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63. Internationaler Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

ALEXANDRA DOVGAN Klavier

Auftakt – Eröffnungskonzert

PROGRAMM

Robert Schumann
Waldszenen op. 82

Fryderyk Chopin
4 Ballades
Andante spianato et Grande polonaise brillante op. 22

TICKETS

Vollpreis: 20,00 €
Reduziert Over 65, Under 26: 10,00 €

Die Karten für die Konzerte des Bolzano Festival Bozen 2021 können ab dem 22. Juni erworben werden.

Die Konzertkarten sind ab dem 22. Juni an der Kasse des Stadttheaters am Verdiplatz 40 in Bozen erhältlich:
Dienstag – Freitag > 11.00 – 14.00 Uhr und 17.00 – 19.00 Uhr
Samstag > 11.00 – 14.00 Uhr

WICHTIG!
Zugang zu sämtlichen Veranstaltungen des Bolzano Festival Bozen, auch jene bei freiem Eintritt, ist nur nach Vorlage eines gültigen Green Pass o.ä. (Impfpass, Genesenbescheinigung oder negativer COVID Test) am Eingang zum Veranstaltungsort möglich.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Die argentinische Pampa sei „nicht nur eine physische Umgebung, sondern eine Lebensform”, stellt der Philosoph Carlos Astrada 1948 in seinem Buch „El mito Gaucho” fest. In zwei Werken für Violoncello und Klavier (Pampanea Nr. 1 und Nr. 2) und in einer sinfonischen Pastorale (Pampanea Nr. 3) setzt sich – fast zeitgleich – auch der argentinische Komponist Alberto Ginastero mit dem Leben in der baumlosen Graslandschaft auseinander. 1941 beauftragt ihn der Impresario Lincoln Kirstein mit der Komposition eines Ballett-Einakters in fünf Szenen für seine Compagnie „American Ballet Caravan“, die sich allerdings schon ein Jahr später auflöst. Dennoch wird Ginestras 1943 im Teatro Colón in Buenos Aires uraufgeführte und eng mit dem Gaucho-Alltag verbundene Musik – als viersätzige Suite für den Konzertsaal – ein Welterfolg. Von der „spirituellen” Pampa zum „Sturm und Drang” des europäischen 18. Jahrhunderts: Das Divertimento K 136 komponiert der 16-jährige Mozart im Frühjahr 1772 für den Salzburger Fürsterzbischof. Mit seiner galanten 29. Sinfonie entfernt er sich zwei Jahre später, mit der Überwindung des Dekorativen durch eine „kammermusikalische Feinheit“, die alles Konventionelle und Abgegriffene scheut, von italienischen Vorbildern, bemerkt der Mozartforscher Albert Einstein. Vieles klingt hier frisch und neu. Ein junges Genie macht sich auf den Weg zu seinem einzigartigen Stil.
  • „Ich gehe alle Sonntage um 12 Uhr zum Baron von Suiten", schreibt Mozart im April 1782 an seinen Vater. Gottfried van Swieten verfügt in Wien über ein umfangreiches Notenarchiv mit Werken von Händel und Bach. Mozart leiht sich die Drucke und Handschriften gerne aus, studiert die Kompositionstechniken und wendet diese 1783 in einer Fuge virtuos an. Fünf Jahre später verknüpft er die „Fingerübung” mit einer neuen Adagio-Einleitung. Werke von Haydn stehen von 1777 bis 1790 in den Pariser „Concerts Spirituels” mit 256 Aufführungen unangefochten an der Spitze. 1785 beliefert er das Orchester des Concert de la Loge Olympique mit sechs „Pariser” Sinfonien, und auch die Sinfonie Nr. 92 geht 1789 erst einmal in die französische Hauptstadt, bevor sie 1791 – anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Haydn – in Oxford gespielt wird. „Hier tändelt, neckt, scherzt alles”, kommentiert die „Allgemeine Musikalische Zeitung” den zweiten Satz von Beethovens 8. Sinfonie, die 1812 entsteht und laut dem Pianisten Carl Czerny „viel besser” sei als die berühmtere „Siebte”. Überlässt sich der Komponist „harmlosen Freuden” oder ist er etwa verliebt? Während er an der Sinfonie feilt, schickt er Liebesgrüße an eine anonyme Adressatin: „Schon im Bette drängen sich die Ideen zu Dir, meine unsterbliche Geliebte, erst freudig, dann wieder traurig, vom Schicksale abwartend, ob es uns erhört. Leben kann ich nur mit Dir oder gar nicht.”
  • Konzertprogramm Gemeinsam voran! Hannes Apfolterer (*1965) Serenata Jan Van der Roost (*1956) Gastdirigent: Jan van der Roost Solo Euphonium: Luciano De Luca O Waly, Waly Jay Bocook (*1953) Mercury Jan Van der Roost (*1956) Gastdirigent: Jan van der Roost Spartacus Jan Van der Roost (*1956) Karneval von Venedig Jean-Baptiste Arban (1825-1889) Solo Euphonium: Luciano De Luca Ellington! Stephen Bulla (*1953)

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