Mahlers Vierte verkörpert eine humoristische Vision des Menschen im Spannungsfeld zwischen Leben, Sterben und ewigem Leben. Für Mahler entsteht Humor aus dem Gegensatz zwischen dem Erhabenen und dem Alltäglichen und so bleibt die aus der Perspektive des Transzendentalen zwar klein und nichtig erscheinende Welt dennoch liebenswert.
Es spielen die 50 Teilnehmenden der Mahler Academy und 50 Profis aus europäischen Spitzenensembles unter Berücksichtigung damaliger Musizierkonventionen.
Die schwedische Sopranistin Johanna Wallroth wird im ersten Teil des Konzerts Lieder von Gustav Mahler singen. Die Begleitung spielt ein eigens dafür konstruierter Steinway-Flügel mithilfe von Welte-Mignon Klavierrollen, die Mahler selbst 1902 in Leipzig aufgenommen hat.
Dirigent: Philipp von Steinaecker
Sopran: Johanna Wallroth
Programm:
Gustav Mahler
„Das himmlische Leben“
„Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald“
„Ging heut morgen übers Feld“
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 4
Auf Originalinstrumenten
Eine Koproduktion der Busoni-Mahler-Stiftung Bozen und der Stiftung Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach
Wenn man Südtirol in Songs packen könnte, Max von Milland käme dem Sound ganz sicher am nächsten. Seine Musik verkörpert die Essenz der Region rund um Brixen – seiner Heimat. Der Singer-Songwriter packt die Sprache und das Lebensgefühl Südtirols in einen einzigartigen Stil, der zwar tief in seiner Heimat wurzelt, aber dennoch so kosmopolit wie Max selbst ist. Denn Max von Milland trägt die Welt im Herzen. Und seine Heimat auf der Zunge.
Nach der erfolgreichen HOI TOUR (2025) mit ausverkauften Shows in Bayern, Österreich und Südtirol geht der Brixner Musiker Max von Milland in 2026/2027 mit neuen Songs und mit frischer Bandformation erneut auf Tour.
Begleitet wird Max dabei von seiner neuen Live-Formation „Die Brennenden Herzen". Emily Ferri (Backings, Piano) und Simon Gamper (Multiinstrumentalist) waren bereits Teil der Trio-Version. Neu dabei für die Live-Tour sind Teresa Staffler (Backings, Synthesizer) und Roby Nogler (Drums).
Ein faszinierendes Programm vereint drei kontrastreiche Klangwelten des Jahres 1886: die leidenschaftliche Sonate in c-Moll op. 45 von Edvard Grieg, die lyrisch-elegante Sonate in A-Dur op. 100 von Johannes Brahms und die berühmte Sonate in A-Dur von César Franck.
Der 21-jährige Südtiroler Geiger Julian Kainrath, Gewinner des Internationalen Ysaÿe-Wettbewerbs 2025 und des ICMA Discovery Award 2022, tritt seit seinem Debüt 2021 mit Adam Fischer in Luxemburg in renommierten Konzertsälen Europas und mit zahlreichen Orchestern auf.
Der 1996 geborene Pianist Anton Gerzenberg wurde im Juni 2021 auf die Bühnen der internationalen Musikszene katapultiert, als er beim 15. Concours Géza Anda in Zürich den ersten Preis gewann.
Violine: Julian Kainrath
Klavier: Anton Gerzenberg
Programm:
Sonaten aus dem Jahr 1886
Edvard Grieg
Sonate Nr. 3 in c-Moll op. 45
Johannes Brahms
Sonate Nr. 2 in A-Dur op. 100
César Franck
Sonate in A-Dur
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