MUSICAL
Gesangstexte von Tim Rice
Musik von Andrew Lloyd Webber
Deutsch von Michael Kunze
con soprattitoli in italiano
Koproduktion mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient
Der Erzähler Che lässt das Leben der einflussreichen und sehr jung verstorbenen Eva Perón – bekannt als Evita – Revue passieren, nicht ohne auch die Schattenseiten ihres Aufstiegs zu benennen. Als das aus ärmlichen Verhältnissen stammende Mädchen Maria Eva Duarte nach Buenos Aires kommt, treibt sie ein großes Ziel an – Erfolg. Dank ihrer Ausstrahlung klettert sie die Leiter des Ruhms empor und trifft schließlich den Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird: Juan Perón. In ihren politischen Idealen vereint und von Evas Popularität gestärkt wird Perón zum Präsidenten Argentiniens gewählt. Das Volk feiert Evita aufgrund ihres sozialen Engagements als „Engel der Nation“, während ihre Gegner sie wegen Korruption und Machtbesessenheit kritisieren. Unaufhaltsam steigt Evita nach oben, doch ihre Kräfte schwinden…
Im weltberühmten Musical „Evita“ zeichnen Andrew Lloyd Webber und Tim Rice geschickt das faszinierende, aber nicht unumstrittene Leben der argentinischen First Lady Eva Peron nach. Die durchkomponierte Rockoper erobert seit ihrer Uraufführung 1978 die Bühnen der Welt, gewann unzählige Preise und landete mit dem Lied „Don’t cry for me Argentina” einen Welthit. Der argentinische Regisseur Marcos Darbyshire schaut in seiner ersten Inszenierung an den Vereinigten Bühnen Bozen zugewandt kritisch auf die politische Geschichte seiner Heimat und stellt sich der Herausforderung, Mythos und Wahrheit in einer eindrucksvollen Bühnenshow zu verbinden.
Un anziano professore aspetta nella sua stanza l’arrivo del proprio figlio, che lo accompagnerà nella casa di riposo dove ha scelto di stabilirsi, per lasciare più spazio ai nipoti. Durante l’attesa, densa d’inquietudine e malinconia, dialoga con il ricordo della moglie, morta molti anni prima. È una conversazione ricca di tenerezze, memorie e di struggenti verità: la vecchiaia, la paura della morte, la fredda prospettiva dell’ospizio, dove poi il protagonista si arrenderà allo scorrere del tempo e della vita.
Scritto nei primi anni Novanta, tradotto e pubblicato in molte lingue e rappresentato in più di 20 Paesi, Le ultime lune di Furio Bordon è un capolavoro, considerato un vero classico. La sua scrittura potente, raffinata, ironica e vera conduce in un universo palpitante di tensioni, di dinamiche familiari e intime, tutte condivisibili.
Interpretato per la prima volta nel 1995 da un memorabile Marcello Mastroianni, è ora Alessandro Haber, sotto la guida di Paolo Valerio, ad affrontare in modo poetico, ma anche dolorosamente sincero, del tema della fragilità della vecchiaia.
di Furio Bordon
con Alessandro Haber
regia Paolo Valerio
produzione Il Rossetti Teatro Stabile Del Friuli Venezia Giulia, Goldenart Production
Von und mit Gianluca Iocolano
Musik: Christa Plank
Regie: Marta Dalla Via
Männer tun manchmal so, als würden sie nichts sehen. Oft erkennen sie Mechanismen nicht, die für sie längst zur Gewohnheit geworden sind – unabhängig von der Generation. Gerade deshalb ist es heute wichtiger denn je, Dinge beim Namen zu nennen. Das Stück lädt dazu ein, das Schweigen zu brechen und den Blick zu schärfen – damit Gewalt früh erkannt wird, selbst dort, wo sie sich in den feinen Nuancen der Sprache verbirgt. Nicht mit dem Anspruch auf die große Revolution, sondern mit kleinen Schritten, die Veränderung möglich machen.
Gianluca Iocolano nutzt die Satire, um den Schleier der Gleichgültigkeit zu zerreißen. Freuen Sie sich auf ein zweisprachiges Wechselspiel aus Storytelling, Sketches und eigenen Singer-Songwriter-Stücken.
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