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Konzert des Haydn Orchesters - Dir: Jaume Santonja - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Event-Informationen

„Ein Konzert, das an ein Oratorium grenzt”: So könnte man Veni, Veni, Emmanuel von James MacMillan vielleicht am treffendsten beschreiben. Der Komponist schrieb das Werk zwischen dem ersten Adventsonntag 1991 und (keineswegs zufällig) Ostersonntag 1992. Entsprechend beginnt das rhapsodische Konzert in acht Abschnitten mit einem Introitus: Avventus und endet mit einer Coda: Easter. Dazwischen stützt sich MacMillan auf Material aus dem namengebenden Adventlied Veni, Veni, Emmanuel, welches er explizit als Choral zitiert und unmittelbar vor die Coda setzt. Die raffinierte Struktur und der herausragende Part für Solo-Schlagwerk (der für MacMillan auf einer Ebene mit dem Rest des Orchesters steht) machten Veni, Veni, Emmanuel zu einem der beliebtesten Konzerte für Schlagwerk und Orchester überhaupt und zum meistaufgeführten Konzert der 1990er-Jahre. 2003 wurde es zum 300. Mal aufgeführt und erfreut sich auch seither immer größerer Beliebtheit.
Zweiter Programmpunkt des Abends ist die Sinfonie Nr. 1 in g-Moll von Peter Tschaikowski, „Winterträume“. Der Beiname bezieht sich auf den Ersten Satz mit der Überschrift „Traum von einer Winterreise“, der bereits den programmatischen Inhalt verrät, der dann im Zweiten Satz „Land der Öde, Land der Nebel“ wiederaufgenommen wird. Hingegen der Dritte und Vierte Satz, ein Scherzo und ein Finale, bleiben ohne Namen. Diese Inkonsequenz deutet bereits auf die schwierige Entstehungsgeschichte der Sinfonie hin, die zwar als erstes Hauptwerk des Komponisten gilt, ihm aber viele schlaflose Nächte und Nervenzusammenbrüche bescherte. Grund dafür waren Selbstzweifel, die dem Komponisten von seinen beiden Lehrmeistern Nikolai Saremba und Anton Rubinstein, die dem Werk beide kritisch gegenüberstanden, vermittelt wurden und durch das Vertrauen, das Antons Bruder Nikolai in dessen Erfolg setzte, nur zum Teil kompensiert werden konnten. Am Ende behielt Nikolai Rubinstein recht: Die Erste Sinfonie wurde 1868 unter großem Beifall uraufgeführt. Tschaikowski selbst bleib seinen „Winterträumen“ ein Leben lang verbunden und betrachtete das Werk zeitlebens als Sinfonie, die vielleicht nicht ganz ausgereift war, jedoch insgesamt besser als viele seiner späteren Werke.

James MacMillan:
Veni, Veni, Emmanuel / Konzert für Schlagwerk und Orchester

Pëtr Il'i? ?ajkovskij:
Sinfonie Nr. 1 in g-Moll, op. 13, Winterträume

Orchesterleitung
Jaume Santonja

Schlagzeug
Domenico Cagnacci

Orchester
Haydn Orchester von Bozen und Trient

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“
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