo essere Madame Bovary (Einaudi), uscito nel 2022, ha vinto il premio Acerbi. I suoi romanzi sono tradotti in sei Paesi. Vive e lavora a Roma.
DURATA: 1 H CON GIUSEPPINA TURANO Sull’altra sponda dell’Adriatico, l’Albania è un paese di frontiera nei Balcani, sintesi feconda tra il mondo occidentale e orientale. Punto di incontro di civiltà diverse, da quella romana a quella greca e più tardi a quella asiatica, l’Albania ha custodito per secoli una tradizione intrisa di orgoglio e memoria. Tra le aspre montagne dei Balcani e il mare Adriatico, l’Albania ha attraversato guerre, dittature e rinascite. Questo incontro sarà un viaggio nel tempo e nello spazio, tra modernità e tradizione, durante il quale verranno esplorati temi universali quali identità, libertà ed esilio. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Giuseppina Turano, professoressa associata di Lingua e Letteratura Albanese all’Università Ca’ Foscari Venezia, si occupa di linguistica albanese e di dialettologia arbëreshe. È autrice di monografie e articoli che indagano le strutture morfosintattiche dell’albanese e dei dialetti italo-albanesi, di studi comparativi che riguardano la linguistica del contatto e del bilinguismo e plurilinguismo in area italo-albanese, i fenomeni di interferenza e i riflessi dei contatti dell’italiano sulle strutture sintattiche delle varietà arbëreshe. Oltre che nel campo della sintassi albanese e arbëreshe, l’attività di ricerca spazia in altri ambiti che includono analisi di tipo filologico, studi sulle metodologie di traduzione di testi letterari albanesi in lingua italiana, studi di taglio culturale, con specifica focalizzazione sui rapporti tra la cultura arbëreshe e quella italiana nell’area romanza e studi letterari.
Theatergruppe Dementiis Tirolensis Weingut Klaus Lentsch Peter Wöth war ein großer, kräftiger Mann und zudem wohlhabend – es fehlte ihm an nichts. Doch er war auch trinkfest, kaltblütig und von unberechenbarer Aggressivität. Selbst der Pfarrer machte stets einen weiten Bogen um ihn und zuckte merklich zusammen, wenn jemand den „wilden Mann“ erwähnte. Wie viele wissen, wurde im Montiggler Wald ein Hügel nach Peter Wöth benannt. Doch wie es dazu kam und welche Geschichte sich dahinter verbirgt, wissen nur die wenigsten. Mit: Norbert Knollseisen, Markus Knollseisen. Ingemar Vienna & Martin Nicolussi | Musikalische Leitung: Gretl Pohl | Regie: Martin Nicolussi
Jetzt wird‘s grantig. Und ziemlich unterhaltsam. Grantler Unlimited, der Barfuss-Podcast, geht live – mit Wolfgang Mayr und Hans Heiss, zwei „Alte weiße Männer“, die kein Thema unangespitzt stehen lassen. Mayr, Ex-Chefredakteur von RAI Südtirol, wirft seinen messerscharfen Blick auf Politik und Gesellschaft und trifft stets genau da, wo’s weh tut. Heiss, Historiker, Autor und Ex-Landesrat der Grünen, gräbt sich durch Archive und Hintergründe und pflückt dabei jedes Argument auseinander, bis nur noch die nackte Wahrheit übrig bleibt. Neu: In jeder Live-Show holen sie sich einen Gast dazu. Mal jemanden, der mitgrantelt. Mal eine, die widerspricht. Oder einfach einen, der sich fragt, wie er hier eigentlich gelandet ist. Klar ist: Kein Thema bleibt verschont. Kein Argument kommt ungeschoren davon. Live, ungeschnitten und garantiert scharf serviert. Granteln war noch nie so präzise – und jetzt gibt’s das ganze Spektakel endlich auf der Bühne. Bühne: Katharina Volgger
Gli arbëreshë: una diaspora tra assimilazione e integrazione DURATA: 1 H CON GIUSEPPINA TURANO La diaspora albanese in Italia, formatasi a partire dalla metà del XV secolo, rappresenta un tassello unico nel mosaico culturale italiano, per la sua etnogenesi e la sua tradizione linguistica, religiosa e letteraria. Attraverso un’analisi multidisciplinare che spazia dalla storia alla linguistica, verrà illustrato come questo gruppo sia riuscito a preservare un’identità distinta pur integrando il proprio destino in quello italiano. I principali “marcatori identitari” individuati sono la lingua arbëresh, la tradizione religiosa bizantina, una produzione letteraria che dai temi sacri si è evoluta verso la celebrazione del mito patriottico di Skanderbeg e il ricco patrimonio orale (canti, fiabe e rapsodie) come strumento di consapevolezza storica. Gli Arbëreshë rappresentano un modello unico di “sintesi tra tradizione e contaminazione”, capaci di difendere la propria alterità culturale in un dialogo costante tra passato e modernità. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Giuseppina Turano, professoressa associata di Lingua e Letteratura Albanese all’Università Ca’ Foscari Venezia, si occupa di linguistica albanese e di dialettologia arbëreshe. È autrice di monografie e articoli che indagano le strutture morfosintattiche dell’albanese e dei dialetti italo-albanesi, di studi comparativi che riguardano la linguistica del contatto e del bilinguismo e plurilinguismo in area italo-albanese, i fenomeni di interferenza e i riflessi dei contatti dell’italiano sulle strutture sintattiche delle varietà arbëreshe. Oltre che nel campo della sintassi albanese e arbëreshe, l’attività di ricerca spazia in altri ambiti che includono analisi di tipo filologico, studi sulle metodologie di traduzione di testi letterari albanesi in lingua italiana, studi di taglio culturale, con specifica focalizzazione sui rapporti tra la cultura arbëreshe e quella italiana nell’area romanza e studi letterari.
Dopo Il giorno più bello e La prima volta, il Teatro Stabile di Bolzano torna nelle Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della Città e della provincia di Bolzano con nuovi ricordi, esperienze ed emozioni, ispirati ad una domanda molto semplice e allo stesso tempo molto efficace: Quanto ti è costato? Ogni conquista comporta una rinuncia. Ogni direzione presa implica la perdita di altre possibilità. In questo senso la vita non è un accumulo, ma una sottrazione: diventiamo ciò che siamo anche attraverso ciò che perdiamo. Le interviste della giornalista del quotidiano Alto Adige Maddalena Ansaloni e le illustrazioni della vignettista Valentina Stecchi trasformano le storie dei residenti delle RSA in un racconto teatrale portato in scena da Giacomo Anderle e Alessio Kogoj della Compagnia I Teatri Soffiati. Accompagna lo spettacolo anche un video che narra il progetto Lo spettacolo, presentato nelle residenze di Bolzano e provincia è aperto a ingresso gratuito alla cittadinanza. di I Teatri Soffiati dalle storie di Maddalena Ansaloni con Giacomo Anderle e Alessio Kogoj video Alessio Kogoj costumi e oggetti di scena Piccola Bottega de I Teatri Soffiati disegni Valentina Stecchi produzione Teatro Stabile di Bolzano in collaborazione con il quotidiano Alto Adige Il racconto è ispirato alle parole raccolte nelle interviste curate da Maddalena Ansaloni presso alcune Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della città di Bolzano
SE 1992, 72' mit: Greta Havneskøld, Linn Gloppestad, Martin Andersson „Dazu bist du noch zu klein” – ein Satz, den die kleine Lotta immer wieder hören muss, obwohl sie bereits fast fünf ist und beinahe alles kann. Radfahren zum Beispiel, auch wenn ihr das niemand glaubt. Zu ihrem Geburtstag wünscht sie sich nichts sehnlicher, als ein richtiges Fahrrad, aber die Eltern sind anderer Meinung. Und so muss Lotta sie überzeugen, dass sie eben nicht zu klein ist – am besten dadurch, dass sie sich Tante Bergs großes Rad ausleiht und damit die Krachmacherstraße hinunter saust. Aber es kommt nicht ganz so, wie Lotta sich das vorgestellt hat ...
Konzert einer heimischen Musikkapelle auf dem Festplatz. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Vereinshaus statt. Eintritt frei.
Mit dem Alps Brass Festival entsteht in Bozen ein neues Musikprojekt mit internationalem Anspruch: Südtirol soll zu einem Treffpunkt für die Brassband-Szene im gesamten Alpenraum werden. Den Auftakt bildet 2026 die Opening Edition – ein Konzertwochenende mit der Brassband Bozen Überetsch und der Cory Band aus Wales, einer der erfolgreichsten Brassbands der Welt. Am Samstagabend präsentieren beide Ensembles jeweils ein eigenes Programm, bevor sie gemeinsam auf der Bühne stehen. Am Sonntagvormittag segue un Matinée-Konzert, das eine weitere Gelegenheit bietet, beide Formationen live zu erleben. Das Publikum kann sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire freuen, das die gesamte Klangpalette einer Brassband zeigt – von kraftvollen Konzertstücken bis hin zu lyrischen Momenten. Die Begegnung hat auch einen sportlichen Hintergrund: Bei den European Brass Band Championships im April 2026 in Linz wird die Brassband Bozen Überetsch erstmals in der Championship Section antreten – derselben Kategorie, in der auch die Cory Band vertreten ist. Das Festival bietet damit die seltene Gelegenheit, zwei Ensembles zu erleben, die sich kurz darauf bei der Europameisterschaft gegenüberstehen werden. Was in diesem Jahr als Begegnung zweier Klangkörper beginnt, soll sich in den kommenden Jahren zu einem internationalen Brass-Festival mit mehreren Ensembles und einem eigenen Wettbewerb entwickeln. Samstag, 23. Mai 2026 – Galakonzert 20.00 Uhr Am Samstagabend präsentieren sowohl die Cory Band als auch die Brassband Bozen Überetsch ein eigenes Konzertprogramm. Höhepunkt des Abends ist ein gemeinsamer musikalischer Abschluss, bei dem beide Klangkörper gemeinsam auf der Bühne stehen. Sonntag, 24. Mai 2026 – 11.00 Uhr Am Sonntagvormittag folgt ein weiteres Konzert der beiden Brassbands, das die Möglichkeit bietet, die beiden Ensembles noch einmal live zu erleben.
Die Musiknacht mit DJs 10 Locations, 1x Eintritt 🎶 Das in Süddeutschland bereits seit einigen Jahren etablierte Event kommt nach dem Erfolg im letzten Jahr wieder nach Sterzing! Am Samstag, den 23. Mai 2026, findet in Sterzing die Musiknacht „Sterzing tanzt!“ statt. Dabei treten DJs und eine Live Band aus den Genres 80er, 90er und 2000er, Techno, Melodic-Techno, Trance, House, Oldies but Goldies, Charts, bis hin zu Apres Ski und Partyschlager von 21.00 bis 02.00 Uhr in verschiedenen Sterzinger Lokalen auf. Einlass ist ab 20.00 Uhr. Ab 02 Uhr findet im Derby die offizielle Aftershowparty statt. Mit dem Einlassbändel ist der Eintritt frei. Das aus Bruneck stammenden Eventlabel Nighttain möchte dabei gemeinsam mit der Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld ein kulturelles Programm zu fairen Preisen bieten und in Sterzing ein attraktives musikalisches Abendprogramm präsentieren. Gespielt wird Musik für jüngeres und älteres Publikum. Sei dabei und freu dich darauf, wenn DJs aus Italien und Deutschland in dieser Nacht nach Sterzing kommen! Sterzing tanzt! 10 Locations, 1x Eintritt Cafè Frick Alex Pub Schwarzer Adler Tagesbar Nepomuk Biwak S‘ Stodtplatzl Bar Bistro Sterzl Steindl Goldenes Kreuz Bar Essenza - Posthotel Lamm Eintritt ab 16 Jahren.
Markus Schönholzer (CH) Schweizer Preisträger Salzburger Stier 2026 Markus Schönholzer bringt das Leben auf den Punkt – klug, humorvoll und tief berührend. In seinem aktuellen Programm «Die Schönholzers» besingt er Mutterliebe, väterliche Erwartungen und die kleinen Tragikomödien des Alltags. Seine Lieder berühren, ohne sentimental zu sein, sie sind klug und voller Blödeleien, sind überspitzt und überdreht und doch so nah dran am Alltag, am Leben. Der in Amerika geborene und in der Schweiz aufgewachsene Musiker und Kabarettist schreibt Hits – für eigene Programme ebenso wie für Musicals («Die Schweizermacher», «Coco – das Transgender-Musical», «Gotthelf») und Künstler*innen wie Ursus & Nadeschkin, Judith Bach oder Anet Corti. Für den Salzburger Stier hat Markus Schönholzer vier seiner Mundartlieder ins Hochdeutsche übersetzt – damit auch jenseits des Röstigrabens alle mitsingen können. Weil seine Texte witzig, weise und wunderbar menschlich sind, wird Markus Schönholzer 2026 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Sonja Pikart (A) Österreichische Preisträgerin Salzburger Stier 2026 Die gebürtige Deutsche und Wahlwienerin Sonja Pikart ist vieles: Schauspielerin, Kabarettistin, Biologin im früheren Leben – und vor allem eine scharfsinnige Beobachterin menschlicher (und unmenschlicher) Eigenheiten. Nach einem Studium der Humanbiologie zieht sie nach Wien, studiert Schauspiel und entdeckt bald ihre Liebe zum Kabarett. Mit ihrem Debüt «Gluten Abend!» startet sie 2015 durch, gewinnt den Neulingsnagel und etabliert sich als vielseitige Bühnenkünstlerin mit Hirn, Herz und Haltung. In ihren Programmen verbindet Sonja Pikart klugen Witz mit philosophischer Tiefe. Ihr aktuelles Solo «Halb Mensch» – ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kabarettpreis 2024 – führt das Publikum in eine Zukunft, in der KIs die Weltherrschaft übernommen haben. Dystopie trifft Disco, Science-Fiction trifft Selbstironie. Pikart stellt die grossen Fragen: Was macht uns menschlich? Sind wir ersetzbar – oder gerade in unserer Unvollkommenheit einzigartig? Dabei bleibt sie immer charmant, blitzgescheit und verdammt lustig. Bodo Wartke (D) Deutscher Preisträger Salzburger Stier 2026 Reimkultur mit Hirn, Herz und Humor. Besuchte Antigone Barbaras Rhabarberbar? Waren falsche Pferde in der Arche? Man weiß es nicht – aber im Kosmos von Bodo Wartke ist alles möglich. Der 1977 geborene Chansonnier, Pianist und Schauspieler verbindet virtuoses Klavierspiel mit messerscharfen Reimen, Sprachwitz und musikalischer Raffinesse. Seit fast 30 Jahren begeistert er mit seinen Programmen «in Reimkultur» – mal verspielt, mal politisch, immer charmant. Wartke dichtet, singt und spielt sich durch Liebeslieder, Alltagsgrotesken und antike Tragödien – seine modernen Bühnenfassungen von «König Ödipus» und «Antigone» sind längst Kult. Jüngst widmet er sich den Zungenbrechern: Über 50 davon hat er bereits veröffentlicht. Sein Reim-Feuerwerk „Barbaras Rhabarberbar“ ist längst zum Kulthit rund um den Erdball geworden und 2025 erschien sogar sein Buch voller verdrehter Wortakrobatik. Ein Künstler, der beweist: Sprachwitz kann sowohl Kopf als auch Herz zum Klingen bringen.
Die Pixar-Magie ist zurück: kurzweiliges Animations-Abenteuer mit Bibern, in gewohnt starker visueller Gestaltung und einer sympathischen Naturschutz-Botschaft. USA 2026, Daniel Chong, 105 Min. Ab 6 Jahren Für Mabel Tanaka ist die Natur untrennbar mit denen verbunden, die sie liebt. Besonders am Herzen liegt ihr eine Waldlichtung, zu der sie oft ihre Großmutter mitgenommen hat. Doch mit dieser Idylle soll nun bald Schluss sein: Eine Autobahn soll quer durch den Wald gebaut werden und dabei auch Mabels geliebter Lichtung den Garaus machen. Um dem einen Strich durch die Rechnung zu machen, fasst Mabel einen kühnen Plan …
Die Ausstellung gewährt einen überraschenden Einblick in zahlreiche Südtiroler Privatsammlungen und präsentiert anhand ausgewählter Beispiele Kunstwerke lokaler sowie internationaler Künstlerinnen und Künstler, die von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart reichen. Im Mittelpunkt stehen die Sammlerinnen und Sammler selbst, ihre Motivation, ihr Kultursponsoring, ihr Mäzenatentum sowie ihre besondere Beziehung und Vorliebe für bestimmte Künstlerinnen und Künstler.
CURIOSUM ist ein Markt für Dinge mit Geschichte und allerhand Schönem. Auf der Leonburg versammeln sich an diesem Wochenende Aussteller mit besonderen Fundstücken, Design und zeitgenössischem Handwerk aus der Region und von überall. Ein kuratierter Ort für das Schöne & Beständige. Ein Food Pop-up begleitet mit Köstlichkeiten. Wer möchte, schlendert durch die Werkausstellung von Jakob Brandis und verweilt danach auf der Leonburgwiese bei einem Gläschen im Gras, während die Kinder ihre Runden auf den Ponys drehen. Findet bei jedem Wetter statt Parkmöglichkeiten vor Ort vorhanden Ein Food Pop-up begleitet mit Köstlichkeiten Kinderprogramm mit Ponyreiten & Co
Handgeschmiedeter Schmuck, traditionellen Filzpantoffeln, Naturkosmetik, hausgemachte Leckereien und ausgefallene Accessoires: SelberGMOCHT steht für allerlei Kreatives made in Südtirol – mit Liebe gemacht, einzigartig und besonders und vor der wunderbaren Kulisse des Brixner Domplatzes. Die hübschen Geschenkideen, Handwerksprodukte und Spezialitäten direkt vom Produzenten sind normalerweise über den SelberGMOCHT Onlineshop zu ergattern. An mehreren Terminen im Jahr verteilt, stellen die Künstler, Handwerker und Direktvermarkter ihre Stände auf.
GALAABEND mit Florian Scheuba, Thomas Maurer, Robert Palfrader Der Eröffnungs- oder Galaabend leitet das Stier-Wochenende ein und präsentiert dem Publikum im Saal und an den Radios ein abendfüllendes Kabarett-Programm, das diesmal drei namhafte “Staatskünstler” bestreiten. Man kann das Trio als eine Art Supergroup des österreichischen Kabaretts bezeichnen: Florian Scheuba, Thomas Maurer und Robert Palfrader. Als Solisten fixe Größen und privat gut befreundet schlossen sie sich 2010 zusammen, um gemeinsam mit einer originären Mischung aus harter Satire, aktueller investigativer Recherche, lustvollem Schauspiel und Freude am höheren Blödsinn auf die Bühne zu gehen. Alles begann mit einer Fernsehshow im ORF, die mittlerweile nicht mehr produziert wird. Ein Grund mehr, das Trio einmal live zu erleben. Für die Stier-Gala am 22. Mai 2026 in Meran haben die Staatskünstler ein eigenes exklusives Programm zusammengestellt und österreichische Grenzen gesprengt. Schließlich wird der Abend aus dem Kurhaus Meran in vier Ländern und 10 Sendegebieten gehört, von Wien bis Basel, von Bozen bis Berlin.
Der Salzburger Stier ist einer der renommiertesten Kabarettpreise im deutschen Sprachraum. Der Salzburger Stier ist mit 6.000 Euro dotiert und wird an herausragende Künstler:Innen dieses Genres von den öffentlich-rechtlichen Radio-Sendern der Schweiz, Deutschlands, Österreichs und Südtirol vergeben. Die Preisträger 2026 heißen Matthias Schönholzer (CH), Sonja Pikart (A) und Bodo Wartke (D). PROGRAMM SALZBURGER STIER Freitag, 22. Mai 2026 – 19.30 Uhr Galaabend „WIR STAATSKÜNSTLER“ mit Florian Scheuba, Thomas Maurer, Robert Palfrader Samstag, 23. Mai 2026 – 19.30 Uhr Preisträgerabend mit Markus Schönholzer (CH), Sonja Pikart (A), Bodo Wartke (D)
kuratiert von Francesca Verga und Zasha Colah Am 21. Mai 2026 eröffnet in der Ar/Ge Kunst die Ausstellung Solastalgia Sofia Melluso und Gianluca Concialdi. Sie befasst sich mit den Veränderungen von Orten unter dem Druck des globalen Tourismus. Ausgehend von Palermo und in Abstimmung auf dem Bozner Kontext, nimmt das Projekt die Gestalt einer friggitoria-bar an, einer Frittier-Bar, die als ein vielschichtiges Dispositiv verstanden wird. Sie bleibt in der Schwebe zwischen künstlicher Konstruktion und alltagsbezogenem Wissen, wobei Skulpturen, Texte und Installationen zum Nachdenken über Ökonomien der Aufwertung und ihre materiellen und symbolischen Auswirkungen anregen. Zwischen Verführung und Verwertung, Folklore und Branding bewegt sich die Ausstellung im Raum der „Solastalgie“: jenem Gefühl des Verlusts, das sich einstellt, wenn man an einem Ort bleibt und dieser zwar weiter besteht, ganz allmählich aber aufhört, mit sich übereinzustimmen. Sofia Melluso (Palermo, 1992) ist eine bildende Künstlerin, deren Schaffen verschiedene Ausdrucksformen umfasst und sich dabei zwischen Keramik, Zeichnung, Schrift und Fotografie bewegt. Ihre künstlerische Forschung erstreckt sich zudem auf den kollektiven, prozesshaften und transdisziplinären Bereich und hinterfragt Machtsysteme und Dynamiken der Repräsentation, die Subjektivität, Sprachen und Territorien prägen. Sofia Melluso gehört dem 2020 gegründeten Kollektiv ৺ ෴ ර ∇ ❃ ̅ ̅ an, mit dem sie einen unabhängigen Kunstraum in Palermo betreibt. Gianluca Concialdi (Palermo, 1981) lebt und arbeitet in Palermo und widmet sich vor allem abstrakter Malerei und experimentellen Materialien. Seine Praxis verschränkt Malerei, Schrift und Installation: Er gestaltet Doppelbilder auf Papier und verdichtet sie anhand von Collagen, Gouache und Sprühfarbe, wobei sich urbane Geschichten, Irrungen und Wirrungen sowie Ironie überlagern in einer Bildsprache, die sich gewohnten Betrachtungsweisen entzieht. Das Prinzip der Doppelung ist den Werken selbst eingeschrieben – mit einer verborgenen und einer sichtbaren Seite – ebenso wie den Werktiteln der Interventionen, die oftmals poetisch und widersprüchlich sind.
Kinderschreibmaschinen und anderes Blechspielzeug aus vergangenen Zeiten.
Konzert der Musikkapelle Dorf Tirol im Vereinshaus oder - bei günstiger Witterung - auf dem Festplatz. Das Musikprogramm reicht von der traditionellen Blasmusik mit Märschen, Polkas und Walzern über die originale symphonische Blasmusik bis hin zur modernen, gehobenen Unterhaltung. Eintritt frei.
Musica e gastronomia albanese si incontrano CON BUZHALA SKENDER, SEFERI NUSRET, NDRECA SIMON Seconda serata del connubio musica e sapori, tra i suoni degli strumenti e delle melodie tradizionali e i piatti tipici della cucina albanese proposti dal bar bistrò Oda. Tre musicisti, due çifteli, uno strumento a corde tipico del nord dell’Albania, e una sharki, strumento a più corde diffuso nelle regioni del sud, accompagneranno la cena con intermezzi musicali coinvolgenti, per un’immersione nella cultura albanese. Menù alla carta. * è necessaria la prenotazione al numero 389 007 9599, posti limitati. Skender, Nusret e Simon suonano per passione e con passione nei momenti di festa della comunità e nel tempo libero strumenti tradizionali albanesi come la çifteli e la sharki, la cui tecnica hanno appreso sin da piccoli in Albania.
Wann ist eine diagnostische Untersuchung wirklich notwendig? Und welche sind die wichtigsten derzeit laufenden Screening Programme? Diese und weitere Fragen beantworten bei dieser Gelegenheit Expertinnen und Experten des Südtiroler Sanitätsbetriebes. Dabei stehen insbesondere Vorsorgeprogramme im Mittelpunkt, die darauf abzielen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen und damit die Behandlungschancen deutlich zu verbessern. „Untersuchungen und Screenings: Was ist notwendig?“, ein Informationsabend mit - Patrizia Corazza, Koordinatorin der Betriebseinheit für epidemiologische Überwachung - Dr. Martin Karner, Primar des Dienstes für Radiodiagnostik in Bruneck - Dr.in Dagmar Regele, Primaria des Departements für Prävention.
kuratiert von Francesca Verga und Zasha Colah Am 21. Mai 2026 eröffnet in der Ar/Ge Kunst die Ausstellung Solastalgia Sofia Melluso und Gianluca Concialdi. Sie befasst sich mit den Veränderungen von Orten unter dem Druck des globalen Tourismus. Ausgehend von Palermo und in Abstimmung auf dem Bozner Kontext, nimmt das Projekt die Gestalt einer friggitoria-bar an, einer Frittier-Bar, die als ein vielschichtiges Dispositiv verstanden wird. Sie bleibt in der Schwebe zwischen künstlicher Konstruktion und alltagsbezogenem Wissen, wobei Skulpturen, Texte und Installationen zum Nachdenken über Ökonomien der Aufwertung und ihre materiellen und symbolischen Auswirkungen anregen. Zwischen Verführung und Verwertung, Folklore und Branding bewegt sich die Ausstellung im Raum der „Solastalgie“: jenem Gefühl des Verlusts, das sich einstellt, wenn man an einem Ort bleibt und dieser zwar weiter besteht, ganz allmählich aber aufhört, mit sich übereinzustimmen. Sofia Melluso (Palermo, 1992) ist eine bildende Künstlerin, deren Schaffen verschiedene Ausdrucksformen umfasst und sich dabei zwischen Keramik, Zeichnung, Schrift und Fotografie bewegt. Ihre künstlerische Forschung erstreckt sich zudem auf den kollektiven, prozesshaften und transdisziplinären Bereich und hinterfragt Machtsysteme und Dynamiken der Repräsentation, die Subjektivität, Sprachen und Territorien prägen. Sofia Melluso gehört dem 2020 gegründeten Kollektiv ৺ ෴ ර ∇ ❃ ̅ ̅ an, mit dem sie einen unabhängigen Kunstraum in Palermo betreibt. Gianluca Concialdi (Palermo, 1981) lebt und arbeitet in Palermo und widmet sich vor allem abstrakter Malerei und experimentellen Materialien. Seine Praxis verschränkt Malerei, Schrift und Installation: Er gestaltet Doppelbilder auf Papier und verdichtet sie anhand von Collagen, Gouache und Sprühfarbe, wobei sich urbane Geschichten, Irrungen und Wirrungen sowie Ironie überlagern in einer Bildsprache, die sich gewohnten Betrachtungsweisen entzieht. Das Prinzip der Doppelung ist den Werken selbst eingeschrieben – mit einer verborgenen und einer sichtbaren Seite – ebenso wie den Werktiteln der Interventionen, die oftmals poetisch und widersprüchlich sind.
L’albanese tra identità e storia: il racconto di un popolo europeo DURATA: 1 H CON LEDI SHAMKU-SHKRELI Dalle radici più remote fino alle voci del presente: chi sono gli albanesi e quale storia racconta la loro lingua? La conferenza invita il pubblico a scoprire un patrimonio linguistico e culturale unico, capace di attraversare epoche e confini. La lingua albanese sarà osservata nella sua doppia dimensione: testimone di un passato profondo e strumento vivo di comunicazione globale. Attraverso esempi concreti e riflessioni accessibili, verranno messi in luce i tratti distintivi che la rendono speciale e il suo posto tra le lingue affini. Inoltre, si esplorerà la geografia attuale dei parlanti, tra territori storici e nuove comunità nel mondo. Un percorso chiaro e suggestivo, pensato per avvicinare il pubblico alla ricchezza e alla vitalità dell’identità albanese. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Ledi Shamku-Shkreli è linguista e docente presso l’Università di Bologna, dove ha insegnato e continua a insegnare sia Sociolinguistica e sia Lingua e Cultura albanese. Formata presso l’Università di Tirana, ha conseguito un dottorato con una ricerca sull’usus dell’albanese contemporaneo e ha svolto attività di ricerca anche a Bologna nell’ambito della sociolinguistica. È ricercatrice presso l’Istituto di Antropologia (Accademia delle Scienze d’Albania), dove dirige il Laboratorio di Antropologia Linguistica. I suoi interessi scientifici comprendono sociolinguistica, etnolinguistica e didattica della lingua, con particolare attenzione alla variazione linguistica e al rapporto tra standard e patrimonio linguistico. È autrice di numerose monografie e studi sulla lingua albanese e ha partecipato a diversi progetti di ricerca nazionali e internazionali.
