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Flucht ohne Ende - Veröffentlicht von Vereinigte Bühnen Bozen

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Event-Informationen

Marathonlesung

Die prominent besetzten Marathonlesungen sind bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs regelrechte Happenings. Heuer wird das Format in einer grenzüber-schreitenden Kooperation mit den Vereinigten Bühnen Bozen neu aufgelegt. Ein Nord- und Südtiroler All Star-Ensemble wird unter dem Titel „Flucht ohne Ende“ zweimal ausgewählte Texte des ewigen Grenzgängers Joseph Roth lesen — im Juli in Telfs, im November in Bozen. Sieben Stunden lang Weltliteratur in entspanntem Ambiente.

Mit
Joesphine Bloéb
Gerti Drassl
Lisa Hörtnagl
Brigitte Jaufenthaler
Michael Klammer
Christoph Luser
Tobias Moretti
Klaus Rohrmoser
Branko Samarovski
Lukas Spisser
Anna Unterberger
u. a.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

  • Fr 28 August, 202615:00-21:00 |

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  • Es gibt Termine vom 16 Jan. 2027 bis 24 Jan. 2027
    von Federico García Lorca in der Übersetzung von Hans Magnus Enzensberger Bernarda Alba verschließt ihr Haus in Trauer. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes verhängt sie über ihre fünf Töchter traditionell acht Jahre Ausgangssperre. Kein Sterbenswort darf zu den gespitzten Ohren des Dorfes dringen, kein Mann die dicken Mauern des Trauerhauses passieren. In der bleiernen Sommerhitze schließt sich die Welt um Angustias, Magdalena, Amelia, Martirio und Adela. Als alleinige Erbin verlobt sich Angustias, die älteste Tochter aus erster Ehe, mit Pepe el Romano, der in Bernardas autoritärem Regime den lebensvernichtenden Freiheitskampf unter den Frauen entfesselt. Federico García Lorca, 1898 in Fuente Vaqueros (Andalusien) geboren, schrieb die drei Akte der Bernarda Alba „als photographisch genaue Dokumentation“ kurz vor seiner Ermordung von Falangisten 1936. Das „Drama von den Frauen in Spaniens Dörfern“ ist eine prophetisch anmutende Allegorie auf den aufkommenden europäischen Faschismus. Der für großes Sprechtheater und präzise Figurenzeichnung bekannte Regisseur Matthias Rippert folgt der psychologischen Spur der Enzensberger Übersetzung hinein in das grausame Spiel der Unterdrückung und gibt – wie Lorca – einem starken Ensemble von ausschließlich Frauen die Bühne. mit Gerti Drassl Swintha Gersthofer Elke Hartmann Cornelia Heyse Laura Laufenberg Jasmin Mairhofer Margot Mayrhofer Karola Niederhuber Nadia Schwienbacher Nele Trebs Regie Matthias Rippert
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  • Es gibt Termine vom 29 Okt. 2026 bis 30 Okt. 2026
    Von und mit Gianluca Iocolano Musik: Christa Plank Regie: Marta Dalla Via Männer tun manchmal so, als würden sie nichts sehen. Oft erkennen sie Mechanismen nicht, die für sie längst zur Gewohnheit geworden sind – unabhängig von der Generation. Gerade deshalb ist es heute wichtiger denn je, Dinge beim Namen zu nennen. Das Stück lädt dazu ein, das Schweigen zu brechen und den Blick zu schärfen – damit Gewalt früh erkannt wird, selbst dort, wo sie sich in den feinen Nuancen der Sprache verbirgt. Nicht mit dem Anspruch auf die große Revolution, sondern mit kleinen Schritten, die Veränderung möglich machen. Gianluca Iocolano nutzt die Satire, um den Schleier der Gleichgültigkeit zu zerreißen. Freuen Sie sich auf ein zweisprachiges Wechselspiel aus Storytelling, Sketches und eigenen Singer-Songwriter-Stücken.

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