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Konzert des Haydn Orchesters - Dir: Francesco Lanzillotta - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Die Ursprünge des Ersten Klavierkonzerts von Rachmaninow reichen in die Jugendjahre des Komponisten zurück. Im Alter von etwa 16 Jahren verliebte sich der junge Komponist in seine Nachbarin Vera Skalon, jedoch blieb die Liebe unerwidert, da die Familie des Mädchens jeglichen, selbst brieflichen Kontakt der jungen Leute unterband. Die Liebe, der Schmerz und die Träume des jungen Musikers flossen so in aller Intensität in das 1. Klavierkonzert ein, das er 1891 nicht einmal 18-jährig schrieb. Lange Zeit später, im Jahr 1917, als Rachmaninow bereits ein weltbekannter Komponist war, wandte er sich seinem Ersten Konzert noch einmal zu, um dieses Frühwerk, das ihm so sehr am Herzen lag, mit einem neuen, vielleicht erfolgreicheren Gewand zu versehen. Das Ergebnis der Überarbeitung war ein Stück das, wie der Meister selbst sagte, „alle Frische der Jugend“ in sich trug. Am Klavier hören wir den herausragenden Rachmaninow-Interpreten Mikhail Pletnev, am Dirigentenpult führt Francesco Lanzillotta durch den vorwiegend russischen Abend, der mit der C-Dur Sinfonie von Igor Strawinsky weitergeht. Nach der sommerlichen Stimmung der Jugend, die das rastlose, leidenschaftliche Konzert Rachmaninows versprüht, geht die C-Dur-Sinfonie Strawinskys in eine völlig gegensätzliche Richtung. Das Werk entstand zwischen 1938 und 1940, einer besonders schwierigen Phase in Strawinskys Leben: In weniger als einem Jahr starben die Tochter, die Ehefrau und die Mutter des Komponisten, der selbst an Tuberkulose litt und gezwungen war, nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nach Amerika zu fliehen. So wurde eine Hälfte der Sinfonie diesseits des Atlantiks und die andere jenseits des Atlantiks geschrieben. Dennoch lässt die Komposition nichts von alledem durchklingen, was draußen in der Welt geschah, sondern präsentiert sich als eine sichere, freudvolle Insel der reinen musikalischen Abstraktion. Eröffnet wird das Konzert mit der Welturaufführung des Stücks „Festouvertüre“ aus der Feder des Komponisten und Musikwissenschaftlers Federico Gon aus Triest, der bei Azio Corghi und Mauro Bonifacio studiert hat und dessen Herz für den Fußballverein U.S. Cremonese schlägt.

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