Die talentiertesten angehenden Berufsmusiker der Alten Musik aus ganz Europa präsentieren unter der Leitung von Shunske Sato ein Programm, das den Gegensätzen Krieg und Frieden, Leid und Erneuerung gewidmet ist. Von der dramatischen Ausdruckskraft des Konzerts in d-Moll BWV 1052r von Johann Sebastian Bach mit der Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ über die Kriegsschilderungen in der „Battalia“ von Heinrich Ignaz Franz Biber bis zu den eleganten Gegensätzen der Suite „La Bourse“ von Georg Philipp Telemann erkundet das Programm unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen des Konflikts. Mit Werken von Wilhelm Friedemann Bach und der Suite Nr. 4 BWV 1069 von Johann Sebastian Bach, im Dialog mit der Kantate BWV 110, mündet das Programm in erneuerter Harmonie und Hoffnung.
Programm:
„Through Struggle to Light“ („Durch Leid zum Licht“)
Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Philipp Telemann e Wilhelm Friedemann Bach
Musik kennt keine Grenzen. 3 Länder, 1 Jugendblasorchester und 60 talentierte Jugendliche konzertieren unter dem Motto „Europa in Bewegung – Reise, Begegnung, Wandlung / Europa in movimento, viaggio, incontro, trasformazione“. Innerhalb einer Probenwoche erarbeiten die jungen Teilnehmenden ein anspruchsvolles Programm und präsentieren dieses bei den Konzerten in Toblach, Trient und Innsbruck. Bereits zum 10. Mal wird dieses Orchester von der Euregio in Zusammenarbeit mit den Blasmusikverbänden Tirol, Südtirol und Trentino organisiert, um den musikalischen Nachwuchs zu fördern, über Landes- und Sprachgrenzen hinweg zu verbinden und ihm Konzertauftritte zu ermöglichen.
Dirigent:innen: Michael Vikoler (Südtirol), Lukas Hoffmann (Tirol), Franco Puliafito (Trentino)
Programm:
Ludwig van Beethoven
Europahymne | Dirigent: Michael Vikoler
Tobias Psaier
Perpektiven | Dirigent: Michael Vikoler
Jean Sibelius
„Finlandia“ | Dirigent: Michael Vikoler
Jan Van der Roost
„Ponte Romano“ | Dirigent: Franco Puliafito
Thomas Doss
„Galileo“ | Dirigent: Lukas Hofmann
Hermann Pallhuber
„Resurges“ | Dirigent: Lukas Hofmann
Otto M. Schwarz
„Eiffel Tower!“ | Dirigent: Franco Puliafito
Mahlers Vierte verkörpert eine humoristische Vision des Menschen im Spannungsfeld zwischen Leben, Sterben und ewigem Leben. Für Mahler entsteht Humor aus dem Gegensatz zwischen dem Erhabenen und dem Alltäglichen und so bleibt die aus der Perspektive des Transzendentalen zwar klein und nichtig erscheinende Welt dennoch liebenswert.
Es spielen die 50 Teilnehmenden der Mahler Academy und 50 Profis aus europäischen Spitzenensembles unter Berücksichtigung damaliger Musizierkonventionen.
Die schwedische Sopranistin Johanna Wallroth wird im ersten Teil des Konzerts Lieder von Gustav Mahler singen. Die Begleitung spielt ein eigens dafür konstruierter Steinway-Flügel mithilfe von Welte-Mignon Klavierrollen, die Mahler selbst 1902 in Leipzig aufgenommen hat.
Dirigent: Philipp von Steinaecker
Sopran: Johanna Wallroth
Programm:
Gustav Mahler
„Das himmlische Leben“
„Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald“
„Ging heut morgen übers Feld“
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 4
Auf Originalinstrumenten
Eine Koproduktion der Busoni-Mahler-Stiftung Bozen und der Stiftung Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach
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