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Musiker der GUSTAV MAHLER ACADEMY - Veröffentlicht von kulturzentrumtoblach

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Event-Informationen

Als Gustav Mahler 1900 zum ersten Mal nach Paris reiste, lernte er eine vollkommen andere Musiktradition und einen gänzlich anderen Stil als in Wien kennen. Saint-Saëns und Bizet beherrschten die Szene, neue Sterne wie Debussy und Ravel gingen gerade am französischen Musikhimmel auf. Auch die Musiker spielten hier ganz anders als ihre österreichischen Kollegen, in unserer globalisierten Welt heute kaum mehr vorstellbar. Die Studenten der Mahler Academy begeben sich auf eine Entdeckungsreise durch diese stilistischen Eigenheiten und erforschen, wie diese Musik damals geklungen haben mag. Denn eines war beiden Metropolen gemeinsam: In ihnen formierte sich eine stilistische Avantgarde, die die Musikwelt für immer prägen sollte.
Der Abend präsentiert Höhepunkte der französischen Kammermusik, die als exemplarische Kontrapunkte zur damaligen musikalischen Realität in Wien gewertet werden können.

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  • Die talentiertesten angehenden Berufsmusiker der Alten Musik aus ganz Europa präsentieren unter der Leitung von Shunske Sato ein Programm, das den Gegensätzen Krieg und Frieden, Leid und Erneuerung gewidmet ist. Von der dramatischen Ausdruckskraft des Konzerts in d-Moll BWV 1052r von Johann Sebastian Bach mit der Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ über die Kriegsschilderungen in der „Battalia“ von Heinrich Ignaz Franz Biber bis zu den eleganten Gegensätzen der Suite „La Bourse“ von Georg Philipp Telemann erkundet das Programm unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen des Konflikts. Mit Werken von Wilhelm Friedemann Bach und der Suite Nr. 4 BWV 1069 von Johann Sebastian Bach, im Dialog mit der Kantate BWV 110, mündet das Programm in erneuerter Harmonie und Hoffnung. Programm: „Through Struggle to Light“ („Durch Leid zum Licht“) Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Philipp Telemann e Wilhelm Friedemann Bach
  • Das Gesprächskonzert „Am Anfang die Klage“ stellt Klavierwerke vor, die in Bezug zu Gustav Mahlers erstem Orchesterwerk „Das klagende Lied“ entstanden sind. Pianistin Alexandra Segal interpretiert Kompositionen – allesamt Uraufführungen – von Francesco Fiorenzani, Yueya Li, Simon Stampfer und Stefan Hakenberg. Die Gesprächsbeiträge stammen von Dimitrios Katharopoulos und Alice Verti. Alexandra Segal, in Kiew geboren, ist eine vielfach ausgezeichnete Pianistin und Gewinnerin des George Enescu International Piano Competition. Sie konzertiert europaweit und in den USA, tritt in renommierten Sälen und bei Festivals auf und arbeitet mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammen. Klavier: Alexandra Segal Projektbetreuung: Stefan Hakenberg Kuratiert von der Forschungsstelle Gustav Mahler, Toblach-Innsbruck
  • Mahlers Vierte verkörpert eine humoristische Vision des Menschen im Spannungsfeld zwischen Leben, Sterben und ewigem Leben. Für Mahler entsteht Humor aus dem Gegensatz zwischen dem Erhabenen und dem Alltäglichen und so bleibt die aus der Perspektive des Transzendentalen zwar klein und nichtig erscheinende Welt dennoch liebenswert. Es spielen die 50 Teilnehmenden der Mahler Academy und 50 Profis aus europäischen Spitzenensembles unter Berücksichtigung damaliger Musizierkonventionen. Die schwedische Sopranistin Johanna Wallroth wird im ersten Teil des Konzerts Lieder von Gustav Mahler singen. Die Begleitung spielt ein eigens dafür konstruierter Steinway-Flügel mithilfe von Welte-Mignon Klavierrollen, die Mahler selbst 1902 in Leipzig aufgenommen hat. Dirigent: Philipp von Steinaecker Sopran: Johanna Wallroth Programm: Gustav Mahler „Das himmlische Leben“ „Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald“ „Ging heut morgen übers Feld“ Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 Auf Originalinstrumenten Eine Koproduktion der Busoni-Mahler-Stiftung Bozen und der Stiftung Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach

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