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Eröffnung: Erich Dapunt - Repos Animé - Veröffentlicht von martin_inside

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Die Kunsthalle West Lana freut, sich die Personalausstellung Repos Animé, von Erich Dapunt im Sitz des Palais-Mamming-Museums zu präsentieren. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 2. Mai um 19.00 Uhr mit einer Einführung von der Kuratorin und des Künstlers, der anwesend sein wird, statt.

Der imposante Aufbau mit der Schrift „Plage –Beau Rivage“ deutet auf einen Strand hin, wobei die über-und durcheinander geworfenen Stühle jedoch an etwas Vergangenes –passé –denken lassen, an einen verlassenen, untergegangenen Glanz. Selbst die Farben sind verschwunden. Nichts von einem Strand oder gar von Meer lassen auch die leeren grauen Straßen erraten. Erst mit dem vierten Foto sticht das Blaue des Himmels ins Auge und die zwei scharf abgeschnittenen Türme am Horizont scheinen etwas zu versprechen. Kommt man aber den Türmen näher, entdeckt man, dass es sich noch nicht um den versprochenen „schönen Strand“ handeln kann: es fließt nur ein Fluss dahin. Der Weg muss also zuerst durch die Erinnerung und vielleicht durch den Traum gehen. Auf drei Bildern begegnet man einem alten, zweistöckigen Karussell. Eine alte Frau steht gebeugt davor: Denkt sie an vergangene Zeiten, an ihre Kindheit? Auf einem anderen Bild sitzen vor demselben Karussell eine alte Frau und ein junger Mann. Der hier sichtbare Name des Karussells lässt an eine schöne Zeit –Belle Époque –, an eine individuelle oder vielleicht an eine historische Vergangenheit denken. Ein Pferd aus diesem Karussell hat sich aber aus seiner Knechtschaft befreit und fliegt dem tiefblauen Himmel entgegen.
Im Himmel wird es möglicherweise den zwei freischwebenden Pappfiguren begegnen, die von einer Burg zu springen scheinen. Werden sie das Pferd und In Zusammenarbeit mit den Betrachter zum versprochenen „schönen Strand“ führen? Gibt es vielleicht wirklich einen Weg von der „schönen Zeit“ (Belle Époque) zum „schönen Strand“ (Beau Rivage)? Auf dem weiteren Bild ist der Blick von oben auf den Strand noch eingeschränkt, ohne Horizont, während im Vordergrund ein Rest der grauen Zementgebäude der ersten Fotos einzudringen scheint. Der Blickpunkt sinkt und der Horizont erweitert sich im nächsten Foto, das entspannte, freudige Menschen zeigt. Die Atmosphäre erlebt eine zusätzliche Steigerung im letzten Bild, in dem das Auge nicht nur den Strand und die Menschen, sondern zugleich den Himmel erfasst und sich in einen unendlichen Horizont verliert. Das bunte Segel eines Kitsurfs oder vielleicht eines Fallschirms verbindet Meer und Himmel und lässt den Menschen anbeiden teilhaben. Ist das hier also der „schöne Strand“, der Beau Rivage, den das erste schwarzweiß Bild versprochen hatte?

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