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Artiparlando - Kunst und Design im 21. Jahrhundert - Veröffentlicht von ale inside

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Event-Informationen

Die vom Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen gemeinsam ausgerichtete Vortragsreihe artiparlando findet 2013 bereits zum 13. Mal statt. In den vergangenen Jahren waren immer wieder prominente Intellektuelle, Künstler, Kritiker und Vertreter aus der Wirtschaft zu den artiparlando-Treffen nach Bozen gereist, wie etwa der Modefotograf Oliviero Toscani, der Philosoph und Politiker Massimo Cacciari, die Unternehmer Alberto Alessi und Reinhold Würth, der Kunstkritiker Germano Celant oder der Künstler Rudolf Stingel. Das Motto von artiparlando lautet in diesem Jahr „Art/Design Practices 2013”. In den Vorträgen geht es dann auch um eine Standortbestimmung der auf Biennalen, Kunstmessen und in Museen vertretenen zeitgenössischen Kunst- und Designwelt.
„What Are We Thinking: Why Do We Need to Look At Ourselves?” lautet der Titel des Vortrags von Carol Yinghua Lu und Liu Ding mit der artiparlando 2013 eröffnet wird. Carol Yinghua Lu (Guandong, China, 1977) ist Kritikerin und Kuratorin und leitet das Contemporary Art Terminal (OCAT) in Shenzhen. Liu Ding (Changzhou, China 1976) ist Künstler und Kurator. Seit mehreren Jahren erforscht das Duo einen „alternativen” Kunstbetrieb, der sich Hierarchien hartnäckig entzieht – erste Ergebnisse wird die Sommerausstellung im Museion „Little Movements” zeigen. In ihrem Vortrag beziehen sich die beiden Redner vor allem auf die aktuelle Situation in ihrem Heimatland China.

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  • Juni 1940 – es ist das dramatischste Jahr der deutschen Literaturgeschichte: Die deutschen Truppen fallen in Frankreich ein. Und die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden hatten. Anna Seghers flieht mit ihren Kindern gar zu Fuß aus Paris. In Marseille kreuzen sich schließlich die Wege zahlreicher deutscher und österreichischer Schriftsteller, Intellektueller und Künstler auf der Flucht. Hier übergibt Walter Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt. Und hier riskieren Varian Fry und seine Mitstreiter Leib und Leben, um die Verfolgten außer Landes zu schmuggeln. Szenisch dicht, spannend und feinfühlig erzählt Uwe Wittstock in seinem Buch „Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur“ von unfassbarem Mut und größter Verzweiflung, von trotziger Hoffnung und Mitmenschlichkeit in düsterer Zeit. In der Reihe "HÖRbar gut!" der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut präsentiert er nun sein Buch in Bozen. Uwe Wittstock ist Schriftsteller und Journalist. Er war Redakteur des Focus, Literaturredakteur der FAZ, Lektor bei S. Fischer und stellvertretender Feuilletonchef für die Welt. Gründliche Recherche und ein packender Erzählstil machen seine Bücher so erfolgreich. „Marseille 1940“, erschienen 2024, liegt bereits in 12. Auflage vor, wurde bislang in neun Sprachen übersetzt und stand auf vielen Besten- und Bestsellerlisten. Es folgte auf das Buch „Februar 33“, das vom „Winter der Literatur“ im Berlin des frühen Nationalsozialismus handelt. Zeit: Mittwoch, 8. April 2026, 19 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt: 10 €/Studierende 5 € Karten: www.kulturinstitut.org "Anschaulich und atemlos. Im Grunde gibt es wohl kaum ein historisches Thema, das für unsere Gegenwart so relevant sein könnte wie 'Marseille 1940'." Florian Illies, DIE ZEIT 15. 2 .2024 "Gründlich recherchiert, so lebendig, so spannend, so ergreifend. Großartig." Elke Heidenreich, SPIEGEL online, 25.2.2024
  • Con motivo del Día Internacional de la Lengua Española, que conmemora el aniversario de la muerte de Miguel de Cervantes, autor de Don Quijote, se organizará una visita guiada al Castillo Roncolo dedicada al tema de la caballería. Se requiere reserva: tanja.cassitti@runkelstein.info
  • Urban Grünfelder Kein schöner Land in dieser Zeit Urban Grünfelders künstlerische Arbeit kreist um grundlegende Fragen nach Menschsein, Identität und gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausgehend von aktuellen Ereignissen, alltäglichen Beobachtungen und Eindrücken aus der Natur entstehen Bilder, die zum Nachdenken über individuelle und kollektive Erfahrungen anregen. Grünfelder arbeitet mit Malerei, Skulptur und Zeichnung und verbindet in seinen Werken persönliche Wahrnehmung mit gesellschaftlichen Fragestellungen. Seine Arbeiten stellen weniger Antworten bereit, als vielmehr Fragen nach Sinn, Bedeutung und Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt. Kunst versteht er dabei als Spiegel für die Betrachtenden: einen Raum, in dem sich eigene Gedanken, Erfahrungen und Perspektiven wiederfinden können. Die Werke laden dazu ein, innezuhalten und über die eigene Rolle innerhalb gesellschaftlicher Zusammenhänge nachzudenken. Urban Grünfelder, geboren 1967 in Brixen, absolvierte seine Ausbildung an der Kunstschule in St. Ulrich und studierte anschließend an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Seine künstlerische Tätigkeit ist durch eine solide akademische Ausbildung und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Fragestellungen geprägt.

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