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surPrize 2019 - Ilinastroe (UKR): „Internal destruction“ - Veröffentlicht von valentina_inside

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Event-Informationen

Die materielle Welt umgibt uns und beeinflusst zweifellos unser Leben. Aber wie wäre es, wenn das System auf den Kopf gestellt würde? Was wäre wenn die innersten Gefühle plötzlich all das beeinflussen, was uns umgibt? Nicht mehr die materielle Welt stünde im Vordergrund, sondern eine Welt der Gedanken und Ideen. Der reiche innere Schatz, der jedem Menschen innewohnt, würde nach außen gestülpt und für jeden sichtbar werden. Die Performance führt den Zuschauern ein faszinierendes Gedankenexperiment vor Augen. Und regt gleichzeitig dazu an, den Blick zu schärfen – sowohl auf die unmittelbare Umgebung, als auch auf die eigene innere Stimme. Die Idee zu diesem Bewegungstheater stammt von Pavel Vishnevsky, der gemeinsam mit Anetta Anisimova, Alexander Simonenko und Maxim Litvinenko auf der Bühne steht. Alle vier sind Abgänger der Städtischen Akademie für Zirkus- und Varietékünste in Kiew.

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  • Es gibt Termine vom 21 Nov. 2026 bis 20 Dez. 2026
    von Lukas Schrenk, Nils Strunk und Henry Jimenenz Morales nach Carlo Collodi Familienstück mit Musik - für alle ab 6 Jahren „Ich will lieber ein Kind sein“, ruft das Holzstück, das Geppetto gerade zu einem Tisch verarbeiten möchte. Aber wie soll das gehen? Naja, höchstens eine Puppe könnte der Tischler daraus schnitzen. Aber was wird dann aus seinem Lohn? Das Holzstück lässt nicht locker und Geppetto erschafft „Pinocchio“, ein wahres Meisterwerk. Auch wenn dieses schelmische Kerlchen alles durcheinanderbringt, schließt Geppetto es sofort ins Herz, bringt ihm das Laufen bei und schickt es in die Schule. Pinocchios Neugier führt ihn aber hinaus in die Welt, wo er lernt, dass Fuchse und Katzen nicht immer ehrlich sind und dass Lügen lange Nasen haben. Im Spielzeugland sehnt er sich so sehr nach seinem Papa, dass er beschließt, ihn zu suchen. Nur gut, dass die Fee mit den blauen Haaren weiß, was er dazu braucht: Coraggio! Mit „Pinocchios Abenteuer“ schrieb der berühmte italienische Autor Carlo Collodi, der 2026 seinen 200. Geburtstag feiert, einen Kinderbuchklassiker über das Menschsein, das Sich-Verlieren und Wiederfinden und die Kraft der Magie. Das erfolgreiche Wiener Theaterduo Nils Strunk und Lukas Schrenk verwandelt den Erziehungsroman in ein liebevolles zeitgenössisches Theaterstück mit Musik. In ihren Kompositionen zitieren sie charmant und witzig italienische Operarien und Evergreens im Italo-Pop Stil. Regisseurin Verena Holztrattner, die bereits sensibel das Klassenzimmerstück „Dschabber“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, wird das Kindsein humorvoll und sprachverspielt auf der Bühne feiern.
  • Perché proprio il Campiello? Ci piace immensamente il Goldoni popolare ed il Goldoni reazionario-aristocratico, alla vigilia della sua partenza per Parigi. Il testo è straordinario e pieno d’amore per il popolo povero e senza carnevali in un giorno di carnevale, un testo di grande umanità e tenerezza. Volevamo inoltre dare spazio ai nostri attori giovani e lavorare sull’immedesimazione, quella faticosissima disciplina che differenzia l’interpretare dall’essere. Il Campiello come ben spiega Strehler parla di un rapporto sociale ed etnico consolidato da una parte e stranieri (nobili o semi nobili “foresti”) dall’altra, dove vinceranno i popolani respingendo l’intruso o meglio, gli intrusi, che possono vivere con loro solo per poco, il campiello è del popolo, appartiene alle loro famiglie senza padri, famiglie matriarcali dove le giovani non possono stare in strada, devono stare ai loro balconi. La strada è permessa per il gioco o per qualche colloquio intimo e solo se accompagnate. La strada è dei maschi e delle madri. Sono le regole del tempo e del campiello e non vi è possibilità di cambiamento, la rottura di tali regole farà infatti nascere la prima baruffa tra due famiglie e nasceranno gelosie. Compagnia Teatrale “SOGGETTI SMARRITI” a.p.s. – Treviso Commedia in due atti in dialetto veneziano Durata 90 minuti Adattamento e Regia di Mariarosa Maniscalco
