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Neujahrskonzert - Felix Bender - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Felix Bender, Dirigent
Silvia Micu, Sopran
Haydn Orchester von Bozen und Trient

Gaetano Donizetti: Don Pasquale - Preludio
Gaetano Donizetti: Don Pasquale: »Quel guardo il cavaliere« (Arie der Norina)
Amilcare Ponchielli: La Gioconda: »Danza delle ore«
Franz Lehár: Wilde Rosen
Johann Strauß (Sohn): Annen-Polka
Franz Lehár: Gold und Silber, Walzer
Johann Strauß (Sohn): Die Fledermaus: »Spiel ich die Unschuld vom Lande«
Émile Waldteufel: Les Pâtineurs, Walzer
Johann Strauß (Sohn): Tritsch-Tratsch-Polka
Johann Strauß (Sohn): An der schönen blauen Donau, Walzer op. 314

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • „Ich gehe alle Sonntage um 12 Uhr zum Baron von Suiten", schreibt Mozart im April 1782 an seinen Vater. Gottfried van Swieten verfügt in Wien über ein umfangreiches Notenarchiv mit Werken von Händel und Bach. Mozart leiht sich die Drucke und Handschriften gerne aus, studiert die Kompositionstechniken und wendet diese 1783 in einer Fuge virtuos an. Fünf Jahre später verknüpft er die „Fingerübung” mit einer neuen Adagio-Einleitung. Werke von Haydn stehen von 1777 bis 1790 in den Pariser „Concerts Spirituels” mit 256 Aufführungen unangefochten an der Spitze. 1785 beliefert er das Orchester des Concert de la Loge Olympique mit sechs „Pariser” Sinfonien, und auch die Sinfonie Nr. 92 geht 1789 erst einmal in die französische Hauptstadt, bevor sie 1791 – anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Haydn – in Oxford gespielt wird. „Hier tändelt, neckt, scherzt alles”, kommentiert die „Allgemeine Musikalische Zeitung” den zweiten Satz von Beethovens 8. Sinfonie, die 1812 entsteht und laut dem Pianisten Carl Czerny „viel besser” sei als die berühmtere „Siebte”. Überlässt sich der Komponist „harmlosen Freuden” oder ist er etwa verliebt? Während er an der Sinfonie feilt, schickt er Liebesgrüße an eine anonyme Adressatin: „Schon im Bette drängen sich die Ideen zu Dir, meine unsterbliche Geliebte, erst freudig, dann wieder traurig, vom Schicksale abwartend, ob es uns erhört. Leben kann ich nur mit Dir oder gar nicht.”
  • Simone Graziano: piano Francesco Ponticelli: bass Marco Frattini: drums Das Trio EMEM folgt einer gemeinsamen Idee: einen eigenen, klar umrissenen Klang zu entwickeln, der unmittelbar berührt. Die Musik bewegt sich zwischen schlichter, songhafter Form – manchmal fast radiotauglich – und tranceartigen, repetitiven Strukturen, wie man sie aus dem nordeuropäischen Minimalismus kennt. Komposition und Improvisation fließen dabei ineinander, ohne Grenze, ohne Hierarchie. Die Energie entsteht im Moment und lädt die Hörer*innen ein, Teil dieses inneren Stroms zu werden. Ein Sound voller Freiheit, nordischer Klarheit, dunkler Texturen und radikaler Eigenständigkeit.

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