Die Südtiroler Social-Media-Sensation bringt mit seiner exklusiven Debüt-Comedy-Show „DORFLIFE“ die Bühne zum Beben! Seit dreieinhalb Jahren begeistert Buono sein Publikum als Influencer, Komiker und Entertainer. Mit seinem Kanal „Buonomemes“ hat er sich eine treue Fangemeinde von über 500.000 Followern (Stand: 09/2024) auf Instagram, TikTok, YouTube und Facebook aufgebaut. Nun betritt der Südtiroler die Bühne und präsentiert sein Stand-up-Comedy Programm live im Rahmen einer exklusiven Debüt-Comedy Show. Als gelernter Bade- und Saunameister begann Buono während der Corona-Pandemie, Videos zu drehen, in denen er verschiedene Rollen verkörperte. Seine Hauptfiguren, Opa Walter und Oma Moidl, nehmen die Südtiroler Kultur und Dorfklischees humorvoll aufs Korn und verwandeln diese in witzige Comedy-Sketches. In seiner Stand-up-Comedy erzählt er humorvolle Episoden aus seinem Leben und sorgt für zahlreiche Gags. Kein Thema aus dem Dorfleben bleibt unberührt – hier trifft die moderne Social-Media-Welt auf alte Dorfklischees. Konflikte und Lacher sind da vorprogrammiert!
Albanese: una lingua antica per una cultura in movimento DURATA: 1 H CON LEDI SHAMKU-SHKRELI Chi sono davvero gli albanesi e quale filo li unisce attraverso i secoli? Questa conferenza propone un viaggio affascinante dalle tracce più antiche fino all’identità contemporanea, intrecciando storia, lingua e cultura. Al centro dell’attenzione vi è la lingua albanese: un unicum nel panorama indoeuropeo, capace di conservare antiche stratificazioni e, al tempo stesso, di rinnovarsi nei contesti moderni. Verranno esplorate le sue peculiarità strutturali, la sua posizione nello spazio linguistico europeo e il suo sviluppo nel tempo. Uno sguardo particolare sarà rivolto anche alla diffusione attuale dell’albanese, parlato non solo nei territori balcanici, ma anche nelle numerose comunità della diaspora. Un racconto dinamico e coinvolgente che restituisce il profilo di un popolo e della sua lingua come realtà vive, in continuo dialogo con la storia. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Ledi Shamku-Shkreli è linguista e docente presso l’Università di Bologna, dove ha insegnato e continua a insegnare sia Sociolinguistica e sia Lingua e Cultura albanese. Formata presso l’Università di Tirana, ha conseguito un dottorato con una ricerca sull’usus dell’albanese contemporaneo e ha svolto attività di ricerca anche a Bologna nell’ambito della sociolinguistica. È ricercatrice presso l’Istituto di Antropologia (Accademia delle Scienze d’Albania), dove dirige il Laboratorio di Antropologia Linguistica. I suoi interessi scientifici comprendono sociolinguistica, etnolinguistica e didattica della lingua, con particolare attenzione alla variazione linguistica e al rapporto tra standard e patrimonio linguistico. È autrice di numerose monografie e studi sulla lingua albanese e ha partecipato a diversi progetti di ricerca nazionali e internazionali.
DURATA: 3 H CON SIDEWALK BOLZANO Ospitato negli spazi della mostra Mirë se vini - Mirë se ju gjeta, Open Mic è un evento di espressione libera, dove chiunque può salire sul palco e, per cinque minuti, esprimersi come preferisce. Attraverso poesia, musica, teatro, stand-up comedy e molto altro, negli spazi della sala espositiva di Laives si crea un ambiente di totale inclusività e spontaneità. A cura di Sidewalk Bolzano, questo evento offre uno spazio aperto di ascolto, cura e relazione attraverso la libera espressione. Evento gratuito (è previsto un free drink per i performers volontari). Le iscrizioni per i performers sono libere e aperte il giorno dell’evento dalle 18:00 alle 18:30 o nei giorni precedenti tramite: Instagram sidewalk_tn 3762480955 * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite.
Albania oltre il mainstream: il valore dello slow tourism tra natura, comunità e territori DURATA: 1 H CON ARBER AGALLIU La conferenza accenderà i riflettori su un’Albania meno conosciuta e ancora poco rappresentata nei media mainstream: quella dei paesaggi interni, delle aree rurali, dei villaggi di montagna e delle esperienze di viaggio legate alla sostenibilità e al contatto diretto con le comunità locali. In contrapposizione a una narrazione spesso limitata al turismo balneare e alle destinazioni più note del sud del Paese, l’incontro proporrà lo slow tourism come chiave per raccontare e valorizzare un’Albania più autentica, profonda e contemporanea. Attraverso esempi concreti di percorsi per hiking e cicloturismo tra le montagne del nord, l’entroterra e le aree meridionali, metterà al centro un modello di turismo capace di coniugare scoperta, rispetto dei luoghi e sviluppo sostenibile. Un focus particolare sarà dedicato al fiume Vjosa, ultimo grande fiume selvaggio d’Europa, e al suo straordinario valore ambientale e simbolico, come asse naturale di un possibile turismo esperienziale, naturalistico e responsabile. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Arbër Agalliu è un autore e collaboratore di testate ed emittenti italiane e albanesi, da anni impegnato nella promozione dell’Albania in Italia attraverso reportage, interviste, approfondimenti e iniziative culturali. Nel corso del suo percorso ha raccontato il Paese delle Aquile mettendone in luce il patrimonio storico, artistico e territoriale, contribuendo a rafforzarne l’immagine presso il pubblico italiano. Ha collaborato con realtà editoriali e televisive come ToscanaTV, AlbaniaNews Euronews, LaRepubblica e FrontiereNews, dedicando particolare attenzione al legame tra Albania e Italia, alle comunità albanesi presenti nel nostro Paese e al patrimonio arbëresh come ponte storico e culturale tra le due sponde dell’Adriatico. Il suo lavoro unisce promozione culturale, racconto del territorio e valorizzazione di un’Albania autentica, contemporanea e sempre più centrale nel panorama turistico e culturale del Mediterraneo. È inoltre autore del progetto documentaristico UDHA, dedicato alla riscoperta delle comunità arbëreshe del sud Italia e del profondo legame storico tra Albania e Italia.
Dopo Il giorno più bello e La prima volta, il Teatro Stabile di Bolzano torna nelle Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della Città e della provincia di Bolzano con nuovi ricordi, esperienze ed emozioni, ispirati ad una domanda molto semplice e allo stesso tempo molto efficace: Quanto ti è costato? Ogni conquista comporta una rinuncia. Ogni direzione presa implica la perdita di altre possibilità. In questo senso la vita non è un accumulo, ma una sottrazione: diventiamo ciò che siamo anche attraverso ciò che perdiamo. Le interviste della giornalista del quotidiano Alto Adige Maddalena Ansaloni e le illustrazioni della vignettista Valentina Stecchi trasformano le storie dei residenti delle RSA in un racconto teatrale portato in scena da Giacomo Anderle e Alessio Kogoj della Compagnia I Teatri Soffiati. Accompagna lo spettacolo anche un video che narra il progetto Lo spettacolo, presentato nelle residenze di Bolzano e provincia è aperto a ingresso gratuito alla cittadinanza. di I Teatri Soffiati dalle storie di Maddalena Ansaloni con Giacomo Anderle e Alessio Kogoj video Alessio Kogoj costumi e oggetti di scena Piccola Bottega de I Teatri Soffiati disegni Valentina Stecchi produzione Teatro Stabile di Bolzano in collaborazione con il quotidiano Alto Adige Il racconto è ispirato alle parole raccolte nelle interviste curate da Maddalena Ansaloni presso alcune Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della città di Bolzano
Uno spettacolo per l’inclusione sociale, un fumetto teatrale E voi che ci guardate, come ci vedete? SUPERABILE parla del mondo, di quel mondo che non si ferma alla prima occhiata, ma supera lo stereotipo della definizione. Racconta la disabilità, partendo dalla conoscenza intima delle persone, tutte così diverse e complesse. Un fumetto teatrale dove un regista disegnatore dotato di lavagna luminosa crea per il pubblico un mondo fatto di segni all’interno del quale gli attori sono immersi come in una sorta di fumetto vivente. “E voi che ci guardate, come ci vedete?” chiedono i cinque attori, di cui due in carrozzina, che si raccontano, portando idealmente nel viaggio lo spettatore. Il loro quotidiano è lo spazio che racchiude i sogni, le gioie, ma anche gli sguardi degli altri, la necessità di essere accompagnati, la mancanza di intimità, la perdita di autonomia che è quindi la perdita di un privato. Si sorride e ci si commuove, con leggerezza e ironia, grazie alla possibilità data da questi ragazzi di fare entrare gli spettatori nelle loro vite, di aprire al loro mondo, con uno sguardo capace anche di irridere l’asprezza della realtà. E sono, i loro, piedi di vento e di acqua, di sole e di sguardi, che ci fanno volare via legati alle vele che gonfieranno per noi. Perchè gli attori speciali hanno un sogno speciale. Superabile è stato premiato con l’EOLO AWARD 2018 come migliore novità del teatro per l’infanzia e la gioventù 2017 “per la capacità che hanno i suoi protagonisti in carrozzella e non, di mettere in scena, semplicemente, con naturalezza e grande forza espressiva la loro quotidianetà, con i loro sogni, le loro difficoltà nel muoversi, ma soprattutto le necessità di non poter mai essere autonomi, di non poter essere mai capaci di vivere una propria sana intimità, dove, sempre, sempre, gli sguardi degli altri risultano pieni, zeppi di pregiudizi e di stereotipi. Il tutto viene accompagnato dalle illustrazioni create dal vivo da Michele Eynard della compagnia Luna e Gnac, anche regista dello spettacolo, dentro le quali gli attori si muovono coerentemente a loro piacimento con assoluta perizia interpretativa”. SUPERABILE è anche un libro illustrato edito da Edizioni alpha beta Verlag Di: Michele Eynard Con: Mathias Dallinger, Melanie Goldner, Paolo Grossi, Jason De Majo Rumorista: Rocco Ventura Assistenza artistica: Paola Guerra Foto di scena: Carlo Lastrucci, Andrea Rizza, Toni Virgadamo, Ronny Lorenzoni Produzione: Teatro la Ribalta – Kunst der Vielfalt In collaborazione con: Lebenshilfe Südtirol Con il sostegno di: Ripartizione Politiche Sociali della Provincia Autonoma di Bolzano
Antike Schlossmauern, laue Frühlingsluft und die erfrischenden Klänge aufstrebender Südtiroler Künstler: eine Kombination, die es in sich hat - und die sich in dieser Form gleich dreimal erleben lässt. Schloss Tirol, die Brunnenburg und Schloss Auer bilden die exklusive Kulisse für drei Live-Konzerte, die ausdrucksstark beweisen, wie gut sich Südtirols "junge" Musikszene anhört. "Die berühmte Folk-Pop-Formation GANES gastiert in voller Bandbesetzung in der historischen Kulisse von Schloss Tirol. Es erwartet ein Verbinden von ladinischer Tradition mit zeitgenössischer Instrumentierung in einem immersiven Konzerterlebnis, für welches GANES schon längst außerhalb der Landesgrenzen bekannt sind. Mystik und Musik verschmelzen dabei zu einem magischen Abend voller alpiner Poesie, die zum Eintauchen einlädt." Online-Reservierung oder Kartenvorverkauf im Tourismusverein Dorf Tirol. Die Bezahlung der reservierten Karten erfolgt an der Abendkasse. Erworbene Karten werden nicht zurückerstattet. Kostenloser Shuttledienst ab 19.30 Uhr vom Tourismusverein Dorf Tirol zum Schloss.
Dopo Il giorno più bello e La prima volta, il Teatro Stabile di Bolzano torna nelle Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della Città e della provincia di Bolzano con nuovi ricordi, esperienze ed emozioni, ispirati ad una domanda molto semplice e allo stesso tempo molto efficace: Quanto ti è costato? Ogni conquista comporta una rinuncia. Ogni direzione presa implica la perdita di altre possibilità. In questo senso la vita non è un accumulo, ma una sottrazione: diventiamo ciò che siamo anche attraverso ciò che perdiamo. Le interviste della giornalista del quotidiano Alto Adige Maddalena Ansaloni e le illustrazioni della vignettista Valentina Stecchi trasformano le storie dei residenti delle RSA in un racconto teatrale portato in scena da Giacomo Anderle e Alessio Kogoj della Compagnia I Teatri Soffiati. Accompagna lo spettacolo anche un video che narra il progetto Lo spettacolo, presentato nelle residenze di Bolzano e provincia è aperto a ingresso gratuito alla cittadinanza. di I Teatri Soffiati dalle storie di Maddalena Ansaloni con Giacomo Anderle e Alessio Kogoj video Alessio Kogoj costumi e oggetti di scena Piccola Bottega de I Teatri Soffiati disegni Valentina Stecchi produzione Teatro Stabile di Bolzano in collaborazione con il quotidiano Alto Adige Il racconto è ispirato alle parole raccolte nelle interviste curate da Maddalena Ansaloni presso alcune Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della città di Bolzano
Eine berührende Geschichte über Vergessen und Erinnern, über Liebe und Freundschaft, über das Älterwerden und Jungbleiben. Mit Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner u.a. D 2026, Welf Reinhart, 102 Min. Ab 14 Jahren Die Künstlerin Hanne und der pensionierte Pfarrer Bernd führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch mit der Zeit gerät ihr gemeinsames Leben immer mehr aus den Fugen …
Eine Reise ins Herz des Weins Die dritte Ausgabe von Vinaltum, entstanden aus der außergewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen Danilo D’Ambra und Luciano Rappo, hat das Ziel, ein einzigartiges önologisches Erlebnis zu bieten. Durch die Verbindung von Innovation und Tradition werden Weinliebhaber begeistert und ein direkter Dialog mit Fachleuten der Branche ermöglicht. Danilo D’Ambra, Präsident der FISAR für Bozen und das Unterland, und Luciano Rappo, Senior Consultant und Wegbereiter der modernen Önologie, haben diese dritte Ausgabe konzipiert, um eine Brücke zwischen Produzenten, Buyern und Endkunden zu schlagen. Unterstützt werden sie dabei von Pietro Cormaci, Brand Ambassador, und Rinaldo Hauser, erfahrener Sommelier und „Hüter des Geschmacks“. Die dritte Ausgabe von VINALTUM findet am 17. und 18. Mai 2026 in der prachtvollen Kulisse von Schloss Maretsch im Herzen der Bozner Altstadt statt. Ein Ort von seltener Schönheit, der den Charme einer mittelalterlichen Burg mit der Eleganz einer Renaissance-Residenz verbindet. Umgeben von malerischen Weinbergen bietet das Schloss eine zeitlose Atmosphäre und liegt dennoch strategisch günstig nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt. Einst Wohnsitz adliger Familien, ist Schloss Maretsch heute ein exklusiver Ort für Luxusevents und unvergessliche Zeremonien. Die Gäste erwartet ein tadelloser Service in einem eleganten Ambiente, das den Glanz einer im Territorium noch immer lebendigen Tradition widerspiegelt. Mit der Unterstützung von Main Partnern wie Franz Kraler, Arco Spedizioni, Banca Trentino Alto Adige, Rothoblaas und vielen anderen sowie in Zusammenarbeit mit der FISAR Südtirol verspricht die Veranstaltung ein einzigartiges Erlebnis für Weinliebhaber und Kenner exklusiver Produkte. Vinaltum stellt eine unverzichtbare Gelegenheit dar, önologische Spitzenleistungen in einem Umfeld von seltener Schönheit und besonderem Charme zu entdecken.
Der internationale Museumstag 2026 findet am Sonntag, dem 17. Mai, in Südtirol statt. Über 50 Museen, Sammlungen und Ausstellungsorten veranstalten Sonderprogramme und freien Eintritt oder einen Tag der offenen Tür zu diesem Anlass. Der Internationale Museumstag wird seit 1977 jährlich vom Internationalen Museumsrat ICOM weltweit organisiert. Ziel ist es, die Bedeutung der Museen für die Gesellschaft und ihre Vielfalt einem breiten Publikum näherzubringen. Auf internationaler Ebene ist die Veranstaltung mit dem Datum des 18. Mai verbunden, sie findet aber in Südtirol und in anderen Ländern Europas immer an einem Sonntag statt. Das Thema 2026: „Museen vereinen eine geteilte Welt“ ICOM, der internationale Museumsrat, hat für dieses Jahr das Thema „Museen vereinen eine geteilte Welt“ (“Museums uniting a divided world”) gewählt. Das Thema unterstreicht das Potenzial von Museen, Sammlungen und Ausstellungsorten, Verbindungen zu schaffen und Brücken über kulturelle, soziale und geopolitische Trennungen hinweg zu bauen. Sie können den Austausch und den Dialog stärken, gegenseitiges Verständnis wecken und den inneren Frieden als auch zwischen den verschiedenen Gemeinschaften auf der ganzen Welt fördern. Museen sind vertrauenswürdige öffentliche Orte, an denen Menschen Geschichten, Objekten und anderen Menschen begegnen können. Besonders in Zeiten der sozialen Vereinzelung, der Polarisierung und des ungleichen Zugangs zu Wissen und Kultur helfen Museen dabei, die Verbindungen zwischen den Generationen, den Gemeinschaften und auch Ländern wieder zu stärken. Sie löschen nicht die Unterschiede aus, sondern wecken Verständnis, und zeigen, wie damit umgegangen werden kann: Sie schützen das kulturelle Reichtum und das kulturelle Gedächtnis, bieten Raum zum Nachdenken und Lernen, sie sind einladende Ort, an denen unterschiedliche Stimmen Gehör finden.
Una ragazza, il suo cellulare. Tutto il mondo ci passa attraverso. Interfaccia unica – quella digitale – in cui sensazioni, ricordi, sentimenti si scompongono e ricompongono in byte d’informazione. Un mosaico digitale che va lentamente a ricostruire l’esperienza di un corpo abusato. Una ragazza, il suo cellulare, uno stupro di gruppo che non si riesce a ricordare, che emerge come un glitch telematico, che scava e interrompe la linearità del tempo. 30 milligrammi di Ulipristal è il testo di Benedetta Pigoni vincitore del 15° Premio Riccione Pier Vittorio Tondelli. Attraverso frammenti di chat Pigoni, nata nel 2000 a Reggio Emilia, conduce un’indagine che ricostruisce un evento drammatico: una violenza subita dalla protagonista, una violenza rimasta sepolta fino a quel momento. «Nella ricerca ansiosa di ricostruzione della verità aleggia costantemente il dubbio, l’incredulità che dà corpo a una scrittura chiaroscurale» dichiara la giuria del Premio Riccione. «Potente e sensibile, il testo di Pigoni non esonda, non dilaga, ma indaga». 30 milligrammi di Ulipristal sussurra un sospetto, lavora sul rimosso, taglia clinicamente il presente in lame sottilissime di “come è possibile?!” «La tecnologia è lo schermo lucido, il filtro che protegge dal male fisico che ci fanno gli altri. Si può raccontarlo in scena senza luminosità, le app eteree, le dita che scorrono» afferma la regista Paola Rota. «Possono cinque attrici e attori, cinque corpi vivi, agire la sostanza oltre la notifica? Possono restituire il mistero, l’intimità che il mondotelefono rappresenta? La realtà oltre il sogno attaccato alla presa con un caricatore? Possiamo superare il filtro che, se da un lato ci protegge, dall’altro impedisce un vero contatto con le cose?». testo Benedetta Pigoni regia Paola Rota con (o.a.) Eny Cassia Corvo, Lorenzo Fochesato, Sara Mafodda, Martina Massaro, Val Wandja scene e luci Nicolas Bovey montaggio e disegno sonoro Angelo Elle assitente alla drammaturgia Gianmarco Pignatello assistente alla regia Giacomo Cremaschi produzione Teatro Stabile di Bolzano, Teatro Stabile di Torino - Teatro Nazionale, Premio Riccione per il Teatro
Die Bürgerkapelle Lana widmet sich bei LanaLive einer ihrer zentralen, zugleich aber oft als selbstverständlich wahrgenommenen, Aufgabenbereiche: dem musikalischen Begleiten des Jahresverlaufes. Dabei werden die Musikstücke aus ihrem gewohnten Kontext gelöst und neu interpretiert. Im Zentrum stehen dabei deren emotionale Qualitäten, wie Trauer, Freude, Würde oder Überschwang. Entsprechend erklingen Musikstücke, die von Tänzer*innen aufgegriffen und in bewegte Bilder übersetzt werden. So entsteht ein vielschichtiges Zusammenspiel von Musik und Bewegung, das Blasmusik als emotionales und künstlerisches Ausdrucksmittel neu erfahrbar macht und das Publikum mitnimmt.
CONCERTO VOCALE con il CORO CIMA TOSA delle Valli Giudicarie. Offerta libera.
Konzert der Jugendkapelle Dorf Tirol im Vereinshaus oder - bei günstiger Witterung - auf dem Festplatz. Eintritt frei.
Singspiel in drei Akten frei nach dem Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell Gesangstexte von Robert Gilbert Musik von Ralph Benatzky mit sechs musikalischen Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz con soprattitoli in italiano Willkommen im Weißen Rössl! Dem berühmten Hotel am idyllischen Wolfgangsee. Hier geht es hoch her. Wirrungen und Irrungen sind hier an der Tagesordnung: Der charmant chaotische Oberkellner Leopold ist heimlich in seine Chefin, die Wirtin Josepha, verliebt. Die allerdings schwärmt für den Stammgast Dr. Siedler. Der wiederum interessiert sich für Ottilie, die Tochter des grantigen Fabrikanten Giesecke, der einen Streit mit seinem Konkurrenten Sigismund Sülzheimer austrägt. Und dann sind da noch Karlchen, der mit seinem Charme Schwung in die Szenerie bringt und dabei Sigismund den Kopf verdreht und Piccolo, der dafür sorgt, dass die Herzen zueinanderfinden. Als dann auch noch der Kaiser höchstpersönlich seinen Besuch ankündigt, ist das Chaos perfekt. Die bekannte österreichische Schauspielerin und Regisseurin Ruth Brauer-Kvam und ihr Team widmen sich diesem fulminanten Werk an den Vereinigten Bühnen Bozen mit viel Esprit, Witz und vor allem Liebe, die natürlich auch durch den Magen geht.
„Der wahre Künstler ist ein erstaunlicher, leuchtender Brunnen." — Bruce Nauman Für Kineret Haya Max ist das fließende Wasser nur der sichtbare Rand eines tieferen Mechanismus, der unter der Oberfläche wirkt: eine unterirdische Strömung aus Gefühlen und Erfahrungen, die im Stillen an Kraft gewinnt, bevor sie hervorbricht. Der Brunnen ist nicht nur Wasser – er ist Licht, Reflexion und sichtbar gewordene Emotion. Die Performance entsteht aus einer kurzen Residency im öffentlichen Raum von Lana sowie in den unterirdischen Räumen des Raiffeisenhauses. Zu dieser Arbeitsphase reist die Künstlerin aus ihrer Heimat Israel an – einem Land, das vom Krieg geprägt ist. Das sind die Wasser, die sie mit sich trägt: Erinnerungen, Spannungen sowie historische und emotionale Schichten, die durch ihren Körper und ihr Bewusstsein fließen. Aus diesem Brunnen erhebt sich eine Frage: Welches Licht spiegelt sich in diesen Wassern? Welches Licht ist in Lana gegenwärtig? Und was entsteht aus der Begegnung zwischen einer ruhigen Marktgemeinde in Südtirol und einer gelebten Realität, die von permanentem Überleben und Konflikt geprägt ist?
DURATA: 2 H CON JOANA PREZA Un pomeriggio per scoprire l’incanto degli albi illustrati. Bambine e bambini, aprite gli occhi e spalancate le orecchie per tutte le lingue: tra colori, disegni e parole prendono vita mondi immaginari da esplorare. Una lettura condivisa, dove le storie si fanno viaggio, e ogni pagina diventa occasione per ascoltare, immaginare e conoscersi meglio. Siete pronti a entrare nei racconti e a perdervi tra le illustrazioni? Seguirà un breve laboratorio creativo. * la partecipazione agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Joana Preza è un’artista visiva e poeta nata a Shijak, in Albania nel 1995. Si forma come illustratrice presso l’Accademia di Belle Arti di Bologna e Firenze. Sperimenta diversi linguaggi, coltivando un forte interesse per il Libro in tutte le sue declinazioni. La sua ricerca parte soprattutto dall’accoglienza dell’invisibile che ci orbita attorno, indagando pratiche di attenzione spontanea e conseguente trasmutazione. Ha partecipato alla residenza di poesia “Arimo” presso la Casa degli Artisti (Milano), ed è presente tra le voci poetiche dell’antologia Poesie scelte, edita da Specchio Mondadori.
Erlebt das Mittelalter hautnah beim Eppaner Burgenfest für Familien! Auf Burg Hocheppan verzaubern die Ritter von Andrian mit faszinierenden mittelalterlichen Tänzen, beeindruckenden Vorführungen zu Ritterrüstungen, packenden Schwertkämpfen und einem mitreißenden Reiterturnier. Für kleine Besucher gibt es Mitmach-Stationen, wo sie eigene Lederbeutel basteln und in einem Kinderturnier ihre Tapferkeit zeigen können.
Am Samstag, dem 16., und Sonntag, dem 17. Mai, findet im Parco Pompei die vierte Ausgabe der vom Stadtteilrat Gries-S. Quirino organisierten Initiative „Roen Urban Party“ statt. Die Initiative zielt darauf ab, die Räume des Stadtteils aufzuwerten und wiederzuentdecken, ihnen ihre Identität zurückzugeben sowie soziale Beziehungen zwischen den Nachbarn wiederherzustellen. Es bietet ein umfangreiches Programm, darunter Live-Musik mit zahlreichen lokalen Künstlern und Bands, Unterhaltung für Kinder und Familien, Verpflegung mit Speisen und Getränken sowie die Teilnahme verschiedener Vereine und lokaler Gewerbetreibender, wie Sagapò Aps, der Kiosk TimeOut, die Alpini-Gruppe Gries und viele andere.
Am 16. und 17. Mai 2026 lädt der Südtiroler Theaterverband in die Messe Bozen zum großen Theaterfestival „Akt 75“ ein. Anlass ist das 75-jährige Bestehen des Verbandes, das mit einem bunten, generationsübergreifenden Fest der Theaterkunst gefeiert wird. Unter dem Motto „Viele Stimmen aller Generationen in einem Akt“ kommen Theatergruppen aus ganz Südtirol zusammen, um ihre Arbeit, ihre Kreativität und ihre Leidenschaft für das Theater zu präsentieren. Theater für alle Generationen Über 40 von insgesamt 216 Mitgliedsbühnen des STV zeigen am Festivalwochenende ihr Talent und präsentieren ein breites Spektrum an Theaterproduktionen – poetisch, lustig, spannend, skurril oder dramatisch. - Vier Bühnen laufen zeitversetzt: Während zwei Bühnen spielen, bauen die anderen auf oder ab. - Dauer der Aufführungen: 30–60 Minuten plus 15 Minuten für Aufbau und Abbau. - Formate: Ausschnitte aus Stücken, einzelne Akte oder „Best-Off“-Präsentationen. - Präsentiert wird Erwachsenentheater, Kinder- und Jugendtheater, Seniorentheater, Inklusives Theater und Puppentheater. - Ziel ist ein festliches Miteinander aller Generationen und Theaterformen und ein sichtbares Signal für die Lebendigkeit der Südtiroler Theaterlandschaft. Festakt & Musikprogramm Der Jubiläumsanlass wird auch musikalisch und feierlich begangen: - Samstag, 16. Mai, 20 - 21.30 Uhr: Festakt „75 Jahre STV“ mit Moderation von Christine Rabanser (Radio Tirol). Danach sorgt die Partyband „The Snoops“ für ausgelassene Stimmung von 22:00 bis 01:00 Uhr. - Sonntag: Auftritt der bekannten Folkgruppe Titlà aus dem Pustertal von 12:00 bis 14:00 Uhr. Kulinarik Für ein kulinarisches Erlebnis ist gesorgt: - Food-Trucks mit Südtiroler Schmankerln, Pizza, asiatischen Spezialitäten und BBQ-Klassikern. - Kuchentheke für süße Momente. - Am 16. Mai Mitternacht: klassischer 24-Uhr-Snack. Jubiläumsmuseum Zum 75-jährigen Bestehen kuratiert der STV ein Museum zur Geschichte des Südtiroler Theaters, das die Vielfalt, Kreativität und Tradition des Amateurtheaters erlebbar macht: - Lebendiger Erinnerungsraum mit Fotos, Plakaten, Programmen, Eintrittskarten, Requisiten und Kostümen. - Gestaltung durch Sieglinde Michaeler und Walter Granuzzo, die die Theatergeschichte stilvoll und zeitgemäß präsentieren. - Eine Filmdokumentation über 75 Jahre STV wird während des Festivals gezeigt und später auf Rai Südtirol ausgestrahlt. - Eine Festschrift beleuchtet die Geschichte des Verbandes und die Vielfalt der Theaterlandschaft. Rahmenprogramm für Kinder & Jugendliche Auch die jungen Besucher*innen kommen nicht zu kurz: - Schminken unter Leitung von Veronika Fliri. - Kostümwerkstatt - Leseecke - Kooperation mit Kinder- und Jugendtheatergruppen sorgt für spielerische, kreative Erfahrungen. - Zudem gibt es Aufführungen von Kinder- und Jugendgruppen an beiden Tagen. Preise & Tickets - Tagesticket: 15€ (Samstag ab 19.00 Uhr 10€) - Festivalticket für beide Tage: 20€ - Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt - STV-Mitglieder: kostenloser Eintritt nach Anmeldung - Ticketverkauf vor Ort - Einlass Samstag: ab 09:00 Uhr bis 01:00 Uhr, Sonntag 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr Das Festival richtet sich an alle Theaterinteressierten, von jung bis alt, von erfahrenen Spieler*innen bis zu neugierigen Besucher*innen. Die Botschaft von „Akt 75“ „Akt 75“ ist ein lebendiges Jubiläumsfestival, das die Theaterszene in Südtirol feiert und zugleich die Mitgliedsbühnen und ihr langjähriges Engagement würdigt. Es lädt Besucher*innen jeden Alters dazu ein, Theater zu sehen, zu hören und gemeinsam zu feiern. Mit vier Bühnen, einem Museum, kreativen Workshops, vielfältigem kulinarischem Angebot und einem abwechslungsreichen Musikprogramm wird das Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Generationen. Das genaue Programm mit allen Spielzeiten und Aufführungen wird noch bekannt gegeben.
