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#25 Base Camp Session - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

#25,1 Nagy Emma Quintet

Anything goes, ovvero un jazz da camera sviluppato in modo collettivo che permette una grande varietà di articolazioni diverse. I cinque membri di questo ensemble ungherese, fondato nel 2018, raccolgono diverse influenze musicali in una simbiosi inconfondibile. In primo piano mettono potenti groove di batteria, libere improvvisazioni e composizioni canore.

Artists
Emma Nagy (HU) - voc
Péter Cseh (HU) - guit
Krisztián Oláh (HU) - p
Marcell Gyányi (HU) - db
Ádám Klausz (HU) - dr

#25,2 Ella Zirina & Reinier Baas

Ella Zirina wechselte erst im Alter von 17 Jahren vom Klavier zur Gitarre. Im Februar 2022 wurde sie mit dem ersten Preis des Virtual Jazz Competition ausgezeichnet. Für dieses Konzert hat sie sich mit ihrem Lehrer am Konservatorium in Amsterdam, Reinier Baas, zusammengetan. Auf dem Programm stehen Eigenkompositionen und Arrangements ihrer Lieblingsmusik von Gershwin bis Radiohead.

Artists
Ella Zirina (LV) - guit
Reinier Baas (NL) - guit

#25,3 Evita Polidoro / NEROVIVO

Junger Jazz aus Italien: Die 26jährige Drummerin Evita Polidoro, die Dee Dee Bridgewater im Frühjahr auf deren Italientour begleitete, bildete das Trio während ihres Studiums an der Accademia Siena Jazz. Die Bandleaderin über ihr Projekt „Nerovivo ist alles, was mir durch den Kopf geht. Nerovivo ist der ständige Kontrast im Leben: „Schwarz“ an den ungeraden und „Lebendig“ an den geraden Tagen.

Artists
Evita Polidoro (IT) - dr, voc, elec, comp
Nicolò Faraglia (IT) - guit, voc
Davide Strangio (IT) - guit

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Was macht ein dänischer Komponist in einem Arbeitsraum im Konservatorium in Athen? Er schaut aus dem Fenster und konzipiert eine Musik, die – wie der von Helios gesteuerte Sonnenwagen in der griechischen Mythologie – als orchestrales Crescendo dynamisch „aufbricht” und in der Dämmerung „untergehend” verstummt. „Stille und Dunkelheit – dann steigt die Sonne unter freudigem Lobgesang – wandert ihren goldenen Weg – senkt sich still ins Meer”, lautet Carl Nielsens Motto zu dem Werk, das er dem Konzertpublikum 1903 vorstellt. Der dänische Improvisator und Komponist Niels Viggo Bentzon schreibt neoklassische Sinfonik und Stücke für präpariertes und verstimmtes Klavier, arrangiert experimentelle Soundcollagen, organisiert Fluxus-Happenings, ruft die Metamorphose zur „Form unseres Zeitalters” aus und gehört mit einem Oeuvre, das 664 Opus-Nummern umfasst, zu den produktivsten europäischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. 1862, nach einigen Quellen sogar schon 1855, notiert Brahms die ersten Noten seiner ersten Sinfonie, aber erst 1868 „findet“ er in der Schweiz, in einem abgelauschten Alphornruf, die Melodie, die den Finalsatz prägen wird. Die Premiere wird 1876 zum Triumph, und Brahms avanciert zum Beethoven-Nachfolger. Auf die „merkwürdige Nähe“ des C-Dur-Themas im vierten Satz zum berühmten Freude-Hymnus in der neunten Sinfonie angesprochen, soll er später geantwortet haben: „Jawohl, und noch merkwürdiger ist, dass jeder Esel es gleich hört“.
  • Die argentinische Pampa sei „nicht nur eine physische Umgebung, sondern eine Lebensform”, stellt der Philosoph Carlos Astrada 1948 in seinem Buch „El mito Gaucho” fest. In zwei Werken für Violoncello und Klavier (Pampanea Nr. 1 und Nr. 2) und in einer sinfonischen Pastorale (Pampanea Nr. 3) setzt sich – fast zeitgleich – auch der argentinische Komponist Alberto Ginastero mit dem Leben in der baumlosen Graslandschaft auseinander. 1941 beauftragt ihn der Impresario Lincoln Kirstein mit der Komposition eines Ballett-Einakters in fünf Szenen für seine Compagnie „American Ballet Caravan“, die sich allerdings schon ein Jahr später auflöst. Dennoch wird Ginestras 1943 im Teatro Colón in Buenos Aires uraufgeführte und eng mit dem Gaucho-Alltag verbundene Musik – als viersätzige Suite für den Konzertsaal – ein Welterfolg. Von der „spirituellen” Pampa zum „Sturm und Drang” des europäischen 18. Jahrhunderts: Das Divertimento K 136 komponiert der 16-jährige Mozart im Frühjahr 1772 für den Salzburger Fürsterzbischof. Mit seiner galanten 29. Sinfonie entfernt er sich zwei Jahre später, mit der Überwindung des Dekorativen durch eine „kammermusikalische Feinheit“, die alles Konventionelle und Abgegriffene scheut, von italienischen Vorbildern, bemerkt der Mozartforscher Albert Einstein. Vieles klingt hier frisch und neu. Ein junges Genie macht sich auf den Weg zu seinem einzigartigen Stil.
  • Lou Marini: sax Alessandro Chiappetta: guitar Gianluca Di Ienno: organ Enro Zirilli: drums Mit seiner legendären Karriere hinterlässt er auch heute noch Spuren auf den Bühnen der ganzen Welt mit der Blues Brothers Band und dem James Taylor Quartet. Er spielt, komponiert, arrangiert und arbeitet weiterhin mit führenden Künstlern zusammen und verbindet Jazz, Blues, Rock und Soul mit einer zeitlosen Energie. Sein Projekt „Lou Marini & The Italian Groovers” ist er Protagonist einer neuen musikalischen Reise zwischen Blues-Klassikern und Originalkompositionen. Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar. 12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr. Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570

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