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Benjamin Appl, Graham Johnson - Veröffentlicht von konzertverein

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Event-Informationen

›Lieder des Orients‹
von FRANZ SCHUBERT, JOHANNES BRAHMS, ROBERT SCHUMANN, HUGO WOLF, PETER CORNELIUS, RICHARD STRAUSS

Erst als ausgebildeter Betriebswirt ging Benjamin Appl das Wagnis ein und studierte Gesang – mit atemberaubendem Erfolg. Als „letzter Schüler Fischer-Dieskaus“ und jetziger Schüler des amtierenden Liedpapstes Christian Gerhaher setzt der Bariton Benjamin Appl eine Kunst fort, die in Gefahr steht, allmählich zu verblassen: die Liedinterpretation. Appl kommt von den Regensburger Domspatzen, studierte an der Juilliard School in New York und bei Rudolf Piernay in London, dem einstigen Lehrer von Bryn Terfel. Der britische interdisziplinäre Ansatz, der sämtliche Fächer einschloss, begeisterte ihn und bestärkte ihn in seiner Ansicht, dass britische Sänger besser auf die Laufbahn vorbereitet seien als deutsche. Trotzdem holte sich Benjamin Appl den letzten Schliff bei einer Koryphäe des deutschen Systems: Dietrich Fischer-Dieskau. „An Fischer-Dieskau hat mich wahnsinnig beeindruckt, wie ernst man eine Sache nehmen und wie weit man in eine Sache eindringen kann und muss, bevor man sie gut darstellen kann.“
Neben seinen vielfältigen Auftritten hat er mit Graham Johnson und Malcolm Martineau – zwei der besten Liedbegleiter der Gegenwart – je eine CD produziert. Dem Erfolg gegenüber bleibt Appl skeptisch: „Von außen wirkt alles oft besser als von innen. Junge Sänger bekommen viele Vorschusslorbeeren. Doch die Erwartungen und der Druck steigen, je mehr ich auftrete.“ Da hilft es vielleicht, dass er sich immer noch so richtig bei Popmusik wie jener von Robbie Williams austoben kann.

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  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • Johann Sebastian Bach – Ferruccio Busoni Chaconne D-Moll, BWV 1004 Johannes Brahms – Ferruccio Busoni 6 Choral-Vorspiele, op. 122 Fryderyk Chopin – Ferruccio Busoni Zehn Variationen über ein Präludium von Chopin, K 213a Johannes Brahms Auswahl aus den Klavierstücken op. 76, 116, 118, 119 Johannes Brahms Klaviersonate Nr. 1 C-dur, op. 1
  • Franz Schubert Klaviersonate G-Dur, D. 894 op. 78 Fryderyk Chopin Mazurka h-Moll, op. 33 Nr. 4 (Mesto) Mazurka e-Moll, op. 41 Nr. 2 (Andantino) Mazurka f-Moll, op. 63 Nr. 2 (Lento) Prélude cis-Moll, op. 45 Klaviersonate Nr.2 b-Moll, op. 35

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