Anmeldung innerhalb Dienstag 12.05.2026 Der Malworkshop FREUDE, geleitet von der Lananer Künstlerin Karin Mittersteiner und der Prana-Begleiterin Anita Kröss, legt den Fokus nicht auf das ästhetische Ergebnis, sondern auf den Prozess des Malens. Intuitives Malen ermöglicht es den Teilnehmenden, Farben, Formen und Bewegungen als Ausdruck des eigenen inneren Zustands zu nutzen. Freude wird dabei nicht dargestellt, sondern gelebt und ausgedrückt – das Malen wird zur unmittelbare Sprache der Emotion. Einführende Tanz- und Bewegungsübungen fördern die bewusste Körperwahrnehmung und schaffen Raum für Leichtigkeit und Offenheit – Voraussetzungen, um Freude authentisch zu empfinden.
Essere Benessere durata:80' Essere Benessere, sembra di ricordare le parole di Amleto ‘essere non essere’, però non si tratta del Teatro Elisabettiano ma di sentimenti contemporanei. Una conferenza-spettacolo dedicata alle emozioni del presente, alla nostra relazione con le loro sollecitazioni, al desiderio di stare bene. Tutto ci influenza, per esempio la geopolitica che pervade il nostro presente facendoci intuire che siamo sempre più parte di un tutto. Un ‘tutto’ in cui si può partecipare ispirati dalla volontà di creare un benessere comune, che è frutto dell’assommarsi del benessere individuale. In questa conferenza spettacolo si cercherà di scoprire quali sono le strategie che ci permettono, investendo sulla nostra salute mentale, di affrontare i piccoli e grandi momenti di crisi; e soprattutto di verificare quanto sia utile avere riguardo per il prossimo, ampliando il nostro grado di gentilezza, empatia e spiritualità. Andreas Conca, dal 2009 ha l’incarico come Direttore del Servizio Psichiatrico del Comprensorio Sanitario di Bolzano. Luigi Basso medico psichiatra, ha lavorato presso il Servizio Psichiatrico del Comprensorio Sanitario di Bolzano. TU CHIAMALE SE VUOI EMOZIONI con Andreas Conca e Luigi Basso performance a cura di compagnia teatroBlu
Das Fühlen wird mit dem Individuum geboren, auch wenn Gefühle schon vor Geburt als inhärenter Teil der Gesellschaft da sind. Ihr historischer Ausgangspunkt ist amorph. Sie scheinen sich aus einem unendlichen Rauschen zu formalisieren. Genau dort beginnt die Performance: mit einem Rauschen. Der Körper ist der Ort, an dem Gefühle erstmals spürbar werden. Bass setzt ein … Im Verlauf der Performance entstehen fünf Gefühlswelten. Manche bleiben fragil und offen, andere werden dichter, rhythmischer, greifbarer. The Bugfix (Lukas Mariacher und Philip Unterholzner) ist ein experimentelles Electronic-Music-Duo, das modulare Synthesizer, Drum-Machines und E-Gitarre in einem analogen Live-Set kombiniert.
Das Museion präsentiert Mo num en ts (2025), eine Videoarbeit der thailändischen Künstlerin Som Supaparinya, dje im Rahmen des Southeast Asian Video Art Production Grant 2024 der Han Nefkens Stiftung entstanden ist. An der Schnittstelle von historischer Recherche und Feldforschung arbeitet Supaparinya seit über zwei Jahrzehnten zu Landschaften in Südostasien als Orte, die von politischen Ideologien, ökologischen Transformationen und kollektiver Erinnerung geprägt sind. In Mo num en ts richtet sie den Blick auf die langfristigen Auswirkungen der Infrastruktur des Kalten Krieges in der Mekong-Region. Staudämme, Straßen und Stromnetze erscheinen dabei nicht nur als Zeichen von Modernisierung, sondern als dauerhafte Strukturen, die Territorien, Gemeinschaften und Umwelt bis heute prägen. Als Einkanal-Videoinstallation präsentiert, verbindet die Arbeit neu aufgezeichnetes Material mit Archivaufnahmen aus Medien und Propaganda des Kalten Krieges. In einer vielschichtigen und fragmentierten Bildsprache führt der Film unterschiedliche Zeitlichkeiten und Perspektiven zusammen, entzieht sich einer linearen Erzählweise und eröffnet stattdessen eine komplexere und offenere Lesart von Geschichte. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Partnerinstitutionen realisiert, darunter das Jim Thompson Art Center (Bangkok), The Outpost (Hanoi), das Hiroshima City Museum of Contemporary Art, die Kunsthal Charlottenborg (Kopenhagen) sowie das Rockbund Art Museum (Shanghai). Nach Präsentationen an diesen Orten wird die Arbeit in die Sammlung des Museion übergehen. Mit Mo num en ts versteht Supaparinya Landschaft als ein lebendiges Archiv, als einen Raum, in dem sich politische Entscheidungen, ökologische Prozesse und menschliche Erfahrungen über die Zeit hinweg einschreiben.
Die Südtiroler Blauburgundertage sind eine einzigartige und traditionsreiche Veranstaltung. Ihren würdigen Rahmen finden sie in den Blauburgunder-Weindörfern Neumarkt und Montan, wo seit Mitte des 19. Jahrhunderts diese edle Rebsorte mit großem Erfolg angebaut wird. Seit fast drei Jahrzehnten tragen die Blauburgundertage maßgeblich zur Aufwertung des Blauburgunders in Italien bei und erfreuen sich großer Beliebtheit – sowohl bei Experten als auch bei Genießern.
Eine außergewöhnliche Kunstausstellung mit Werken der folgenden Künstler: JOSEPH BEUYS PETER FELLIN HERMANN NITSCH KARL PLATTNER MARIO SCHIFANO WILLY VALIER VICTOR VASARELY LUIGI VERONESI VANNI VIVIANI
Der Musicalclub Brixen geht in die zweite Runde und freut sich dieses Jahr das Stück Pino zu präsentieren. 18 engagierte Jugendliche haben über das gesamte Schuljahr gesungen, getanzt und geprobt. Erleben Sie die abenteuerliche Geschichte einer Holzpuppe, die von List, Lügen und inneren Ängsten geprägt ist – und doch nur ein guter Mensch werden möchte. Unter der Regie von Barbara Rottensteiner Comploi und der musikalischen Leitung von Marion Palfrader. von Barbara Rotteinsteiner Comploi nach der Geschichte Pinocchios Abenteuer von Carlo Collodi
Konzert einer heimischen Musikkapelle auf dem Festplatz (bei ungünstiger Witterung im Vereinshaus). Eintritt frei.
Musica e gastronomia albanese si incontrano – con Erjon Zeqo CON ERJON ZEQO Per una sera, la cucina tipica albanese proposta dall’accogliente bar bistrò Oda sarà accompagnata da sonorità musicali tradizionali suonate e cantate dal vivo, per un coinvolgente viaggio di suoni e sapori. Il programma musicale proporrà una rilettura contemporanea di brani della tradizione e della canzone albanese. Si tratta di canzoni profondamente radicate nella memoria collettiva, conosciute e condivise dalla comunità albanese nel mondo, qui riproposte in una chiave intima ed essenziale, tra voce, chitarra e strumenti tradizionali. Gli interventi musicali, distribuiti nel corso della serata, accompagneranno la cena creando un’atmosfera evocativa e coinvolgente. Menù alla carta. * è necessaria la prenotazione al numero 389 007 9599, posti limitati. Erjon Zeqo è un ricercatore, musicista e interprete di origine albanese, attivo da molti anni a Bolzano, dove ha sviluppato un percorso artistico incentrato sul dialogo tra culture attraverso la musica. La sua ricerca si muove tra tradizione e contemporaneità, con un’attenzione particolare alle musiche dei Balcani e alle loro connessioni con il Mediterraneo e oltre. È ideatore e leader del progetto musicale Zio Cantante, una formazione multiculturale che riunisce musicisti di diverse provenienze e propone un repertorio che attraversa linguaggi e geografie sonore: dalla musica popolare balcanica al klezmer, dalle sonorità gitane a quelle latinoamericane. Il gruppo si distingue per un approccio acustico e per arrangiamenti che fondono tradizione e sensibilità contemporanea.
Der Vortrag entwickelt sieben Thesen zum Verhältnis von Politik und Gefühl. Dabei stimmt er nicht in den Chor der Emotionskritiker ein, sondern zeigt auf, wie sich dieses Verhältnis historisch und kontextuell entwickelt hat – und wo wir heute stehen. Ute Frevert ist Historikerin und Direktorin am Max Planck Institut für Bildungsforschung, unter anderem hat sie an der Yale University gelehrt. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte der Emotionen.
Manege frei für das Restaurant Verde - Brokkoli und das Menü der Gefühle Im verrückten Restaurant Verde gibt es einen ganz besonderen Protagonisten: Brokkoli! Er führt durch eine Achterbahn der Gefühle. Denn was die einen anekelt, ist für andere ein großer Wunsch. Was manche cool finden, kann andere traurig machen – und Wut, Stress und Hoffnung können starke treibende Kräfte sein. Mit Einrad, Luftakrobatik, Seiltanz, Jonglage und weiteren Zirkusdisziplinen schaffen junge Artist*innen eine fantasievolle Zirkusshow voller Bewegung, Humor und Emotionen.
DURATA: 2 H A LEZIONE CON MIRANDA ALTERZIU Un minicorso di albanese per avvicinarsi a questa lingua piena di consonanti e strane vocali, come la ë, sconosciuta anche ai germanofoni. In quattro incontri, le partecipanti e i partecipanti impareranno a comunicare nelle situazioni quotidiane: salutare, presentarsi, fare domande semplici, e comprendere le espressioni presenti nelle più comuni dinamiche di viaggio. Il corso introdurrà anche elementi di pronuncia e vocabolario essenziale. L’evento ha un costo di € 15,00 e sono previsti un massimo di 12 partecipanti. Info e iscrizioni all’indirizzo info@quovadisfestival.it. Miranda Alterziu nasce in Albania ma dopo il conseguimento del diploma si trasferisce in Italia dove continua il suo percorso di studi e di formazione. Nel corso degli anni si è impegnata in diversi progetti dedicati ai minori non accompagnati e ha maturato una solida esperienza nel campo della mediazione interculturale. Da molti anni insegna lingua e cultura albanese, contribuendo alla diffusione e alla valorizzazione della cultura albanese.
Bobbys Mitmach-Musiktheater Sing- und Tanzspass mit Zirkusäffchen Bobby und seinen Freunden Verena Huber & Robert Benedetti - ein musikalisches Mitmach-Musiktheater für die ganze Familie. Verena Huber & Robert Benedetti (Südtirol) Für die ganze Familie Dauer: ca. 50 Minuten
Dopo Il giorno più bello e La prima volta, il Teatro Stabile di Bolzano torna nelle Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della Città e della provincia di Bolzano con nuovi ricordi, esperienze ed emozioni, ispirati ad una domanda molto semplice e allo stesso tempo molto efficace: Quanto ti è costato? Ogni conquista comporta una rinuncia. Ogni direzione presa implica la perdita di altre possibilità. In questo senso la vita non è un accumulo, ma una sottrazione: diventiamo ciò che siamo anche attraverso ciò che perdiamo. Le interviste della giornalista del quotidiano Alto Adige Maddalena Ansaloni e le illustrazioni della vignettista Valentina Stecchi trasformano le storie dei residenti delle RSA in un racconto teatrale portato in scena da Giacomo Anderle e Alessio Kogoj della Compagnia I Teatri Soffiati. Accompagna lo spettacolo anche un video che narra il progetto Lo spettacolo, presentato nelle residenze di Bolzano e provincia è aperto a ingresso gratuito alla cittadinanza. di I Teatri Soffiati dalle storie di Maddalena Ansaloni con Giacomo Anderle e Alessio Kogoj video Alessio Kogoj costumi e oggetti di scena Piccola Bottega de I Teatri Soffiati disegni Valentina Stecchi produzione Teatro Stabile di Bolzano in collaborazione con il quotidiano Alto Adige Il racconto è ispirato alle parole raccolte nelle interviste curate da Maddalena Ansaloni presso alcune Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della città di Bolzano
Human Design introductory workshop with Giulia Manzato Waag event / Waag +3 Prenotazione obbligatoria: office@waaghaus.eu Lo Human Design è uno strumento di auto-conoscenza che unisce elementi di diverse tradizioni (astrologia, I Ching, sistema dei chakra e scienza moderna) per offrire una mappa unica del proprio modo di funzionare. Durante l’incontro verranno introdotti i principi di base dello Human Design esplorando come questa mappa possa diventare uno strumento concreto di auto-osservazione e orientamento nella vita quotidiana. Verrà anche spiegato in cosa consiste una lettura individuale.
Ein traditionsreicher Keller, ein gutes Glas Girlaner Wein und eine Gesellschaft, in der niemand ganz unschuldig wirkt: Das Girlaner Krimidinner Mord im Keller, verfasst von Sigrid Mahlknecht Ebner, lädt zu einem genussvollen Abend voller Spannung, Humor und überraschender Wendungen ein. Im historischen Vineumkeller treffen die Gäste auf Bauer Sepp, den stolzen Besitzer eines schönen Hofes mit Keller in Girlan, auf seine verliebte Tochter Marialuise, den ehrgeizigen Klauber Pjotr, die treue Seele Nandl und den geschäftstüchtigen Bozner Immobilienmakler Oberer. Was als gemütlicher Abend beginnt, entwickelt sich rasch zu einem rätselhaften Verbrechen – und plötzlich steht jeder unter Verdacht. Während köstliche Häppchen und traditionelle Krapfen serviert werden, sind die Besucher selbst gefragt: Wer hat Sepp ermordet, und welches Motiv steckt dahinter? Unter allen richtigen Ermittlern wird eine Flasche Girlaner Wein verlost. Ein Abend für alle, die Genuss, Lokalkolorit und kriminalistische Spannung lieben. Anmeldung NUR über Whatsapp unter: +39 331 6476167
Der Horrorfilm "It Follows" (2014) von David Robert Mitchell lässt sich nicht nur als spannender Genrefilm lesen, sondern auch als eindringliche Auseinandersetzung mit Gefühlen wie Angst, Unsicherheit und Verletzlichkeit. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die nach einer scheinbar harmlosen Begegnung von einer unaufhaltsamen Bedrohung verfolgt wird. Diese ständige Verfolgung wird im Film zu einem intensiven Bild für Gefühle, die sich nicht einfach abschütteln lassen: das diffuse Gefühl, dass etwas Unheilvolles näher kommt. Der Film macht spürbar, wie stark Gefühle – vor allem Angst – unsere Wahrnehmung prägen und wie wir versuchen, mit ihnen umzugehen.
Dance workshop by Swing on Südtirol Waag event / Waag -1 Komm vorbei zur mitreißenden Swing Night! In einem lockeren und einladenden Swing-Dance-Workshop mit Swing On Südtirol lernst du deine ersten Schritte und tauchst ein in die schwungvollen Rhythmen des Swing. Freu dich auf einen lebendigen Abend voller guter Musik, positiver Energie und toller Stimmung. Kein Partner oder Vorkenntnisse nötig — komm einfach vorbei und swing mit!
DURATA: 1 H CON ERJON ZEQO Un incontro che propone un percorso di scoperta della cultura albanese attraverso la sua musica. A partire da esempi significativi del repertorio tradizionale e moderno, verranno presentati strumenti tipici, contesti storici e sociali e modalità espressive caratteristiche. La narrazione sarà accompagnata da esecuzioni dal vivo e ascolti guidati, in un dialogo continuo tra teoria e performance. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Erjon Zeqo è un ricercatore, musicista e interprete di origine albanese, attivo da molti anni a Bolzano, dove ha sviluppato un percorso artistico incentrato sul dialogo tra culture attraverso la musica. La sua ricerca si muove tra tradizione e contemporaneità, con un’attenzione particolare alle musiche dei Balcani e alle loro connessioni con il Mediterraneo e oltre. È ideatore e leader del progetto musicale Zio Cantante, una formazione multiculturale che riunisce musicisti di diverse provenienze e propone un repertorio che attraversa linguaggi e geografie sonore: dalla musica popolare balcanica al klezmer, dalle sonorità gitane a quelle latinoamericane. Il gruppo si distingue per un approccio acustico e per arrangiamenti che fondono tradizione e sensibilità contemporanea.
Wir alle sind vernetzt, doch was macht die Vernetzung mit uns? Dieser Abend widmet sich der emotionalen Seite der Digitalisierung. Es geht um die Macht der Bilder, die Psychologie sozialer Netzwerke und die Frage, warum uns das Smartphone oft nicht mehr loslässt. Wir werfen einen Blick auf die sozialen Lebenswelten von heute und diskutieren, wie wir uns vor emotionaler Manipulation schützen können, ohne den Anschluss an die digitale Moderne zu verlieren. Es referiert Manuel Oberkalmsteiner, Sozialpädagoge und Fachliche Leitung Digitale Lebenswelten im Forum Prävention.
Gli albi illustrati bilingui: due voci per la stessa storia DURATA: 1 H CON JOANA PREZA Il laboratorio, pensato per bambine e bambini dai 5 ai 10 anni, propone un’esperienza immersiva fatta di parole e immagini. Attraverso albi illustrati letti in albanese e italiano, le piccole e i piccoli partecipanti saranno accompagnati in un percorso che stimola l’ascolto, la comprensione e l’espressione personale, favorendo un approccio naturale e ludico verso altre lingue o quella d’origine. Al termine della lettura è previsto un breve laboratorio manuale. * la partecipazione del pubblico agli eventi è gratuita ma è necessaria la prenotazione sulla piattaforma Eventbrite. Joana Preza è un’artista visiva e poeta nata a Shijak, in Albania nel 1995. Si forma come illustratrice presso l’Accademia di Belle Arti di Bologna e Firenze. Sperimenta diversi linguaggi, coltivando un forte interesse per il Libro in tutte le sue declinazioni. La sua ricerca parte soprattutto dall’accoglienza dell’invisibile che ci orbita attorno, indagando pratiche di attenzione spontanea e conseguente trasmutazione. Ha partecipato alla residenza di poesia “Arimo” presso la Casa degli Artisti (Milano), ed è presente tra le voci poetiche dell’antologia Poesie scelte, edita da Specchio Mondadori.
Artiste: Daria Akimenko, Joana Preza, Stefania Rossi A cura di Margherita Cestari e Samira Mosca Una mostra che nasce dal desiderio di aprire uno spazio di riflessione sull’Albania attraverso storie, incontri e sguardi condivisi. Un progetto che prende forma dal dialogo con persone di origini albanesi, con chi ha attraversato il Paese durante un viaggio e con chi appartiene alla seconda generazione cresciuta tra più culture. Dalle conversazioni, dalle porte di casa aperte e dai racconti di un passato ancora vicino emergono memorie personali, frammenti di vita quotidiana e ricordi che continuano a circolare tra le generazioni. La comunità albanese in Trentino-Alto Adige vive accanto a noi ogni giorno, eppure le sue storie restano spesso inudite. A Laives, attraverso una serie di interviste, saranno le persone stesse a raccontarsi: le loro storie di partenza e di arrivo, di appartenenza e di trasformazione, in un dialogo autentico che restituisce voce e presenza a chi spesso rimane sullo sfondo. La mostra Mirë se vini - Mirë se ju gjeta è un luogo di incontro tra prospettive e culture, uno spazio in cui il racconto individuale si trasforma in occasione di dialogo e di scoperta reciproca.
DURATA: 3 H CON MARINGLEN ISLAMI E VERA LOKA In Albania mangiare è prima di tutto condivisione. È con questo spirito che Geni e Vera, del bar bistrò Oda di Bolzano, accompagneranno le partecipanti e i partecipanti alla scoperta delle ricette tradizionali della cucina albanese e della cultura che ruota attorno allo stare a tavola. Una cucina autentica e familiare, un affascinante mix di influenze mediterranee e balcaniche con tocchi della tradizione ottomana, che, in piatti come il byrek, sa portarci tra i profumi delle strade del Paese delle Aquile. L’evento ha un costo di € 15,00 e sono previsti un massimo di 12 partecipanti a serata. Info e iscrizioni all’indirizzo info@quovadisfestival.it. Maringlen Islami nasce a Bulqizë, una piccola città al nord ovest dell’Albania. A soli 18 anni lascia il suo paese per trasferirsi in Italia. Studia a Parma, dove si laurea in economia, e per diversi anni lavora in questo settore costruendo la sua esperienza professionale. A un certo punto decide però di seguire una strada diversa: con coraggio lascia il percorso tradizionale per investire in un progetto tutto suo. Nasce così Oda Bar Bistrò, un luogo che riflette le sue radici e le sue passioni. Qui Maringlen unisce l’amore per la cucina, la storia e la cultura albanese, creando a Bolzano un piccolo angolo che racconta tradizioni, sapori e ospitalità della sua terra. Vera Loka nasce a Prezë nel 1963. Fin da bambina coltiva una grande passione per la cucina. Cresciuta in una famiglia numerosa, passava molto tempo ai fornelli e già a soli 10 anni stupì tutto il quartiere preparando il suo primo baklava, uno dei dolci albanesi più elaborati e amati. Per molti anni ha lavorato nel ristorante di suo fratello, situato nello storico castello di Prezë, dove ha continuato a sviluppare la sua esperienza e il suo amore per la cucina tradizionale. Nel 2020 si trasferisce a Bolzano. Dopo alcuni anni decide di tornare alla sua vera passione: cucinare. Oggi è di nuovo ai fornelli nel bistrò di suo genero, dove porta i sapori della sua storia e della tradizione con dedizione e cuore.
The 12 Tenors live in Südtirol mit: Songs Of Eternity Zwölf grandiose Stimmen, eine unvergessliche Show und die zeitlose Magie der Musik The 12 Tenors auf Südtirol Tournee mit: Songs Of Eternity Seit über 15 Jahren zählen THE 12 TENORS zu den erfolgreichsten Tenorformationen weltweit. Mit kraftvollen Stimmen, beeindruckender Choreografie, mitreißender Show und charmantem Entertainment begeistern sie ihr Publikum auf internationalen Bühnen – von Europa bis Asien. Mit ihrer neuen Tour “SONGS OF ETERNITY” nehmen die zwölf Ausnahmesänger ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Raum und Zeit. Die Show feiert unvergessliche Songs, die Generationen geprägt haben – von Pop-Klassikern über berührende Balladen bis hin zu kraftvollen Hymnen. Begleitet von einer hochkarätigen Live-Band und einer spektakulären Bühnenshow wird jeder Song zum emotionalen Erlebnis. Ob Gänsehaut-Moment oder musikalisches Feuerwerk – SONGS OF ETERNITY ist eine Hommage an die zeitlose Kraft der Musik. Ein Abend, der bleibt. Ein Konzert, das berührt. Lassen Sie sich von der Zeitlosigkeit der Musik verzaubern und seinen Sie live dabei wenn es wieder heißt: „Ladies and Gentlemen, please welcome live to the stage THE 12 TENORS!“
Una riflessione sulle solitudini e i non detti nelle relazioni familiari, tratto dal romanzo “Siracusa” di Delia Ephron. Con Con Stefano Accorsi, Miriam Leone, Claudio Santamaria. In italiano. Italia 2025, Gabriele Muccino, 112 min. Da 14 anni Carlo ed Elisa, coppia affermata ma emotivamente stanca, partono insieme agli amici Anna e Paolo e la loro figlia Vittoria per il Marocco in cerca di una pausa che somigli a un nuovo inizio. Il viaggio porta a galla silenzi, desideri inespressi e verità sospese. L’arrivo di Blu, studentessa di Carlo, introduce una tensione inattesa: la sua presenza rompe le maschere, mette in crisi le certezze degli adulti e accende un doppio triangolo affettivo che trascina tutti verso un punto di non ritorno.
Giullaume de Machaut Kyrie (La Messe de Nostre Dame) Arvo Pärt Prayer to the Holy Trinity (1976) Missa syllabica Peace upon you, Jerusalem (2002) Which Was the Son of ... (2000) Nunc dimittis (2001) And I Heard a Voice … (2017) Helena Tulve Gloria (2023) In Zusammenarbeit mit Listening Closely
Ingresso libero "Di passaggio per salutare" è il nuovo spettacolo musical-teatrale di Stefano Mascheroni, un viaggio tra musica d’autore, teatro e narrazione che ripercorre quarant’anni di vita artistica. "Di passaggio per salutare" attraversa quarant’anni di percorso artistico di Stefano Mascheroni, cantautore, autore e producer. Dalla prima cassettina consegnata alla Ricordi di Milano agli anni di formazione al CET di Mogol, fino alle collaborazioni con figure come Bruno Lauzi, Mario Lavezzi, Cheope, Gianni Bella, lo spettacolo racconta una vita vissuta dentro la musica. Sul palco, Mascheroni alterna brani originali, aneddoti, momenti recitati e ricordi personali, accompagnato da una compagnia di attori e figuranti che trasformano il concerto in un’esperienza teatrale. Ogni canzone è arricchita da un videoclip originale proiettato sul fondale, realizzato dallo stesso artista. Uno spettacolo che parla di sogni, incontri, emozioni e strade percorse, capace di coinvolgere pubblici di ogni età. CAST ARTISTICO •Stefano Mascheroni – voce, chitarra, pianoforte •Maria Abram – attrice •Luca Peterle – attore/cantante •Lucrezia Verdi – attrice/ballerina •Luca Brentegani – ballerino
va in scena il musical Pirati dei Caraibi, organizzato da Motus Dance&Fun: i bambini da 0 a 5 anni potranno accedere senza biglietto ma non avranno un posto a sedere assegnato e andranno tenuti in braccio.
Kuratiert von Joost Pantelmann und Andreas Wieser In Zusammenarbeit mit unibz Imprinted by Light – Techniques of Cameraless Photography widmet sich abstrakter und experimenteller Fotografie ohne Kamera im klassischen Sinn. Neben einem Lehrprojekt der Freien Universität Bozen mit vielfältigen analogen und digitalen fotografischen Experimenten umfasst die Ausstellung einen Überblick über kameralose fotografische Techniken. Die von Joost Pantelmann und Andreas Wieser kuratierte Ausstellung zeigt Experimente aus dem Seminar This Is Not a Photograph!, das im Wintersemester 24/25 unter der Leitung des damaligen Contract Professors Thomas Mayfried stattfand. Im Zentrum stand die Untersuchung, wie fotografische Bilder Bedeutung generieren. Mayfried reflektiert dazu: „Konzentrieren wir uns auf das Bilder-Lesen. Die klaren, konkreten Bilder verfangen nicht mehr, also versuchen wir es mit vagen, unklaren – abstrakten Bildern. Stellen wir uns nun vor, ein Foto ohne Kamera herzustellen, ein Fotogramm, ‹die absolute Eigenart der Fotografie› (László Moholy-Nagy, 1927). Als semiotisch gerüstete Bildproduzent:innen interessieren wir uns – gerade heute – für die experimentelle Möglichkeit, mit den Konventionen der Repräsentation zu spielen und damit die Konstruktion von Bedeutung zu hinterfragen.“ Das Herzstück der Ausstellung ist das Projektergebnis, eine Publikation, die abstrakte Interpretationen bedeutender Ereignisse des 20. Jahrhunderts vereint. Da die Bilder für sich genommen oft ambivalente Assoziationen wecken, werden sie durch präzise Texte ergänzt, die den Wahrnehmungsprozess leiten. Da die meisten Beteiligten im 21. Jahrhundert geboren wurden, bietet ihre Auswahl einen faszinierenden Einblick in die historischen Perspektiven einer neuen Generation. Zusätzlich bietet die Ausstellung einen technischen Überblick über Photogramme, Cyanotypien und Scannogramme, gezeigt anhand von Originaldrucken und Vergrößerungen. An einer interaktiven Station sind die Besucher:innen eingeladen, die Technik des Scannogramms selbst auszuprobieren. Mit Arbeiten von: Argentina Carrino, Matteo Dal Pra, Marianna Franceschi, Adisa Habibovic, Nikolaos Mavropoulos, Joost Pantelmann, Sonja Sieder, Teti Vismara, Andreas Wieser
Konzert einer heimischen Musikkapelle auf dem Festplatz. Bei ungünstiger Witterung findet das Konzert im Vereinshaus statt. Eintritt frei.
