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Tanz BZ: Silvia Gribaudi / R.OSA - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Die unangepasste Choreografin Silvia Gribaudi weiß ihre Produktion mit intelligenter Ironie auszuschmücken. R.OSA ist ein mitreißendes Solo, das der bravourösen Performerin Claudia Marsicano – seit einigen Jahren ein Kultstar der Szene – auf den Leib geschrieben wurde. Die Absicht erschließt sich bereits aus dem italienischen Verb „osare“ im Titel: Traut euch was, Frauen! Das Stück hinterfragt die Rolle des weiblichen Körpers in der heutigen Gesellschaft und Claudia Marsicano, die ihre üppige Figur ohne Scham enthüllt, begibt sich gemeinsam mit dem Publikum auf eine faszinierende Reise zum Thema Schönheit. Kann eine impulsive Persönlichkeit die Grenzen der geltenden Ideale sprengen? Selbstverständlich! Auf einer schmucklosen Bühne ist allein Marsicanos Körper Bewegung, Klang, Wort, Bild und Farbe. Eine Komposition der Gesten, die in ihrer informellen Art ein größeres Bild zeichnet – jenes eines weiblichen Körpers, in all seinen Einzelheiten, seinen Formen und seiner Schönheit. Die Performerin selbst wird das Werk. Das Werk wird Botschaft. Und die Botschaft? Trifft direkt ins Herz.

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