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Konzert des Haydn Orchesters - Dir: Michele Mariotti - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Mit der F-Dur Sinfonie emanzipiert sich Johannes Brahms endgültig vom „Riesen“ Beethoven. Bei der Uraufführung in Wien protestieren zwar Wagner-Anhänger mit lautem Zischen gegen diese akribisch genau konstruierte und kammermusikalisch verdichtete „absolute Musik“. Ein Publikumserfolg wird das im Sommer 1883 entstandene Werk dann aber trotzdem. Clara Schumann hört in den ersten beiden Sätzen einen „geheimnisvollen Zauber des Waldlebens“ und der damalige Kritikerpapst Eduard Hanslick, der den vermeintlichen „Traditionalisten“ Brahms in einem öffentlich ausgetragenen Musikstreit gegen die „Neudeutsche Schule“ um Wagner und Liszt in Stellung gebracht hatte, unterstreicht die Transparenz dieser Musik. Auch Antonìn Dvoràk ist begeistert. „Ich sage und übertreibe nicht, dass dieses Werk seine beiden ersten Sinfonien überragt; wenn auch nicht vielleicht an Größe und mächtiger Konzentration – so aber gewiß an – Schönheit! Es ist eine Stimmung drin, wie man sie bei Brahms nicht oft findet! Welch herrliche Melodien sind da zu finden! Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf“, schreibt er seinem Verleger Fritz Simrock. Im Januar 1893 beginnt Dvoràk in New York mit den Skizzen für seine Sinfonie „Aus der neuen Welt“. „Wer eine 'Spürnase' hat, muss den Einfluss Amerikas erkennen“, stellt er später fest. Aber was ist hier „amerikanisch“? Die „Negro-Spirituals“, die ihm sein Kompositionsschüler Harry Thacker Burleigh vorsingt, haben das Werk wohl ebenso beeinflusst wie Buffalo Bills Westernshow, die Dvoràk besucht, oder Henry Longfellows poetische Verarbeitung des indianischen „Hiawatha“-Mythos. Dennoch ist in der Musik vieles europäisch: die Nähe zu böhmischen Volkstänzen etwa oder die motivisch-thematische Arbeit. Wie auch immer: Die neunte Symphonie wird im Dezember 1893 in der New Yorker Carnegie Hall unter der Leitung von Dvoráks Freund Anton Seidl uraufgeführt – und das Publikum feiert das Werk als den Prototyp einer neuen „amerikanischen“ Kunstmusik.

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  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • Es gibt Termine vom 15 Jan. 2026 bis 23 Mai 2026
    BizzAccord - Private Square ist eine Reihe kleiner, intimer Events, in denen das Akkordeon emotionale Räume mit surrealen Bildern und performativen Gesten teilt. Die Leinwände – zwischen Körper und Symbol schwebend – verwandeln sich in lebendige Bühnen, die in Echtzeit mit der Musik kommunizieren. Gelegentlich zeichnen Seile Verbindungen, Linien, die Geste, Klang und Präsenz verbinden. Ein einmaliges sinnliches Erlebnis, live erschaffen für ein aufmerksames, kleines Publikum.
  • con Fausto Leali Durata: 90' La voce inconfondibile di Fausto Leali in un concerto speciale. Una serata indimenticabile dove la voce di Leali diventa di nuovo la vera e sola protagonista: è stata infatti la colonna sonora di più generazioni a partire dalla beat generation. Fausto Leali vanta una carriera eccezionale: a soli vent’anni ha aperto i concerti dei Beatles in Italia. Cantante molto amato nel corso della sua carriera ha attraversato molti generi, dal Rhythm and blues al soul e al rock, duettando con artisti di grande spessore come Wilson Pickett, Ray Charles, Dee Dee Bridgewater e Tony Hadley. Fausto Leali ha collezionato molti successi, tra cui “A chi”, “Deborah”, “Mi manchi”, “Io amo”, “Io camminerò”, “Un’ora fa”, “Ti lascerò”, “Angeli negri”, “Malafemmina”, “Vierno”, “America”, “Pregherò” e tanti altri, diventati dei classici della musica italiana e che riproporrà in questa serata dal vivo. Rassegna Racconti di Musica - Associazione L'Obiettivo

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