  • Rocio Marquez, Paula Comitre, Los Voluble Flamenco sin Género(s), kuratiert von Esther Regueira Mauriz, untersucht die mutigsten Strömungen des zeitgenössischen Flamenco. Das Projekt präsentiert durch das Zusammenspiel von Tradition und Avantgarde Werke, die starre Kategorien und konventionelle Zuschreibungen hinter sich lassen. Flamenco wird hier als lebendige, randständige Kunst begriffen, die sich durch stetige, kritische Erneuerung auszeichnet. Im Rahmen dieser Reihe präsentiert der NOI Techpark Bozen: Rocío Márquez mit Himno Vertical, Paula Comitre mit Après Vous, Madame und Los Voluble mit Flamenco Is Not A Crime. Himno Vertical von Rocío Márquez Himno Vertical ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der andalusischen Sängerin Rocío Márquez mit dem Gitarristen Pedro Rojas Ogáyar. Gemeinsam verwandeln sie das Requiem – traditionell die Messe zum Gedenken an die Verstorbenen – in ein Werk, das nicht nur das Ende, sondern ebenso den Anfang, das Werden und die Verwandlung feiert. Fernab der Vorstellung eines abgeschlossenen Werks und einer singulären Autorenschaft entfaltet sich das Projekt als kollektiver, vielstimmiger Resonanzraum: als Ritual des Abschieds und des Aufbruchs zugleich, als Zeremonie, die dazu einlädt, Leben und Tod nicht als Gegensätze, sondern als Teile einer fortwährenden Bewegung zu begreifen. Auf der Bühne schaffen die Stimme von Márquez und die Gitarre von Rojas Ogáyar einen intimen, immersiven Klang, in dem Improvisation und künstlerische Freiheit auf die tiefen Wurzeln des flamenco jondo treffen – durchzogen von Anklängen klassischer wie zeitgenössischer Poesie. Après Vous, Madame von Paula Comitre In den 1920er Jahren ist Paris das Zentrum der europäischen Avantgarde. Von dort aus macht Antonia Mercé, bekannt als „La Argentina“ (1890–1936), den Flamenco und den spanischen Tanz international bekannt. Mit ihrer Kunst prägt sie eine moderne Tanzsprache, die Tradition und Innovation verbindet. Mit Après vous, madame nähert sich die Tänzerin und Choreografin Paula Comitre diesem Erbe aus heutiger Perspektive. Die Aufführung versteht sich weniger als biografische Hommage denn als Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, wie die künstlerische Kraft und die Ideen von La Argentina bis heute nachwirken. Tanz, Musik und textile Installationen schaffen einen poetischen Raum aus Erinnerungen, Bildern und neuen Blickwinkeln. Bewegung, Klang und visuelle Elemente treten in einen intensiven Austausch und erzeugen eine Atmosphäre zwischen Geschichte und Gegenwart. So entsteht ein sensibles Werk, das die Lebendigkeit des Flamenco zeigt und seine stetige Erneuerung sichtbar macht. Flamenco is not a crime von Los Voluble Flamenco is not a crime ist ein audiovisuelles Performanceprojekt des andalusischen Brüderduos Los Voluble. Es verbindet Flamenco mit elektronischer Musik, Videokunst und politischer Remix-Kultur. Inspiriert von der Bewegung „Free Party Is Not a Crime“ knüpft das Projekt an frühere Arbeiten an, im Mittelpunkt stehen Themen wie gemeinsames Feiern, kultureller Austausch und die kreative Kraft des Remix. Mit Archivmaterial und Live-Videomontagen zeigen Los Voluble den Flamenco in einem neuen Zusammenhang. Sie verbinden ihn mit Musikstilen wie Gqom, Footwork, Experimental Dub, Grime und Reggaeton. So entsteht ein Flamenco, der offen für neue Einflüsse ist und Tradition mit Gegenwart verbindet. Flamenco is not a crime versteht Flamenco als lebendige Kunstform – offen, vielfältig und ständig im Wandel. Das Ticket gilt für alle drei Vorstellungen.

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