In una ridente parrocchia situata nelle campagne fiorentine a metà degli anni '50, sta per essere celebrato il matrimonio riparatore, tra due giovani innamorati: Renzo Villani e Lucia Fellini. Tutto sarebbe quasi semplice se non fosse che lo sposo è figlio della Signora Giovanna, democristiana e Presidentessa delle Sorelle del Tempio; la sposa invece è figlia di Olinto Fellini, il più fervente attivista del Partito Comunista del paese. II disaccordo la fa da padrone e la sempre presente Perpetua, non aiuta certo a mediare.
Ce la farà il buon Don Facondio ad unire nel sacro vincolo del matrimonio i due innamorati?
Sembrerebbe quasi di sì.
Ma l'arrivo di Ulderiga alla vigilia delle nozze dà l'idea che questo matrimonio, proprio, non s'abbia da fare.
Compagnia Teatrale L’ANTICA FRASCHETTA – Bucine - AR
commedia in dialetto toscano 3 atti di Tito Zenni
Regia di Claudio Fuccini
von Simon Stephens
nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“
Deutsch von Barbara Christ
Vanya trauert, um seine verstorbene Schwester, um sein vertanes Leben als Gutsverwalter in der Provinz, um seine vergebliche Liebe zu der mythisch schönen Helena, der jungen Frau seines schlecht alternden Schwagers Alexander. Als Alexander nach dem Karriereaus in der Großstadt zurück auf den Hof seiner Tochter Sonja kehrt, bricht die Sehnsucht aus: Sonja will den ehemals gutaussehenden Arzt und Waldfanaten Michael. Michael will Helena, die junge Frau des bankrotten Alexander. Alexander will den Hof seiner Tochter Sonja verkaufen. Und Vanya? Vanya will Alexander erschießen. In der provinziellen Enge träumen Tschechows Figuren voneinander und leben doch im Zeichen des Verzichts. Gibt es das noch, das Glück einer realen Begegnung?
Simon Stephens radikal-lyrische Adaption von Tschechows modernem Klassiker – ein Schauspieler spielt alle Figuren – schlägt den Bogen von den gesellschaftlichen Zersetzungsprozessen Ende des 19. Jahrhunderts zu der Verlust-Epoche Gegenwart. Das Solo, inszeniert von Rudolf Frey, setzt seinen Spieler – einsam – in die Mitte einer sich immer weiter vereinzelnden und parasozial vereinsamenden Gesellschaft. Der junge Südtiroler Schauspieler Fabian Mair Mitterer verleiht der Tschechowschen Welt mit ihren grassierenden FOMO- und No-Future-Gefühlen ein zeitgenössisches, tragikomisches Gesicht.
mit
Fabian Mair Mitterer
Regie
Rudolf Frey
Von und mit Gianluca Iocolano
Musik: Christa Plank
Regie: Marta Dalla Via
Männer tun manchmal so, als würden sie nichts sehen. Oft erkennen sie Mechanismen nicht, die für sie längst zur Gewohnheit geworden sind – unabhängig von der Generation. Gerade deshalb ist es heute wichtiger denn je, Dinge beim Namen zu nennen. Das Stück lädt dazu ein, das Schweigen zu brechen und den Blick zu schärfen – damit Gewalt früh erkannt wird, selbst dort, wo sie sich in den feinen Nuancen der Sprache verbirgt. Nicht mit dem Anspruch auf die große Revolution, sondern mit kleinen Schritten, die Veränderung möglich machen.
Gianluca Iocolano nutzt die Satire, um den Schleier der Gleichgültigkeit zu zerreißen. Freuen Sie sich auf ein zweisprachiges Wechselspiel aus Storytelling, Sketches und eigenen Singer-Songwriter-Stücken.
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