NACRE
(HENDOKU IYAKU)
Nacre ist ein spartenübergreifendes Projekt, das Kunst, Biologie und östliche Philosophie miteinander verbindet, um das evolutionäre Potenzial der menschlichen Existenz zu erforschen. Der Titel verbindet den wissenschaftlichen Begriff für Perlmutt (Nacre) mit dem japanisch-buddhistischen Konzept Hendoku-iyaku („Gift in Medizin verwandeln“). Hindernisse sollen nicht beseitigt, sondern in notwendige Impulsgeber für die Entwicklung der eigenen inneren Perle verwandelt werden. Durch die Suche nach einem formalen und konzeptuellen Gleichgewicht gibt die Performance das kreative Handeln existenzieller Transmutation wieder. Sie zeigt ein Ritual, in dem das Rohmaterial der menschlichen Erfahrung so lange veredelt wird, bis es die Reinheit der Materie selbst erreicht: das Nacre.
Konzept, Choreografie, Darstellerin, Regie, Video, Musik und Sound, Kostüm, Produktion: Santija Bieza
Videoschnitt: Marco Sonna
Lichtdesign: Santija Bieza
THRESHOLD
Gleichgewicht ist kein Stillstand. Gleichgewicht ist Bewegung.
Ein Leben lang geben Strukturen, Aufgaben und feste Abläufe Halt. Doch wenn vertraute Ordnungen ins Wanken geraten, beginnt ein neuer Rhythmus, noch leise, noch ungewohnt.
Threshold – Schwelle – ist ein Tanztheaterstück vom Verweilen im fragilen Moment zwischen Ankommen und Loslassen, wo Körper, Stimmen und Raum in der Schwebe bleiben und eine stille Verwandlung durchlaufen.
Konzept: Sabine Raffeiner, Christian Lang
Choreografie: Sabine Raffeiner und die Tänzer*innen
Darsteller*innen: Hugo Olagnon, Giulia Manica, Seungju Lee
Regie: Sabine Raffeiner
Foto, Dokumentation: Christian Lang
Texte: Christian Lang, Paolo Quarta
Lichtdesign: Sabine Raffeiner
Produktion: Sabine Raffeiner
CATCH ME (BEF-)OR(-E) I FALL
Catch me (bef-)or(-e) I fall untersucht das Gleichgewicht als körperlichen und emotionalen Zustand in Zeiten des Wandels. Paola Zadras Solo setzt sich mit der Unsicherheit unseres historischen Kontextes auseinander, sucht nach Harmonie, während alles zu zerfallen scheint und reflektiert zugleich über die Ressourcen, die Künstler*innen benötigen, um physische, wirtschaftliche und soziale Hindernisse zu überwinden.
Im ständigen Dialog zwischen Bewegung, Klang und Bild bedient sich die Aufführung audiovisueller Installationen und der Musik von Daniel Vacas Peralta. Mit KI erzeugte immersive Bilder umhüllen die Zuschauer*innen und laden ein, über das innere Gleichgewicht in einem Schwebezustand zwischen Atemrhythmus, Sturz und Wiederaufstehen nachzudenken.
Konzept, Choreografie, Darstellerin: Paola Zadra
Regie: Daniel Vacas Peralta, Paola Zadra
Foto, Video: Daniel Vacas Peralta
Originalmusik und Sound Design: Daniel Vacas Peralta
Produktion: Paola Zadra, Daniel Vacas Peralta