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-ABGESAGT!- Die Neunte von Beethoven gestern und heute - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

L. van Beethoven, Sinfonie Nr. 9 in d-moll Op. 125 für Soli, Chor und Orchester

Olga Tselinskaia, Sopran | Barbara Dorfmann, Mezzosopran | Weng Yuxiang, Tenor | Davide Piva, Bariton

Chor der Musikschule in italienischer Sprache DiapaSong Prof. Francesco Antimiani | Chor des Gymnasiums G. Pascoli Prof. Rossella Simonazzi | Chor des Gymnasiums Walther von der Vogelweide Prof. Ulrike Malsiner
Orchester der Musikhochschule C. Monteverdi Bozen

Emir Saul, Leitung

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  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • Jonah Parzen-Johnson: baritone sax Lau Nau: sound artist „A Few We Remember“ ist das Debütalbum eines besonderen neuen Duos: der finnischen Komponistin Lau Nau (Laura Naukkarinen) und des amerikanischen Baritonsaxophonisten Jonah Parzen-Johnson. Ihre Musik bewegt sich zwischen rauer Atmosphäre, zarten Melodien und spielerischer Leichtigkeit. Im Zentrum steht das Erzählen von Geschichten – nicht als Handlung, sondern als Gefühl. Erinnerungen, flüchtige Begegnungen und intime Momente werden zu Klang. Zwei eigenständige Künstler mit gemeinsam 22 Alben im Rücken finden hier zu einer neuen, überraschenden Klangsprache. Ein stilles, intensives Hörerlebnis, das weniger erklärt als spürbar macht.
  • Franz Liszt Sonata in si minore S.178 Frédéric chopin Notturno op. 27 n. 2 Notturno op. 55 n. 1 Notturno op. 9 n. 3 Klaviersonate Nr. 2 b-Moll op. 35 In Zusammenarbeit mit Filarmonica di Rovereto

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