FR/BE 2025, 77' Endlich Ferien! Die 9-jährige Lucie fährt allein aufs Land – zu ihrer Mutter Caro, die in ihrem Heimatdorf eine spannende Ausgrabung leitet. Doch zwischen Hügeln, Wäldern und einer echten Burgruine entdeckt Lucie mehr als frische Landluft: Ein altes Familiengeheimnis wartet auf sie! Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Yann, der frechen Gans Zerbinette und zwei plaudernden Blaumeisen stürzt sie sich kopfüber in ein aufregendes Abenteuer. Vom dunklen Burgkeller bis zu einem verlassenen Wohnwagen am Waldrand steckt ihre Schatzsuche voller Rätsel und Überraschungen. Wunderschön animiert, mit viel Witz und Gefühlt erzählt und voller süßer Tiere. Auch schon für kleine Kinder ein Erlebnis.
Das Foto Forum feiert mit einem Festival die Kunst, der es seit 35 Jahren sein Ausstellungsprogramm widmet: die Fotografie. Anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums ihrer „Erfindung“ blickt das Festival auf ihre Ursprünge zurück. Vor 200 Jahren, im Jahr 1826, realisierte Joseph Nicéphore Niépce Blick aus dem Fenster in Le Gras, das erste dauerhaft fixierte Bild. Im Verlauf des Festivals, das vom 10. Mai bis 27. Juni in Bozen stattfindet, wird die technische und künstlerische Entwicklung des Mediums vertieft und seine untrennbare Beziehung zur Gesellschaft aufgezeigt. Das Programm umfasst sieben Begegnungen mit Autor:innen, darunter auch international renommierte Positionen, drei Workshops für Erwachsene, zwei für Kinder, eine temporäre Ausstellung sowie ein kreatives Frühstück. Das Programm zielt darauf ab, Fotografie aus unterschiedlichen historischen, konzeptuellen, technischen, philosophischen und sozialen Perspektiven zu beleuchten und verwandelt das Foto Forum in einen offenen Raum für Dialog, Experiment und Vernetzung. Zahlreich sind die Kooperationen mit anderen Vereinen, kulturellen Einrichtungen und Ausstellungsorten wie Weigh Station, Südtiroler Kulturinstitut, Lumen Museum, Zelig und der Freien Universität Bozen.
The 12 Tenors live in Südtirol mit: Songs Of Eternity Zwölf grandiose Stimmen, eine unvergessliche Show und die zeitlose Magie der Musik The 12 Tenors auf Südtirol Tournee mit: Songs Of Eternity Seit über 15 Jahren zählen THE 12 TENORS zu den erfolgreichsten Tenorformationen weltweit. Mit kraftvollen Stimmen, beeindruckender Choreografie, mitreißender Show und charmantem Entertainment begeistern sie ihr Publikum auf internationalen Bühnen – von Europa bis Asien. Mit ihrer neuen Tour “SONGS OF ETERNITY” nehmen die zwölf Ausnahmesänger ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Raum und Zeit. Die Show feiert unvergessliche Songs, die Generationen geprägt haben – von Pop-Klassikern über berührende Balladen bis hin zu kraftvollen Hymnen. Begleitet von einer hochkarätigen Live-Band und einer spektakulären Bühnenshow wird jeder Song zum emotionalen Erlebnis. Ob Gänsehaut-Moment oder musikalisches Feuerwerk – SONGS OF ETERNITY ist eine Hommage an die zeitlose Kraft der Musik. Ein Abend, der bleibt. Ein Konzert, das berührt. Lassen Sie sich von der Zeitlosigkeit der Musik verzaubern und seinen Sie live dabei wenn es wieder heißt: „Ladies and Gentlemen, please welcome live to the stage THE 12 TENORS!“
Theater-Eigenproduktion Komödie von Leo Meier - eine Koproduktion mit dem Schauspielhaus Salzburg Zwei Herren begegnen sich im Wald. Beide sind Profifußballer bei Real Madrid – der eine spielt im Mittelfeld, der andere im Sturm. Auf dem Spielfeld sind sie nicht weit voneinander entfernt, aber weit genug, um sich noch nicht wirklich zu kennen. Doch diese erste Begegnung ist charmant, feinfühlig und vielversprechend. Die zwei finden sich sympathisch und kommen sich näher. Natürlich entgeht auch der Öffentlichkeit diese ungewöhnliche Beziehung nicht. Der junge Dramatiker Leo Meier kreiert mit seiner ersten Komödie eine Gegenwelt, die mit Rollenbildern bricht und mit feinem Humor ein Tabuthema behandelt – und das in der gnadenlosen Umgebung des Profifußballs als eine der männlichsten Sportarten, die es gibt. Mit Olivier Günter | Ludwig Wendelin Weißenberger | Markus Weitschacher | Christiane Warnecke | Karoline Breschar Regie Alexander Kratzer | Bühne Thomas Garvie | Kostüme Katia Bottegal | Dramaturgie Julia Thym | Licht Jan Gasperi & Marcel Busà | Regieassistenz Marko Sonkin
Kuratiert von Joost Pantelmann und Andreas Wieser In Zusammenarbeit mit unibz Imprinted by Light – Techniques of Cameraless Photography widmet sich abstrakter und experimenteller Fotografie ohne Kamera im klassischen Sinn. Neben einem Lehrprojekt der Freien Universität Bozen mit vielfältigen analogen und digitalen fotografischen Experimenten umfasst die Ausstellung einen Überblick über kameralose fotografische Techniken. Die von Joost Pantelmann und Andreas Wieser kuratierte Ausstellung zeigt Experimente aus dem Seminar This Is Not a Photograph!, das im Wintersemester 24/25 unter der Leitung des damaligen Contract Professors Thomas Mayfried stattfand. Im Zentrum stand die Untersuchung, wie fotografische Bilder Bedeutung generieren. Mayfried reflektiert dazu: „Konzentrieren wir uns auf das Bilder-Lesen. Die klaren, konkreten Bilder verfangen nicht mehr, also versuchen wir es mit vagen, unklaren – abstrakten Bildern. Stellen wir uns nun vor, ein Foto ohne Kamera herzustellen, ein Fotogramm, ‹die absolute Eigenart der Fotografie› (László Moholy-Nagy, 1927). Als semiotisch gerüstete Bildproduzent:innen interessieren wir uns – gerade heute – für die experimentelle Möglichkeit, mit den Konventionen der Repräsentation zu spielen und damit die Konstruktion von Bedeutung zu hinterfragen.“ Das Herzstück der Ausstellung ist das Projektergebnis, eine Publikation, die abstrakte Interpretationen bedeutender Ereignisse des 20. Jahrhunderts vereint. Da die Bilder für sich genommen oft ambivalente Assoziationen wecken, werden sie durch präzise Texte ergänzt, die den Wahrnehmungsprozess leiten. Da die meisten Beteiligten im 21. Jahrhundert geboren wurden, bietet ihre Auswahl einen faszinierenden Einblick in die historischen Perspektiven einer neuen Generation. Zusätzlich bietet die Ausstellung einen technischen Überblick über Photogramme, Cyanotypien und Scannogramme, gezeigt anhand von Originaldrucken und Vergrößerungen. An einer interaktiven Station sind die Besucher:innen eingeladen, die Technik des Scannogramms selbst auszuprobieren. Mit Arbeiten von: Argentina Carrino, Matteo Dal Pra, Marianna Franceschi, Adisa Habibovic, Nikolaos Mavropoulos, Joost Pantelmann, Sonja Sieder, Teti Vismara, Andreas Wieser
Im Zentrum von LanaLive steht eine Ausstellung im kulturellen „Bauch“ von Lana – im von Willy Gutweniger geplanten und 1973 eröffneten Raiffeisenhaus (ehemals Kulturhaus). Kurz vor Beginn der Umbauarbeiten kuratieren Hannes Egger und Annika Terwey hier ein ganzheitliches Ausstellungserlebnis, das bildende Kunst, Video, Musik und Performance miteinander verwebt. Die Besucher*innen durchstreifen die Räume der Hinterbühne – jene Orte, an denen Masken fallen und sich reale Gefühle verdichten, die auf der Bühne nur gespielt werden. In einem atmosphärischen, immersiven Parcours durch Umkleideräume, Toiletten und Lagerräume windet sich die Ausstellung wie durch verschlungene Hohlräume eines Bauchs. Zwischen Angst, Scham, Freude, Ekel und Trauer entfaltet sich ein vielschichtiges Wechselbad der Emotionen. Die Kunstwerke werden dabei nicht nur sichtbar, sondern körperlich und sinnlich erfahrbar. Internationale und lokale Künstler*innen widmen sich in ihren Arbeiten emotionalen und gesellschaftlichen Zuständen: in einem Video über die tiefe Zuneigung zu einem verstorbenen Hund, dem Geruch von paranoiden Männern, einem partizipativen Projekten zur Scham oder in Protestfotografie zwischen Wut und Hoffnung. Installationen machen Ekel und Trauer erfahrbar und eine verspielte Installation feiert die Freude des Lebens. Künstler*innen: Laurin Böhm, Franziska Egger, Mariam Giunashvili, En Kitane, Amanda SRGE Lindsay, Sabrina Mandelli, Sofia Margesin, Mahsa Naraghipour, Hyunjin Park, Nadia Tamanini, Mona Lisa Tina, Sissel Tolaas, Cass Yao.
Im Zentrum von LanaLive steht eine Ausstellung im kulturellen „Bauch“ von Lana – im von Willy Gutweniger geplanten und 1973 eröffneten Raiffeisenhaus (ehemals Kulturhaus). Kurz vor Beginn der Umbauarbeiten kuratieren Hannes Egger und Annika Terwey hier ein ganzheitliches Ausstellungserlebnis, das bildende Kunst, Video, Musik und Performance miteinander verwebt. Die Besucher*innen durchstreifen die Räume der Hinterbühne – jene Orte, an denen Masken fallen und sich reale Gefühle verdichten, die auf der Bühne nur gespielt werden. In einem atmosphärischen, immersiven Parcours durch Umkleideräume, Toiletten und Lagerräume windet sich die Ausstellung wie durch verschlungene Hohlräume eines Bauchs. Zwischen Angst, Scham, Freude, Ekel und Trauer entfaltet sich ein vielschichtiges Wechselbad der Emotionen. Die Kunstwerke werden dabei nicht nur sichtbar, sondern körperlich und sinnlich erfahrbar. Internationale und lokale Künstler*innen widmen sich in ihren Arbeiten emotionalen und gesellschaftlichen Zuständen: in einem Video über die tiefe Zuneigung zu einem verstorbenen Hund, dem Geruch von paranoiden Männern, einem partizipativen Projekten zur Scham oder in Protestfotografie zwischen Wut und Hoffnung. Installationen machen Ekel und Trauer erfahrbar und eine verspielte Installation feiert die Freude des Lebens. Künstler*innen: Laurin Böhm, Franziska Egger, Mariam Giunashvili, En Kitane, Amanda SRGE Lindsay, Sabrina Mandelli, Sofia Margesin, Mahsa Naraghipour, Hyunjin Park, Nadia Tamanini, Mona Lisa Tina, Sissel Tolaas, Cass Yao.
Artiste: Daria Akimenko, Joana Preza, Stefania Rossi A cura di Margherita Cestari e Samira Mosca Una mostra che nasce dal desiderio di aprire uno spazio di riflessione sull’Albania attraverso storie, incontri e sguardi condivisi. Un progetto che prende forma dal dialogo con persone di origini albanesi, con chi ha attraversato il Paese durante un viaggio e con chi appartiene alla seconda generazione cresciuta tra più culture. Dalle conversazioni, dalle porte di casa aperte e dai racconti di un passato ancora vicino emergono memorie personali, frammenti di vita quotidiana e ricordi che continuano a circolare tra le generazioni. La comunità albanese in Trentino-Alto Adige vive accanto a noi ogni giorno, eppure le sue storie restano spesso inudite. A Laives, attraverso una serie di interviste, saranno le persone stesse a raccontarsi: le loro storie di partenza e di arrivo, di appartenenza e di trasformazione, in un dialogo autentico che restituisce voce e presenza a chi spesso rimane sullo sfondo. La mostra Mirë se vini - Mirë se ju gjeta è un luogo di incontro tra prospettive e culture, uno spazio in cui il racconto individuale si trasforma in occasione di dialogo e di scoperta reciproca.
Artista: Edson Luli A cura di Nicolò Faccenda I don’t see any nouns, I see only verbs presenta una serie di opere installative dell’artista Edson Luli (Scutari, 1989). Nel lavoro di Luli, il linguaggio diventa uno strumento per interrogarsi su come l’essere umano percepisce e interpreta la realtà che lo circonda: qual è il rapporto tra i nostri pensieri e il mondo in cui viviamo? L’artista ci invita ad acquisire una più profonda consapevolezza del modo in cui vengono create le cornici di senso, nell’urgenza di individuare modi alternativi di intendere il rapporto con la sfera sociale e ambientale.
In einem Wechsel aus Bewegung, Sprache und Stille entsteht eine dichte Atmosphäre, in der Nähe und Distanz, Kontrolle und Kontrollverlust spürbar werden. Inhaltlich knüpft das Stück, bei welchem sich das Publikum in der Mitte befindet, direkt an das Festivalthema „Topographie des Fühlens“ an. Gefühle werden dabei nicht als individuelle, innere Zustände verstanden, sondern als etwas, das im Zwischenraum entsteht – zwischen Körpern, Blicken, Bewegungen und sozialen Konstellationen.
La parola femminista durata: 80' LEA MELANDRI e VANESSA ROGHI IN DIALOGO monologo di e con Vanessa Roghi La parola “femminista” non conosce mezze misure: la ami o la odi, la dici o la bruci. E ancora dopo anni da quando è stata usata per la prima volta continua a evocare una grande varietà di significati, immagini e letture. Un viaggio tra personale e collettivo attraverso la storia della parola “femminista”, voci di donne di ieri e di oggi che parlano di sessualità, famiglia, maternità, aborto, violenza, educazione. Una storia a tratti drammatica a tratti esilarante che mette in scena qualcosa che tutte sanno ma troppo poco viene condiviso. CORPI ERETICI -Teatro la Ribalta - Kunst der Vielfalt EVERYDAY WOMEN'S DAY - Teatro Cristallo col sostegno della Fondazione Cassa di Risparmio di Bolzano, Consultori Kolbe e Aied e ITAS Mutua
Ein kabarettistischer Höllentrip 3.0 von Peter Schorn Mit Eva Kuen, Laura Masten, Frederick Redavid, Peter Schorn und Daniel Pupp Regie: Eva Kuen und Peter Schorn Musikalische Leitung: Daniel Pupp Bühne und Kostüme: Andrea Kerner Konzept und Texte: Peter Schorn Licht und Technik: Julian Geier Foto: Tiberio Sorvillo Zum 30. Jubiläum beschenken wir unser Publikum und uns selbst mit einer aberwitzigen Kabarett-Eigenproduktion aus der Feder von Peter Schorn. Anton A. Lighieri, Literaturstudent im Fernstudium und Danteliebhaber, ist vom rechten Weg abgekommen. Abgedrängt von einer Wölfin, einem Waldluchs und einer invasiven marmorierten Baumwanze (oder war es ein Goldschakal?) findet er sich just an seinem 30. Geburtstag – nel mezzo del cammin – in einer obskuren Apfelplantage irgendwo zwischen Gargazon und Burgstall wieder. Schnell wird klar: Anton muss in die Höllenkreise des Internet hinabsteigen, um das Betriebssystem zu hacken und zu retten, was zu retten ist. Folgen Sie Anton auf eine rasante Heldenreise mitten ins Herz des Systems, einen Fiebertraum ganz ohne Schutzmacht, bei dem kein Auge trocken bleibt. Nehmen Sie es auf mit verführerischen russischen Trollen, verfahrenen Südtiroler Trampeln und versoffenen Tresen-Wahrheiten. Aber Vorsicht: am Ende kommen Dinge ans Licht, die Sie die Welt vielleicht mit völlig neuen Augen sehen lassen… Seit 30 Jahren streckt die Carambolage mit ihrer Programmgestaltung die Antennen und Fühler aus, um den jeweiligen Zeitgeist einzufangen, kritisch Bilanz zu ziehen und zum Denken – und Lachen – anzuregen. Fast genau so lange ist es her, dass eine Handvoll visionärer Techno-Hippies auf der anderen Seite der Erde ins Internet aufbrach. Heute, 30 Jahre später, fragen wir uns beim Blick auf die (digitale) Welt: ist das noch der Stoff, aus dem die Träume sind? Ein kabarettistischer Höllentrip 3.0 von Peter Schorn Mit Eva Kuen, Laura Masten, Frederick Redavid, Peter Schorn und Daniel Pupp Regie: Eva Kuen und Peter Schorn Musikalische Leitung: Daniel Pupp Bühne und Kostüme: Andrea Kerner Konzept und Texte: Peter Schorn Licht und Technik: Julian Geier Foto: Tiberio Sorvillo Zum 30. Jubiläum beschenken wir unser Publikum und uns selbst mit einer aberwitzigen Kabarett-Eigenproduktion aus der Feder von Peter Schorn. Anton A. Lighieri, Literaturstudent im Fernstudium und Danteliebhaber, ist vom rechten Weg abgekommen. Abgedrängt von einer Wölfin, einem Waldluchs und einer invasiven marmorierten Baumwanze (oder war es ein Goldschakal?) findet er sich just an seinem 30. Geburtstag – nel mezzo del cammin – in einer obskuren Apfelplantage irgendwo zwischen Gargazon und Burgstall wieder. Schnell wird klar: Anton muss in die Höllenkreise des Internet hinabsteigen, um das Betriebssystem zu hacken und zu retten, was zu retten ist. Folgen Sie Anton auf eine rasante Heldenreise mitten ins Herz des Systems, einen Fiebertraum ganz ohne Schutzmacht, bei dem kein Auge trocken bleibt. Nehmen Sie es auf mit verführerischen russischen Trollen, verfahrenen Südtiroler Trampeln und versoffenen Tresen-Wahrheiten. Aber Vorsicht: am Ende kommen Dinge ans Licht, die Sie die Welt vielleicht mit völlig neuen Augen sehen lassen… Seit 30 Jahren streckt die Carambolage mit ihrer Programmgestaltung die Antennen und Fühler aus, um den jeweiligen Zeitgeist einzufangen, kritisch Bilanz zu ziehen und zum Denken – und Lachen – anzuregen. Fast genau so lange ist es her, dass eine Handvoll visionärer Techno-Hippies auf der anderen Seite der Erde ins Internet aufbrach. Heute, 30 Jahre später, fragen wir uns beim Blick auf die (digitale) Welt: ist das noch der Stoff, aus dem die Träume sind? *Aufwatzen [ˈaʊ̯vat͡sn̩]: schwaches Verb (ugs.), intransitiv. Südtirolerisch für “sich empören”, auch: “Unruhe stiften” oder “eskalieren”. Gebrauch: “Ett lång auwatzn zakkane!”
Eine Integrationsshow Nach der beliebten Kabarettshow „Drei Schaßtrommeln für Südtirol“ leben die beiden Österreicherinnen Christa und Margit nun schon ihr halbes Leben in Südtirol. Sie haben es zur Spargelkönigin und zur E-Mountainbike-Guidin gebracht, aber haben sie sich wirklich integriert in das Land des oberflächlichen Lächelns? Haben sie sich der Angepasstheit angepasst, sind sie dem Konformismus konform geworden und haben sie die Formel begriffen: „Des hot men heint assou, des tian olle!“ Der Wiener AMS-Beamte und selbsternannte Südtirol-Experte Reiner wird dies in einer glanzvollen Integrationsshow prüfen, an deren Ende entschieden wird, welche der beiden bleiben darf. Eine tragikomische über Existenz, Identität, Anpassung und Individualität. von Dietmar Gamper, Christina Khuen, Margot Mayrhofer mit Christina Khuen, Margot Mayrhofer, Reinhardt Winter Regie und Bühne: Dietmar Gamper Musik: Simon Gamper
Nick Wilder und Christine Mayn begeistern mit szenischer Lesung Die beiden Darsteller – seit 24 Jahren auch privat ein Paar – lassen die fiktiven Eheleute Lore und Harry mit spielerischer Leichtigkeit lebendig werden. Zwischen pointierten Dialogen, augenzwinkernden Seitenhieben und nachdenklichen Momenten entwickelt sich ein humorvolles Panorama einer Partnerschaft, die nach vier gemeinsamen Jahrzehnten ebenso knarzt wie funkelt. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer sehen sich dabei sichtbar schmunzelnd selbst auf der Bühne. Wilder, bekannt als Schiffsarzt Doktor Sander beim ZDF-„Traumschiff“, und Mayn, unter anderem bekannt aus „Die Stadtklinik“ und zahlreichen ARD-Produktionen, überzeugen sowohl mit feiner Charakterzeichnung als auch mit authentischer Nähe zum Publikum Einlass ab 18.30 Uhr | Beginn um 20 Uhr 25,00€
The 12 Tenors live in Südtirol mit: Songs Of Eternity Zwölf grandiose Stimmen, eine unvergessliche Show und die zeitlose Magie der Musik The 12 Tenors auf Südtirol Tournee mit: Songs Of Eternity Seit über 15 Jahren zählen THE 12 TENORS zu den erfolgreichsten Tenorformationen weltweit. Mit kraftvollen Stimmen, beeindruckender Choreografie, mitreißender Show und charmantem Entertainment begeistern sie ihr Publikum auf internationalen Bühnen – von Europa bis Asien. Mit ihrer neuen Tour “SONGS OF ETERNITY” nehmen die zwölf Ausnahmesänger ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Raum und Zeit. Die Show feiert unvergessliche Songs, die Generationen geprägt haben – von Pop-Klassikern über berührende Balladen bis hin zu kraftvollen Hymnen. Begleitet von einer hochkarätigen Live-Band und einer spektakulären Bühnenshow wird jeder Song zum emotionalen Erlebnis. Ob Gänsehaut-Moment oder musikalisches Feuerwerk – SONGS OF ETERNITY ist eine Hommage an die zeitlose Kraft der Musik. Ein Abend, der bleibt. Ein Konzert, das berührt. Lassen Sie sich von der Zeitlosigkeit der Musik verzaubern und seinen Sie live dabei wenn es wieder heißt: „Ladies and Gentlemen, please welcome live to the stage THE 12 TENORS!“
Nighttain & der TV Schlanders-Laas präsientieren "Schlanders Tanzt" Die Musiknacht mit DJs 8 Locations, 1x Eintritt. Das in Süddeutschland, Lienz, Bruneck und Sterzing bereits seit einigen Jahren etablierte Event kommt nach Schlanders! Am Freitag, den 08. Mai 2026, findet in Schlanders die Musiknacht „Schlanders tanzt!“ statt. Dabei treten z.B. DJs aus den Genres 80er, 90er und 2000er, Techno, House, Oldies, Charts, Mash-Up, Reggae und Rock bis hin zu HipHop von 20.00 bis 02.00 Uhr in verschiedenen Schlanderer Lokalen auf. Das aus Bruneck stammenden Eventlabel Nighttain möchte dabei gemeinsam mit dem Tourismusverein Schlanders-Laas ein kulturelles Programm zu fairen Preisen bieten und in Schlanders ein attraktives musikalisches Abendprogramm präsentieren. Gespielt wird Musik für jüngeres und älteres Publikum. Sei dabei und freu dich darauf, wenn DJs aus Italien, Deutschland, Schweiz und Österreich in dieser Nacht nach Schlanders kommen und die Stadt in eine Partystadt verwandeln!
Artista: Edson Luli A cura di Nicolò Faccenda I don’t see any nouns, I see only verbs presenta una serie di opere installative dell’artista Edson Luli (Scutari, 1989). Nel lavoro di Luli, il linguaggio diventa uno strumento per interrogarsi su come l’essere umano percepisce e interpreta la realtà che lo circonda: qual è il rapporto tra i nostri pensieri e il mondo in cui viviamo? L’artista ci invita ad acquisire una più profonda consapevolezza del modo in cui vengono create le cornici di senso, nell’urgenza di individuare modi alternativi di intendere il rapporto con la sfera sociale e ambientale.
Für das Kulturfestival LanaLive ist die Marktgemeinde Lana und ihre Umgebung Forschungsgegenstand. Das Festival untersucht mit künstlerischen und kulturellen Mitteln die Region, um sie besser zu verstehen – und durch sie die Welt an sich neu zu betrachten. Die Ausgabe 2026 richtet den Blick auf das Unsichtbare, das dennoch alles durchdringt: die Emotionen. LanaLive fragt: Was – und wie – fühlt Lana und Umgebung? Wie manifestieren sich Emotionen im kollektiven Gedächtnis eines Ortes, in seiner Architektur, seinen Erzählungen und alltäglichen Gesten? Welche Gefühle werden öffentlich gezeigt – und welche bleiben unausgesprochen, verborgen, privat? LanaLive 2026 spürt diesen Fragen mit Musik, bildender Kunst, Performance, Vorträgen und Workshops nach – im Kleinen wie im Großen. Wie wirken sich globale Gefühlslagen auf das Leben in Lana aus? Welche Emotionen prägen das gesellschaftliche Klima einer Region, die zwischen Tradition und Wandel, zwischen Nähe und Distanz oszilliert? Und inwiefern kann Kunst selbst ein Medium sein, das Emotionen nicht nur ausdrückt, sondern auch erzeugt, teilt und transformiert?
Konzert der Musikkapelle Dorf Tirol im Vereinshaus oder - bei günstiger Witterung - auf dem Festplatz. Das Musikprogramm reicht von der traditionellen Blasmusik mit Märschen, Polkas und Walzern über die originale symphonische Blasmusik bis hin zur modernen, gehobenen Unterhaltung. Eintritt frei.
von Flora Sarrubbo Alta Tensione. Das Experiment mit: Brigitte Knapp, Diletta La Rosa, Johanna Porcheddu, Roland Selva, Paolo Tosin, Simeon von Aulock Regie: Flora Sarrubbo Vor dem Hintergrund des aufkommenden Südtiroler Terrorismus im Jahr 1965 bewegen sich zwei Familien, eine italienische in Rom und eine deutschsprachige in der Nähe von Bozen. Zwei weit voneinander entfernte Familien, die jedoch beide Spielfiguren eines Spiels sind, das sie auf unterschiedliche Weise zu Opfern von Strategien macht, die von den höchsten Ebenen der nationalen und internationalen Politik betrieben werden. Zwischen ihnen bewegen sich die Verstrickungen eines Geheimagenten, der als Brücke zwischen Südtirol und Rom fungiert, und realer historischer Persönlichkeiten – von Andreotti bis Gehlen, von Federico Umberto D'Amato bis zu einigen Tiroler Vertretern, die mit neonazistischen Bewegungen in Verbindung stehen –, die durch eine Inszenierung, die sich vom Realismus zum Grotesken bewegt, Spiele offenbaren, die weit über das einfache „Wir” und „Ihr” hinausgehen“. Das Stück, eine Zusammenarbeit zwischen dem Theater in der Altstadt und dem Contro Tempo Teatro aus Bozen, ist die ideale Fortsetzung der 2023 mit dem Stück "L’Armadio. Die Schande" angefangene historische Erarbeitung der lokalen und nationalen Geschichte im 20. Jahrhundert. [IN DEUTSCHER UND ITALIENISCHER SPRACHE]
Die Gespenster im Schloss haben es zu Berühmtheit gebracht. Die Besucher kommen in Scharen. Der Kasperl wird für die mitternächtlichen Schlossführungen mit Gespenstershow eingestellt. Die Hexe mit ihrem Erlebniswald beklagt Geschäftsrückgang. Sie beschließt die Gespenster zu rauben. Und wäre der Kasperl nicht, wäre es womöglich gelungen. Gerti und Maximilian Tröbinger Für Kinder ab 4 Jahren Dauer: ca. 45 Minuten
Dopo Il giorno più bello e La prima volta, il Teatro Stabile di Bolzano torna nelle Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della Città e della provincia di Bolzano con nuovi ricordi, esperienze ed emozioni, ispirati ad una domanda molto semplice e allo stesso tempo molto efficace: Quanto ti è costato? Ogni conquista comporta una rinuncia. Ogni direzione presa implica la perdita di altre possibilità. In questo senso la vita non è un accumulo, ma una sottrazione: diventiamo ciò che siamo anche attraverso ciò che perdiamo. Le interviste della giornalista del quotidiano Alto Adige Maddalena Ansaloni e le illustrazioni della vignettista Valentina Stecchi trasformano le storie dei residenti delle RSA in un racconto teatrale portato in scena da Giacomo Anderle e Alessio Kogoj della Compagnia I Teatri Soffiati. Accompagna lo spettacolo anche un video che narra il progetto Lo spettacolo, presentato nelle residenze di Bolzano e provincia è aperto a ingresso gratuito alla cittadinanza. di I Teatri Soffiati dalle storie di Maddalena Ansaloni con Giacomo Anderle e Alessio Kogoj video Alessio Kogoj costumi e oggetti di scena Piccola Bottega de I Teatri Soffiati disegni Valentina Stecchi produzione Teatro Stabile di Bolzano in collaborazione con il quotidiano Alto Adige Il racconto è ispirato alle parole raccolte nelle interviste curate da Maddalena Ansaloni presso alcune Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della città di Bolzano
Live performance with Sara Quatela Waag event / Aquarium Zu Beginn jedes Monats wird die Künstlerin Sara Quatela die Hauptfenster des Waag in Bozen live illustrieren und sie in einen temporären Garten verwandeln, in dem sich Blumen, Blätter und zarte Worte verweben. Das Glas wird zur Leinwand und empfängt feine Zweige, leichte Knospen und Poesie. Jeden Monat wird eine neue, frei von Hand gezeichnete Illustration auf der transparenten Oberfläche dieses Raumes erblühen und sich im Rhythmus der Jahreszeiten wandeln. Es wird ein monatliches Ritual aus Linien und Farbklängen sein, das sich im Herzen der Stadt verwandelt.
