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Benutzer : FondazioneHaydnStiftung

Event von : FondazioneHaydnStiftung

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Dienstag, 16 Juni 2026 20:00

Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“

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Dienstag, 09 Juni 2026 20:00

Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.

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Dienstag, 28 Apr. 2026 20:00

„Ich gehe alle Sonntage um 12 Uhr zum Baron von Suiten", schreibt Mozart im April 1782 an seinen Vater. Gottfried van Swieten verfügt in Wien über ein umfangreiches Notenarchiv mit Werken von Händel und Bach. Mozart leiht sich die Drucke und Handschriften gerne aus, studiert die Kompositionstechniken und wendet diese 1783 in einer Fuge virtuos an. Fünf Jahre später verknüpft er die „Fingerübung” mit einer neuen Adagio-Einleitung. Werke von Haydn stehen von 1777 bis 1790 in den Pariser „Concerts Spirituels” mit 256 Aufführungen unangefochten an der Spitze. 1785 beliefert er das Orchester des Concert de la Loge Olympique mit sechs „Pariser” Sinfonien, und auch die Sinfonie Nr. 92 geht 1789 erst einmal in die französische Hauptstadt, bevor sie 1791 – anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Haydn – in Oxford gespielt wird. „Hier tändelt, neckt, scherzt alles”, kommentiert die „Allgemeine Musikalische Zeitung” den zweiten Satz von Beethovens 8. Sinfonie, die 1812 entsteht und laut dem Pianisten Carl Czerny „viel besser” sei als die berühmtere „Siebte”. Überlässt sich der Komponist „harmlosen Freuden” oder ist er etwa verliebt? Während er an der Sinfonie feilt, schickt er Liebesgrüße an eine anonyme Adressatin: „Schon im Bette drängen sich die Ideen zu Dir, meine unsterbliche Geliebte, erst freudig, dann wieder traurig, vom Schicksale abwartend, ob es uns erhört. Leben kann ich nur mit Dir oder gar nicht.”

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Dienstag, 21 Apr. 2026 20:00

Was macht ein dänischer Komponist in einem Arbeitsraum im Konservatorium in Athen? Er schaut aus dem Fenster und konzipiert eine Musik, die – wie der von Helios gesteuerte Sonnenwagen in der griechischen Mythologie – als orchestrales Crescendo dynamisch „aufbricht” und in der Dämmerung „untergehend” verstummt. „Stille und Dunkelheit – dann steigt die Sonne unter freudigem Lobgesang – wandert ihren goldenen Weg – senkt sich still ins Meer”, lautet Carl Nielsens Motto zu dem Werk, das er dem Konzertpublikum 1903 vorstellt. Der dänische Improvisator und Komponist Niels Viggo Bentzon schreibt neoklassische Sinfonik und Stücke für präpariertes und verstimmtes Klavier, arrangiert experimentelle Soundcollagen, organisiert Fluxus-Happenings, ruft die Metamorphose zur „Form unseres Zeitalters” aus und gehört mit einem Oeuvre, das 664 Opus-Nummern umfasst, zu den produktivsten europäischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. 1862, nach einigen Quellen sogar schon 1855, notiert Brahms die ersten Noten seiner ersten Sinfonie, aber erst 1868 „findet“ er in der Schweiz, in einem abgelauschten Alphornruf, die Melodie, die den Finalsatz prägen wird. Die Premiere wird 1876 zum Triumph, und Brahms avanciert zum Beethoven-Nachfolger. Auf die „merkwürdige Nähe“ des C-Dur-Themas im vierten Satz zum berühmten Freude-Hymnus in der neunten Sinfonie angesprochen, soll er später geantwortet haben: „Jawohl, und noch merkwürdiger ist, dass jeder Esel es gleich hört“.

