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Distanzzonen - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Teil II in Bozen

Distanzzonen ist ein Austauschprojekt zwischen dem Südtiroler Künstlerbund und der Stadt München. Im November 2021 haben sich sechs Künstlerpaare, jeweils ein*e in Südtirol und ein*e in München lebende*r Künstler*in, zusammengeschlossen und gemeinsam Projekte erarbeitet, die im November in der halle50 der Domagk Ateliers in München bzw. im LOFT in Ansbach und nun in der Galerie Prisma in Bozen gezeigt werden.

Kuratiert von Christian Schoen

Der Ausstellungstitel greift einen sozialpsychologischen Begriff auf: Distanzzonen sind zwischenmenschliche Entfernungsbereiche, die wir als angenehm oder – bei Über? oder Unterschreiten – als unangenehm empfinden. Seit dem Frühjahr 2020 war „Distanz“ das Zauberwort, mit dem die Gesellschaft hoffte, der pandemischen Situation Herr zu werden. Inzwischen realisieren wir, dass das social distancing uns verändert hat, den Einzelnen wie auch die Gesellschaft. Inmitten des Lockdowns startete dieses künstlerische Projekt internationaler Zusammenarbeit: Die Gruppenausstellung präsentiert sechs Positionen von Südtiroler Künstlerinnen und Künstlern, die auf Werke in Bayern (München/Ansbach) lebender internationaler Kolleginnen und Kollegen reagieren.

Die Paare haben sich im Laufe des Prozesses gefunden und angenähert; und das in einer Zeit, die von größtmöglich einzuhaltendem körperlichen und gesellschaftlichen Abstandhalten geprägt war. Die künstlerischen Positionen reflektieren die Bedeutung von subjektiver Nähe und Distanz, vom Verhältnis Individuum zur Gruppe und zelebrieren das Erschaffen und Wahrnehmen von Kunst als einem körperlichen, grenzüberschreitenden Erlebnis.

Eine Ausstellung des Südtiroler Künstlerbunds und der Stadt München. Mit freundlicher Unterstützung der Autonomen Provinz Bozen Südtirol, der Stiftung Südtiroler Sparkasse und der Hilterhaus-Stiftung.

Künstler*innen? und Werkliste:

Lois Anvidalfarei, geb. 1962 in Abtei, lebt in Abtei: „Sitio“ (Skulptur)

Sandra Bejarano, geb. 1991 in Madrid, lebt in München: „El juego del elástico“ (Performance)

Isabelle Dyckerhoff, geb.1959 in München, lebt in München: „Ohne Titel (Diptychon)“ (Malerei)

Christine Gallmetzer, geb. 1964 in Bozen, lebt in München und Bozen: „Aufbruch/Cloud Gate“

(Malerei)

Wil?ma Kammerer, geb. 1959 in St. Lorenzen, lebt Bruneck: „Carpet“ (Installation)

Hauchun Kwong, geb. 1965 in Hongkong, lebt in München: „Schneeberg, Der Wanderer, “(Mischtechnik)

Christian Niccoli, geb. 1976 in Bozen, lebt in Berlin: „Selbsportrait“ (Zeichnungen, vierteilig)

AliPaloma, geb. 1992 in Brixen, lebt in Brixen: „unchained“ (Installation)

Matthias Schwab, geb. 1974 in Wassertrüdingen, lebt in Ansbach: „nicht weiter nichts“

(Performance/Installation)

Peter Senoner, geb. 1970 in Bozen, lebt in Klausen: „LEM“ (Bronzeplastik)

Anja Verbeek von Loewis, 1964 in Bonn, lebt in München: „Shifting Realms“ (Malerei)

Yongbo Zhao, geb. 1964 in Hailong, lebt in München: „Garten der Lüste“ (Malerei)

