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Vielheit. Geschichten aus der postmigrantischen Gesellschaft - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Künstler*innen: Bani Abidi, Sol Calero, Clément Cogitore, Pradip Das, Nicolò Degiorgis, Barbara Gamper, Nadira Husain, Pinar Ö?renci, Willem de Rooij, Ecaterina Stefanescu, Rirkrit Tiravanija, Haegue Yang and Želimir Žilnik
kuratiert von: Jörn Schafaff

Ausgehend von Südtirol erkundet die Ausstellung Vielheit. das Zusammenleben in postmigrantischen Gesellschaften: Wie verändern sich Vorlieben, Gewohnheiten, Wahrnehmungen und Beziehungen, wenn Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, sozialen, ethnischen und religiösen Hintergründen sich einen Ort miteinander teilen? Wo und wie wird sichtbar, was an Neuem entsteht? Welche Möglichkeiten und Anforderungen leiten sich daraus ab? Mit Beiträgen lokaler und internationaler Künstler*innen untersucht die Ausstellung, was es bedeutet, gesellschaftlichen Wandel jenseits einfacher Konzeptionen von Zugehörigkeit zu denken.

Vielheit ist dafür ein möglicher Begriff. Er bezeichnet eine in sich uneinheitliche große Anzahl von etwas – also eine Mannigfaltigkeit, die trotz der Unterschiede doch zusammen gedacht werden will. Die zeitgenössische, postmigrantische Gesellschaft ist heterogen und diese Tatsache bildet die anerkannte Grundlage gesellschaftlicher Aushandlungen. Migration erscheint dabei als ein dynamischer Prozess, der alle Bereiche der Gesellschaft betrifft.

Die künstlerischen Beiträge der Ausstellung regen dazu an, über Vielheit als Möglichkeitsraum, aber auch als Herausforderung nachzudenken. Im Blickfeld steht dabei nicht zuletzt, was die Migrationsforscherin Regina Römhild „heterotopische Momente von Konvivialität“ genannt hat: jene vielen kleinen Ereignisse gelingenden Miteinanders, die der populistischen Stigmatisierung von Migration und ihren Folgen entgegenstehen. Als integraler Bestandteil des Projektes lädt das Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm dazu ein, gemeinsam mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenlebens in der Region zu erörtern.

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