Preisträger des „Goldenen Besens“ 2026
Romeo muss heim - von Wien nach Oberösterreich. Die Oma liegt im Sterben. Wieder mal. Die Reise in sein Heimatdorf wird für ihn zu einer Zeitreise in Kindheit und Jugend. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, die er damals nicht küssen durfte. Ihre Familie hatte es verboten: ein bissl wegen Romeos falscher Hautfarbe, hauptsächlich aber, weil er zu wenig Hektar besaß – nämlich gar keine.
Romeo besucht im Dorf ein Zeltfest, auf dem immer noch die gleiche Band wie vor 15 Jahren spielt, und wo ihn immer noch dieselben Nazis wie vor 15 Jahren verprügeln wollen. Herrlich ist das, wenn manche Dinge im Leben immer gleichbleiben. Berauscht von Grillhendl-Duft und Jägermeister wird er nostalgisch. Soll er am Ende gar nicht mehr zurück nach Wien, wo die Menschen zwar liberaler, aber auch fader sind?
In seinem zweiten Kabarettprogramm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land und darüber, wie es ist, fremder auszusehen, als es Familienname und Dialekt vermuten lassen.
„Sehenswert – voll klugem Schmäh und Selbstironie.“ (Falter)
Di: Annibale Ruccello
Regia: Claudio Tolcachir
Con: Valentina Picello
Scena: Cosimo Ferrigolo
Light designer: Fabio Bozzetta
Assistente alla regia: Leone Paragnani
Direttore di scena: Gianluca Tomasella
Sarta: Benedetta Nicoletti
Produzione Carnezzeria con/mit: Teatri di Bari, Teatro di Roma, in collaborazione con: AMAT & Teatri di Pesaro per RAM – Residenze Artistiche Marchigiane
Con il sostegno di: IILA – Organizzazione Internazionale Italo-Latino Americana
Distribuzione: Aldo Miguel Grompone, Roma
Un incontro artistico e umano tra il regista drammaturgo argentino Claudio Tolcachir e l’attrice italiana Valentina Picello
Un testo che indaga sul ruolo della donna nel tempo. L’indipendenza, la prospettiva di futuro, la solitudine, la mancanza di mezzi e di risorse. Con umorismo pungente e assurdo questa pièce ci conduce attraverso i labirinti della mente di un personaggio inconsueto, pieno di contraddizioni. Commovente e imbarazzante allo stesso tempo. Ciascuno di noi potrebbe conoscerla, incrociarla nella propria vita; ma potremmo anche essere lei. Sentirci così impotenti da prendere le decisioni peggiori. Un gioiello teatrale sul corpo di un’attrice unica, Valentina. La sua sensibilità, la sua immaginazione e l’infinita delicatezza della sua ironia danno a questo testo una impronta unica e piena di aria fresca. Una proposta molto netta: questa donna, il pubblico, e la vita in mezzo a loro. L’humor e la tragedia mischiati. Quel sorriso doloroso che ci attraversa e non ci lascia indifferenti.
– Claudio Tolcachir
Simon Kostner (BZ): “Ich liebe mich… oder vom (Un-)Glück, ein Gutmensch zu sein”
Entreda debant/Eintritt frei/Ingresso gratuito
En colaborazion con la Consulta ladina dl Comun de Bulsan
Der neue Monolog von und mit Simon Kostner
Regie: Dietmar Gamper
Zehn Jahre nach seinen Programmen „Badiotten“ und „Über Unverträglichkeiten und andere Haustiere“ öffnet der ladinische Schauspieler erneut die Türen zu seiner schillernden Gedankenwelt - ein Ort voller Ironie, leiser Absurdität und überraschender Erkenntnisse, aus dem man nur mit viel Selbstliebe wieder herausfindet.
Regenwürmer, Höflichkeit und andere Katastrophen. Simon Kostner seziert das Leben, bis nur noch die Essenz übrigbleibt. Zwischen Sein und Schein, Schnucki und Schotzi finden wir uns alle wieder. Über das Große im Kleinen und das Kleine im Großen.
Kommen Sie ohne Erwartungen. Gehen Sie mit allem. Oder nichts. Hauptsache, Sie sind da.
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