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Dienstag, 14 Apr. 2026 20:00

Als der Norweger Johan Svendsen im Alter von 22 Jahren mitten im Winter mittellos in Lübeck strandet und beim schwedisch-norwegischen Konsul Carl Fredrik Leche ein Darlehen zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes beantragt, ist dieser von seinem Violinspiel derart begeistert, dass er ihm ein Stipendium für das Konservatorium in Leipzig verschafft, wo auch Svendsens Landsmann Edvard Grieg studierte. Dessen Werke werden Welterfolge. Svendsens Musik ist im Konzertrepertoire des 20. Jahrhunderts – völlig zu Unrecht – kaum vertreten. Seine zweite Sinfonie wird 1876 in Kristiania (Oslo) uraufgeführt. Svendsen, dem Grieg „eine wahrhaft brillante Art, das Orchester zu behandeln” zuspricht, ist – zu diesem Zeitpunkt – ein anerkannter Dirigent und Komponist, der in seinen Arbeiten außerordentliche Klangeffekte erzielt. Mit seiner vierten Sinfonie lässt Brahms 1885 den „Riesen“ Beethoven hinter sich und stößt mit einer kaum zu überbietenden Verdichtung des musikalischen Grundmaterials, mit der Verklammerung der einzelnen Sätze und mit der Verbindung von archaischen und modernen Elementen an die Grenze dessen, was im 19. Jahrhundert möglich ist. Von seinen Kritikern lässt sich der Komponist auch nach Missfallenskundgebungen „neudeutscher“ Wagner-Anhänger bei der Uraufführung nicht beirren: „Was ich mir eingebrockt habe, werde ich aus ausessen. Die Schreier im Parterre sind mir Wurst“.

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Dienstag, 17 März 2026 20:00

„Ein Kammerorchester spielt eine Melodie. Vielmehr beschreibt es eine Melodie: aber nur wie, ein Schatten ein Objekt und ein Echo einen Klang beschreiben kann. Die Melodie läuft unaufhörlich ab, wird aber durch Rückblenden und Abschweifungen rund um einen mobilen und fernen Mittelpunkt unterbrochen; dieser Mittelpunkt ist vielleicht für den Zuhörer nicht erkennbar” – so beschreibt Luciano Berio „Requies” aus dem Jahr 1984, das seiner ein Jahr zuvor verstorbenen Ehefrau – der Sängerin und Komponistin Cathy Berberian – gewidmet ist. Endlich frei: 1790 stirbt Haydns Arbeitgeber, Fürst Nikolaus I. Esterházy. Nachdem ihn dessen Sohn in den Ruhestand abgeschoben hat, vereinbart der Freelancer mit dem Impresario Johann Peter Salomon die Aufführung von sechs neuen Sinfonien bei dessen Abonnementskonzerten in London. Die Sinfonie Nr. 93 entsteht im Frühjahr 1791 und wird im Februar 1792 bei der Eröffnung der „Salomon Concerts” mit großem Erfolg uraufgeführt. Drei Monate später endet die Konzertreihe mit Haydns Sinfonie Nr. 97. Im mitteleuropäischen Fin de Siècle ist die Welt noch in Ordnung: Der Österreicher Franz Schreker konzipiert sein „Intermezzo” um 1900 im Alter von 22 Jahren, nimmt damit an einem Kompositionswettbewerb für ein „kleines charakteristisches Orchesterstück für Streichinstrumente“ teil und gewinnt – aufgrund der Stimmführung und des „damit verbundenen Wohlklangs“ – den ersten Preis.

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Dienstag, 17 Feb. 2026 20:00

„1949, als ich 26 Jahre alt war, erlernte ich das Aufzeichnen von Volksliedern nach Gehör, von Wachsrollen, am Folklore-Institut in Bukarest. Viele Melodien blieben in meinem Gedächtnis haften: Daraus entstand 1951 das „Rumänische Konzert”, erzählt György Ligeti. Die öffentliche Aufführung des Stücks, das den „schrägen” Sound der Dorfkapellen übernimmt, wird verboten, denn „in der stalinistischen Diktatur war selbst Folklore nur in politisch korrekter Form erlaubt”. Auf die Uraufführung von „Púrpura” für Bratsche und Orchester von Filippo Del Corno – einem Auftragswerk der Stiftung Haydn und des Orchestra I Pomeriggi Musicali – folgt ein revolutionäres Highlight der europäischen Musikgeschichte: „Hier ist England“: Im Juni 1941 ersetzt der Deutsche Dienst der BBC seine Erkennungsmelodie durch die Eingangssequenz aus Beethovens 5. Sinfonie. Im Morsealphabet stehen die Notenwerte des legendären Klopfmotivs – dreimal kurz, einmal lang – für den Buchstaben „V“ wie „Victory“ oder Sieg. Diese Sequenz bildet die Keimzelle des Orchesterstücks, das dramatisch in c-Moll beginnt und – triumphierend – in C-Dur endet. In Frankreich bezeichnet man die „Fünfte“ auch als „Chant de victoire“ – und das dürfte im Sinn des Komponisten sein, der sich hier vermutlich nicht so sehr von einem düsteren Schicksal als vielmehr von einer Hymne der französischen Revolution mit feierlichem Schwur auf die Republik inspirieren ließ.