Die spektalurärste Musicalgala aller Zeiten – mit über 3 Millionen Besuchern und mit Stars der Musicalszene Kartenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen und online unter www.ticketone.it The Night of Musicals ist zurück! Nach dem überwältigen Erfolg im Jahre 2025, kehrt die beliebte Musicalreihe 2026 mit ganzen sieben Terminen in Südtirol und Trient zurück! In einer über zweistündigen Bühnenshow entführt The Night of Musicals das Publikum auf eine faszinierende Reise durch die Welt der internationalen Erfolgsmusicals. Musicalcocktail der Extraklasse: Internationale Erfolgsmusicals, aktuelle Hits und altbekannte Klassiker! Stars der Originalproduktionen präsentieren ausgewählte Highlights aus weltbekannten Musicals wie Moulin Rouge, The Greatest Showman, Die Eiskönigin, König der Löwen, Mamma Mia, Tanz der Vampire, Cats, Das Phantom der Oper, Grease, Elisabeth und vielen weiteren. Mitreißende Songs, beeindruckende Tanzakrobatik, aufwendige Kostüme und ein modernes Licht- und Soundkonzept sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis. Bereits über 3 Millionen Besucher haben die Show begeistert erlebt und in bester Erinnerung behalten. Anlässlich der 25-jährigen Jubiläumstournee begeistert The Night of Musicals erneut mit einem Musikcocktail der Extraklasse – abwechslungsreich, stimmungsvoll und einzigartig wie nie zuvor.
Simone Olivetti live and acoustic Waag event in collaboration with NOISE POLLUTION – Supermarket / Aquarium Simone Olivetti ist ein Bozner Songwriter und Produzent. In diesem Konzert präsentiert er Artem Disco, seine vollständig selbst produzierte Debüt-EP. Das akustische Set reduziert die Songs auf das Wesentliche: Gitarre und Stimme ersetzen die elektronischen Arrangements und rücken Komposition und Interpretation in den Vordergrund.
Ein Gastspiel des Maxim Gorki Theaters, Berlin Mutter Fatma und Sohn Dinçer bewegen sich noch einmal durch ihr gemeinsames Leben, ihr Deutschlandmärchen, das kein Märchen war. Zwei Generationen kämpfen sich auf der Suche nach Identität, Sprache und dem eigenen Platz durch unerbittliche Verhältnisse, mal miteinander, mal gegeneinander. Beide sind ungeheuer starke Menschen auf dem Weg zu unerreichbaren Heimaten. Es ist ein Erinnern in tiefer Zuneigung und wütender Abrechnung. Dinçer Güçyeter, geboren 1979 in Nettetal, erhielt für sein Romandebüt „Unser Deutschlandmärchen“ 2023 den Preis der Leipziger Buchmesse. Er verwebt darin Motive seiner eigenen Lebensgeschichte und der seiner Mutter, die in den 1960er Jahren als Gastarbeiterin aus der Türkei nach Deutschland kam. Regisseur Hakan Savaş Mican erzählt diese ungewöhnlich offene und berührende Familiengeschichte als lustvolle musikalische Reise, in der jede Generation ihre eigene Musik hat. Es sind zwei Leben voller Sehnsüchte, geplatzter Träume, Wut und Liebe. Die Uraufführung von Hakan Savaş Mican überzeugte Publikum wie Presse. „Ein ebenso witziges wie hoch emotionalisierendes Bühnenereignis“, urteilte etwa Elena Philipp für nachtkritik.de. Die Inszenierung wurde zum 62. Berliner Theatertreffen 2025 eingeladen.
Das Internationale Jugendtheatertreffen SAPPERLOT ist vor allem eines: ein Fest. Wir laden Ensembles aus aller Welt ein, gemeinsam mit uns das Jugendtheater zu feiern. Wir freuen uns, wenn das Internationale Jugendtheatertreffen SAPPERLOT es schafft, sprachliche, kulturelle und andere Grenzen zu überwinden und durch die Sprache des Theaters zu kommunizieren, dass wir Neues lernen und Altes hinterfragen, neue Inspirationen bekommen und vor allem Freundschaften schließen. Auf der Bühne stehen junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren, die offen sind, über ihre eigene Arbeit und über andere Formen des Theaters nachzudenken. Workshops und andere Aktivitäten bieten den Teilnehmern die Möglichkeit, mit anderen jungen Menschen in Kontakt zu treten, Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen, und dafür gibt es viele Aktivitäten. SAPPERLOT wird von den jungen Mitgliedern der Theatergruppen des TPZ Brixen organisiert – in diesem Sinne ist es ein echtes Jugendfestival. Die besondere Atmosphäre bei SAPPERLOT entsteht dadurch, dass alle teilnehmenden Gruppen zusammenarbeiten, um es zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Antike Schlossmauern, laue Frühlingsluft und die erfrischenden Klänge aufstrebender Südtiroler Künstler: eine Kombination, die es in sich hat - und die sich in dieser Form gleich dreimal erleben lässt. Schloss Tirol, die Brunnenburg und Schloss Auer bilden die exklusive Kulisse für drei Live-Konzerte, die ausdrucksstark beweisen, wie gut sich Südtirols "junge" Musikszene anhört. "Timbreroots sind aus der Südtiroler Singer-Songwriter-Szene nicht mehr wegzudenken. Die Formation um Frontman Benedikt Sanoll sorgte bereits mit ihrem Debutalbum Numen's Dream für ausverkaufte Häuser im In - und Ausland. Spätestens nach Heartbeat Chronicles, ihrem zweiten Album, sind Timbreroots endgültig musikalisch angekommen - und zwar einmal mehr mit mitreißenden mehrstimmigen Melodien und Folk - Hymnen, die unter die Haut gehen. Man darf sich auf einen einzigartigen Abend freuen, der noch lange in Erinnerung bleiben wird." Online-Reservierung oder Kartenvorverkauf im Tourismusverein Dorf Tirol. Die Bezahlung der reservierten Karten erfolgt an der Abendkasse. Erworbene Karten werden nicht zurückerstattet. Bei schlechter Witterung findet das Konzert auf Schloss Tirol statt.
Die spektalurärste Musicalgala aller Zeiten – mit über 3 Millionen Besuchern und mit Stars der Musicalszene Kartenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen und online unter www.ticketone.it The Night of Musicals ist zurück! Nach dem überwältigen Erfolg im Jahre 2025, kehrt die beliebte Musicalreihe 2026 mit ganzen sieben Terminen in Südtirol und Trient zurück! In einer über zweistündigen Bühnenshow entführt The Night of Musicals das Publikum auf eine faszinierende Reise durch die Welt der internationalen Erfolgsmusicals. Musicalcocktail der Extraklasse: Internationale Erfolgsmusicals, aktuelle Hits und altbekannte Klassiker! Stars der Originalproduktionen präsentieren ausgewählte Highlights aus weltbekannten Musicals wie Moulin Rouge, The Greatest Showman, Die Eiskönigin, König der Löwen, Mamma Mia, Tanz der Vampire, Cats, Das Phantom der Oper, Grease, Elisabeth und vielen weiteren. Mitreißende Songs, beeindruckende Tanzakrobatik, aufwendige Kostüme und ein modernes Licht- und Soundkonzept sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis. Bereits über 3 Millionen Besucher haben die Show begeistert erlebt und in bester Erinnerung behalten. Anlässlich der 25-jährigen Jubiläumstournee begeistert The Night of Musicals erneut mit einem Musikcocktail der Extraklasse – abwechslungsreich, stimmungsvoll und einzigartig wie nie zuvor.
HELGE SCHNEIDER Ob als „Klimperhelge“, als poetischer Geschichtenerzähler oder als Virtuose auf gleich mehreren Instrumenten – Helge Schneider erntet seit Jahrzehnten Begeisterung, Lachen und stehende Ovationen. Mit unverwechselbarem Esprit führt er sein Publikum durch einen Abend, der so skurril wie hinreißend ist. TOURNEE 26/27: ELLEBOGEN VOM TICH! Helge Schneider, der unvergleichliche Meister musikalischer Überraschungen, präsentiert sich mit Trompete, Saxophon, Klavier und einer Vielzahl weiterer Instrumente – stets bereit, die Grenzen der Ernsthaftigkeit mit einem Augenzwinkern zu überschreiten. Ein Abend, an dem Humor, Improvisation und musikalisches Können Hand in Hand gehen. Zwischen jazzigen Klängen, schrägen Einfällen und einem Sammelsurium unerwarteter Töne entfaltet sich ein Feuerwerk der Unterhaltung. Unterstützt von seinen kongenialen Mitstreitern – Sandro Giampietro (Gitarre), Leo Richartz (Bass) und Luis Vargas (Percussion) – entsteht ein musikalisches Spektakel, das irgendwo zwischen Kabarett, Konzert und Komödie beheimatet ist.
Dopo Il giorno più bello e La prima volta, il Teatro Stabile di Bolzano torna nelle Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della Città e della provincia di Bolzano con nuovi ricordi, esperienze ed emozioni, ispirati ad una domanda molto semplice e allo stesso tempo molto efficace: Quanto ti è costato? Ogni conquista comporta una rinuncia. Ogni direzione presa implica la perdita di altre possibilità. In questo senso la vita non è un accumulo, ma una sottrazione: diventiamo ciò che siamo anche attraverso ciò che perdiamo. Le interviste della giornalista del quotidiano Alto Adige Maddalena Ansaloni e le illustrazioni della vignettista Valentina Stecchi trasformano le storie dei residenti delle RSA in un racconto teatrale portato in scena da Giacomo Anderle e Alessio Kogoj della Compagnia I Teatri Soffiati. Accompagna lo spettacolo anche un video che narra il progetto Lo spettacolo, presentato nelle residenze di Bolzano e provincia è aperto a ingresso gratuito alla cittadinanza. di I Teatri Soffiati dalle storie di Maddalena Ansaloni con Giacomo Anderle e Alessio Kogoj video Alessio Kogoj costumi e oggetti di scena Piccola Bottega de I Teatri Soffiati disegni Valentina Stecchi produzione Teatro Stabile di Bolzano in collaborazione con il quotidiano Alto Adige Il racconto è ispirato alle parole raccolte nelle interviste curate da Maddalena Ansaloni presso alcune Residenze sanitarie assistenziali (RSA) della città di Bolzano
Die spektalurärste Musicalgala aller Zeiten – mit über 3 Millionen Besuchern und mit Stars der Musicalszene Kartenvorverkauf: in allen Athesia Buchhandlungen und online unter www.ticketone.it The Night of Musicals ist zurück! Nach dem überwältigen Erfolg im Jahre 2025, kehrt die beliebte Musicalreihe 2026 mit ganzen sieben Terminen in Südtirol und Trient zurück! In einer über zweistündigen Bühnenshow entführt The Night of Musicals das Publikum auf eine faszinierende Reise durch die Welt der internationalen Erfolgsmusicals. Musicalcocktail der Extraklasse: Internationale Erfolgsmusicals, aktuelle Hits und altbekannte Klassiker! Stars der Originalproduktionen präsentieren ausgewählte Highlights aus weltbekannten Musicals wie Moulin Rouge, The Greatest Showman, Die Eiskönigin, König der Löwen, Mamma Mia, Tanz der Vampire, Cats, Das Phantom der Oper, Grease, Elisabeth und vielen weiteren. Mitreißende Songs, beeindruckende Tanzakrobatik, aufwendige Kostüme und ein modernes Licht- und Soundkonzept sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis. Bereits über 3 Millionen Besucher haben die Show begeistert erlebt und in bester Erinnerung behalten. Anlässlich der 25-jährigen Jubiläumstournee begeistert The Night of Musicals erneut mit einem Musikcocktail der Extraklasse – abwechslungsreich, stimmungsvoll und einzigartig wie nie zuvor.
DE 2025, 96' mit: Silas John, Annika Benzin, Tobias Resch, Max Reinwald, Ben Winkler Der 12-jährige Karli zieht mit seiner Familie in die Alpen, wo sich seine Eltern endlich den Traum vom eigenen Hotel erfüllen. Bei seinen Streifzügen durch das ehemalige Grandhotel entdeckt er, dass er in einem alten Lastenaufzug in der Zeit reisen kann – und landet im Jahr 1938! Karli freundet sich dort mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem jungen Schuhputzer Georg an. Gemeinsam versuchen sie, den seltsamen Dingen im Hotel auf die Spur zu kommen und einen Diebstahl aufzuklären. Gewinner zahlreicher Jugendkinofestivals und Kinderjurypreise.
E se gli arcobaleni fossero in realtà... dei viaggiatori spaziotemporali? Arco ha dieci anni e viene da un lontanissimo futuro. Durante il suo primo viaggio nella sua tuta arcobaleno, perde il controllo e precipita nel suo passato, che è un futuro a noi prossimo. Iris, una ragazza della sua stessa età, lo vede cadere dal cielo. Farà tutto il possibile per aiutarlo a tornare a casa. Una colorata avventura per tutta la famiglia, tra Spielberg e Miyazaki, un’emozionante storia di amicizia premiata ad Annecy e candidata agli Oscar 2026 come Miglior Film d’Animazione.
Vom 29. April bis 16. Mai 2026 verwandelt sich die Brixner Altstadt in eine lebendige Bühne aus Licht, Klang und Kunst: Das Water Light Festival © kehrt zurück, eines der meistbeachteten Light-Art-Festivals Europas, und präsentiert in diesem Jahr ein außergewöhnliches Programm mit über zwanzig Installationen und Performances im gesamten Stadtgebiet. Eine besondere Ausgabe, denn erstmals ist das Festival Teil eines europäischen Projekts, das sich dem Thema Frieden widmet: Imagine Peace. 23 Künstlerinnen, Künstler und Kollektive aus 13 Nationen realisieren Installationen, Projektionen und immersive Werke, die mit Architektur, Wasserläufen und urbanem Raum in Dialog treten. Die Stadt wird so zu einem offenen Labor unter freiem Himmel, in dem Licht nicht nur ästhetisches Material ist, sondern Sprache, gemeinsame Erfahrung und Anlass für Begegnung. Wasser ist Leben, Licht ist Kunst – und in diesem Jahr wird Licht auch zur Sprache des Friedens. Das Thema Frieden durchzieht das gesamte Festival so stark wie nie zuvor: von interaktiven Skulpturen, die dazu einladen, das eigene Ego zu überwinden, bis hin zu Projektionen, die Geschichten von Widerstand und Erinnerung erzählen. Jede Installation ist eine Einladung, innezuhalten, hinzusehen und nachzudenken. Das Water Light Festival war nie nur ein Spektakel, sondern immer auch ein Ort des Austauschs, des Dialogs und der Verbindung zwischen Menschen und Gemeinschaften.
Vom 29. April bis 16. Mai 2026 verwandelt sich die Brixner Altstadt in eine lebendige Bühne aus Licht, Klang und Kunst: Das Water Light Festival © kehrt zurück, eines der meistbeachteten Light-Art-Festivals Europas, und präsentiert in diesem Jahr ein außergewöhnliches Programm mit über zwanzig Installationen und Performances im gesamten Stadtgebiet. Eine besondere Ausgabe, denn erstmals ist das Festival Teil eines europäischen Projekts, das sich dem Thema Frieden widmet: Imagine Peace. 23 Künstlerinnen, Künstler und Kollektive aus 13 Nationen realisieren Installationen, Projektionen und immersive Werke, die mit Architektur, Wasserläufen und urbanem Raum in Dialog treten. Die Stadt wird so zu einem offenen Labor unter freiem Himmel, in dem Licht nicht nur ästhetisches Material ist, sondern Sprache, gemeinsame Erfahrung und Anlass für Begegnung. Wasser ist Leben, Licht ist Kunst – und in diesem Jahr wird Licht auch zur Sprache des Friedens. Das Thema Frieden durchzieht das gesamte Festival so stark wie nie zuvor: von interaktiven Skulpturen, die dazu einladen, das eigene Ego zu überwinden, bis hin zu Projektionen, die Geschichten von Widerstand und Erinnerung erzählen. Jede Installation ist eine Einladung, innezuhalten, hinzusehen und nachzudenken. Das Water Light Festival war nie nur ein Spektakel, sondern immer auch ein Ort des Austauschs, des Dialogs und der Verbindung zwischen Menschen und Gemeinschaften.
Christoph Hinterhuber & Monomono Maurizio Nardo, Ekehardt Rainalter Kurator: Leander Schwazer
Die Werke von Niklas Jäger wirken wie Fragmente vergangener Erinnerungen – archaische Muster, die in die Gegenwart übertragen wurden. Sie zeigen einfache Formen und Zeichen, deren Bedeutung sich bewusst einer klaren Definition entzieht. Der Moment, in dem Jäger zum Bleistift greift und Linien in die Fläche graviert, ähnelt der Vorgehensweise eines urzeitlichen Menschen, der sein Werkzeug in die Hand nimmt, um Spuren seines Selbst zu hinterlassen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass seine Geste heute in einer modernen Welt stattfindet, die zunehmend von Regeln und Verboten bestimmt wird. Niklas Jäger wurde 1993 in Belgien geboren und wuchs in Frankreich auf. Nach einem längeren Aufenthalt in Indien und Nepal wandte er sich der Holzskulptur zu. Zunächst besuchte er eine Schnitzschule in Frankreich, bevor er 2020 nach Gröden kam, um dort den Spezialisierungskurs für Holzbildhauerei zu absolvieren. Nach den drei Jahren Ausbildung blieb er aus Verbundenheit zu der Region im Ort St. Ulrich, knüpfte zahlreiche Kontakte und fand gute Freunde.
Kuratiert von Leonie Radine Das Museion freut sich, die erste institutionelle Einzelausstellung von Evelyn Taocheng Wang (*1981, Chengdu) in Italien zu präsentieren. An den Schnittstellen verschiedener Medien wie Malerei, Text, Installation, Performance und Mode hat die in Rotterdam lebende Künstlerin eine einzigartige visuelle Poesie entwickelt, die von feinem Humor und kritischer Tiefe geprägt ist. Indem sie kunsthistorische Traditionen mit persönlichen Erinnerungen und autofiktionalen Elementen verbindet, hinterfragt sie Vorstellungen von Authentizität und ergründet zugleich, wie Kultur dargestellt und verkörpert wird. Wangs Bildwelt schöpft aus dem, was sie augenzwinkernd ihre „Lidschattenpalette der Kunstgeschichte“ nennt. Dabei verknüpft sie Verweise auf ihre Ausbildung in klassischer chinesischer Tuschemalerei und Kalligrafie mit den Schulen westlicher Kunst und Literatur, die sie seit ihrem Umzug nach Europa durchlaufen hat. Themen wie Migration, kulturelle Anpassung, Ausdruck von Gender und Klassenzugehörigkeit filtert sie durch ihre eigenen Lebenserfahrungen und beleuchtet dabei die Komplexität der Selbstwahrnehmung im Spannungsfeld äußerer Zuschreibungen. Wangs fortwährende Beschäftigung mit der Wandelbarkeit von Identität und kultureller Hybridität findet besonderen Widerhall in Südtirol, wo sich verschiedene Sprachen und Traditionen mischen. Für ihre Ausstellung entwickelte Wang eine Szenografie mit zahlreichen neuen Gemälden auf verschiedenen Bildträgern, die an frühere Werkgruppen anknüpfen und Eindrücke ihrer Ortsbesuche widerspiegeln. Eine ihrer Inspirationsquellen war der Bozener Obstmarkt, wo sich frische Bioprodukte in bunten Auslagen zu Miniaturlandschaften auftürmen. Diese vielschichtigen Kompositionen aus Farbe, Textur und Form, wie die Künstlerin sie auch in den mittelalterlichen Fresken im Schloss Runkelstein und in der Dominikanerkirche vorfand, finden ihren Nachhall in ihrer eigenen bildnerischen Erzählweise. Durch die Überlagerung ihrer Werke mit Erinnerungen an die visuelle Sprache Bozens und Fragmenten ihrer Wahrnehmung der italienischen Kultur schreibt sie sich mit Humor, Feingefühl und poetischen Nuancen in die Szenerie ein. Die Fähigkeit, sich in verschiedene kulturelle und visuelle Landschaften zu versetzen oder in die Rolle historischer oder fiktiver Figuren zu schlüpfen, prägt Wangs künstlerisches Schaffen seit jeher. Besonders deutlich wird dies in den fünf Werkgruppen, die sie für die Ausstellung mit neuen Arbeiten weiterführt. Neben der Ergänzung ihrer bekannten Imitationen der Rastergemälde von Agnes Martin um ortsspezifische Referenzen integriert sie regionale Motive in Seidenmalereien und eigene Kleidungsstücke. Auch das Märchen „Der Froschkönig“ der Brüder Grimm bleibt eine Inspiration für Wang. Diesmal versetzt sie die wiederkehrende Figur der Froschprinzessin in ein Stadtbild, das an ein Gemälde von August Macke erinnert. Zudem erweitert sie ihre Serie der Fensterbilder. Indem sie ihre Gemälde in eine architektonische Installation einbettet, die Innen- und Außenperspektiven in Einklang bringt, verwandelt sie die zweite Etage des Museums in eine „sweet landscape“. Wie der Ausstellungstitel andeutet, bildet der vermeintlich unschuldige Ausdruck, der durch eine ansprechende Landschaft hervorgerufen wird, den Hintergrund, vor dem sich Wangs tiefere Betrachtung des Ortes entfaltet. Ihr Werk steckt voller Metaphern und Sprachspiele und lädt die Betrachter*innen zu einer eingehenden Lektüre ein, bei der sich nach und nach verschiedene Bedeutungsebenen eröffnen. Zugleich reflektiert der Titel Wangs Beschäftigung mit den Gemeinsamkeiten und Widersprüchen östlicher und westlicher Auffassungen von Landschaftsmalerei. Die Tradition des „Schreibens der Landschaft“, die von chinesischen Literati (Gelehrten) mit kalligrafischem Pinsel und Tinte gepflegt wurde, ist eng mit taoistischen Prinzipien des harmonischen Gleichgewichts verbunden. Statt die Natur zu kopieren, diente diese Landschaftsmalerei der Selbstreflexion, Heilung und dem Rückzug aus politischen Machtstrukturen. Sowohl auf philosophischer als auch auf ästhetischer Ebene lädt Wangs Ausstellung dazu ein, über die Beziehung zwischen Vorder- und Hintergründigem, Sichtbarem und Verborgenem nachzudenken und Resonanzen zwischen Außenwelt und inneren Zuständen, äußeren und inneren Landschaften nachzuspüren. In diesem Sinne erklärt die Künstlerin: „Ich stelle mir meine Ausstellung wie einen imaginären Mutterleib vor. Dieser Raum des Werdens erlaubt es mir, auf die Geschichte des Ortes zu reagieren.“
Esther Stocker zeigt in der letzten Ebene des Bergfrieds neben mehreren Arbeiten eine eigens für den Ausstellungsraum entworfene lebensgroße Installation, die das Thema der mythischen Figur des den Erdenball schleppenden Atlas aufgreift.
Aree di Studio, Antoinette Bader, Roland Baldi, Othmar Barth, Patrizia Bertolini, Walter Blaas, Luca Boscardin, Das Ganze Leben, Debiasi Sandri, Marco Dessí, Dissegna, Diyr.dev/unibz, Draw Studio, Robert Engl, Elisabeth Frei, Karolina Gacke, Martino Gamper, Elisa Grezzani, Alexander Gufler, Beatrice Harb, Insalata-mista Studio, Kira Kessler, Katharina Theresa Mayr, Ignacio Merino, Sissa Micheli, Christian Mittendorfer, Neue Serie Handdruck, Niva Design, Elisabeth Oberrauch, Miriam Pardeller, Patternhouse.org, Plank, Reinhard Plank, Kuno Prey, Othmar Prenner, Anuschka Prossliner, Paula Prugger, Patrick Rampelotto, Alessio Ramundo, Andreas Rier, Ruralurban, Sagaría, Dunja Scannavini, Ursula Schnitzer, Barbara Schweitzer, Giorgio Seppi, Luis Seiwald, Benno Simma, Judith Sotriffer, Sabine Steinmair, Reinhold Stoll, Laurenz Stockner, Ursula Tavella, Harry Thaler, Tiefenbacher Lehmann, Veronika Thurin, Paul Thuile, Ariel Trettel, Ùtol Ceramica, Gabi Veit, Vetroricerca, Cristina Vignocchi, Lucas Zanotto, Christian Zanzotti, Katherina Zoeggeler, Zilla. Im neuen Projektraum SKB LAB des Südtiroler Künstlerbundes präsentiert sich CASA SCISCIORÉ, ein Ausstellungs- und Forschungsprojekt, kuratiert von Anna Quinz. Das Projekt erforscht alpines Design durch die Linse des Spiels und bewegt sich dabei zwischen Tradition und Gegenwart, Materialität und Imagination. Es vereint Arbeiten von Designer:innen und Künstler:innen aus Trentino-Südtirol, die handwerkliche Wurzeln, Materialkultur und zeitgenössische Visionen miteinander verbinden. Im SKB LAB nimmt CASA SCISCIORÉ die Form eines bewohnbaren Raumes an: Möbel, Leuchten, Textilien und Objekte treten in einen vielschichtigen Dialog und schaffen eine sinnlich erfahrbare Umgebung. Über 60 Designer:innen und Künstler:innen gestalten gemeinsam eine installative „Hauslandschaft“, die dazu einlädt, Materialien, Formen und Erzählungen zu entdecken und die Idee von Zuhause als offenen, fluiden und spielerischen Raum neu zu denken.
Eine erfolgreiche Beziehungsgeschichte Hunde sind wichtige Jagdbegleiter, treue Gefährten und vielseitige Helfer. Ihr Instinkt und ihre Fähigkeiten machen sie zu einzigartigen Partnern des Menschen. Die Ausstellung gibt Einblicke in dieses Beziehungsgeflecht, das neben der Jagd auch die Kulturgeschichte beeinflusst hat. Sie stellt den Jagdhund selbst, seine Bindung zum Menschen und seine unterschiedlichen Einsatzbereiche vor.
Klaus Rungger Ein neues Wort für Zeichnung Für Klaus Rungger steht die Zeichnung im Zentrum seines künstlerischen Schaffens. Seine Arbeiten entstehen im direkten Gegenüber mit einem Modell und werden meist nicht nachträglich überarbeitet. In diesem unmittelbaren Moment versucht er, Ausstrahlung, Form, Farbe und Linie einzufangen und den Menschen jenseits von Kategorien wie Alter oder Geschlecht wahrzunehmen. Die Zeichnung wird so zu einem Raum zwischen Präzision und Freiheit, zwischen Beobachtung und Interpretation. Runggers Arbeiten eröffnen einen sensiblen Blick auf Wahrnehmung und Identität und laden dazu ein, sich auf Linien, Details und Nuancen einzulassen. Erst in der Nähe werden die feinen Spuren des Zeichnens sichtbar und machen den direkten, unmittelbaren Entstehungsprozess erfahrbar. Klaus Rungger, geboren 1969, lebt und arbeitet in Gröden. Nach dem Abschluss der Kunstschule in St. Ulrich und dem Besuch des Issam Design Instituts in Modena führt er als KFZ-Meister den elterlichen Betrieb weiter. Das Zeichnen und die Kunst bilden seit jeher einen zentralen Bestandteil seines Lebens. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt; 2018 erhielt er den 1. Preis beim Kunstwettbewerb Kunst unter den Sternen in Mühlbach, 2020 war er Finalist des Kunstpreises Artig in Kempten.
Urban Grünfelder Kein schöner Land in dieser Zeit Urban Grünfelders künstlerische Arbeit kreist um grundlegende Fragen nach Menschsein, Identität und gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausgehend von aktuellen Ereignissen, alltäglichen Beobachtungen und Eindrücken aus der Natur entstehen Bilder, die zum Nachdenken über individuelle und kollektive Erfahrungen anregen. Grünfelder arbeitet mit Malerei, Skulptur und Zeichnung und verbindet in seinen Werken persönliche Wahrnehmung mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Seine Arbeiten stellen weniger Antworten bereit, als vielmehr Fragen nach Sinn, Bedeutung und Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. Kunst versteht er dabei als Spiegel für die Betrachtenden: einen Raum, in dem sich eigene Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven wiederfinden können. Die Werke laden dazu ein, innezuhalten und über die eigene Rolle innerhalb gesellschaftlicher Zusammenhänge nachzudenken. Urban Grünfelder, geboren 1967 in Brixen, absolvierte seine Ausbildung an der Kunstschule in St. Ulrich und studierte anschließend an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seine künstlerische Tätigkeit ist durch eine solide akademische Ausbildung und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Fragestellungen geprägt.
