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Ein Instrument erzählt... - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Event-Informationen

Konzertmeister und Solist: Marco Mandolini
Bratsche: Margherita Pigozzo

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante für Violine, Bratsche und Orchester in Es-Dur, KV 364

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Wenn sich das festivaleigene Format Kabarila dieses Jahr zum vierten Mal jährt, wird die Zahl fünf zur ästhetischen Konstante: Das auf fünf Jahre und jeweils fünf Stunden angelegte Projekt entwickelt sich zu einem transzendentalen Ritual. Im Sudwerk des Batzenhäusls arbeitet das Quartett um den Bassisten Lukas Kranzelbinder gemeinsam mit drei Tänzer:innen am kollektiven Ausnahmezustand: ein furchtloses Improvisationsritual, das die soziale Energie des Augenblicks feiert. Artists Delphine Joussein (FR) - fl, fx, voc Lukas Kranzelbinder (AT) - db, guembri Johannes Schleiermacher (DE) - tsax, fl Simon Popp (DE) - dr Ceren Oran (TR) - dancer Jaroslav Ondruš (CZ) - dancer Dante Murillo (AT/CO) - dancer
  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • „Quirky Nightclub Chronicles“ Zwischen Club und Konzertsaal Wer einmal am Münchener Königsplatz war, hat sie vielleicht entdeckt: Die Arcisstraße, die vor 15 Jahren zum Namensgeber des Arcis Saxophon Quartetts wurde. Der „Weltstadt mit Herz“ längst entwachsen zählt das Quartett zu den weltweit aktivsten klassischen Ensembles. Ob auf dem höchsten Pass von Ecuador, mitten in der Wüste Saudi-Arabiens, auf einem Felsen im amerikanischen Atlantik oder in der ausverkauften Philharmonie in München und Berlin… die vier Saxophonist*innen fühlen sich mit ihrer Musik überall zu Hause. Experimentierfreudig, kunstvoll und immer neugierig gehen sie an ihr Musikschaffen ran. Für das Arcis Saxophon Quartett ist Musik wie ein nicht enden wollendes Spielfeld und sie sind dabei vielfältig wie keine zweite Gruppe. Nur eines bleibt stets gleich: Ihr unverwechselbarer Sound. Das Programm „Quirky Nightclub Chronicles“ bringt den Vibe der angesagtesten Nachtclubs in den Konzertsaal – heiße Rhythmen, frische Sounds und fesselnde Stories, die sich ins Gedächtnis brennen. Und das wie immer mit dem einzigartigen Arcis-Twist: kreative Arrangements, kraftvolle Interpretationen und ein Hauch von Exzentrik, die klassische Musik nicht nur hören, sondern im ganzen Körper fühlen lässt. Ein Abend zwischen Club und Konzertsaal mit Einflüssen aus Klassik, Minimal und Rock. Das funktioniert erstaunlich gut nicht nur für Menschen, die Klassik lieben, aber auch für alle, die einfach Lust auf ein musikalisches Abenteuer haben. Claus Hierluksch: Sopransaxophon Bernardo Pereira: Altsaxophon Sonia Tcherepanov: Tenorsaxophon Jure Knez: Baritonsaxophon

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