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Dienstag, 20 Jan. 2026 20:00

Die argentinische Pampa sei „nicht nur eine physische Umgebung, sondern eine Lebensform”, stellt der Philosoph Carlos Astrada 1948 in seinem Buch „El mito Gaucho” fest. In zwei Werken für Violoncello und Klavier (Pampanea Nr. 1 und Nr. 2) und in einer sinfonischen Pastorale (Pampanea Nr. 3) setzt sich – fast zeitgleich – auch der argentinische Komponist Alberto Ginastero mit dem Leben in der baumlosen Graslandschaft auseinander. 1941 beauftragt ihn der Impresario Lincoln Kirstein mit der Komposition eines Ballett-Einakters in fünf Szenen für seine Compagnie „American Ballet Caravan“, die sich allerdings schon ein Jahr später auflöst. Dennoch wird Ginestras 1943 im Teatro Colón in Buenos Aires uraufgeführte und eng mit dem Gaucho-Alltag verbundene Musik – als viersätzige Suite für den Konzertsaal – ein Welterfolg. Von der „spirituellen” Pampa zum „Sturm und Drang” des europäischen 18. Jahrhunderts: Das Divertimento K 136 komponiert der 16-jährige Mozart im Frühjahr 1772 für den Salzburger Fürsterzbischof. Mit seiner galanten 29. Sinfonie entfernt er sich zwei Jahre später, mit der Überwindung des Dekorativen durch eine „kammermusikalische Feinheit“, die alles Konventionelle und Abgegriffene scheut, von italienischen Vorbildern, bemerkt der Mozartforscher Albert Einstein. Vieles klingt hier frisch und neu. Ein junges Genie macht sich auf den Weg zu seinem einzigartigen Stil.

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EMPFOHLENE EVENTS

Empfohlene Events

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Theatre
Freitag, 23 Jan. 2026 20:45
Es gibt Termine vom 23 Jan. 2026 bis 24 Jan. 2026

LE FEISBUC SISTERS / FILODRAMMATICA DI LAIVES EL GIRO DEL MONDO EN 79 DI’ Da un’idea e con la regia di Lorenza Pallaoro In questa nuova avventura le Feisbuc Sisters tenteranno di circumnavigare il mondo in 79 giorni, migliorando l’impresa effettuata dal nostro collega avventuriero Phileas Fogg, GHE LA FARALE? Uno spettacolo che vi farà ridere, tremare di paura, eccitare ed emozionare. IOSU MARIA CHE BEL. Le Feisbuc Sisters si supereranno con delle acrobazie degne di professioniste, rischiando anche la propria pelle. NON LE’ CIACERE ma la pura verità. La posta in gioco è alta ma ce la possiamo fare. In questi anni siamo maturate ma soprattutto migliorate, SARALO VERA? Lasciatevi condurre in questa meravigliosa avventura con noi e vi assicuriamo che andrete a casa con la voglia di fare le valigie per partire al più presto. Le vostre compagne di viaggio Feisbuc Sisters.

