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Transart18 - STROM - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

STROM

- hand werk


- Andreas Eduardo Frank: Table Talk, for 2 performers, transducers, switches and video
- Sam Pluta: Switches, for amplified cello and drumset
- Cathy Van Eck: Wings, for big white shields, three microphones, one loudspeaker and three performers
- Tobias Hagedorn: 3Bit, für 3 elektronische Instrumente
- Simon Løffler: b, for 3 musicians, 3 neonlights, effectpedals and a loose jack cable
- Luis Antunes Pena: Tracking Noise #4, for three performers and electronics
- Sergej Maingardt: SMOG, for 4 players and electromagnetic coils


LUCIFERINE

- Stefano Bernardi


Uraufführung

Fortschritt lässt das Fortschreiten gerne in Vergessenheit geraten. Apparaturen der 80er Jahre im Bereich der Klangverstärkung und Klangveränderung schienen zu ihrer Zeit Vorboten einer vielversprechenden Zukunft und werden heute in der hochdigitalisierten Binärcodeobsession nur mehr belächelt und daher nicht mehr beachtet. Das Kölner Kollektiv hand werk will dem historischen Fortschreiten eine ganz besondere Beachtung zukommen lassen: als „Analog-Forscher“ rücken sie diesen historischen Apparaturen auf den Leib und entlocken diesen Klänge, die den Hörer förmlich zu elektrisieren vermögen. Stefano Bernardi schreitet noch weiter in der Musikgeschichte zurück und führt in einem Verdichtungsverfahren die Wassermusik von Telemann zum visuell-akustischen Siedepunkt. Hier wird Energie sprichwörtlich greifbar.

DJ Set by Mattia Lorenzi

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • „1949, als ich 26 Jahre alt war, erlernte ich das Aufzeichnen von Volksliedern nach Gehör, von Wachsrollen, am Folklore-Institut in Bukarest. Viele Melodien blieben in meinem Gedächtnis haften: Daraus entstand 1951 das „Rumänische Konzert”, erzählt György Ligeti. Die öffentliche Aufführung des Stücks, das den „schrägen” Sound der Dorfkapellen übernimmt, wird verboten, denn „in der stalinistischen Diktatur war selbst Folklore nur in politisch korrekter Form erlaubt”. Auf die Uraufführung von „Púrpura” für Bratsche und Orchester von Filippo Del Corno – einem Auftragswerk der Stiftung Haydn und des Orchestra I Pomeriggi Musicali – folgt ein revolutionäres Highlight der europäischen Musikgeschichte: „Hier ist England“: Im Juni 1941 ersetzt der Deutsche Dienst der BBC seine Erkennungsmelodie durch die Eingangssequenz aus Beethovens 5. Sinfonie. Im Morsealphabet stehen die Notenwerte des legendären Klopfmotivs – dreimal kurz, einmal lang – für den Buchstaben „V“ wie „Victory“ oder Sieg. Diese Sequenz bildet die Keimzelle des Orchesterstücks, das dramatisch in c-Moll beginnt und – triumphierend – in C-Dur endet. In Frankreich bezeichnet man die „Fünfte“ auch als „Chant de victoire“ – und das dürfte im Sinn des Komponisten sein, der sich hier vermutlich nicht so sehr von einem düsteren Schicksal als vielmehr von einer Hymne der französischen Revolution mit feierlichem Schwur auf die Republik inspirieren ließ.
  • Luca Aquino: trumpet Leonardo Dalla Cort: piano Stefano Senni: bass Alessandro Paternesi: drums Luca Aquino zählt zu den international meistgeschätzten italienischen Jazzmusikern und hat zehn Alben als Bandleader und fast hundert Aufnahmen vorzuweisen. In diesem neuen Quartett erkundet er neue Aspekte berühmter amerikanischer Standards und raffinierte Originalkompositionen. Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar. 12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr. Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
  • Was macht ein dänischer Komponist in einem Arbeitsraum im Konservatorium in Athen? Er schaut aus dem Fenster und konzipiert eine Musik, die – wie der von Helios gesteuerte Sonnenwagen in der griechischen Mythologie – als orchestrales Crescendo dynamisch „aufbricht” und in der Dämmerung „untergehend” verstummt. „Stille und Dunkelheit – dann steigt die Sonne unter freudigem Lobgesang – wandert ihren goldenen Weg – senkt sich still ins Meer”, lautet Carl Nielsens Motto zu dem Werk, das er dem Konzertpublikum 1903 vorstellt. Der dänische Improvisator und Komponist Niels Viggo Bentzon schreibt neoklassische Sinfonik und Stücke für präpariertes und verstimmtes Klavier, arrangiert experimentelle Soundcollagen, organisiert Fluxus-Happenings, ruft die Metamorphose zur „Form unseres Zeitalters” aus und gehört mit einem Oeuvre, das 664 Opus-Nummern umfasst, zu den produktivsten europäischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. 1862, nach einigen Quellen sogar schon 1855, notiert Brahms die ersten Noten seiner ersten Sinfonie, aber erst 1868 „findet“ er in der Schweiz, in einem abgelauschten Alphornruf, die Melodie, die den Finalsatz prägen wird. Die Premiere wird 1876 zum Triumph, und Brahms avanciert zum Beethoven-Nachfolger. Auf die „merkwürdige Nähe“ des C-Dur-Themas im vierten Satz zum berühmten Freude-Hymnus in der neunten Sinfonie angesprochen, soll er später geantwortet haben: „Jawohl, und noch merkwürdiger ist, dass jeder Esel es gleich hört“.

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