Christian Schoen, geb. 1970 in Marburg, lebt in Ansbach. Als freier Kurator konzipiert er internationale Ausstellungen, beispielsweise den isländischen Pavillon für die Biennale in Venedig.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Fünf neue Bücher zu den unterschiedlichsten Formen von Machtverhältnissen dienen als Gesprächsstoff für die heurige Sachbuch-Debatte: Im Vergleich der Generationen sind die Jüngsten fast machtlos. Dass in alternden Gesellschaften gerade ihre Bedürfnisse in den Fokus rücken sollten, fordern Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus P. Strohmeier in ihrem Buch „Kinder. Minderheit ohne Schutz“. Am brutalsten äußern sich Machtverhältnisse im heutigen Menschenhandel, über den Barbie Latza Nadeau für ihr Buch „Every Body Counts“ recherchiert hat, oder auch im Krieg. Dabei war der Mensch die längste Zeit ein friedliches Wesen, wie Harald Meller, Kai Michel und Carel van Schaik in ihrem Buch „Die Evolution der Gewalt“ mit Blick auf die gesamte Menschheitsgeschichte feststellen. Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey orten in der Politik eines Donald Trump oder einer AfD eine radikale „Zerstörungslust“. In ihrem gleichnamigen Buch fahnden sie bei deren Anhänger*innen nach den Gründen für die zunehmende Radikalisierung. Manche Mächte hingegen tun uns richtig gut, etwa die „Macht der Musik“, über die Ullrich Fichtner schreibt. Fünf Bücher, über die sich bestens debattieren lässt. Zeit: Donnerstag, 5. Februar 2026, 18 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1, Oberes Foyer Es diskutieren: Hermann Atz, Leiter des Sozialforschungsinstituts Apollis Eva Cescutti, Mitarbeiterin des Deutschen Bildungsressorts Roland Psenner, em. Univ.-Prof. für Ökologie an der Uni Innsbruck, Präsident der Eurac Roger Pycha, Primar der Psychiatrie Brixen Moderation: Monika Obrist Eintritt frei Diskutiert wird über folgende Bücher: Carolin Amlinger. Oliver Nachtwey. Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus (Suhrkamp Verlag, 2025) Aladin El- Mafaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus Peter Strohmeier. Kinder. Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft (Kiepenheuer & Witsch, 2025) Ullrich Fichtner. Die Macht der Musik. Über ihre Kraft, unser Leben glücklicher und unsere Gesellschaft gerechter zu machen (DVA, 2025) Harald Meller. Kai Michel. Carel van Schaik. Die Evolution der Gewalt. Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen. Eine Menschheitsgeschichte (Dtv, 2024) Barbie Latza Nadeau. Every Body Counts. Gier und der Handel mit Menschen (Hanser Verlag, 2025) Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen der „Bücherwelten im Waltherhaus“
  • Juni 1940 – es ist das dramatischste Jahr der deutschen Literaturgeschichte: Die deutschen Truppen fallen in Frankreich ein. Und die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden hatten. Anna Seghers flieht mit ihren Kindern gar zu Fuß aus Paris. In Marseille kreuzen sich schließlich die Wege zahlreicher deutscher und österreichischer Schriftsteller, Intellektueller und Künstler auf der Flucht. Hier übergibt Walter Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt. Und hier riskieren Varian Fry und seine Mitstreiter Leib und Leben, um die Verfolgten außer Landes zu schmuggeln. Szenisch dicht, spannend und feinfühlig erzählt Uwe Wittstock in seinem Buch „Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur“ von unfassbarem Mut und größter Verzweiflung, von trotziger Hoffnung und Mitmenschlichkeit in düsterer Zeit. In der Reihe "HÖRbar gut!" der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut präsentiert er nun sein Buch in Bozen. Uwe Wittstock ist Schriftsteller und Journalist. Er war Redakteur des Focus, Literaturredakteur der FAZ, Lektor bei S. Fischer und stellvertretender Feuilletonchef für die Welt. Gründliche Recherche und ein packender Erzählstil machen seine Bücher so erfolgreich. „Marseille 1940“, erschienen 2024, liegt bereits in 12. Auflage vor, wurde bislang in neun Sprachen übersetzt und stand auf vielen Besten- und Bestsellerlisten. Es folgte auf das Buch „Februar 33“, das vom „Winter der Literatur“ im Berlin des frühen Nationalsozialismus handelt. Zeit: Mittwoch, 8. April 2026, 19 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt: 10 €/Studierende 5 € Karten: www.kulturinstitut.org "Anschaulich und atemlos. Im Grunde gibt es wohl kaum ein historisches Thema, das für unsere Gegenwart so relevant sein könnte wie 'Marseille 1940'." Florian Illies, DIE ZEIT 15. 2 .2024 "Gründlich recherchiert, so lebendig, so spannend, so ergreifend. Großartig." Elke Heidenreich, SPIEGEL online, 25.2.2024

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