Die künstlerische Praxis von Wolfgang Zingerle ist geprägt von langwierigen, experimentellen Prozessen und Versuchsanordnungen, deren Offenheit und methodische Struktur an wissenschaftliche Forschung erinnern. Im Zentrum seines Interesses steht das „Fluide“: Zustände von Materie, die unter Einwirkung äußerer Kräfte kontinuierlich transformiert werden und erst im Verlauf ihrer Prozessualität Stabilität erlangen. Zingerle macht naturwissenschaftlich beschreibbare Dynamiken sichtbar und übersetzt sie in eine eigenständige visuelle Logik, in der Kontrolle und Zufall sowie Intention und Materialeigengesetzlichkeit miteinander verwoben sind. Obwohl die Malerei den formalen Ausgangspunkt bildet, wird sie konsequent erweitert, während traditionelle Bildbegriffe bewusst aufgelöst und hinterfragt werden. Die Werke entfalten eine unmittelbare sinnliche Präsenz und verhandeln Wahrnehmung als instabilen, zeitgebundenen Prozess, wobei sie die Grenzen des Darstellbaren markieren. Sie lassen sich als Untersuchungen zu Transformation, Materialität und den Bedingungen von Sichtbarkeit lesen, in denen ästhetische Erfahrung und erkenntnistheoretische Fragestellungen untrennbar ineinandergreifen. Wolfgang Zingerle, geboren in Bruneck, studierte in Gröden, Wien und Berlin und schloss 2000 sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Bologna ab. Seine künstlerische Praxis ist von großer medialer Vielfalt geprägt – von Malerei und Glaskunst über skulpturale Arbeiten bis hin zu Graffiti, Land-Art und Projekten im sozialen Kontext.
Einflüsse aus den Metropolen Wien und insbesondere München hinterließen in der Architektur Südtirols prägende Spuren. Daran wesentlich beteiligt war der Fremdenverkehr. Denn mit den Gästen und ihren Architekten „reisten“ auch neue Tendenzen im Bauwesen ins Land. Es entstanden Villen, Wohnhäuser und Hotels. Als facettenreiches Erbe des Tourismus der Belle Époque stehen viele dieser Bauten heute unter Denkmalschutz. 1906 beauftragte der Industrielle Friedrich Wannieck die Münchner Architekten Alois und Gustav Ludwig mit dem Bau der Villa Salgart in Meran. Die beiden Brüder eröffneten bald darauf in Bozen eine Zweigstelle ihres Büros. Neben der Villa und mehreren Grandhotels errichteten sie hier bis 1914 auch Geschäftshäuser und Bildungseinrichtungen. 2022 wurden in Meran Baupläne der Brüder Ludwig wiederentdeckt und als Schenkung dem Touriseum übergeben. Aktuell führt das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus in Kooperation mit der Universität Innsbruck ein Forschungsprojekt über Leben und Werk der Architekten durch. In der Ausstellung sind Teile des Materials erstmals öffentlich zu sehen.
Das Museion freut sich, eine umfassende Ausstellung des Künstlers Franco Vaccari (Modena, 1936–2025) zu präsentieren, der zu den prägnantesten Stimmen der italienischen Konzeptkunst der Nachkriegszeit zählt. Sie versammelt Foto- und Videoarbeiten, Künstlerbücher und Archivmaterialien und bietet erstmals einen eingehenden Überblick über die im Zentrum seines Schaffens stehenden Rauminstallationen. Ursprünglich aus Anlass von Vaccaris 90. Geburtstag geplant, ist dies die erste große institutionelle Ausstellung des Künstlers in Italien seit über einem Jahrzehnt. Sie ordnet sein Werk in einen breiteren internationalen Diskurs ein, der um die Mitwirkung des Publikums kreiste und den Besucher*innen eine aktive Rolle bei der Gestaltung des Kunstwerks selbst zuwies. Nach einem Studium der Physik wandte sich Franco Vaccari Ende der 1960er-Jahre der bildenden Kunst zu und hinterfragte in seiner Praxis konsequent die Vorstellung des Kunstwerks als eines feststehenden Objekts. Anstatt autonome Werke zu erschaffen, konzipierte er die von ihm entwickelten Projekte als Ausstellungen in Echtzeit (Esposizioni in tempo reale): Hierbei entfaltet sich das Kunstwerk in der Zeit und wird durch Gegenwart und Handlungen der Betrachter*innen geformt. Dieser Ansatz zieht sich durch sein mehr als 50 Jahre umspannendes Œuvre und vereint Werke mit einer großen medialen Bandbreite – von der Fotografie und der Filmkunst über Sound und Video bis hin zu frühen internetbasierten Projektarbeiten. Für Vaccari spielt die Technologie eine wichtige Rolle in der Weise, wie Wirklichkeit wahrgenommen, erinnert und geteilt wird. Diese künstlerische Strategie beschrieb der Künstler in seinem wegweisenden Essay Fotografia e inconscio tecnologico (Fotografie und das technologische Unbewusste) (1979) als „occultamento dell’autore” („Verschwinden des Autors“). Anstatt diesem eine endgültige Form zu geben, schafft er vielmehr Bedingungen, unter denen Bedeutung – im Zusammenwirken von Interaktion, Zufall und kollektiver Präsenz – entstehen kann. Die Betrachtenden stellen somit keine passiven Beobachter*innen dar, sondern sind wesentlicher Bestandteil des Kunstwerks an sich. Vollendeten Ausdruck findet dieses Prinzip in Vaccaris Rauminstallationen: Meist handelt es sich dabei um temporäre Architekturen, die Ausstellungsräume in Orte der Erfahrung verwandeln. Vaccaris Werke verfolgen keine bestimmte gestalterische oder architektonische Absicht, stattdessen sind sie oft angeregt von alltäglichen oder wiederverwendeten Materialien. Sie bleiben offen für das Unvorhersehbare und geben dem, was in ihnen geschieht, den Vorrang gegenüber ihrer physischen Struktur. Die thematisch geordnete Ausstellung entfaltet sich in einer Abfolge von Rauminstallationen und weiteren Arbeiten, die grundlegende Aspekte von Vaccaris Praxis ausloten. Themensetzungen zu den Spuren, die Menschen hinterlassen, zum kollektiven Unbewussten und zur Bildung von Erinnerungen lenken den Blick auf die Werke und bestimmen die von Fosbury Architecture besorgte Ausstellungsgestaltung. Den Auftakt zur Ausstellung bilden Projektarbeiten, die auf die Dunkelheit fokussieren – als Möglichkeit einer Annäherung an die Welt des Unbewussten und des Traumes. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinne sind die Besucher*innen eingeladen, in das eigene Innere „hinabzusteigen“. In gedimmter Umgebung verlangsamt sich die Wahrnehmung, und vertraute Sichtweisen treten in den Hintergrund, erlauben ein aufmerksameres Erleben über die Sinne. Rauminstallationen wie La Scultura Buia (1968), Esposizione in tempo reale n. 19, Codemondo (1980) und Esposizione in tempo reale n. 20, Ambiente grigio multiuso, scatola per sondare lo spazio vicino e lontano (1987) schaffen Situationen, in denen die persönliche Erfahrung Teil eines gemeinsamen Raumes wird. Die Ausstellung setzt sich fort mit Rauminstallationen, die Vaccaris Interesse an den Spuren menschlicher Gegenwart adressieren. Diese finden ihren Niederschlag in öffentlichen urbanen Räumen ebenso wie in den gesellschaftlichen Dynamiken temporärer Gemeinschaften. Neben dem 1972 auf der Biennale in Venedig vorgestellten, ikonischen Projekt Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio und dem hieraus entwickelten, ambitionierten Werk Photomatic d’Italia (1972–1975), das unter Einbeziehung von Fotoautomaten in öffentlichen Räumen in ganz Italien entstand, spüren auch die beiden Arbeiten Esposizione in tempo reale n. 21, Bar Code – Code Bar (1993) und Mini cinema (2003) Aspekten von sozialer Interaktion, kollektivem Verhalten und Momenten spontaner Begegnungen nach. Vaccaris Rauminstallationen werden in der Ausstellung nicht im Sinne statischer Rekonstruktionen präsentiert, sie bilden vielmehr reaktivierte Situationen, die den ursprünglichen Intentionen des Künstlers treu bleiben und zugleich auf das heutige Publikum reagieren. Die Sammlung des Museion umfasst etwa 20 Werke Franco Vaccaris, die überwiegend dem im Jahr 2020 dem Museum als Schenkung überlassenen Archivio di Nuova Scrittura angehören. Dieses Werkkompendium beinhaltet auch einige der frühen Text-Bild-Arbeiten des Künstlers, die seine Anfänge als visueller Dichter markieren und in denen bereits sein anhaltendes Interesse an Sprache, Spuren und menschlicher Präsenz hervortritt. Die Aufnahme einiger dieser Werke in die aktuelle Ausstellung zeigt Querverbindungen zwischen Vaccaris frühen künstlerischen Erkundungen und den Sammlungsbeständen des Museums auf. Franco Vaccari Franco Vaccari wurde am 18. Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.
Gezeigt werden Werke von drei sehr unterschiedlichen zeitgenössischen Künstlerinnen, die in dieser Ausstellung mit dem Thema „Mensch sein“ miteinander in Dialog treten. Führung mit Prof. Marina Manfredi Sartor Samstag 11.4.2026, 16 Uhr Von den figurativen Zeichnungen von Demetz über die originellen Assemblagen von Grisi bis hin zu den abstrakten Werken auf Glas von Mayr: Kunsthistorikerin Marina Manfredi Sartor vertieft im Rahmen dieser Führung die Schwerpunkte der Ausdrucksformen der drei Künstlerinnen. Führung in italienischer Sprache OTTAVIA DEMETZ Sie lebt und arbeitet in Sankt Ulrich. Sie ist gelernte Fassmalerin und hat unzählige Mal- und Zeichenkurse besucht, besonders für Aquarell. Inzwischen hält sie selbst Mal- und Zeichenkurse. In ihrer Freizeit steigt sie gerne allein in die Höhe, auf die umliegenden Almen, um zu zeichnen und zu malen. Das liebt sie. Das ist ihre Welt. Aber vor allem besucht sie regelmäßig das abendliche Aktzeichnen. Das Zeichnen am lebenden Modell ist von großer Bedeutung, denn hier entstehen Ottavias Werke. Sie zeichnet in einem unendlichen Prozess, immer neu, immer wieder, und arbeitet dabei wochenlang auf demgleichen Blatt Papier. ANNAMARIA GRISI Sie lebt und arbeitet in Azzago di Grezzana bei Verona. Grisis Werke zeigen Gesichter, Erinnerungen und Fragmente des Alltags, geschaffen aus einer Assemblage von Malerei und Textilien. In ihnen verschmilzt Ein fachheit mit intensiver Aussagekraft. Manche Landschaften verwandeln sich in Figuren und werden so zur Metapher für den Menschen und dessen Verhältnis zur Natur. Grisis Kunst lädt ein, Erinnerungen neu zu entdecken und in Einklang mit der Natur zu leben, um Zeit und Materie wieder ihren Wert zu verleihen. ANNA MARIA MAYR Sie lebt und arbeitet in Bruneck. Zu den Werken, die sie in dieser Ausstellung zeigt, schreibt sie: „Die abstrakten Farbkompositionen meiner Hinterglasbilder fordern auf, sich mit dem eigenen Menschsein auseinanderzusetzen. Da alle Bilder ohne Titel sind, tritt der Betrachter in unmittelbare Resonanz mit den Farben – ein freier Dialog, der Raum öffnet, um sich in eigenen Emotionen wiederzufinden“.
Credits A cura di Campomarzio, Margherita de Pilati, Gabriele Lorenzoni. La mostra si concentra sulla produzione culturale trentina degli anni Ottanta. Analizzati oggi, a quarant’anni di distanza, arte, architettura e design raccontano un decennio ricco di contraddizioni, caratterizzato da un dialogo trans-disciplinare vivace e produttivo. Sottotesto della mostra sono le spinte culturali e sociali che si muovono e si intersecano in città. Nel panorama degli anni Ottanta si assiste a una ridefinizione profonda del rapporto tra immagine, oggetto e spazio, in un clima segnato dal superamento sia delle pratiche concettuali sia di quelle analitiche e dalla crisi delle grandi narrazioni ideologiche che hanno caratterizzato i decenni precedenti. In mostra i lavori di una pluralità di autori e autrici che restituiscono la complessità di un contesto in piena trasformazione. Fra gli artisti: Sergio Bernardi, Mauro Cappelletti, Silvio Cattani, Maurizio Corradi, Elena Fia Fozzer, Annamaria Gelmi, Diego Mazzonelli, Lorenzo Menguzzato, Michelangelo Perghem Gelmi, Maurizio Postal, Paolo Tait, Rolando Trenti. Sul versante del design, l’esposizione mette in luce il ruolo centrale del trentino Marco Zaini all’interno di Memphis Milano, gruppo che annovera i più influenti architetti e designer del momento; mentre sul fronte architettonico ad interpretare il gusto e le tensioni del decennio spiccano i progetti di Mario Basso, Giulio Cristofolini, Sergio Giovanazzi e Gian Leo Salvotti de Bindis.
Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.
Eine verborgene Welt Pilze gehören zu den ältesten und zugleich verborgensten Akteuren des Lebens auf der Erde. Die Sonderausstellung FUNGA lädt dazu ein, dieses eigenständige Reich neu zu entdecken – jenseits der bekannten Fruchtkörper und weit über die Rolle von Speisepilzen hinaus. Die Ausstellung zeigt, wie Pilze als Netzwerke aus Myzelien ökologische Kreisläufe steuern, Böden aufbauen und Symbiosen ermöglichen, ohne die das Leben an Land kaum denkbar wäre. Sie führt von den uralten Ursprüngen der Pilze über ihre Schlüsselrolle in Natur und Evolution bis hin zu ihrer engen Beziehung zum Menschen – etwa im Mikrobiom von Haut und Darm. Neben naturwissenschaftlichen Einblicken öffnet FUNGA auch kulturelle Perspektiven: Pilze als Heilmittel, als Teil von Ritualen und Mythen sowie als prägende Motive in Kunst und Popkultur. Aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigen Materialien und biotechnologischen Anwendungen schlagen schließlich den Bogen in die Zukunft. FUNGA lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vernetzt, vielschichtig und überraschend lebendig.
Durch die Geburt der Enkelkinder lernte ich neue starke Gefühle kennen. Enkelkinder sind nicht eigene Kinder. Das schafft Distanz und Klarheit. Das eigene Alter lässt die Kostbarkeit des Lebens neu erfahren. Das macht dankbar. Neues Leben ist nicht zu kontrollieren. Es erfüllt mit Demut, was sich hier einen Weg bahnt. Das Werden eines kleinen Kindes zu erleben, führt zu einem tiefen Gefühl der Verbundenheit. Menschen können auf vielerlei Weise Leben weitergeben. Auch Kunstwerke, Projekte und gesellschaftliche Bewegungen haben Vater und Mutter und ihren Geburtsweg. Sie wachsen, lösen sich ab und werden groß. Was bleibt sind Staunen und Liebe. Tief, berührend und ewig. Guido Senoner Tinderla, geb. 1959 in Brixen, lebt in St. Ulrich; Kunststudium in Wien und Urbino; 1984–2024 Unterricht an der Kunst- und Mittelschule St. Ulrich; parallel ständige künstlerische Arbeit und seit 2024 Ausstellungen in Südtirol
Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.
Wirtshaus und Bauernkrieg 1525 1525 erschütterten die Bauernkriege Deutschland, die Schweiz und auch Tirol. Die Sonderausstellung möchte diese unruhige, aber faszinierende Zeit an einem Ort sicht- und hörbar machen. Schauplatz ist nicht ein Schlachtfeld, sondern ein zentraler öffentlicher Ort: das Wirtshaus. Es war stets ein wichtiger Treffpunkt aller sozialen Schichten und ein Umschlagplatz von Meinungen und Gerüchten.
Credits Nach einer Idee von Vittorio Sgarbi. Kuratoren Denis Isaia Zwanzig Jahre nach seinem Ableben ehrt das Mart Luigi Ferro, den leidenschaftlichen Sammler, der mit seiner Frau Carla Riboni eine außergewöhnliche Sammlung von italienischen Meisterwerken des 20. Jahrhunderts zusammengetragen hat. Etwa 50 Werke, von Boccioni und de Chirico über Savinio und Sironi bis zu Morandi und Fontana, bezeugen den Geschmack und das Leben eines anspruchsvollen und engagierten Sammlers. Die von Denis Isaia kuratierte Ausstellung möchte die emotionale Biographie von Luigi Ferri erzählen, einem Mann, der in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs und dem es mit Einsatz, Hartnäckigkeit und Intelligenz gelang, sich ein Leben als erfolgreicher Unternehmer und feinsinniger Sammler aufzubauen. Die Geschichte von L.F. beleuchtet die wichtigsten Elemente , die den Gefühlen und Leidenschaften des Sammlers zugrundeliegen. Von der Erzählung einer vom 19. Jahrhundert geprägten bäuerlichen Welt und ihrem Einfluss auf Ferros ärmliche Kindheit in der Vorstadt von Verona , über die Rolle der Frauen in seinem Leben – vor allem seiner Ehefrau Carla Riboni – und die Entdeckung der Moderne in Gestalt von Technik, Stil und Geschwindigkeit (auf der Ausstellung sind auch zwei Autos aus dem Besitz Ferros zu sehen) bis zur hermetischen Weltbetrachtung, die im besonderen Interesse Luigi Ferros für Giorgio de Chirico zum Ausdruck kam.
Credits Kuratorin Alessandra Tiddia. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, Papieren, Gemälden und Skulpturen aus der Sammlung moderner und primitiver Kunst von Vincenzo Paolillo: Der Mäzen hat dem Mart seine Sammlung moderner und außereuropäischer Kunst als Schenkung übergeben. Seine leidenschaftlichen Sammlertätigkeit ergründet nicht nur die Welt des Futurismus, mit Werken von Balla, Boccioni und Severini, sondern auch die der abstrakten Kunst und des Dadaismus, mit Picabia und ManRay, sowie die italienische Kunst des 20. Jahrhunderts, mit Sironi, Martini, De Pisis, das Informel (Morlotti) und schließlich Tobey, Bacon und Sutherland. Besondere Bedeutung kommt innerhalb der Sammlung einem einzigartigen Bestand von Werken des deutschen Expressionismus zu, von Grosz über Hubbuch bis zu Dix und Radziwill. Er bereichert die Sammlungen des Mart um einen Abschnitt der modernen Kunst, der noch wenig vertreten ist, trotz der geographischen Nähe des Museums zur deutschsprachigen Welt. Doch Vincenzo Paolillos Leidenschaft und Interesse gelten nicht nur der Kunst, sondern auch der Ethnographie und der Natur: Er ist überdies ein talentierter Fotograf, und auf der Ausstellung sind einige der Arbeiten zu sehen, die er bei zahlreichen Entdeckungsreisen zu den Meeren der nördlichen und südlichen Hemisphäre und in die ursprünglichsten Regionen Zentralafrikas und Papuasiens geschaffen hat, und in denen die gleiche Liebe zu Formen und Farben zum Ausdruck kommt, die wir auch in den Gemälden seiner Sammlung wiederfinden.
Die mächtige, mittelalterliche Burganlage zählt zu den größten und schönsten Burgen im Tiroler Raum. Sie beherbergt eine sehenswerte Sammlung von Einrichtungs- und Kunstgegenständen des 12. bis frühen 17. Jahrhunderts. Besonders wertvoll sind die Fresken von Friedrich Pacher in der Burgkapelle.
Als Dynastenburg der Grafen von Tirol gab die Burg dem Land seinen Namen. Ihre Errichtung reicht ins späte 11. Jahrhundert zurück. Der Schwerpunkt des musealen Parcours liegt in der Präsentation der Landesgeschichte von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Im Südpalas liegen die beiden romanischen Portale. Die Burgkapelle zum Heiligen Pankratius ist als Doppelkapelle errichtet, bedeutsam sind ihre gotischen Wandmalereien. Im Bergfried findet sich eine Darstellung zur Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert.
Schloss Prösels war der Stammsitz der Herren Völs-Colonna und beherbergt neben den Bildern und Zeichnungen der Batzenhäusl-Sammlung aus dem 19. und 20. Jahrhundert eine Waffensammlung aus dem 19. Jahrhundert, Bilder der Schenkung Lotte Copi und die Dauerausstellung archäologischer Funde "finff Majolica Schaln" im Tischlerhaus.
Die Ursprünge des Schlosses gehen auf 1140 zurück. Der Rundgang führt zu den Ywein-Fresken aus dem frühen 13. Jahrhundert – sie zählen zu den ältesten profanen Wandmalereien im deutschsprachigen Raum – in den farbenprächtigen Hochzeitssaal und zur Waffensammlung.
Schloss Runkelstein geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Neben dem größten erhaltenen profanen Freskenzyklus aus dem Mittelalter und Objekten aus der ehemaligen Waffenkammer werden wechselnde Ausstellungen zu kulturhistorischen Themen gezeigt.
Die Capriz Erlebniskäserei lässt Besuchende mit allen Sinnen in die Welt der Ziegenkäse-Herstellung eintauchen. In den Schauräumen im Erd- und im Untergeschoss wird der gesamte Prozess, ausgehend von der Ziege als Rohstofflieferant, über die Milch als Ausgangsprodukt bis hin zum fertigen Käselaib und seiner fachgerechten Lagerung dargestellt. Dabei spielen interaktive Elemente eine besondere Rolle.
Das Semirurali-Haus in der Baristraße 11 ist eines der wenigen, erhalten gebliebenen Häuser der Semirurali-Zone. Einige Hundert davon waren Ende der 1930er Jahre für die Arbeiter der großen Industriebetriebe in Bozen gebaut, ab den 1980er Jahren aber wieder abgerissen worden, an ihrer Stelle entstanden große Mehrfamilienhäuser. Viele ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner der Semirurali-Häuser äußerten stets den Wunsch, dass die Geschichte des Entstehens und der Entwicklung dieses Wohnviertels dokumentiert werde. Der 2015 eröffnete Ausstellungsparcours ist daher eine Zeitreise mit Fotos, Filmen, Land- und Stadtkarten, dreidimensionalen Modellen und mit vielen Erzählungen von Zeitzeugen.
Die Ruine der Jaufenburg dokumentiert neben ihrer Geschichte auch talbezogene Themen wie das Gericht Passeier, die Schildhöfe und die beeindruckenden Renaissance-Malereien von Bartlme Dill Riemenschneider von 1538.
Schloss Lebenberg ist eine Burganlage aus dem 13. Jahrhundert mit Erweiterungen im 16., 17. und 18. Jahrhundert. Die Räume, der Ziergarten, malerische Innenhöfe und die gotische Kapelle bieten einen kunsthistorischen Rundgang vom Mittelalter bis zum Rokoko.
Die Stephanus-Kapelle nahe der Burgruine von Obermontani (Martelltal), die von Schloss Tirol verwaltet wird, birgt einen der umfangreichsten gotischen Wandmalereibestände in Tirol. Sonderöffnung für Gruppen auf Vormerkung unter Tel. +39 0473 220221.
Der mittelalterliche Ansitz Kränzel ist von Weinbergen und den „7 Gärten“ umgeben. Sie bieten den Rahmen für ein vielfältiges Kulturprogramm mit Wechselausstellungen.
Das Chorherrenstift ist eines der bedeutendsten Klöster im Tiroler Raum. Es beherbergt die barocke Stiftskirche, eine Bibliothek mit wertvoller Handschriftensammlung, die Pinakothek mit einer beachtenswerten Sammlung gotischer Tafelmalerei und einen historischen Stiftsgarten.
Wanduhren, Schnitzereien, Masken, Flaschenstöpsel, Korkenzieher, Pfeifen, Kaffeemühlen und Küchengeräte, religiöse Gegenstände, Oldtimer und Motorräder, wie etwa mehrere Vespas, zählen zur privaten Sammlung der Familie Trebo. Die Objekte erzählen Geschichten aus den letzten 150 Jahren und sind auf die unterschiedlichen Räume des Hotels verteilt. Ein Paradies für Nostalgiker!
Der Archeoparc Feldthurns bezeugt eine Besiedelungsgeschichte, die ausgehend von der Jugendsteinzeit alle wichtigen Epochen einschließt. Grabstätten und Überreste der Keramikherstellung zeugen von Ackerbauern und Viehzüchtern, deren Geschichte bis 5000 v. Ch. zurückreicht.
Der Plunacker ist eine der bedeutendsten archäologischen Fundstätten mit Siedlungsspuren von der Mittelstein- über die Jungsteinzeit und Bronze- bis zur Römerzeit. Die umfangreichen römerzeitlichen und mittelalterlichen Gebäudereste stellen die Hauptattraktion dar.
Die Ausstellung Archimod zeigt knapp 50 architektonische Projektmodelle der Autonomen Provinz Bozen (Plätze, Schulen, Bürohäuser, Museen, Wohnsiedlungen, Krankenhäuser, Straßen, Tunnels, Brücken), welche in den vergangenen 25 Jahren realisiert wurden bzw. sich zurzeit in der Planungs- oder Ausführungsphase befinden. Archimod ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug, Bus) gut erreichbar und durch die Fassadengestaltung und den Schriftzug Archimod auf dem Gebäude schon von weitem ersichtlich.
Die im Juli 2014 eröffnete Dokumentations-Ausstellung "BZ '18–'45. Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen" beschäftigt sich mit der Geschichte des Bozner Siegesdenkmals. Dieses wurde vom faschistischen Regime in den Jahren 1926–1928 nach einem Entwurf von Marcello Piacentini errichtet. Am Bau waren auch zahlreiche italienische Künstler beteiligt. Vor dem Hintergrund der Denkmalgeschichte nimmt die Ausstellung auch den Zeitabschnitt 1918–1945 in regionaler und überregionaler Hinsicht in den Blick und thematisiert insbesondere den italienischen Faschismus und die Zeit der nationalsozialistischen Besetzung. Besonderes Augenmerk wird überdies auf die tiefgreifenden städtebaulichen Umgestaltungen gelegt, die Bozen seit den späten 1920er-Jahren erfuhr.
„Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“: Seit Ende 2017 prangt in den drei Landessprachen über dem Mussolini-Relief am Finanzgebäude des Bozner Gerichtsplatzes dieses Zitat der politischen Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt (1906–1975). Es stellt sich dem Befehlscharakter des faschistischen Denkmals und seinem Leitspruch „Credere, obbedire, combattere“ (deutsch: „Glauben, gehorchen, kämpfen“) entgegen. Ergänzt um die ausführlichen Erläuterungen einer Historikerkommission auf den Infoboxen am Platz, soll der von den Künstlern Arnold Holzknecht und Michele Bernardi entworfene Schriftzug das Monumentalrelief des Klausener Künstlers Hans Piffrader (1888-1950) auf nachhaltige Weise umdeuten und zum Lernort machen.
Das Bunker Museum befindet sich in einer ehemaligen Bunkeranlage aus der Zeit des Faschismus, die aber hauptsächlich während des Kalten Krieges von der NATO genutzt wurde. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf der Struktur selbst und auf ihrem geschichtlichen Hintergrund und dem Kalten Krieg. Ausgestellt werden vorwiegend Objekte, die damals zur Ausstattung des Bunkers gehörten, wie zum Beispiel Funkanlagen, Feldtelefone, aber vereinzelt auch Waffen, Lebensmittelrationen u.Ä. Der Schwerpunkt wird künftig übrigens nicht nur auf den militärhistorischen Aspekt gelegt, sondern das Thema Grenze ganzheitlich beleuchten.
Die Schlossanlage aus dem 16. Jahrhundert war bis 1803 Sommersitz der Fürstbischöfe von Brixen. Sie weist im Inneren eine reiche Ausstattung aus der Renaissance mit Täfelungen, Einlegearbeiten, geschnitzten Portalen, Öfen und Fresken und eine Sammlung Südtiroler Kunstwerke des 15. bis 20. Jahrhundert auf. Die Struktur wird von Schloss Tirol verwaltet.
Die Landesfürstliche Burg liegt am Fuße des Küchelberges im Herzen der Stadt. Der älteste Umbau rührt von Herzog Sigmund von Österreich aus der Zeit um 1470. Die Tiroler Landesfürsten benutzten die Burg bei ihren Aufenthalten in der Stadt als Logis. Es ist traditionsbewussten Meranerinnen und Meranern zu verdanken, dass die Burg 1875 nicht abgerissen, sondern renoviert wurde. Heute ist die Landesfürstliche Burg ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel des alltäglichen Bedarfs, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen.
Schloss Kastelbell geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Eine Dauerausstellung zur „Via-Claudia-Augusta“ und zwei jährlich wechselnde, zeitgenössische Kunstausstellungen zählen zum kulturellen Programm auf Schloss Kastelbell.
Das Dokumentationszentrum "Culten" am Kirchhügel von St. Walburg/Ulten thematisiert eine bronze- und eisenzeitliche Siedlung (1400-600 v. Chr.), welche im sechsten Jahrhundert vor Christus in einen Brandopferplatz umfunktioniert wurde. Die Ausstellung dokumentiert den Lebensraum des Menschen in Ulten seit der Steinzeit und zeigt archäologische Fundstücke aus verschiedenen Epochen.
Das Besucherzentrum des Naturparks Fanes-Sennes-Prags informiert über die Entstehung der Dolomiten, die Fossilien, das Almwesen und den Höhlenbären der Conturines-Höhle.
Schloss Schenna (14.–18. Jh.) ist die ehemalige Residenz des Erzherzogs Johann von Österreich. Möbel, Gemälde, Waffen und andere Exponate informieren über Geschichte, Kunst und Kultur Tirols. Die Grabstätte des Erzherzogs befindet sich im darunter liegenden neugotischen Mausoleum.
