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Festival Bozen: Chamber Music - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Ensembles des
EUROPEAN UNION YOUTH ORCHESTRA

Nikolai Rimsky-Korsakov
Notturno für vier Hörner

Béla Bartók
Rumänische Volkstänze (arr. D.M.A.P. Palmquist)

Arnold Schönberg
Presto für Streichquartett

Igor Stravinsky
Pastorale (arr. I. Stravinsky & S. Dushkin)

Antonín Dvořák
Streichquartett Nr. 12 in F-Dur „Amerikanisches“, Op. 98: IV. Finale. Vivace ma non troppo

György Ligeti
Sechs Bagatellen

Mit seinen Konzertveranstaltungen drängt Bolzano Festival Bozen hinaus ins Freie, hin zum Publikum und ins Herz der Stadt – und verleiht damit Alltagsorten für einen kurzen Moment etwas Magisches. Klassische Musik ist durchaus keine trockene Kost für Theater und Konzerthäuser, sondern lebendig und jugendlich! Dieses Jahr nimmt das Festival mit den jungen Talenten des Jugendorchester der Europäischen Union den Park des Hotel Mondschein im historischen Stadtkern Bozens in Beschlag und lädt die Bevölkerung zu einer Gratisveranstaltung der Extraklasse. Die Musikerinnen und Musiker des EUYO kommen abseits der gewohnten Orchesterformation in kleinen Gruppen zusammen und geben suggestive Kammermusikwerke zum Besten. Holz- und Blechbläsergruppen sowie Streichquartette interpretieren abwechselnd Meisterwerke von Rimski-Korsakow, Bartók, Schönberg, Strawinski, Dvořák und Ligeti.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • WORLD-MUSIC-FESTIVAL - Titlá (BZ): „di erschtn 35 Johr sein umma“ Peter Riffeser: violin, mandolin, concertina, vocals Hermann Kühebacher: bagpipes, futes, vocals Toni Taschler: accordion, tuba, vocals Eduardo Rolandelli: guitar, vocals Peter Paul Hofmann: bass, styrian accordion, drums Vor mehr als 35 Jahren entstand der Name Titlá – heute Südtirols bekannteste Folkgruppe – eher zufällig: Auf die Frage, ob man im Wirtshaus musizieren dürfe, antwortete man schlicht mit „Titlá!“ („Nur zu!“). Seitdem begeistern die fünf Musiker mit einem unverkennbaren Klangbild, in dem sich irische und keltische Elemente mit traditioneller Tiroler Volksmusik vereinen. Ihre Eigenkompositionen – mal kraftvoll und rau, mal feinfühlig und leise, stets ehrlich – machen Titlá zu etwas Besonderem. Die Lieder werden konsequent im Dialekt gesungen – ein bewusstes Bekenntnis zur sprachlichen und musikalischen Tradition. Das aktuelle Konzertprogramm bietet einen facettenreichen Rückblick auf über 35 gemeinsame Jahre.
  • Lorenz Delle Donne: trumpet Valentin Gasser: sax Gabriel Höller: trombone Matthias Targa: python Tuba Michael Marth: drums Die Seltsamen Senfsamen sind eine Brass-Band mit einzigartigen Arrangements! So schräg der Name, so lässig der Sound: Die Grieser Brassband spielt Eigenkompositionen – mit Blechbläsern, Saxofon und Schlagzeug. Ihr Repertoire spannt einen weiten Bogen von modernen Popsongs über Rhythm 'n' Blues und Rock bis hin zu Jazz, Funk, Soul und energiegeladenen Disco-Hits. Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar. 12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr. Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.

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