In Zusammenarbeit zwischen der Kunsthalle West und dem Palais Mamming Museum zeigt die Künstlerin Anuschka Prossliner flüchtige Figuren, die aus dem Nichts kommen und unaufhaltsam dorthin zurückfallen, Metaphern für unser Dasein. Die Gestalten wurden aus dem alltäglichen Kontext in neue Dimensionen übertragen. Sie tragen menschliche Züge, aber sie bleiben verschwommene Schatten, Illusionen, rhetorische Bilder und Gedankenspiele. Ihre Ausdruckskraft verstärkt sich, je mehr sie sich aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang lösen. Die Leere, in die sie gestellt sind, entzieht sie jeder Festlegung, jeder eindeutigen Bewertung, macht sie ungreifbar und unangreiflich.