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Philharmonisches Orchester der Musikhochschule Bozen - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

€ 15 ermäßigt € 5-10*
* 26 Jahre, 4Family (siehe Informationen)

Rachela Blueberger | Violoncello
Philharmonisches Orchester der Musikhochschule Bozen
Emir Saul | Dirigent
Antonín Dvo?ák: Cellokonzert in h-Moll op. 104
Pjotr Iljitsch Tschaikovsky: Sinfonie Nr. 5 in e-Moll op. 64


Der Konzertverein Bozen arbeitet seit vielen Jahren mit dem hiesigen Konservatorium zusammen, das inzwischen zur Hochschule erhoben wurde. Am 5. Juni gibt es ein Konzert mit seinem Orchester, das Emir Saul leitet. Zu hören sind das Cellokonzert in h-Moll von Antonín Dvo?ák und die Sinfonie Nr. 5 in e-Moll op. 64 von Piotr Ilijtsch Tchaikovsky.


Reservierung erforderlich:
Stadttheater Bozen
Tel. +39 0471 053800
info@ticket.bz.it


Zutritt zu den Konzerten: für den Zutritt ist der Vorweis der grünen Bescheinigung erforderlich (Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 20 vom 23.04.2021) Unter “grüne Bescheinigung” ist eine Bescheinigung zu verstehen, die der Südtiroler Sanitätsbetrieb oder eine andere Gesundheitsbehörde auf der Grundlage spezifischer Protokolle zum Nachweis einer der folgenden Situationen ausstellt:
a) erfolgte Impfung gegen SARS-CoV-2;
b) Genesung von einer Infektion mit dem SARS-CoV-2;
c) durchgeführter SARS-CoV-2-Tests mit negativem Ergebnis

Masken und Abstand: Bitte tragen Sie für die Zeit Ihres Aufenthaltes im Konzertsaal einen Nasen-Mundschutz (FFP2-Maske) und halten Sie den Mindestabstand von 1 m zu anderen Personen ein.

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Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • Es gibt Termine vom 20 März 2026 bis 21 März 2026
    Guests Andy J. Forest Ginger Brew Jörg Danielssen Roberto Luti Nina Duschek Evi Mair Ago & Friends Homeband Agostino Accarino & Lukas Insam Nico Aldegani Gege Munini Thiago Accarino Andrea Filidei Marco Baccaro Nancy Travaglini Tiziana Battisti AFTERPARTY IM FOYER INA PROSS & LASLO GOTTARDI --- An beiden Abenden gibt es dasselbe Programm.
  • Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“

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