Freilchtspiel mit Musik in der St. Laurenziusruine in Naturns.
Autor: Hanns Fliri; Regie: Hanns Fliri, Projektleitung: Franz Fliri
Musik: Musikalische Leitung: Josef Pircher, Komposition: Ernst Thoma
Darsteller: Volksbühne Naturns, Kirchenchor Tabland, Staben, Gastspieler
Projekt
An der Verbindungsstraße zwischen Tschirland und Staben, im Gemeindegebiet von Naturns, befindet sich die Kirchenruine zum Heiligen Laurentius. Um diese rankt sich eine alte Sage von Räubern die vor Jahrhunderten die Gegend um Naturns unsicher gemacht haben sollen. Hanns Fliri ließ sich von diesen Geschichten inspirieren und hat ein Theaterstück darüber verfasst. Der Volksmusikkomponist Ernst Thoma aus Mals schrieb die passende Musik dazu. Der Heimatpflegeverein Naturns- Plaus, der sich seit Jahren um den Erhalt der Ruinen und die Bewirtschaftung des umliegenden Feldes bemüht, wird das Spiel im Juli 2015 an diesem authentischen Ort zur Aufführung bringen. An der Verwirklichung dieses für Naturns einmaligen Projektes wirken die Volksbühne Naturns sowie der Kirchenchor Tabland- Staben mit.
Inhalt
Der Schmiedegeselle Hannes und Anna, die Dirn auf dem Moarhof, möchten heiraten. Nachdem sie aber besitzlos sind, müssen sie die Einwilligung des Dorfgerichts einholen, was ihnen trotz Widerständen gelingt. Am Hochzeitstag erhält Hannes die Mitteilung, dass er zum Krieg von 1809 gegen die Bayern einberufen wird. Hannes kommt heil aus dem Krieg zurück. Die Kriegshandlungen haben das Land wirtschaftlich sehr getroffen und Hannes verliert dadurch seine Arbeitsstelle. Durch Gelegenheitsarbeiten schlagen sie sich mehr schlecht als recht durch. Der Pfarrer von Tschars unterstützt sie und stellt ihnen das aufgelassene Widum bei Lorenzi als Wohnhaus zur Verfügung. Eines Abends kommen verwahrloste Männer und bitten um Unterkunft. Hannes erkennt in einem von ihnen jenen Mann, der ihm im Krieg das Leben gerettet hat und nimmt sie einige Tage bei sich auf. Der Anna ist nicht wohl dabei…