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Konzert des Haydn Orchesters - Dir: Markus Stenz - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Ebenso wie die Violinkonzerte von Beethoven und Brahms ist auch das Violinkonzert von Ferruccio Busoni in D-Dur geschrieben und knüpft an die Tradition der großen Konzerte des 19. Jahrhunderts an. Komponiert zwischen 1896 und 1897, zu einer Zeit, als Busoni schon ein international gefeierter Pianist war, entstand das Werk für den niederländischen Geiger Henri Petri, ein großer Solist und Konzertmeister bei der heutigen Staatskapelle Dresden, dazu einer der Lieblingsschüler von Joseph Joachim, dem bevorzugten Violinisten Johannes Brahms‘. Petri war es auch, der bei der Uraufführung mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Busoni persönlich das Solo spielte. Die Freundschaft der beiden Musiker blieb danach ein Leben lang so eng, dass Egon Petri, Henris Sohn, später einer der besten Schüler Busonis wurde. Heute ist mit Francesca Dego an der Violine eine begeisterte Interpretin des italienischen Klassikrepertoires des 19. und 20. Jahrhunderts zu hören. Danach dirigiert Markus Stenz die Zweite Sinfonie von Robert Schumann, ein bis vor kurzem unverstandenes Werk, das heute zu den großen Sinfonien der Romantik zählt. Nun, da das Werk die Kritik an ihrer Orchestrierung hinter sich gelassen hat, schätzt man daran besonders den überbordenden Ideenreichtum, den Schumann bei diesem Werk an den Tag legte. Die schleppende Entstehung der Sinfonie war ein Grund für ihren anfänglich mageren Erfolg: Die ersten Entwürfe tauchten ein Jahr nach dem Umzug des Ehepaar Schumann nach Dresden auf, der Komponist benötigte aber noch beinahe ein Jahr für deren Fertigstellung. Für Schumann, dessen Werke oft in anfallsartigen Kreativitätsschüben wie aus einem Guss aus ihm herausflossen, war das eine ungewöhnlich lange Zeit. Was den Künstler quälte, waren nicht nur die Hemmungen, sich wieder mit der Gattung Sinfonie auseinanderzusetzen, was zwangsläufig eine mühsame Beschäftigung mit dem Werk Beethovens voraussetzte, sondern auch depressive Schübe, Schlaflosigkeit und Anfälle jener Art, die ihn elf Jahre später in die Nervenheilanstalt Endenich bringen sollten.

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