Gianni Iorio in Concert with Fiorenzo Zeni, Matteo & Marco Facchin (I/BZ)
Gianni Iorio: bandoneon
Marco Facchin: piano
Matteo Facchin: accordion
Fiorenzo Zeni: sax
Ein besonderer Abend rund um die Magie des Tango und seine musikalischen Grenzgänge: Im Mittelpunkt steht Gianni Iorio – Pianist, Komponist und einer der bedeutendsten Bandoneon-Spieler Europas. International gefeiert, hat er auf den großen Bühnen der Welt gespielt und das Bandoneon weit über seine traditionellen Grenzen hinausgeführt.
Begleitet von drei vielseitigen Musikern entführt Iorio das Publikum auf eine Reise durch Tango-Welten und schlägt klangvolle Brücken zur Klassik – von Astor Piazzolla bis hin zu Vivaldi, voller Leidenschaft, Improvisation und Eleganz.
„Ich gehe alle Sonntage um 12 Uhr zum Baron von Suiten", schreibt Mozart im April 1782 an seinen Vater. Gottfried van Swieten verfügt in Wien über ein umfangreiches Notenarchiv mit Werken von Händel und Bach. Mozart leiht sich die Drucke und Handschriften gerne aus, studiert die Kompositionstechniken und wendet diese 1783 in einer Fuge virtuos an. Fünf Jahre später verknüpft er die „Fingerübung” mit einer neuen Adagio-Einleitung. Werke von Haydn stehen von 1777 bis 1790 in den Pariser „Concerts Spirituels” mit 256 Aufführungen unangefochten an der Spitze. 1785 beliefert er das Orchester des Concert de la Loge Olympique mit sechs „Pariser” Sinfonien, und auch die Sinfonie Nr. 92 geht 1789 erst einmal in die französische Hauptstadt, bevor sie 1791 – anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Haydn – in Oxford gespielt wird. „Hier tändelt, neckt, scherzt alles”, kommentiert die „Allgemeine Musikalische Zeitung” den zweiten Satz von Beethovens 8. Sinfonie, die 1812 entsteht und laut dem Pianisten Carl Czerny „viel besser” sei als die berühmtere „Siebte”. Überlässt sich der Komponist „harmlosen Freuden” oder ist er etwa verliebt? Während er an der Sinfonie feilt, schickt er Liebesgrüße an eine anonyme Adressatin: „Schon im Bette drängen sich die Ideen zu Dir, meine unsterbliche Geliebte, erst freudig, dann wieder traurig, vom Schicksale abwartend, ob es uns erhört. Leben kann ich nur mit Dir oder gar nicht.”
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