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Benjamin Appl, Graham Johnson - Veröffentlicht von konzertverein

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Event-Informationen

›Lieder des Orients‹
von FRANZ SCHUBERT, JOHANNES BRAHMS, ROBERT SCHUMANN, HUGO WOLF, PETER CORNELIUS, RICHARD STRAUSS

Erst als ausgebildeter Betriebswirt ging Benjamin Appl das Wagnis ein und studierte Gesang – mit atemberaubendem Erfolg. Als „letzter Schüler Fischer-Dieskaus“ und jetziger Schüler des amtierenden Liedpapstes Christian Gerhaher setzt der Bariton Benjamin Appl eine Kunst fort, die in Gefahr steht, allmählich zu verblassen: die Liedinterpretation. Appl kommt von den Regensburger Domspatzen, studierte an der Juilliard School in New York und bei Rudolf Piernay in London, dem einstigen Lehrer von Bryn Terfel. Der britische interdisziplinäre Ansatz, der sämtliche Fächer einschloss, begeisterte ihn und bestärkte ihn in seiner Ansicht, dass britische Sänger besser auf die Laufbahn vorbereitet seien als deutsche. Trotzdem holte sich Benjamin Appl den letzten Schliff bei einer Koryphäe des deutschen Systems: Dietrich Fischer-Dieskau. „An Fischer-Dieskau hat mich wahnsinnig beeindruckt, wie ernst man eine Sache nehmen und wie weit man in eine Sache eindringen kann und muss, bevor man sie gut darstellen kann.“
Neben seinen vielfältigen Auftritten hat er mit Graham Johnson und Malcolm Martineau – zwei der besten Liedbegleiter der Gegenwart – je eine CD produziert. Dem Erfolg gegenüber bleibt Appl skeptisch: „Von außen wirkt alles oft besser als von innen. Junge Sänger bekommen viele Vorschusslorbeeren. Doch die Erwartungen und der Druck steigen, je mehr ich auftrete.“ Da hilft es vielleicht, dass er sich immer noch so richtig bei Popmusik wie jener von Robbie Williams austoben kann.

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  • Konzertprogramm Gemeinsam voran! Hannes Apfolterer (*1965) Serenata Jan Van der Roost (*1956) Gastdirigent: Jan van der Roost Solo Euphonium: Luciano De Luca O Waly, Waly Jay Bocook (*1953) Mercury Jan Van der Roost (*1956) Gastdirigent: Jan van der Roost Spartacus Jan Van der Roost (*1956) Karneval von Venedig Jean-Baptiste Arban (1825-1889) Solo Euphonium: Luciano De Luca Ellington! Stephen Bulla (*1953)
  • Als der Norweger Johan Svendsen im Alter von 22 Jahren mitten im Winter mittellos in Lübeck strandet und beim schwedisch-norwegischen Konsul Carl Fredrik Leche ein Darlehen zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes beantragt, ist dieser von seinem Violinspiel derart begeistert, dass er ihm ein Stipendium für das Konservatorium in Leipzig verschafft, wo auch Svendsens Landsmann Edvard Grieg studierte. Dessen Werke werden Welterfolge. Svendsens Musik ist im Konzertrepertoire des 20. Jahrhunderts – völlig zu Unrecht – kaum vertreten. Seine zweite Sinfonie wird 1876 in Kristiania (Oslo) uraufgeführt. Svendsen, dem Grieg „eine wahrhaft brillante Art, das Orchester zu behandeln” zuspricht, ist – zu diesem Zeitpunkt – ein anerkannter Dirigent und Komponist, der in seinen Arbeiten außerordentliche Klangeffekte erzielt. Mit seiner vierten Sinfonie lässt Brahms 1885 den „Riesen“ Beethoven hinter sich und stößt mit einer kaum zu überbietenden Verdichtung des musikalischen Grundmaterials, mit der Verklammerung der einzelnen Sätze und mit der Verbindung von archaischen und modernen Elementen an die Grenze dessen, was im 19. Jahrhundert möglich ist. Von seinen Kritikern lässt sich der Komponist auch nach Missfallenskundgebungen „neudeutscher“ Wagner-Anhänger bei der Uraufführung nicht beirren: „Was ich mir eingebrockt habe, werde ich aus ausessen. Die Schreier im Parterre sind mir Wurst“.
  • Joseph Haydn Trio A-Dur, XV: 18 Camille Saint-Saëns Trio F-Dur, op. 18, Nr. 1 Ludwig van Beethoven Erzherzog-Trio op. 97 in B-Dur

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