Teatro dei Filodrammatici Passaggio Scolastico Maria Damian, Laives, BZ
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Music
Freitag, 23 Jan. 2026 21:30-23:00 |

Die Studierenden der Jazzklasse des Tiroler Landeskonservatoriums präsentieren ein Programm, das die Lebendigkeit und Vielfalt einer jungen Generation von Musikerinnen und Musikern widerspiegelt. Mit eigenen Kompositionen und ausgewählten Werken aus dem Repertoire der legendären Jazz Messengers um Art Blakey zeigen sie, wie selbstverständlich sich heutige Jazztalente zwischen Tradition und Gegenwart bewegen. Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar. 12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr. Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570

Laurin Bar & Bistro Laurin Straße, 4, 39100 Bozen, Bozen, BZ

Events

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Dienstag, 20 Jan. 2026
Es gibt Termine vom 28 Nov. 2025 bis 15 März 2026

Mache es dir in der bequem ausgestatteten VIP Gondel gemütlich und genieße das traumhafte Panorama und die umliegende Bergwelt. Champagner und Häppchen, liebevoll zubereitet vom Josef Mountain Resort, verwöhnen den Gaumen und machen die Zeit zu Zweit oder mit Freunden perfekt. Die VIP Gondel ist an der Umlaufbahn Falzeben eingehängt, mit bequemen Ledersesseln ausgestattet und bietet Platz für maximal vier Personen. Die VIP Gondel ist für zwei Stunden buchbar und du kannst dir deine Zeit beliebig einteilen: zwei Stunden in der Kabine verweilen, an der Bergstation aussteigen, das Gebiet erkunden und zu einem späteren Zeitpunkt erneut in die Kabine einsteigen. Es gibt außerdem die Möglichkeit, am Ende der 2 Stunden an der Bergstation auszusteigen und bis zur Talstation zu wandern (ca. 45 Minuten).

Meran 2000 Naifweg 37, Meran, BZ
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Formation
Dienstag, 20 Jan. 2026 09:00-12:00 |
Es gibt Termine vom 20 Jan. 2026 bis 22 Jan. 2026

Ziel und Inhalt: „Ja sagen“ macht beliebt! Ein „Nein“ hingegen wirkt oft sperrig und unkooperativ. Doch wer zu allem Ja sagt und keine Grenzen setzt, läuft Gefahr, seine Energie zu verlieren, nicht mehr leistungsfähig zu sein, krank zu werden. Tagtäglich sind wir mit der Herausforderung konfrontiert, viele große und kleine Entscheidungen zu treffen. Doch wie kann ich meine eigenen Standpunkte erspüren und vertreten? Was hilft mir, gute Entscheidungen zu treffen und mich klar und fair zu positionieren? Wie zeige ich mich als gute*r Partner*in in Absprachen und Verhandlungen? Wie gelingt es mir, nicht nur ein „Ja“ sondern auch ein „Nein“ zu vertreten, ohne Arbeits- und private Beziehungen zu gefährden? Zielgruppe: Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendarbeit, Erzieher*innen, (Sozial)Pädagog*innen, Sozialassistent*innen, Lehrpersonen, Fachkräfte im Kindergarten, Multiplikator*innen aus pädagogischen und sozialen Berufen, Eltern und Interessierte Teilnehmerzahl: 8 - 14 Ort: Online – über PC / Laptop von Ihrem Standort aus Beitrag: 198,00 € inkl. 22% Mwst. Referent*in: Barbara Hülmeyer, Schongau (D). Dipl. Sozialpädagogin, Systemisches Coaching (SG), Psychotherapie (HPG), Achtsamkeitspraxis Anmeldeschluss: 13.01.2026

Bildungshaus Jukas Brunogasse 2, Bressanone, BZ
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Art & Culture
Dienstag, 20 Jan. 2026 15:00
Es gibt Termine vom 01 Okt. 2025 bis 31 Dez. 2026

KOMBI-FÜHRUNGEN DURCH DIE HOFBURG UND DEN DOMBEZIRK BRIXEN Führungen durch das Diözesanmuseum der Hofburg Brixen und den Dombezirk (Dom, Kreuzgang und Baptisterium) können ganzjährig individuell gebucht werden und finden regelmäßig an folgenden Wochentagen statt: in deutscher Sprache: jeden Dienstag & Donnerstag um 15:00 Uhr in italienischer Sprache: jeden Mittwoch & Freitag um 15:00 Uhr Dauer: ca. 1,5-2 Stunden Voranmeldung erforderlich unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder +39 0742 830505

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
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Art & Culture
Dienstag, 20 Jan. 2026 17:30

Conferenza. “Arnaldo Loner: il valore della memoria”. Iniziativa organizzata in collaborazione con l’ANPI Alto Adige Südtirol. Letture di Controtempo teatro. Una serata dedicata all’avvocato che ha riportato alla luce la verità sul lager di via Resia, per ricordare che la giustizia si costruisce anche attraverso il ricordo.

