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OPER.A 20.21: Lulu - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Ketzerisch, markerschütternd, skandalös: so wurde die dramatische Lebensgeschichte der Lulu, jener Femme fatale mit tragischem Schicksal, die sich in die erotischen Vorstellungen der Menschen eingebrannt hat, einst beschrieben. Alban Berg hat sich in seiner letzten Schaffensperiode ihrer bedient, um einen buchstäblichen Protestschrei gegen die Heuchelei der bürgerlichen Gesellschaft, die sexuellen Vorurteile und jede Form von Moralismus verlauten zu lassen. Lulu fasziniert mit ihrer Symbolik, ihren Geheimnissen und Widersprüchlichkeiten noch heute.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Notizen über die Uhrzeiten :

Introduzione all'opera-Operneinführung Bolzano-Bozen, Teatro Comunale-Stadttheater, Foyer ven-Fr ore 19.00 Uhr

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  • Es gibt Termine vom 07 Nov. 2026 bis 15 Nov. 2026
    von Simon Stephens nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“ Deutsch von Barbara Christ Vanya trauert, um seine verstorbene Schwester, um sein vertanes Leben als Gutsverwalter in der Provinz, um seine vergebliche Liebe zu der mythisch schönen Helena, der jungen Frau seines schlecht alternden Schwagers Alexander. Als Alexander nach dem Karriereaus in der Großstadt zurück auf den Hof seiner Tochter Sonja kehrt, bricht die Sehnsucht aus: Sonja will den ehemals gutaussehenden Arzt und Waldfanaten Michael. Michael will Helena, die junge Frau des bankrotten Alexander. Alexander will den Hof seiner Tochter Sonja verkaufen. Und Vanya? Vanya will Alexander erschießen. In der provinziellen Enge träumen Tschechows Figuren voneinander und leben doch im Zeichen des Verzichts. Gibt es das noch, das Glück einer realen Begegnung? Simon Stephens radikal-lyrische Adaption von Tschechows modernem Klassiker – ein Schauspieler spielt alle Figuren – schlägt den Bogen von den gesellschaftlichen Zersetzungsprozessen Ende des 19. Jahrhunderts zu der Verlust-Epoche Gegenwart. Das Solo, inszeniert von Rudolf Frey, setzt seinen Spieler – einsam – in die Mitte einer sich immer weiter vereinzelnden und parasozial vereinsamenden Gesellschaft. Der junge Südtiroler Schauspieler Fabian Mair Mitterer verleiht der Tschechowschen Welt mit ihren grassierenden FOMO- und No-Future-Gefühlen ein zeitgenössisches, tragikomisches Gesicht. mit Fabian Mair Mitterer Regie Rudolf Frey
  • Autore e protagonista in scena: Ubaldo Pantani Regia: Nicola Fanucchi Produzione: Vera Produzione Produzione a cura di: Paolo Ruffini per Vera Produzione “Che personaggio!” Quante volte lo diciamo di fronte a qualcuno che ci sembra fuori dal comune? Lo ripetiamo tra amici, lo raccontiamo a casa, lo condividiamo al lavoro: “Ero a fare l’aperitivo e c’era un barista… dovevi vedere che personaggio!” In Inimitabile, Ubaldo Pantani, mattatore della comicità televisiva, porta sul palco il suo mondo di personaggi: dalle celebrità imitate – Lapo Elkann e tutti gli altri – fino alle persone comuni, quelle incontrate nei contesti più disparati, dal benzinaio del paese al protocollista comunale, fino all’uomo dei preventivi. Figure reali che, pur nella loro quotidianità, rivelano un’umanità esilarante e imprevedibile, diventando spesso fonte di ispirazione per personaggi di fantasia. Un’ora e mezzo di risate e dubbi esistenziali tragicomici, in cui il pubblico si ritrova a riconoscere tic, manie e piccole ossessioni che fanno parte del nostro vivere quotidiano. Perché in fondo, ridiamo degli altri senza accorgerci che, da un’altra prospettiva, potremmo essere noi i veri personaggi. E in questo gioco di maschere, il ridicolo che cogliamo negli altri si riflette su di noi, perché il confine tra imitare ed essere imitati si fa sottilissimo, così come quello tra normalità e assurdità.
  • Es gibt Termine vom 16 Jan. 2027 bis 24 Jan. 2027
    von Federico García Lorca in der Übersetzung von Hans Magnus Enzensberger Bernarda Alba verschließt ihr Haus in Trauer. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes verhängt sie über ihre fünf Töchter traditionell acht Jahre Ausgangssperre. Kein Sterbenswort darf zu den gespitzten Ohren des Dorfes dringen, kein Mann die dicken Mauern des Trauerhauses passieren. In der bleiernen Sommerhitze schließt sich die Welt um Angustias, Magdalena, Amelia, Martirio und Adela. Als alleinige Erbin verlobt sich Angustias, die älteste Tochter aus erster Ehe, mit Pepe el Romano, der in Bernardas autoritärem Regime den lebensvernichtenden Freiheitskampf unter den Frauen entfesselt. Federico García Lorca, 1898 in Fuente Vaqueros (Andalusien) geboren, schrieb die drei Akte der Bernarda Alba „als photographisch genaue Dokumentation“ kurz vor seiner Ermordung von Falangisten 1936. Das „Drama von den Frauen in Spaniens Dörfern“ ist eine prophetisch anmutende Allegorie auf den aufkommenden europäischen Faschismus. Der für großes Sprechtheater und präzise Figurenzeichnung bekannte Regisseur Matthias Rippert folgt der psychologischen Spur der Enzensberger Übersetzung hinein in das grausame Spiel der Unterdrückung und gibt – wie Lorca – einem starken Ensemble von ausschließlich Frauen die Bühne. mit Gerti Drassl Swintha Gersthofer Elke Hartmann Cornelia Heyse Laura Laufenberg Jasmin Mairhofer Margot Mayrhofer Karola Niederhuber Nadia Schwienbacher Nele Trebs Regie Matthias Rippert

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