Einloggen

Einloggen

Konzert des Haydn Orchesters - Dir: Enrico Calesso - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

„Wenn Haydn heute noch lebte, würde er seine Art zu schreiben beibehalten und dabei einiges vom Neuen übernehmen.“ Mit diesen Worten beschreibt Sergei Prokofjew in seiner Autobiografie diese erste seiner Sinfonien, die er mit 25 Jahren zwischen 1916 und 1917 komponierte. Erst wenige Jahre zuvor hatte er seinen Abschluss am St. Petersburger Konservatorium gemacht, war aber bereits ein erfolgreicher Komponist und Pianist. Die „Klassische“ beweist einmal mehr das neu erwachte Interesse an der „antiken“ Musik, das im späten 19. Jahrhundert in Europa um sich griff. Ein weiteres Beispiel dieser Hinwendung zur Antike ist Apollon Musagète von Igor Strawinsky, ein Ballett, das sich „auf Momente und Episoden aus der griechischen Mythologie stützt, plastisch interpretiert von Balletttänzern der sogenannten klassischen Schule“, wie Strawinsky selbst das Stück in seinen Aufzeichnungen beschrieb. Die Handlung bezieht sich auf Apollon und seine Musen und ist eine Hommage sowohl an das Frankreich des 17. Jahrhunderts als auch an das „Ballet Blanc“, Königsklasse des federleichten, fantasievollen Balletts des 19. Jahrhunderts, für Strawinsky Ausdruck einer „herausragenden Frische, die nur aus der Abwesenheit jeglicher Vielfarbigkeit und Überladenheit entstehen kann“. Diese Eigenschaften gelten auch in vollem Umfang für Strawinskys Apollon. Besondere Frische und eine Reduktion auf das Wesentliche zeichnen auch das Konzert für Oboe von Richard Strauss aus, das in einer späten Schaffensperiode des Komponisten als Hommage an den verehrten Mozart geschrieben wurde. Die Entstehung des Werks ist eng mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verknüpft: 1945 hatte sich Strauss in seine Villa in Garmisch zurückgezogen und empfing dort häufig Besuch. Ein Gast war der amerikanische Soldat und Oboist John De Lancie, der Strauss vorschlug, ein Konzert für Oboe zu komponieren. Anfangs lehnte dieser entschieden ab, ruderte dann aber zurück und beendete die Partitur schon nach wenigen Monaten.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Könnte dich auch interessieren :

  • „Ein Kammerorchester spielt eine Melodie. Vielmehr beschreibt es eine Melodie: aber nur wie, ein Schatten ein Objekt und ein Echo einen Klang beschreiben kann. Die Melodie läuft unaufhörlich ab, wird aber durch Rückblenden und Abschweifungen rund um einen mobilen und fernen Mittelpunkt unterbrochen; dieser Mittelpunkt ist vielleicht für den Zuhörer nicht erkennbar” – so beschreibt Luciano Berio „Requies” aus dem Jahr 1984, das seiner ein Jahr zuvor verstorbenen Ehefrau – der Sängerin und Komponistin Cathy Berberian – gewidmet ist. Endlich frei: 1790 stirbt Haydns Arbeitgeber, Fürst Nikolaus I. Esterházy. Nachdem ihn dessen Sohn in den Ruhestand abgeschoben hat, vereinbart der Freelancer mit dem Impresario Johann Peter Salomon die Aufführung von sechs neuen Sinfonien bei dessen Abonnementskonzerten in London. Die Sinfonie Nr. 93 entsteht im Frühjahr 1791 und wird im Februar 1792 bei der Eröffnung der „Salomon Concerts” mit großem Erfolg uraufgeführt. Drei Monate später endet die Konzertreihe mit Haydns Sinfonie Nr. 97. Im mitteleuropäischen Fin de Siècle ist die Welt noch in Ordnung: Der Österreicher Franz Schreker konzipiert sein „Intermezzo” um 1900 im Alter von 22 Jahren, nimmt damit an einem Kompositionswettbewerb für ein „kleines charakteristisches Orchesterstück für Streichinstrumente“ teil und gewinnt – aufgrund der Stimmführung und des „damit verbundenen Wohlklangs“ – den ersten Preis.
  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • Roland Egger: voice, drums Davide Dalpiaz: keyboard Matteo Rossetto: guitar Flavio Zanon: bass Pustertaler Mundart trifft auf internationalen Groove. Ein originelles Musikprojekt des Südtiroler Sängers und Schlagzeugers Roland Egger. Unter dem einprägsamen Markennamen PUSHTRA verbindet der gebürtige Olanger die regionale Eigenheit seines Puschtra-Dialektes mit der stilistischen Anziehungskraft authentischer Soul/R&B/Funk-Sounds. Roland Egger alias „do Egga“ singt Geschichten über Liebe, Leben und Leidenschaft mit der charmanten Ausdruckskraft seiner ursprünglichen Heimatsprache. Die bildhaften Texte sind gekonnt phrasiert und fügen sich präzise in das bestimmende Tempo seines Schlagzeugspiels, während eingespielte Bandkollegen mit kreativer Virtuosität die emotionale Stimmung seiner Erzählungen musikalisch einfangen. Mit diesem neuartigen Projekt überschreitet Roland Egger die kulturellen und künstlerischen Grenzen seiner bisherigen Musikerlaufbahn und prägt einen neuen, individuellen PUSHTRA-Groove.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..