Das Naturparkhaus in Naturns erzählt von der Gegensätzlichkeit und der Vielfalt an Lebensräumen im Naturpark Texelgruppe. Hier erlebt man die große Welt des Naturparks im Kleinen. Das Teichbiotop, die Aquarien, der Wasserwaal, Gesteinsproben, Tierpräparate, Wandtafeln und Tastboxen machen Natur hautnah greifbar, spürbar und sichtbar.
Das Nationalparkhaus Lahnersäge beschäftigt sich mit dem Ökosystem „Wald“ und seiner Bedeutung für den Menschen und die Natur. An der restaurierten, wasserbetriebenen Venezianersäge wird das Schneiden des Baumstammes zu Bretterholz vorgeführt.
Das Naturparkhaus ist in einer alten, elektrischen Mühle untergebracht, die saniert wurde und wieder funktionstüchtig ist. Der Außenbereich ist mit typischer Kalkstein- und Porphyrvegetation gestaltet, verfügt über einen Amphibienteich, einen Kräutergarten und ein kleines Kornfeld.
Das Naturparkhaus widmet sich der Geologie und Natur der Dolomiten und dem Alpinismus rund um Reinhold Messner. In der "Wunderkammer Natur" können Tierfelle, Vogeleier, Federn, Gebisse, Geweihe und Heilkräuter erkundet werden.
Das Naturparkhaus hat seinen Sitz in der ehemaligen „Steger Säge“. Die 400 Jahre alte und wasserbetriebene Säge ist wieder voll funktionsfähig. Der Wohntrakt mit Stube, Küche und Schlafraum wurde ebenfalls wieder hergestellt.
Das Naturparkhaus im ehemaligen Grand Hotel gewährt Einblicke in die Natur- und Kulturlandschaften des Schutzgebietes, in die alpine und touristische Erschließung der Region und in die Kriegsereignisse an der Dolomitenfront. Die Dauerausstellung zum Dolomiten UNESCO Welterbe erzählt, warum weite Bereiche der Dolomiten zum Welterbe gekürt wurden. Im Zentrum stehen die geologischen Besonderheiten und die phantastischen Landschaften des Naturparks.
Das Naturparkhaus beschäftigt sich mit den Grenzen der Natur und des Menschen. Erläutert werden die landschaftsformenden Kräfte der Gletscher, die geologische Vielfalt, die Vegetationsstufen, die Welt der Mineralien und kulturhistorische Aspekte wie der Ahrntaler Dialekt.
Das Nationalparkhaus „aquaprad“ ist eine umweltdidaktische Einrichtung. Den Besucher/-innen wird die wenig bekannte Welt der heimischen Fische und anderer an das Wasser gebundener Lebewesen näher gebracht.
Bewohner/-innen berichten in Wort und Bild über die Eigenheiten des Tales. Diese Einzelschicksale vermitteln die Kargheit, die Heimatliebe und das harte Dasein der Bergbauern.
Das Nationalparkhaus "naturatrafoi" informiert über das Schutzgebiet, Wanderwege und Veranstaltungen, und vermittelt den Lebensraum Ortlermassiv und die Überlebensstrategien der Natur.
Die Anlage des früheren Klosters ist bei einem Rundgang noch zu erkennen. Vor dem Kreuzgang erzählt ein neunminütiger Film in poetischen Bildern die wechselvolle Geschichte der Kartause. Kunst in der Kartause: Jedes Jahr gibt es im Kreuzgang von Mitte Juli bis Ende August eine Ausstellung zu Südtiroler Kunst.
Das Museum zur Kino- und Fernsehtechnologie präsentiert Projektionsgeräte aus der Vergangenheit, Videokameras, Schnitt- und Montageanlagen, Fernsehprojektoren, Filme, usw., sowie historische Dokumente, Plakate, Dokumentarfilme und weitere Zeugnisse der lokalen Kinogeschichte. Es organisiert außerdem Filmreihen, Vorträge, didaktische Tätigkeiten und Angebote zur Film-Restaurierung.
Die Sammlung umfasst vier Panoramakrippen mit klassisch-orientalischem Charakter und verschiedene Tiroler Krippen, die Anton Stabinger nach einer Pilgerreise nach Palästina im Jahre 1906 originalgetreu nachgebaut hat.
Die Sammlung im romanischen Turm der ehemaligen Burg Gries, heute in den Klosterbau integriert, zeigt alte und neue Krippen, Weihnachtsdarstellungen und Passionskrippen.
Das Dolomythos Museum führt in die Dolomiten als Unesco-Weltnaturerbe ein, zeigt deren Entstehung auf und vermittelt die Erforschung der geologischen Besonderheiten sowie die Pflanzen- und Tierwelt der "blassen Berge". In Form von Rekonstruktionen zeigt es zudem Dinosaurier als frühe Bewohner der Dolomiten. Weitere Themen sind die Mythen und Legenden rund um die Dolomiten und die Welt der Kräuter. Kinder können sich in einem eigenen Parcour auf Schatzsuche begeben und nach Versteinerungen, Bergkristallen und Gold graben.
Die Ausstellung im Freien Fossilia zeigt die schönsten Funde aus der Umgebung von Mölten und gibt Zeugnis geologischer Prozesse, die über Millionen Jahre gewirkt haben. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die fossilen Baumreste. Erklärende Texten und eine Hörstation erlauben, die Ausstellung auch selbstständig zu besuchen. Gruppenführungen auf Anmeldung beim Tourismusbüro Mölten
Die Stiftung Antonio Dalle Nogare will zeitgenössische Kunst fördern; sie ist Formensprache, woran der Wandel der Gesellschaft ablesbar ist, und Instrument des Dialogs zwischen Kunst, Architektur, Innovation und künstlerischer Recherche. Kunst und Architektur verfließen an dem nach Plänen der Architekten Walter Angonese und Andrea Marastoni erbauten Sitz der Stiftung, in dem Teile der Kunstsammlung des Besitzers und Sonderausstellungen präsentiert und Künstlerresidenzen angeboten werden. Die Stiftung organisiert auch Tätigkeiten für Schulen und Führungen und nimmt an museumsübergreifenden Veranstaltungen mit.
Mit ihrem gigantischen Erscheinungsbild und Labyrinth aus Räumen, Gängen und Treppen zählt die Franzensfeste zu den interessantesten Festungen im Alpenraum und gilt als Meisterwerk österreichischer Festungsarchitektur. Sie wurde in den Jahren von 1833 bis 1838 erbaut und erlebte eine wechselvolle Geschichte. 2008 ist sie für ein breites Publikum geöffnet worden und dient seitdem als Austragungsort für internationale und regionale Kunst- und Architekturausstellungen sowie für unterschiedliche Veranstaltungen. Die Dauerausstellung „Kathedrale in der Wüste“ gibt Einblick in die Baugeschichte der Festung und deren Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung. Zum Areal der Franzensfeste gehört auch der Bunker Nr. 3., der sich in einem nahegelegenen Waldstück östlich der Festung unter einer dicken Vegetationsschicht versteckt und auf Anmeldung besichtigt werden kann.
Das GEOMuseum Radein, im Peter-Rosegger- Haus direkt bei der Kirche in Oberradein gelegen, zeigt die wichtigsten Funde aus dem GEOPARC Bletterbach und die sie umgebenden charakteristischen Gesteine.
Der GEOPARC Bletterbach zählt zum Dolomiten UNESCO Welterbe und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 818 Hektar. Seine einzigartige Landschaft weist Pflanzenfossilien und Saurierspuren auf. Der Geologie und Geomorphologie kommt daher im Freigelände und im Besucherzentrum eine besondere Bedeutung zu.
Die Stadtgalerie befindet sich im früheren Kloster der Dominikaner und erstreckt sich über zwei Stockwerke. Die zuständige Abteilung für Kultur der Gemeinde Bozen organisiert regional und überregional ausgerichtetete Ausstellungen zu Kunst- und Kulturthemen.
Die Galerie foto-forum ist eine Plattform für Fotografie. Mit Ausstellungen und anderen Aktivitäten werden kommunikative, kreative und künstlerische Positionen der Fotografie vorgestellt und vermittelt.
Die Galerie Gefängnis zeigt seit 2007 in den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Gefängnisses von Kaltern jährlich mehrere Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst. Dabei wird jedes Mal ein/e Südtiroler Künstler/-in eingeladen, mit einem/r Partner/-in die Ausstellung im Dialog zu gestalten.
SKB Artes versteht sich als Ort, an dem zeitgenössische Kunst präsentiert, vermittelt und diskutiert wird. Mit seinem Programm, das zeitgenössische Kunst / Literatur/ Musik und Architektur in all seinen Ausdrucksformen umfasst, will SKB Artes das Spektrum Südtiroler Kunst erfahrbar machen. SKB Artes versteht sich als Brücke des Austausches zwischen Kunstschaffenden, Kurator*innen, Kunstverständiger*innen aller Disziplinen und einem differenzierten Publikum. SKB Artes lotet, als nicht kommerzieller Kunstort, zeitgenössische Strömungen aus und führt seinen Mitglieder mit Künstler*innen anderer Disziplinen und Ländern zusammen. Dank seiner internationalen Verbindungen zu Kunstinstitutionen und Netzwerken ähnlicher Ausrichtung fördert SKB Artes die anspruchsvolle Vermittlung neuer Kunstformen und den Dialog mit der Öffentlichkeit in- und außerhalb Südtirols. Die historischen Räume bieten Platz für umfassende Gruppenausstellungen sowie für überschaubare Einzelausstellungen von Mitgliedern. Gleichzeitig werden Initiativen im Bereich Literatur, Musikkomposition und Architektur vorgestellt und damit Schnittstellen gebildet. Entwicklungen und Projekte eines erweiterten Kunstbegriffes werden beleuchtet, um über seine Mitglieder und darüber hinaus eine lebendige Kulturszene mitzugestalten und zu fördern. SKB Artes liegt in Bozen unweit des historischen Zentrums. Die großzügigen historischen Räume im Deutschaus in der Weggensteinstrasse gliedern sich in einen Ausstellungsraum von an die 400 m2, die variabel entweder ganzheitlich oder modular genutzt werden können, sowie einer Bibliothek, die ein umfassendes literarisches Werke von Südtiroler Autor*innen, Künstler*innenmonografien und Sammelwerken umfasst. SKB Artes wird 2024 eröffnet und tritt damit das Erbe der Galerie Prisma (1989 - 2023) an. Dank des langjährigen Bestehens des Südtiroler Künstlerbundes (Gründung 1946) und eingespielter Zusammenarbeit verfügt das SKB Artes von Anbeginn an, neben seinen über 450 Mitgliedern, über ein breites Netz von Partner*innen aus der Kunst, des Ausstellungshandlings, der Wirtschaft und der Wissenschaft.
Die Bunkeranlage wurde in den Jahren 1940 und 1941 vom faschistischen Regime aus verteidigungstechnischen Gründen errichtet. Der auf Grund seines Ausmaßes beeindruckende unterirdische und mehrstöckige Bau besteht aus einem breiten Netz von Tunnels, die Schießscharten und innere Räume verbinden. Im Anfangsbereich ist eine Bilderausstellung (Gampen Gallery) untergebracht, während im Inneren der Struktur unter anderem eine wertvolle Mineraliensammlung zu sehen ist.
Der private Skulpturengarten von Sieglinde Tatz Borgogno in Buchholz oberhalb von Salurn zeugt von einer langen und sehr intensiven Schaffensphase der Bildhauerin. Mehrere Hundert weibliche und einige männliche Figuren, zumeist aus Bronze, in den unterschiedlichsten Größen von sehr klein bis sehr groß, hockend, liegend und stehend, bevölkern das kleine, naturbelassene Grundstück im Wald und laden zum Anfassen ein. Der Garten gewährt zugleich eine beeindruckende Aussicht auf das Etschtal. Weitere Informationen beim Tourismusbüro Castelfeder.
Das Museum erzählt vor allem vom Weinbau, der Land- und Hauswirtschaft und dem Handwerk im Unterland. Es thematisiert aber auch die lokalen Bräuche wie den „Egetmann“-Umzug und als neuen Schwerpunkt das „Leben an der Grenze“.
Das Kunstforum Unterland - Galerie der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland zeigt in seinen mittelalterlichen Räumen unter den Lauben von Neumarkt zeitgenössische Kunst. Jährlich werden in sechs Ausstellungen verschiedene Positionen regionaler und internationaler Künstler/-innen präsentiert. Die Galerie wird so zu einem Treffpunkt für Kunstschaffende und Interessierte.
Auf 2.275 Meter, am Gipfel des Kronplatzes bei Bruneck, am Rande der Dolomiten angesiedelt, widmet sich dieses Museum der Fotografie der Berge. Auf 1.800 Quadratmetern und vier Stockwerken führt es durch die Geschichte der Bergfotografie von ihren Anfängen bis hin zur Gegenwart und zeigt die Kunst von Bergfotografinnen und -fotografen aus aller Welt, historische Aufnahmen, digitale Innovationen, Sonderausstellungen sowie Inszenierungen.
Der historische Ansitz Lanserhaus ist seit Herbst 2005 als kulturelles Zentrum zugänglich. Es besteht aus mehreren Gebäuden, die für Kunstausstellungen, Konzerte, Seminare u.a. verwendet werden.
Das Museum im Widum Lappach macht Themen rund um das Wasser mit all seinen Eigenschaften und Geheimnissen erlebbar und lenkt die Aufmerksamkeit auch auf Zufälliges, Beiläufiges und auf viele kleine Begebenheiten unterwegs in der Natur.
Ausgebildete Marmorführerinnen und -führer präsentieren Wissenswertes über die Entstehung, die Geschichte, den gefährlichen Abbau und die Verarbeitung des „weißen Goldes“, des edlen Laaser Marmors. Verschiedene Führungen starten täglich direkt am Bahnhof in Laas.
Ganzjährig geöffnet zeigt Kunst Meran auf drei Stockwerken mit rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche wechselnde Ausstellungen zu künstlerischen Positionen der bildenden Kunst, Architektur, Literatur, Musik, Fotografie und Neuen Medien. Träger des Hauses ist der gemeinnützige Verein Kunst Meran, der das Programm mit öffentlichen und privaten Fördermitteln bestreitet.
Im MMM Corones, auf dem Gipfelplateau des Kronplatzes auf 2.275 Metern Höhe gelegen, geht es um den traditionellen Alpinismus, der und den Reinhold Messner entscheidend geprägt hat. Hier wird Alpingeschichte erzählt sowie der einmalige Blick auf die großen Wände der Dolomiten und Alpen in die Ausstellung miteinbezogen. Am Rande des großartigsten Aussichtsplateaus Südtirols, im unverwechselbaren Museumsbau von Zaha Hadid, geht der Blick in alle vier Himmelsrichtungen über die Landesgrenzen hinaus: von den Lienzer Dolomiten im Osten bis zum Ortler im Westen, von der Marmolada im Süden bis zu den Zillertalern im Norden.
Das Herzstück des Messner Mountain Museums, MMM Firmian auf Schloss Sigmundskron bei Bozen, thematisiert die Auseinandersetzung Mensch-Berg. Zwischen Schlern und Texelgruppe draußen – Kunst, Installationen, Reliquien drinnen – gibt die großräumige Anlage einen Parcours vor. Die Wege, Treppen, Türme führen die Besucher aus der Tiefe der Gebirge, wo Entstehung und Ausbeutung der Berge nachvollziehbar werden, über die religiöse Bedeutung der Gipfel als Orientierungshilfe und Brücke zum Jenseits, bis zur Geschichte des Bergsteigens und zum alpinen Tourismus unserer Tage.
Das MMM Juval, im gleichnamigen Privatschloss Reinhold Messners im Vinschgau untergebracht, ist dem Mythos Berg gewidmet. Hier sind seine umfangreiche Abenteuer-Bibliothek und Tibetika-Sammlung, eine Bildergalerie zu den heiligen Bergen der Welt, die Maskensammlung aus fünf Kontinenten, sein Expeditionskeller, die einmalige Ausstellung zu Gesar Ling, der Tantra-Raum und Renaissance-Fresken zu sehen. Die gesamte Ausstellung wird von geschulten Führern erklärt.
Das Museum in Sulden am Ortler ist auf 1900 m gelegen, unterirdisch angelegt und dem Thema Eis gewidmet. „Im End der Welt” ist in der Anich-Karte von 1774 der Ferner am Ortler bezeichnet, unter dem das Museum steht. Im MMM Ortles erzählt Reinhold Messner von den Schrecken des Eises und der Finsternis, von Schneemenschen und Schneelöwen, vom White Out und dem dritten Pol. Die weltweit größte Sammlung von Ortler-Bildern sowie Eisgeräte aus zwei Jahrhunderten sind zu sehen. Skilauf, Eisklettern, Polfahrten werden hier thematisiert.
Das MMM Ripa auf Schloss Bruneck, einst Sommersitz der Fürstbischöfe, ist den Bergvölkern aus aller Wellt – Asien, Afrika, Südamerika und Europa – sowie ihrer Kultur, ihrer Religion und dem Tourismus gewidmet. Da sich die Bergkultur besonders im Alltag der Bergbewohner spiegelt, wird das „Erbe der Berge“, das seit Jahrtausenden das Überleben hoch oben in den Bergen sichert, den Museumsbesuchern anhand von Wohnstätten, Filmen und Begegnungen näher gebracht.
Das Bergwerk Villanders zählte im Mittelalter zu den bedeutendsten Erzabbaugebieten Tirols. Nach seiner Stilllegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet es in Vergessenheit. Der Kultur- und Museumsverein Villanders hat das Bergwerk in mühevoller Arbeit wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mehrere Stollen können im Rahmen geführter Rundgänge besichtigt werden.
Die Eisenbahnwelt beherbergt mit zirka 20.000 Stück eine der größten privaten Modelleisenbahnsammlungen Europas. Einen Teil des Parcours nimmt „Südtirol in Miniatur“ ein.
Im Aldeiner Gemeindegebiet gab es einst zahlreiche Mühlen, Stampfen und Rendeln, denn der Getreideanbau war die wichtigste Lebensgrundlage. Einige davon sind wieder aktiviert worden und können besichtigt werden.
Im ehemaligen Wirtschaftstrakt des Benediktinerstifts ist ein Museum eingerichtet. Es gewährt Einblick in die Geschichte des Klosters und ins Alltagsleben seiner Mönche und bietet außerdem Sonderausstellungen an.
Das Museum erzählt von der Flutung und dem Wiederaufbau der Dörfer Graun und Reschen. Sakrale Gegenstände und Figuren aus den alten Dorfkirchen ergänzen die Sammlung.
Das Habsburger Museum ist eine private Sammlung von Hermann Pegger, der über Jahre Gegenstände zur Geschichte der K.u.K.-Monarchie Österreich-Ungarn und der Freiheitskämpfe von 1809 gesammelt hat.
Im Bad Egart, dem ältesten Badl Tirols und heutiger Gaststätte, können volkskundliche Objekte und zahlreiche Kuriositäten rund um die K.u.K.-Zeit des Sammlers Karl Platino besichtigt werden.
Das Schloss geht auf einen mittelalterlichen Wehr- und Wohnturm zurück. Die Räume sind mit historischer Einrichtung und Fresken aus der Zeit um 1400 ausgestattet. Sie beherbergen die Gemäldesammlung Tiroler Künstler/-innen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Stiftung Walter Amonn.
Das älteste Museum Südtirols besitzt eine kostbare Sammlung archäologischer Funde, Zeugnisse mittelalterlicher, gotischer und barocker Kunst sowie traditioneller Trachten des 19. Jahrhunderts und Objekte der Tiroler Volkskultur.
Das Stadtmuseum geht auf die Sammlung des ehemaligen Brunecker Heimatmuseums zurück und bewahrt in der Dauerausstellung herausragende Beispiele spätgotischer Kunst. Mehrere Sonderausstellungen im Jahr präsentieren moderne und zeitgenössische künstlerische Positionen.
Der Bozner Richter, Unternehmer und Kunstsammler Josef Kreuzer schenkte dem Land Südtirol durch sein Testament kurz vor seinem Tod im Jänner 2017 sein Haus unter den Bozner Lauben und die darin enthaltene Sammlung mit über 1.500 Werken von rund 300 Kunstschaffenden aus Südtirol, Tirol und dem Trentino. Die Bedingung, die er dabei stellte, war die, das Gebäude einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Im Erdgeschoss befindet sich der Kunstraum Eccel Kreuzer, in dem Kunstausstellungen präsentiert werden.
Das Museum Mansio Sebatum ist der römischen Besiedelung von St. Lorenzen gewidmet. Die ausgestellten Fundstücke geben Einblick in den Alltag einer römischen Straßenstation im Alpenraum, Thermen, Marktplatz, Handel und Verkehr sowie in den Bestattungskult und die römische Götterwelt.
Das ehemalige Hospiz und die Kommende der Brüder und Ritter des Deutschen Ordens sind ein wichtiges Zeugnis für die europäische Geschichte des Ordens. Sie beherbergen den größten Teil des spätgotischen Flügelaltars (1456) von Hans Multscher aus Ulm und bedeutende Urkunden.
Das Museum zeigt Skizzen und Entwürfe zu Fresken sowie Studien, Aquarelle und graphische Arbeiten des bekannten Südtiroler Künstlers Rudolf Stolz (1874–1960) sowie Bilder seines Bruders Albert Stolz und präsentiert jährlich Sonderausstellungen mit Werken von Künstlern vorwiegend aus dem Tiroler Raum.
Das unterirdisch angelegte Museum neben der berühmten Kirche St. Prokulus zeigt die Geschichte von Naturns und Prokulus von der Spätantike über das Frühmittelalter bis hin zur Gotik und der Zeit der Pest im 17. Jahrhundert.
Das Museum Zeitreise Mensch vermittelt das Leben des Menschen in Südtirol von der Steinzeit bis zur jüngsten Vergangenheit. Originale Objekte, Experimente und Animationen stellen die verschiedenen Epochen anschaulich dar. Jährlich wechselnde Ausstellungen bieten Einblicke in die umfangreiche Sammlung.
Das Museum zeigt die Natur- und Kulturgeschichte des Grödner Tals: die Entstehung der Dolomiten, die ältesten archäologischen Zeugnisse, Holzschnitzkunst, Spielzeugheimindustrie, die Bergfilm-Legende Luis Trenker, das Fastentuch von St. Jakob und die spätmittelalterliche Schlafkammer „Bierjun“.
Die Brunnenburg beherbergt ein landwirtschaftliches Museum mit Hauptthema „Leben am Steilhang“, einen Tiergarten mit seltenen Haustierrassen, ein internationales Studienzentrum und die Gedächtnisstätte für den Dichter Ezra Pound.
Im 500 Jahre alten Bauernhaus erzählen Geräte, Werkzeuge und Gegenstände aus dem Alltag und zur Volksfrömmigkeit vom bäuerlichen Leben.
Im Bauernmuseum Völlan können eine Vielfalt an Geräten, Werkzeugen und Gegenständen aus dem bäuerlichen Alltag besichtigt werden, die Zeugnis für das Leben aus vorindustrieller Zeit sind.
Im Feuerwehrhelmmuseum sind rund 700 Helme aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Epochen (darunter auch französische Metallhelme mit Federbusch), Ärmelabzeichen, Feuerwehrbeile, Offizierssäbel sowie seltene Uniformen ausgestellt.
Die im 12. Jahrhundert errichtete Burg wurde im 14. und 15. Jahrhundert erweitert, das heutige Erscheinungsbild ist geprägt von Umbauten der Renaissance. Der Rundgang durch die Burg schließt auch die Ausstellung von rund 80 einzigartigen Modellen Südtiroler Burgen von Ludwig Mitterdorfer (1885–1963) ein.
Das Trachtenmuseum im historischen Ansitz Lächler sieht sich als Forschungs-, Dokumentations- und Informationsstätte rund um die Kastelruther Tracht. Zu sehen sind historische Trachten und deren Accessoires aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert sowie eine Sammlung von historischen Fotografien. Das Museum organisiert auch Wechselausstellungen, Führungen, Vorträge und Kurse und arbeitet eng mit lokalen Verbänden und Vereinen zusammen.
Das Museum zeigt die Geschichte des Holzschnitzens und der Weihnachtskrippe im Ahrntal auf. Ausgestellt sind volkstümliche Tiroler Krippen, orientalische und neuzeitliche moderne Darstellungen.
Im privaten Museum der Familie Schmid dokumentieren Geräte und Werkzeuge die Entwicklung des Weinanbaus und der Weinverarbeitung, der Schädlingsbekämpfung und Landwirtschaft im Burggrafenamt, sowie die Tradition der Speckherstellung.
Das Imkereimuseum im Plattnerhof zeigt mit historischen Gegenständen die Geschichte und Entwicklung der Imkerei in Südtirol. Im Freigelände gibt es einen Lehrpfad mit alten Bienenständen und einen Bauerngarten.
Im Stiftsmuseum zeugen sakrale Kunst, Domschatz, Bücher aus dem 15. bis 18. Jahrhundert und eine beachtliche Handschriftensammlung von der geistigen und geistlichen Leistung des ältesten Tiroler Stiftes. Im zweiten Standport, dem Franziskanerkloster (P.-P.-Rainerstraße 15, 39038 Innichen) hingegen werden zahlreiche archäologische Funde zu Innichen in den Jahrhunderten des Römischen Reiches und eine volkskundliche Sammlung gezeigt.
Das Museum entführt in die Vergangenheit eines Brixner Bürgerhauses mit prächtigen Täfelungen, Wandmalereien und Kachelöfen. Im Haus der Apotheke Peer hat sich ein reicher Schatz seltener Objekte erhalten, die von Vielfalt und Fantasie in der Heilkunst erzählen. Zugleich gilt dieses kleine, feine Museum als Geheimtipp für alle jene, die Architektur und moderne Kunst lieben.
Das Schulmuseum Bozen wurde als offenes Museum konzipiert. Die ausgestellten Objekte (Lehrmaterial, Fotos, Dokumente, Mobiliar, Wandbilder) spiegeln die Geschichte der drei Kulturen unseres Landes. Persönliche Erfahrungen und kollektive Geschichte begegnen sich.
In der ehemaligen Grundschule von Tagusens wird die Schulgeschichte der Kinder der umliegenden Höfe von der faschistischen Zeit bis in die 1990er Jahre gezeigt.
1963 ist im ehemaligen Schulhaus ein Museum eingerichtet worden. Es ist ein lebendiges Bilderbuch und bietet einen Überblick über die Entwicklung der Volkskunst und bäuerlichen Kultur im Ultner Tal.
Im mittelalterlichen Ansitz Larchgut dokumentieren zahlreiche Exponate und Schautafeln die Entwicklung des Obstbaus vom Mittelalter bis in die Gegenwart, von Anbauformen über alte und neue Obstsorten bis zur Bewässerung und Schädlingsbekämpfung.
Das Frauenmuseum beschreibt mit Alltagsgegenständen, Kleidung, mit Accessoires und kuriosen Utensilien die Geschichte der Frau und ihre Rolle in der Gesellschaft von der Vergangenheit bis heute. Jährlich gibt es frauenspezifische Sonderausstellung mit Rahmenprogramm.
Ausgehend von den Erfindungen Peter Mitterhofers aus Partschins wird anhand einer umfangreichen Sammlung die Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine vom 19. Jh. bis in die 1980er Jahre aufgezeigt.
Die umfangreiche Sammlung des Museums erzählt mit Geräten, originalen Einrichtungsgegenständen, religiöser und profaner Volkskunst vom bäuerlichen Leben und dokumentiert inzwischen vergessene Handwerksberufe.
Im ehemaligen Amtshaus Kaiser Maximilians I. hat heute das Landesmuseum für Naturkunde seinen Sitz. Auf zwei Stockwerken mit einer Gesamtfläche von etwa 1.000 m² wird Südtirols Landschafts- und Naturgeschichte gezeigt. Der Weg durch die Ausstellung entspricht einer Wanderung durch die Zeit. Modelle, Dioramen, Experimente und Multimedia-Stationen geben Einblicke in Südtirols Erdgeschichte, in die Entstehung und Entwicklung der Lebensräume. Im Erdgeschoss werden laufend interessante Wechselausstellungen gezeigt. Das Museum führt auch das Planetarium Südtirol in Gummer (Karneid). Dieses stellt - unabhängig von Wetter und Tageszeit - einen "Kosmos Simulator" sowie den Sternenhimmel und den Lauf der Gestirne naturgetreu dar.
Das Museum ist in einem historischen Laubenhaus untergebracht. Es zeigt Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände aus dem Alltag eines bürgerlichen Haushaltes aus dem 19. und 20. Jahrhundert, arrangiert in ihrem gewohnten Umfeld.
Im Museum in der Synagoge zeugen Dokumente und Objekte von der Bedeutung der jüdischen Kultusgemeinde, die sich um die Jahrhundertwende in Meran gebildet hat. Sie wurde bis in die 1930er Jahre von einem wachsenden jüdischen Tourismus begleitet.
Im Dorfmuseum ist sakrale Kunst ausgestellt, die Zeugnis von der Frömmigkeit und den Kunstformen des Barock und Rokoko gibt. Besonderes Juwel ist der Schatz vom Thalhof. Das Museum bewahrt auch Gemälde, Holzschnitte, Münzen und Medaillen aus privaten Sammlungen.
Das Dorfmuseum ist im historischen Pfleghaus untergebracht. Auf vier Etagen werden Geräte aus dem bäuerlichen, handwerklichen und hauswirtschaftlichen Bereich sowie Objekte zur profanen und religiösen Volkskunst gezeigt.
