Dieses Programm ist um die schwedische Violinistin und Komponistin Amanda Röntgen-Maier gebaut, eine enge Freundin von Johannes Brahms und Edvard Grieg. Brahms bewunderte sie sehr, und das selten gespielte „Andante con moto“ von Grieg – wiederentdeckt von ihrem Ehemann Julius Röntgen – schafft eine persönliche Verbindung.
Das Trio Orelon wurde 2019 in Köln gegründet und zählt zu den renommiertesten Trios der jungen Generation. Es gewann erste Preise beim ARD-Wettbewerb in München, in Melbourne und beim Schubert-Wettbewerb in Graz und trat unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein und Pierre Boulez Saal Berlin auf. Seine Diskografie umfasst drei Alben mit Werken von Amy Beach, Dora Pejačević, Amanda Röntgen-Maier und Antonín Dvořák.
Violine: Judith Stapf
Violoncello: Arnau Rovira i Bascompte
Klavier: Marco Sanna
Programm:
Edvard Grieg
Andante con moto für Klaviertrio, c-Moll / Andante con moto per trio con pianoforte, do minore
Amanda Maier
Klaviertrio in Es-Dur / Trio con pianoforte in mi bemolle maggiore
Johannes Brahms
Klaviertrio in H-Dur op. 8 / Trio con pianoforte in si maggiore op. 8
Virtuose Eleganz und poetische Klangwelten: Franz Liszts „Soirées de Vienne, Valse-Caprice Nr. 6“, lässt den Wiener Walzer in funkelnder Brillanz aufleben, während Franz Schuberts „6 Moments Musicaux“ op. 94 lyrische Miniaturen voller Innigkeit entfalten. „Liebesleid“ verbindet die Melancholie von Fritz Kreisler mit der pianistischen Farbenfülle Sergei Rachmaninows. Den Höhepunkt bildet Liszts monumentale Klaviersonate in h-Moll, ein Meisterwerk romantischer Klavierkunst.
Der junge ungarische Pianist Valentin Magyar spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Klavier. Er gewann früh zahlreiche Wettbewerbe und konzertierte schon in vielen Ländern Europas, tourte durch Brasilien und China und spielte für das Label Hungaroton Werke von Rachmaninow, Liszt und Schubert ein.
Klavier: Valentin Magyar
Programm:
Franz Liszt
„Soirées de Vienne“
Valse-Caprice nach Schubert S. 427 Nr. 6
Franz Schubert
„6 Moments Musicaux“ op. 94 (D 780)
Franz Liszt
Klaviersonate in h-Moll
Die talentiertesten angehenden Berufsmusiker der Alten Musik aus ganz Europa präsentieren unter der Leitung von Shunske Sato ein Programm, das den Gegensätzen Krieg und Frieden, Leid und Erneuerung gewidmet ist. Von der dramatischen Ausdruckskraft des Konzerts in d-Moll BWV 1052r von Johann Sebastian Bach mit der Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ über die Kriegsschilderungen in der „Battalia“ von Heinrich Ignaz Franz Biber bis zu den eleganten Gegensätzen der Suite „La Bourse“ von Georg Philipp Telemann erkundet das Programm unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen des Konflikts. Mit Werken von Wilhelm Friedemann Bach und der Suite Nr. 4 BWV 1069 von Johann Sebastian Bach, im Dialog mit der Kantate BWV 110, mündet das Programm in erneuerter Harmonie und Hoffnung.
Programm:
„Through Struggle to Light“ („Durch Leid zum Licht“)
Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Philipp Telemann e Wilhelm Friedemann Bach
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