Centro Trevi – TreviLab Via Cappuccini 28, Bolzano, BZ
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Art & Culture
Dienstag, 20 Jan. 2026 17:30-19:30 |

Conferenza. “Arnaldo Loner: il valore della memoria”. Una serata dedicata all’avvocato che ha riportato alla luce la verità sul lager di via Resia, per ricordare che la giustizia si costruisce anche attraverso il ricordo. Iniziativa organizzata in collaborazione con l’ANPI Alto Adige Südtirol. Letture di Controtempo teatro.

TreviLab Via Cappuccini 28, Bolzano, BZ
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Art & Culture
Dienstag, 20 Jan. 2026 18:00

Ilija Trojanow ist der Ehrengast bei der Eröffnung der Ausstellung "Bücherwelten im Waltherhaus". Ilija Trojanow wurde 1965 in Bulgarien geboren. 1971 flohen seine Eltern mit ihm über Jugoslawien und Italien nach Deutschland. Er wuchs in Nairobi und München auf, wo er Rechtswissenschaften und Ethnologie studierte. 1998 zog er nach Mumbai, 2003 nach Kapstadt, heute lebt er in Wien. Seine Romane und Reportagen, darunter „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“, „Der Weltensammler“, „Meine Olympiade“ oder „Tausend und ein Morgen“, sind gefeierte Bestseller, wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in 31 Sprachen übersetzt. Mit dem Schwerpunkt-Thema der diesjährigen Bücherwelten „Macht“ sowie mit den Themen Freiheit und Unterdrückung hat sich Ilija Trojanow mehrfach auseinandergesetzt, etwa in dem gemeinsam mit Juli Zeh veröffentlichten Essay „Angriff auf die Freiheit“ oder im Roman „Macht und Widerstand“. 2025 publizierte er „Das Buch der Macht“, über das er bei der Eröffnung der Bücherwelten mit Nina Schröder spricht und aus dem er eine kurze Passage vorlesen wird. Es diskutiert und liest: Ilija Trojanow, Autor und Publizist Moderation: Nina Schröder Termin: Di 20.1.2026, 18 Uhr Ort: Oberes Foyer, Waltherhaus Bozen Eintritt frei Die Ausstellung "Bücherwelten im Waltherhaus" ist vom 21. Jänner bis 24. Februar 2026 montags bis samstags von 9-18 Uhr im Waltherhaus, Schlernstraße 1 in Bozen geöffnet. Eintritt frei. Eine Buchausstellung mit umfangreichem Rahmenprogramm. Infos: www.kulturinstitut.org

Waltherhaus Waltherhaus, Schlernstraße 1, 39100 Bozen, Bolzano, BZ
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Theatre
Dienstag, 20 Jan. 2026 19:30-
Es gibt Termine vom 17 Jan. 2026 bis 31 Jan. 2026

von Kim de l’Horizon Die Erzählfigur in „Blutbuch“ identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Als die Großmutter – im Schwyzerdütsch Großmeer – an Demenz erkrankt, erinnert sich das Ich an seine Kindheit in einem Schweizer Vorort und begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Wie schreibt sich unsere Herkunft in unsere Körper ein? Welche Rolle spielt dabei die Muttersprache und wie kann man sich von ihr befreien? Die Erzählfigur taucht in die Vergangenheit ein, sucht nach der Geschichte der Blutbuche, die so wichtig war in ihrer Kindheit und forscht nach der nicht tradierten weiblichen Blutlinie. Sie schreibt Briefe an ihre Großmeer, bricht das Schweigen und verwandelt auf diese Weise Scham in das Gefühl, sich im eigenen, nonbinären Körper wohl zu fühlen. Kim de l’Horizon ist eine nicht binäre Person aus der Schweiz, die 2022 für den autofiktionalen Roman „Blutbuch“ mit dem Deutschen sowie dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde. De l’Horizon versteht Schreiben als kollektiven Heilprozess, hinterfragt Geschlechterzuschreibungen und versucht Identität neu zu lesen. Die berührende und vielschichtige Generationenerzählung kommt in Bozen in einer Fassung von Anna Stiepani auf die Bühne. Die erfolgreiche Regisseurin wird die Grenzen zwischen Text und Körper mit ihrem Ensemble und unterschiedlichen Erzählformen ausloten und aufbrechen. mit Svetlana Belesova Patrice Grießmeier Doris Pigneter Felix Rank Anna Starzinger Regie & Bühnenfassung Anna Stiepani Bühne & Kostüme Jenny Schleif Licht N. N. Dramaturgie Elisabeth Thaler Regieassistenz & Inspizienz Ambra Zattoni

