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Concerto dell'Orchestra Haydn - Dir: Ottavio Dantone - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Ottavio Dantone setzt seine Reise durch das Werk Haydns mit einer der majestätischsten Sinfonien des Meisters fort: der Sinfonie Nr. 100 in G-Dur. Der Beiname „Militärsinfonie“ ist hier, ausnahmsweise, überaus passend. Bereits im ersten Satz, der sich im Allgemeinen als lebhafter, herzlicher Dialog darstellt, fehlt es nicht an Momenten, die voller Pathos sind, doch es ist besonders der zweite Satz, der mit dem großzügigen Einsatz von „türkischen“ Instrumenten (Trommel, Becken, Triangel), dem kräftigen Rollen der Pauken und dem Ertönen der Trompetenfanfaren militärische Stimmung erzeugt, die im abschließenden temperamentvollen Rondo wieder aufgegriffen wird. Nicht zufällig meinten die Kritiker jener Zeit, in der Sinfonie „das höllische Gebrüll des Krieges“ zu hören. Während der Krieg, den Haydn in seiner Sinfonie heraufbeschwört, auf offenem Feld ausgetragen wird, spielt sich jener in Mozarts „Le nozze di Figaro“ innerhalb von Graf Almavivas Schlossmauern ab, in einem Schlagabtausch zwischen Unter- und Oberschicht, Männern und Frauen, Alt und Jung. Die Oper, deren Stoff Mozart und da Ponte aus Beaumarchais’ Stück Le Mariage de Figaro entlehnt haben, war sofort ein überwältigender Erfolg, nicht zuletzt wegen der heftigen Gesellschaftskritik, die Komponist und Librettist gekonnt zwischen den Zeilen des ausgeklügelten Werkes versteckten und so von der Zensur kaum beanstandet wurden. Die Genialität des Werkes offenbart sich bereits in der Ouvertüre, die in ihrer kompositorischen Perfektion und Ausgeglichenheit keine Note zu viel oder zu wenig aufweist. Ähnliches trifft auch auf die wunderbare Kammersymphonie von Franz Schreker zu. Die 1916 für kleines Orchester komponierte Sinfonie nimmt sich formell das gleichnamige Stück von Arnold Schönberg zum Vorbild, aus dem sie die kompositorische Dichte und Raffinesse zieht, doch Schreker versieht sein Werk mit der ihm eigenen, unverwechselbaren Eindringlichkeit und kreiert aus beinahe übernatürlichen Orchesterfarben ein geniales Klanggemälde.

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  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • Nicola Fazzini: alto sax Alessandro Fedrigo: bass Saverio Tasca: vibrafone Luca Colussi: drums Die Mitglieder des Quartetts stellen sich gerne vor, dass ihre Musik von Jon Futuru inspiriert und komponiert wurde, einer fiktiven Figur, die in einem fernen Raum und einer fernen Zeit lebt: Die Elemente der Musiksprache werden aus ihrem historischen, geografischen und sozialen Kontext herausgelöst und in eine andere Dimension projiziert, die zu einer hypothetischen außerirdischen Zukunft wird. Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar. 12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr. Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
  • con Luca Nesti - voce e ideatore dello spettacolo. Cantautore, autore di colonne sonore e brani per artisti come Mina, Marco Masini, Anna Oxa, Mia Martini, Francesco Nuti, Gabriele Salvatores e molti altri. e con Luigi Campoccia – storico pianista di Giorgio Gaber > Luca Ravagni – storico sassofonista e tastierista di Gaber > Franco Fabbrini – basso e contrabbasso > Federico Carnevali – chitarra > Dario Rossi – batteria > Andrea Bertini – regia audio-video Durata: 90' Un’esperienza unica e imperdibile per tutti gli amanti della musica d’autore italiana. "Luca Nesti & Banda Gaber raccontano il Signor G" è uno spettacolo coinvolgente che rende omaggio alla figura straordinaria di Giorgio Gaber, maestro indiscusso del teatro-canzone e tra i più influenti protagonisti del rock italiano del secondo dopoguerra. Attraverso canzoni, letture e aneddoti, lo spettacolo ripercorre il pensiero e l’arte di Gaber con il massimo rispetto e autenticità, grazie alla presenza dei musicisti che lo hanno affiancato per oltre vent’anni. L’obiettivo non è quello di proporre una semplice tribute band, ma di restituire le emozioni vere e la forza comunicativa di un artista unico e irripetibile, mantenendo vivo il suo spirito e il suo messaggio. Biglietti Intero: 19€ Ridotto Cristallo Card: 16€ Rassegna Racconti di Musica - Associazione L'Obiettivo

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