Im Stadel der Pfarrei Laatsch ist ein kleines, heimatkundliches Museum mit Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag und Arbeitsgeräten aus der Landwirtschaft der näheren Umgebung untergebracht. Sie wurden von Norbert Schuster gesammelt.
Im ehemaligen Sitz des Merkantilmagistrats wird mit wertvollen Einrichtungsgegenständen aus dem 18. Jh., Gemälden von Barockmalern und Originalurkunden die Tradition der Bozner Messen als internationale Handelsstadt aufgezeigt.
Das Museum entstand aus einer jahrzehntelangen Leidenschaft, Mineralien zu suchen und zu sammeln, und zeigt ca. 1.000 Einzelexponate aus dem Bereich der Zillertaler Alpen und den Hohen Tauern. Als besondere Attraktion gilt neben den größten Rauchquarzen Südtirols und vielleicht das schönste Bergkristallgwindl der Welt aus dem Bergwerk von Prettau. Im Multimediaraum wird die Entstehung der Minerale, das Suchen und Finden und deren Heilwirkung gezeigt.
Das neu umgebaute und vergrößerte Museum beherbergt die umfangreiche Sammlung des Mineraliensuchers Paul Fischnaller. Es befinden sich darunter die berühmten Teiser Kugeln, Bergkristalle und andere Mineralien aus dem Alpenraum. Familien können in Begleitung des Sammlers nach den Kugeln suchen.
Der Weiße Turm, eines der Wahrzeichen von Brixen, erklärt mit verschiedenen Modellen seine Bedeutung als Stadt- und Pfarrturm. Gezeigt werden u.a. Glocken im Miniaturformat, die Inhalte der Turmkugel, Turmuhren und die Aufgaben der Turmwächter.
Das Museum im ehemaligen Heimathaus von Fürstbischof Johannes Zwerger dokumentiert das Leben und Wirken des bekanntesten Altreier Bürgers. Es bewahrt Dokumente aus seinem Leben sowie Gegenstände aus seinem Alltag auf.
Die Kirche St. Michael ist seit 2000 ein Museum und beherbergt sakrale Kunstwerke aus den umliegenden Tauferer Kirchen.
Das Pfarrmuseum zeigt in einer sorgfältig kuratierten Ausstellung rund 50 Werke sakraler Kunst. Die Exponate, darunter Statuen und Gemälde, spannen einen Bogen über 700 Jahre regionaler Geschichte. Das Museum befindet sich seit 1984 im gotischen Kornkasten in der Nordostecke des Pfarrgartens. Im Torbogen der Eingangstür ist die Jahreszahl 1559 zu lesen, die auf einen Umbau des kleinen Gebäudes hinweist.
In der St. Michaels-Kapelle neben der Pfarrkirche wird im Obergeschoss spätgotische sakrale Kunst aus den umliegenden Filialkirchen gezeigt. Im Erdgeschoss befindet sich das Archäologiemuseum mit Funden vom Peterbühel und der Umgebung aus der Jungsteinzeit und der Spätantike bis zum Mittelalter.
Das Museum in der alten Volksschule erzählt die Geschichte des Ortlergebietes, die Folgen der Erstbesteigung des Ortlers mit seiner touristischen Entwicklung, von der Front des Ersten Weltkrieges und zeigt Mineralienfunde.
Der Bergbau hat über Jahrhunderte und bis heute neben der Landschaft selbst vor allem auch die Menschen im zentralen Alpenraum geprägt. Im ehemaligen Kornkasten von Steinhaus werden ihnen anhand von Sonderausstellungen ein Gesicht gegeben und ihre Geschichten erzählt. In der diesjährigen Ausstellung „Menschenbilder. Bergleute im Porträt“ werden, ausgehend von Fotografien von Bergleuten, die in den letzten Jahrhunderten in den Bergwerken von Ridnaun/Schneeberg und Prettau tätig waren, deren Porträts gezeigt und Kurzbiografien erzählt. Durch Bild, Text und Ton, sowie durch eine Auswahl an persönlichen Gegenständen erhalten Bergwerksunternehmer, Knappen und auch die im Bergbau tätigen Frauen wieder Kontur und Stimme.
1996 wurde der St. Ignaz-Stollen des einstigen Kupferbergwerks in Prettau im Ahrntal als Schaubergwerk für Besucher/-innen geöffnet. Ausgestattet mit Helm und Regenjacke fahren sie mit der Grubenbahn einen Kilometer weit ins Bergwerk ein. Dort beginnt der 350 Meter lange Rundgang, auf dem lebensechte Nachbildungen von Knappen die verschiedenen Arbeitstechniken von einst veranschaulichen. Bei der Zementkupferanlage kann eine heute noch alternative Kupfergewinnungsmethode mitverfolgt werden. Ein Klimastollen befindet sich rund 1.100 Meter im Berginneren und soll ein Ort der Ruhe, Entspannung und Erholung sein.
Der Standort Ridnaun, vor 150 Jahren entstanden, zeigt sich als einmaliges Denkmal der industriellen Revolution. In der Erzaufbereitungsanlage von Maiern, ihrerzeit modernste Technologie, können Besucher den gesamten Produktionsprozess anhand funktionstüchtiger Maschinen miterleben. Die wohl längste Übertageförderanlage der Welt bestehend aus Bremsbergen und Pferdebahnstrecken die sich ins Hochgebirge zu den Stollen des Schneeberges ziehen, die großen Flotationsbecken und gewaltigen Maschinen lassen die gewaltigen Ausmaße und auch die Schwierigkeiten des Erzabbaus erahnen und laden den Besucher auf eine Zeitreise in die industrielle Revolution des Bergbaus ein.
Das Volkskundemuseum zeigt die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung in vorindustrieller Zeit vom Landadeligen über die selbstversorgenden Bauernfamilien bis zu den im Tagelohn Arbeitenden. Mittelpunkt ist der barocke Ansitz „Mair am Hof“ aus dem Ende des 17. Jahrhunderts mit den herrschaftlichen Räumen und den volkskundlichen Sammlungen. Auf dem rund drei Hektar großen Freigelände sind hingegen alte, originale Bauernhäuser, Handwerksstätten, Bauerngärten und Haustiere zu sehen.
Das Südtiroler Weinmuseum hat seinen Sitz im Zentrum von Kaltern, im ehemaligen Zehentkeller der Herrschaft Kaltern- Laimburg. Das Museum gibt Einblick in die Kulturgeschichte des Südtiroler Weinbaus: von historischen Geräten, die durch das Arbeitsjahr am Weinhof führen, bis zu religiösen Darstellungen, die auf die vielen Schnittpunkte zwischen Wein und Religion hinweisen. Im museumseigenen kleinen Weingarten werden über dreißig verschiedene Rebsorten kultiviert und können im Herbst auch verkostet werden.
Im Turmgeschoss des Schlosses Thurn (13. Jahrhundert), ehemals Gericht und heutiges Gemeindehaus, können sakrale Kunstgegenstände wie Altarblätter aus dem 16. Jahrhundert, Gemälde, frühbarocke Heiligenstatuen und Weiheurkunden aus der näheren Umgebung besichtigt werden.
Der Bunker-Rohbau ist ein Relikt aus den 1940er Jahren. Er beherbergt eine historisch-zeitgeschichtliche Ausstellung zum Tal von der Eiszeit bis ins 20. Jahrhundert und stellt als Infostelle des Naturparks Texelgruppe die naturkundlichen Besonderheiten des Gebiets vor. Das im April 2010 eröffnete Bunker Mooseum wird seit Januar 2017 vom neugegründeten Verein MuseumHinterPasseier geführt.
Im Jahr 2018 wurde in einer ehemaligen Kaserne am Timmelsjoch die museale Struktur Timmel_Transit eröffnet. Es soll das sich auf österreichischem Gebiet befindende Passmuseum sinnvoll ergänzen und den Parcours der “Timmelsjoch Erfahrung” mit dessen sechs kleinen musealen Stationen entlang der Timmelsjoch-Hochalpenstraße vervollständigen. Durch Bilder, Paneele und Filme, die Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen präsentieren, arbeitet die Dauerausstellung die Straßenbaugeschichte der Timmelsjochstraße auf Südtiroler Seite auf. Timmel_Transit schließt auch ein digitales Archiv mit fast 3.000 Dokumenten und Bildern zum Bau der Timmelsjochstraße ein, das im Bunker Mooseum aufbewahrt ist und zum Teil noch aufgearbeitet werden soll.
Das Museum am Sandhof erzählt lebendig und unterhaltsam die Geschichte von Andreas Hofer, dem Tiroler Volkshelden. Die Dauerausstellung „Helden & Wir“ reflektiert über Vorbilder der heutigen Zeit. Im Freilichtbereich ist das bäuerliche Leben veranschaulicht.
Das ladinische Landesmuseum ist seit 2001 auf Schloss Thurn untergebracht, dem einstigen Mittelpunkt des Gerichts „Thurn an der Gader“ (13. Jahrhundert). Hier wird die Kultur der über 30.000 Ladinerinnen und Ladiner vermittelt, deren gemeinsame Identität zwei wesentliche Elemente bestimmen: ihre Sprache, zurückgehend auf das Volkslatein und die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten. Das Museum bietet einen unterhaltsamen Einstieg in Geologie, Archäologie, Geschichte, Sprache, Tourismus und Kunsthandwerk der fünf ladinischen Täler.
Das Museum ist dem prähistorischen Höhlenbären und der Geologie der Dolomiten gewidmet. Auf drei Stockwerken erklärt es die Geschichte und den Lebensraum der vor rund 40.000 Jahren lebenden Höhlenbären. Kernstück sind die originalen Knochen, Zähne und Schädel der im Jahr 1984 entdeckten Höhlenbärenart „Ursus ladinicus“. Videoinstallationen, ein vollständiges Skelett, die detailgetreue Nachbildung des schlafenden Ursus ladinicus und des Braunbären M12 (Mico) bereichern den Rundgang.
Bei den Bauarbeiten zur Errichtung des Seniorenzentrums kamen außergewöhnliche römerzeitliche Funde ans Tageslicht: ein reich mit Fresken ausgestattetes Gebäude mit Säulenhalle und ein massiver Unterbau, vermutlich die Basis eines Tempels oder eines Denkmals. Es sind die bedeutendsten bisher bekannten archäologischen Reste von Pons Drusi, dem römerzeitlichen Bozen.
Das Palais Mamming Museum – das die Sammlungen des Stadtmuseum präsentiert – ist ab 2015 im neu restaurierten Barockpalais am Pfarrplatz untergebracht. Die Schausammlung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Stadt. Der Rundgang startet mit der Ur- und Frühgeschichte und streift alle Lebensbereiche, um mit der modernen Kunst zu enden. Was allerdings den besonderen Reiz dieser eigenwilligen Sammlung ausmacht, sind einige Exoten – darunter eine ägyptische Mumie und die sudanesische Waffensammlung des Abenteurers Slatin Paschas, eine Schreibmaschine Peter Mitterhofers und eine Totenmaske Napoleons.
Das Kleine Museum in Lana beherbergt die private Sammlung von Alexander Schwabl, die den beiden Weltkriegen gewidmet ist. Den Schwerpunkt bilden Uniformen, Dokumente und Fotos zur Süd-West-Front.
Durch die Brenerautobahn AG gefördert, ist das Plessi Museum das erste Beispiel eines Museumgeländes entlang der italienischen Autobahn. Innen zeichnet es sich durch die große Installation aus, die der Künstler Fabrizio Plessi im Jahr 2000 für die Expo Hannover, zur Feier der Euregio geschaffen hat. Die Skulptur vereint drei Kompositionen: eine Darstellung der Provinz Bozen, Trient und des Bundeslandes Tirol. Im Austellungsparcours befinden sich zudem Videoinstallationen, Skulpturen sowie graphisch-malerische Werke.
Das Ensemble um die 1897 geweihte Kirche St. Nikolaus der Wundertäter geht auf die Hinterlassenschaft der Moskauerin Nadezhda Iwanowna Borodina zurück. Die Sammlung zeigt Ikonen, Kultusobjekte, Dokumente und Bücher der russisch-orthodoxen Gemeinschaft, die um die Jahrhundertwende in Meran lebte.
Das Rohrerhaus, erstmals um 1280 erwähnt und einer der größten Höfe des Tales, ist ein Ort der Begegnung mit musealem Charakter. Neben Stube, Küche und Stubenkammer gehören auch ein Backofen und eine Mühle zum Bauernhaus.
Das "Glashaus III" in der Gärtnerei Schullian ist das letzte seiner Art in Südtirol. Der Künstler Paul Thuile hat hierfür eine Dauerausstellung konzipiert. Objekte und historische Fotografien, Texte, Videos und Interviews führen durch die Geschichte der Gartenkultur, die Franz Schullian, der Gründer der Gärtnerei, über viele Jahre in Südtirol maßgebend geprägt hat. Die Ausstellung erzählt aber auch die Geschichten der zehn ältesten und wichtigsten Gärtnereien in Südtirol und präsentiert die bedeutendsten, lokalen Protagonistinnen und Protagonisten seiner Entwicklung in den vergangenen 60 Jahren.
Die Moser Speckworld ist in originaler Almhüttenarchitektur gebaut und zeigt die Geschichte des Specks. Zu sehen sind eine traditionelle Selchküche mit altem Herd, ein originaler „Fockentrog“ (deutsch: Schweinetrog), eine originale Wurstspritze, eine alte Produktwaage und viele weitere Geräte aus der Speckproduktion. Interaktive Stationen und Informationstafeln erklären die traditionelle sowie die moderne Speck-Herstellung und geben Tipps zur Aufbewahrung des Specks, die richtige Schneidetechnik uAm. Fotos und Rezepte zeigen zudem auf, welche Gerichte mit dem Südtiroler Speck zubereitet werden können.
Der Domschatz von Bozen enthält eines der umfangreichsten barocken Kircheninventare im Tiroler Raum. Darunter befinden sich liturgische Gewänder, Fahnenbilder und erlesene Goldschmiedearbeiten des 18. Jahrhunderts.
Im Kirchtorturm (auch Tauferer Torturm genannt) ist seit 2011 die Dauerausstellung „Leben und Werk“ zu dem aus Glurns stammenden Zeichner Paul Flora untergebracht. Zu sehen sind rund 60 Werke und Fotos aus seinem Leben.
Im Schludernser Torturm wird auf zwei Stockwerken die Geschichte in "Stationen einer kleinen Stadt" illustriert. Die Themen sind Handel, Verteidigung, Markt und Berufe sowie der Wiederaufbau und die Befestigung der Stadt Glurns im 16. Jahrhundert.
Auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran, dem ehemaligen Feriendomizil der Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sissi“), befindet sich heute ein unterhaltsames Erlebnismuseum: das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Inmitten des Botanischen Gartens gelegen, ist es das erste Museum des Alpenraums, das sich der Geschichte des Tourismus in Tirol widmet. In lebendig inszenierten Räumen werden die Besucher/- innen auf eine spannende Zeitreise eingeladen, die 200 Jahre Tourismusgeschichte aus der Sicht der Reisenden wie der Gastgeber/-innen erzählt.
Das Museum widmet sich den Besonderheiten des Vinschgaus und zwar dem Bewässerungssystem der Waale, der Archäologie im "Magischen rätischen Dreieck" (Ganglegg und Tartscher Bühel) sowie dem Thema "Schwabenkinder" und Armut.
Der in Deutschland geborene Kaufmann Franz Fromm zog 1905 mit seiner Familie nach Meran, wo er die 1909 erbaute Villa Freischütz kaufte. Hier fand er für sich, seine Familie und für seine mit Leidenschaft zusammengetragene Sammlung an Kunstschätzen ein bleibendes Zuhause. Der Stifterin, seiner Enkelin Rosamaria Navarini (1926-2013), ist es zu verdanken, dass die Sammlung bis zum heutigen Tage bewahrt wurde. In ihrem Testament verfügte sie, die Schätze sollten in einem Museum in der Villa Freischütz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Villa selber gilt als typisches Gebäude für das „Goldene Zeitalter“ der Kurstadt und enthält eine vielfältige und wertvolle Sammlung an Kunst und Kunstgewerbe. Die in der Ausstellung präsentierten Objekte und einzelnen Geschichten verflechten sich zu dem Porträt einer typischen bürgerlichen Familie der Zeit.
Die ar/ge kunst ist der Kunstverein von Bozen. Der Name - eine Abkürzung für das Wort Arbeitsgemeinschaft - deutet auf die Absicht hin, kollektives Arbeiten rund um die Sprachen zeitgenössischer Kunst und ihrer Beziehung mit Disziplinen wie Architektur, Design, Performance und Kino zu fördern. Die ar/ge kunst produziert und präsentiert regionale, nationale und internationale künstlerische Praktiken und wirft durch sie eine kritische Recherche über die Rolle der Kunst im sozialen und politischen Bereich auf. In den letzten Jahren hat sie sich mit der Ausstellung als Medium beschäftigt und Workshops, Künstlerresidenzen, lectures und Performances entwickelt.
Unterhalb der Ötzi-Fundstelle gelegen, zeigt das archäologische Freilichtmuseum, wie Ötzi entdeckt wurde und wo er gelebt haben könnte. Highlights der Ausstellungen sind die rekonstruierten Steinzeithäuser und die Nachbildungen von Ötzis Kleidern und Ausrüstung. Familien und Freunde alter Handwerkstechniken sollten hier in der Besucherwerkstatt und am Bogenschießstand vorbeischauen (Parcours 2 und 3).
Besichtigungen Schloss Maretsch gehört sicherlich zu den Sehenswürdigkeiten, die man in Bozen nicht verpassen sollte. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert zu einem Renaissanceschloss erweitert. Heute kann man bei einem Besuch die Fresken in den Sälen bewundern und den Ausblick vom Wehrturm genießen. ? Da das Schloss in erster Linie aber ein Veranstaltungszentrum ist, kann die Besichtigung nicht immer garantiert werden. Eintrittspreis: 5 € Besucherzeiten: 9-12.45 Uhr (letzter Einlass 12) und 14-17 Uhr (letzter Einlass 16.15) ? Für Informationen und Anmeldungen erreichen Sie uns unter: (+39) 0471 976615 oder maretsch@maretsch.info
Hoch über der Gemeinde Eppan an der Weinstraße, oberhalb von steilen Felswänden, thront erhaben die Burg Hocheppan. Auf 636 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, ist sie ein herrlicher Aussichtspunkt über das gesamte Etschtal, Überetsch und das Bozner Becken. Nicht nur die idyllischen Weinberge, die Eppan an der Weinstraße auszeichnen, sind von der Burg aus zu sehen, auch der Ausblick von den Ötztaler Alpen bis zu den Dolomiten ist einmalig. Die Geschichte der Burg Hocheppan reicht weit zurück, um 1130 von Graf Ulrich II erbaut, war sie schon damals einer der namhaftesten Ansitze und bedeutendsten Wehranlagen Südtirols. Sehr imposant, schon bei der Ankunft auf der Burg Hocheppan, ist der mächtige fünfeckige Bergfried, der 23 Meter in den Himmel ragt. Heute ist die Burg ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt, für Wanderer und Genießer. Bereits nach einer knappen Stunde Wanderung von Missian | Eppan aus wird von ausgezeichneter Kulinarik in der Burgschenke über einzigartige Kultur in der Burgkapelle bis hin zum sportlichen Bogenparcours im Wald rund um Hocheppan einiges geboten. Die Burg ist während der Sommersaison täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (Mittwoch Ruhetag, Oktober kein Ruhetag). Führungen werden von Juli bis August von Donnerstag bis Sonntag, im September täglich außer mittwochs und im Oktober jeden Tag zwischen 11.00 und 16.00 Uhr in deutscher, italienischer und englischer Sprache angeboten. Nähere Informationen zu den Führungen erhalten Sie beim Tourismusverein Eppan unter info@eppan.com oder telefonisch unter der Nummer 0039 0471 662206. Bei Regenwetter können die Führungen entfallen.
Auf den Spuren der Burgherren in Südtirol Die Burg Reifenstein bei Sterzing zählt zu den am besten erhaltenen Burgen Südtirols. Gut geschützt thront sie auf einem felsigen Burghügel in Elzenbaum in der Gemeinde Freienfeld. In historischen Unterlagen taucht Reifenstein erstmals 1110 auf, als es den Herren von Stilfes als Lehen übergeben wurde. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts residierten auf der Burg die bischöflichen Ministerialien und verwalteten von dort aus das Umland. Von 1469 bis 1809 befand sich die Burg Reifenstein in Besitz des Deutschen Ritterordens. Danach wurde die nie eroberte Burg der Familie Thurn und Taxis überlassen, die sie bis heute im glänzenden Zustand erhält. Besonders sehenswert im Inneren der Burg Reifenstein sind etwa die Rauchküche, die Schlafstellen der Kriegsknechte und der Dienerschaft, der grüne Saal, dessen Wände mit wunderschönen Fresken geschmückt sind, die Folterkammer, ein unterirdischer Kerker und das nahegelegenen St. Zeno-Kirchlein. Führungen: Die Burg kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Besichtigung mittels Audiogerät, eigenem Smartphone (QR Code), oder schriftlicher Information. - Eintrittspreis: Kinder von 0 - 6: Frei, Kinder von 6 - 16: 7€, Erwachsene 9€, - Für Gruppen ab 15 Personen wird eine telefonische Voranmeldung erbeten - Führungsdauer rund 1 Stunde - Samstag Ruhetag, außer Mitte August - 1. November geschlossen Führungen Hochsaison: 16. Juli - 10. September Mo, Di, Mi, Do, Fr, So 09:00 - 18:00
Das Stammhaus der Herren 'von Welsperg' Im Jahre 1140, so scheint es haben die Brüder Schwikher und Otto von Welsperg auf einem Felsvorsprung oberhalb des Ortes Welsbergs das Schloss errichtet, das von da an für 800 Jahre im Familienbesitz bleiben sollte. Die Herren von Welsperg, die von sich behaupten, von den Welfen abzustammen, gehören zu den bedeutendsten adeligen Familien Tirols. Als Untervögte der Grafen von Görz und Tirol begann ihr politischer und gesellschaftlicher Aufstieg. Durch kluge Heiratspolitik sowie geschickte Handels-, Bergbau- und Verwaltungstätigkeit vergrößerten sie anschließend ihr Vermögen und ihre Bedeutung. Den Höhepunkt Ihrer Machtentfaltung erlebte die Familie mit Baron Guidobold von Welsperg und Primör, der offizieller Kämmerer und Berater des Kaisers wurde. Leopold I. verlieh Guidobald im April 1362 den Titel eines Grafen des damaligen Römischen Reiches deutscher Nation. Eine ungewöhnliche Burganlage Schloss Welsperg stellt eine ungewöhnliche und selten anzutreffende Burganlage dar, die in der Fachsprache auch als „Kernburg“ bezeichnet wird. Das älteste Element der Burg ist ohne Zweifel der ungewöhnlich hohe Bergfried dessen Bau im Jahre 1126 begonnen und 1140 abgeschlossen wurde. Er diente zur Beobachtung der Umgebung und war zugleich Bollwerk gegen Angreifer. Bald darauf entstanden der „Palas“ mit den Wirtschaftsgebäuden und eine romanische Kapelle. 1359 kaufte Georg von Welsperg die gegenüberliegende Burg Thurn bei Taisten. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die ursprüngliche Burg Welsperg erheblich erweitert und umgebaut. Das Jahr 1765 war für Schloss Welsperg ebenso wie für Burg Thurn das große Schicksalsjahr. Ein Brand zerstörte den Großteil des Palas und des Wirtschaftsgebäudes. So wurde das oberste Stockwerk des Palas abgetragen und der Dachstuhl auf die heutige Höhe herabgesetzt. Von da an blieb die Wehranlage mehr oder weniger ihrem Schicksal überlassen. Schloss Welsperg öffnet die Türen in der Sommersaison mit zahlreichen Konzerten und Ausstellungen.
Vom Theaterexperiment zur Kulturinstitution in Meran Die Geschichte des Theaters in der Altstadt beginnt im letzten Jahrhundert und ist aus dem Traum eines aus Wien zurückgekehrten Studenten entstanden, der in Meran auf eine Gruppe aufmüpfiger, mutiger Laienschauspieler und Theaterliebhaber traf. Es war eine Zeit künstlerischen Aufbruchs und gesellschaftlicher Veränderungen mit großem, kreativem Potenzial. Die Anfänge waren voller Enthusiasmus und Pioniergeist. Der Weg war lang und oft holprig, doch das Resultat kann sich sehen lassen…
Längere Zeit schaute sich die Gruppe der Bozner Kleinkunstszene nach einem eigenen Spielort um. Sie hatte bereits mit großem Erfolg mehrere Theaterproduktionen wie "Wilhelm Tell" und "Frank und Stein" sowie fünf Ausgaben des sommerlichen Kleinkunstfestivals Cabarena im Hof des Museums für Moderne Kunst organisiert. Da war der Wunsch nach einem eigenen bespielbaren Ort nur verständlich. Schließlich wurde die Gruppe fündig. Das schlauchförmige Kellergewölbe eines soeben freigewordenen Eisenwarenlagers in der Bozner Altstadt, Silbergasse 19, erwies sich als ideale Struktur. Am 10. Mai 1996 wurde das Kleinkunsttheater Carambolage offiziell aus der Taufe gehoben. Die Gründungsmitglieder sind Gabi Veit (Präsidentin von 1996 bis 2008), Erwin Egger, Günther Gramm und Manfred Schweigkofler. Von Anfang an wechselten sich Auftritte von internationalen Kabarettisten und Kleinkünstlern mit Vorstellungen einheimischer Theatermacher und Künstler ab. Ein erlesenes Musikprogramm, die schöne Atmosphäre und gute Akustik taten das Übrige, auch ein italienisches Stammpublikum ans Kleinkunsttheater zu binden. Mit rund 100 Veranstaltungen pro Saison bietet die Carambolage ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm. Um die 8.000 Interessierte besuchen das Kellertheater jährlich und nutzen das breitgefächerte, kulturelle Angebot: Kabarett, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Lesungen.
Kleinkunst aus dem Keller Die Gruppe Dekadenz entstand aus dem Wunsch heraus, das Südtiroler Publikum mit hausgemachtem Kabarett herauszufordern. Heute stellen wir zum einen Eigenproduktionen im Bereich Kabarett und zeitgenössisches Theater auf die Bühne. Und zum anderen laden wir internationale Künstler*innen aus den Bereichen darstellender Kunst und Musik zu uns in den Anreiterkeller. Dieser wirklich wunderbare Kleinkunstkeller ist seit jeher der Spielort der Gruppe Dekadenz und zählt heute zu den vier Südtiroler Städtetheatern. Rund 100 Aufführungen sind im Jahr zu sehen und zu hören, und an die 10.000 Menschen tun dies auch regelmäßig.
Jahrhundertealt. Und topaktuell. Wir tun das, was Messen schon seit Jahrhunderten mit großem Erfolg tun: Wir bringen Angebot und Nachfrage einer Branche zusammen. Das klingt einfach, ist aber in Wirklichkeit eine recht komplexe Aufgabe: Wir müssen sicherstellen, dass die richtigen Aussteller*innen auf die richtigen Besucher*innen treffen, eine Atmosphäre schaffen, die den Austausch von Ideen und Innovationen fördert und ein Informationsprogramm mit Mehrwert für die Branche zusammenstellen. Jahr für Jahr treffen mehr als 3.000 Aussteller*innen auf über 230.000 Besucher*innen in unseren Messehallen! Wie alle schwierigen Aufgaben gelingt sie nicht immer perfekt, aber als waschechte #messemenschen gehen wir sie jedesmal mit all unserer Passion für das Zusammenbringen von Menschen und Ideen an. Unseren Kund*innen begegnen wir mit Fairness, Verlässlichkeit, Flexibilität und dem uns eigenen persönlichen Wohlfühl-Ambiente einer kleinen, feinen Messe. FieraMesse eben. Wir freuen uns auf Sie! Wir sind ein Unternehmen, das nach den Verwaltungskriterien eines Privatunternehmens verwaltet wird, aber die Ziele unserer Hauptaktionär*innen stets im Auge hat. Wir verstehen uns als ein Unternehmen in öffentlichem Besitz, das sich nicht von reinen Gewinnmotiven leiten lässt, sondern integraler Bestandteil der wirtschaftlichen Infrastruktur unserer Region ist. Seit mehreren Jahrzehnten sind wir Treffpunkt und Ansprechpartner für die Südtiroler Wirtschaft. Wir sind sensibel für neue Trends und die daraus entstehenden Märkte. Unsere Messen und Kongresse spiegeln die Stärkefelder der lokalen Wirtschaft wider, entwickeln diese weiter und verhelfen ihnen zu internationaler Sichtbarkeit. Zwei Beispiele: Apfelanbau (Interpoma) oder nachhaltiges Bauen (Klimahouse). Als Messe Bozen sind wir die Erben einer jahrhunderte-, wenn nicht gar jahrtausendealten Tradition des Waren- und Ideenaustausches in den Alpen. Heute setzen wir diese Tradition im zweisprachigen und bikulturellen Kontext Südtirols fort und schaffen konkrete Möglichkeiten zur Verbreitung von Wissen und Professionalität zwischen Nord- und Südeuropa. Bei den Messen, die wir außerhalb der Provinz - in Mittel- und Süditalien sowie in China - organisieren, werden wir zu Botschaftern Südtirols und vermitteln unsere Kompetenz nach außen.