Stadttheater Verdiplatz 40, Bolzano, BZ
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Music
Dienstag, 20 Jan. 2026 20:00

Die argentinische Pampa sei „nicht nur eine physische Umgebung, sondern eine Lebensform”, stellt der Philosoph Carlos Astrada 1948 in seinem Buch „El mito Gaucho” fest. In zwei Werken für Violoncello und Klavier (Pampanea Nr. 1 und Nr. 2) und in einer sinfonischen Pastorale (Pampanea Nr. 3) setzt sich – fast zeitgleich – auch der argentinische Komponist Alberto Ginastero mit dem Leben in der baumlosen Graslandschaft auseinander. 1941 beauftragt ihn der Impresario Lincoln Kirstein mit der Komposition eines Ballett-Einakters in fünf Szenen für seine Compagnie „American Ballet Caravan“, die sich allerdings schon ein Jahr später auflöst. Dennoch wird Ginestras 1943 im Teatro Colón in Buenos Aires uraufgeführte und eng mit dem Gaucho-Alltag verbundene Musik – als viersätzige Suite für den Konzertsaal – ein Welterfolg. Von der „spirituellen” Pampa zum „Sturm und Drang” des europäischen 18. Jahrhunderts: Das Divertimento K 136 komponiert der 16-jährige Mozart im Frühjahr 1772 für den Salzburger Fürsterzbischof. Mit seiner galanten 29. Sinfonie entfernt er sich zwei Jahre später, mit der Überwindung des Dekorativen durch eine „kammermusikalische Feinheit“, die alles Konventionelle und Abgegriffene scheut, von italienischen Vorbildern, bemerkt der Mozartforscher Albert Einstein. Vieles klingt hier frisch und neu. Ein junges Genie macht sich auf den Weg zu seinem einzigartigen Stil.

Konzerthaus Dantestraße 15, Bozen, BZ
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Theatre
Dienstag, 20 Jan. 2026 20:30

L’esclusiva versione creata da Giorgio Madia per il Balletto di Milano è in scena con grande successo dal 2011. Produzione che ha vinto importanti riconoscimenti internazionali tra cui il prestigioso Gold Critics Award, Cenerentola ha conquistato migliaia di spettatori soprattutto per la genialità della messinscena: dal controluce iniziale che spiega come Cenerentola si ritrovi a vivere con matrigna e sorellastre, alla tappezzeria della casa identica agli abiti di Cenerentola per sottolinearne lo status all’interno della famiglia, alla carrozza con i suoi cavalli danzanti, alla fata sbadata e sensuale, fino al principe, naturalmente azzurro. Spassosissimo il trio en travesti matrigna/sorellastre: incredibili gag si susseguono dall’inizio alla fine trascinando il pubblico in immancabili applausi a scena aperta. Estrosa ed in linea con lo spettacolo anche la scelta musicale che preferisce Rossini alla consueta partitura di Prokof’ev: il compositore pesarese con la sua musica frizzante, ironica e spiritosa è perfetto per rappresentare una fiaba fatta di carrozze, cavalli e scarpette di perraultiana memoria. Balletto di Milano CENERENTOLA Direzione artistica Carlo Pesta Regia e coreografia Giorgio Madia Musica Gioacchino Rossini Scenografie e costumi Cordelia Matthes

Teatro Comunale Piazza G. Verdi 40, Bolzano, BZ
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Mittwoch, 21 Jan. 2026
Es gibt Termine vom 02 Jan. 2026 bis 30 Dez. 2026

Entdecken Sie die Kunst der Destillation bei Unterthurner Willkommen in der Destillerie Unterthurner, einer der ältesten Brennereien Südtirols – bekannt für ihre handwerkliche Perfektion und den unverwechselbaren Charakter ihrer edlen Destillate. Erleben Sie Tradition und Innovation hautnah Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Brennkunst und lassen Sie sich bei einer geführten Besichtigung in die Geheimnisse der Destillation einweihen. Mittwochs um 15:30 Uhr und freitags um 10:00 Uhr öffnen wir unsere Türen für Genießer und Entdecker. Was erwartet Sie? • Ein Blick hinter die Kulissen unserer traditionsreichen Familien-Brennerei, die seit 1947 mit Leidenschaft geführt wird. • Spannende Einblicke in die Herstellung von mehr als 60 feinen Destillaten, von Klassikern wie unserem bekannten Waldler® Original bis hin zu innovativen Kreationen wie Hausbitter oder exquisiten Gins. • Eine Verkostung, die Ihre Sinne begeistert: Erleben Sie unter fachkundiger Anleitung die Vielfalt an Aromen und entdecken Sie, wie Natur, Qualität und Handwerkskunst im perfekten Einklang stehen. Ein Erlebnis für alle Sinne Schnuppern Sie den betörenden Duft frisch gebrannter Destillate, spüren Sie die Leidenschaft unseres Brennmeisters und kosten Sie die Essenz Südtirols. Jetzt Plätze sichern! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Ihnen ein persönliches und intensives Erlebnis zu garantieren. Melden Sie sich frühzeitig an und genießen Sie unvergessliche Momente in der Destillerie Unterthurner. Die Familie Unterthurner freut sich darauf, Sie willkommen zu heißen! Tag: mittwochs um 15:30Uhr und freitags um 10 Uhr (von 02.01. bis 30.12.2026) Teilnahmegebühr: 15,00€ Preis Besichtigung mit Verkostung (bei Registrierung oder im Besitz der Kundenkarte), 20,00 € Preis Besichtigung mit Verkostung. Anmeldung: unter www.unterthurner.it, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter +39 0473 447 186. ©Destillerie Unterthurner

Destillerie Unterthurner Anselm Pattis Str. 14, Marling, BZ
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Mittwoch, 21 Jan. 2026 15:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 07 Jan. 2026 bis 30 Dez. 2026

Ein Wein-Genuss für alle Sinne - Sammeln Sie Eindrücke der besonderen Art Eiche, Glas und ganz viel Aussicht: Die Panorama-Önothek der Kellerei Meran ist ein Muss für alle, die Architektur, Design und Wein lieben. Denn direkt über den Produktionsräumen können die 35 Weine der Kellerei in einem spektakulären Glaspavillon verkostet werden. Dabei ermöglicht die 360°-Aussicht auf das Meraner Land einen Blick auf fast alle Lagen der Kellerei Meran. Bei einer Kellerführung können Interessierte außerdem erfahren, wie die Traube zum Wein wird - und die außergewöhnlich gestalteten Kellerräume mit ihren verschiedenen Farbwelten erleben. Kellerführung & Sekt- und Weinverkostung: von 07. Januar bis 30. Dezember 2026 jeden Mittwoch, Donnerstag und Freitag um 15.00 Uhr (ausgenommen Feiertage). Zusatzinfo: Die Führung mit Verkostung (1 x Sekt, 4 x Wein) dauert ca. 2 Stunden. Kostenbeitrag: 23,00 € Erwachsene Kellerführung mit Sekt- und Weinverkostung 25,00 € Erwachsene Kellerführung mit Sekt- und Weinverkostung Treffpunkt: Panorama-Önothek in Marling Mit dem Auto: Kellereistraße 9, 39020 Marling. Ein großer Parkplatz steht vor dem Eingang zur Verfügung. Mit dem Bus: Linie 211 oder 212 - die Haltestelle „Marling/Kellerei Meran" befindet sich direkt vor der Kellerei. Die Kellerei Meran produziert Lebensmittel und muss den IFS-Zertifizierungsstandards nachkommen, weshalb im Innenbereich der Kellerei keine Tiere gestattet sind. ©Kellerei Meran/Helmuth Rier

Kellerei Meran in Marling Kellereistr. 9, Marling, BZ

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