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10 Years WUPWUP powered by Transart vol.1 - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

DJ set by D_Roots & Mattia Lorenzi

Nach 10 Jahren Aktivität und Förderung der (Sub)Kultur in Südtirol und in den kulturell-aktivsten europäischen Städten, feiert das Südtiroler wupwup/Tanzen ist auch Sport Kollektiv seinen 10. Geburtstag zusammen mit Südtirols zeitgenössischen Leadfestival: Transart.

Um immer mehr Menschen der zeitgenössischen, elektronischen Musik näher zu bringen, werden Transart & wupwup mit House, Disco, Deep und Hip Hop Bozens bekanntesten Platz bespielen: den Obstplatz. Zwei Wupwup/Tanzen ist auch Sport DJs, spielen ihre Selektionen und Produktionen umgeben von den typischen Produkten der Stände am Obstmarkt. Der Eintritt ist frei.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Notizen über die Uhrzeiten :

h. 11:00 - 14:00

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  • ANACRONÌA Johann Christian Bach Flute quartet in C Major W.B 58 (1776) Karl Friedrich Abel Flute quartet in D Major WK 226 (1770) Juan Oliver Astorga Trio for two violins and bass Carl Philipp Emanuel Bach Divertimento in G Major H. 642 Joseph Haydn Flute quartet in D Major Op.5, Hob.II: D9 (1767) Die blühende Londoner Musikszene hat ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert, als private Impresarios den Einfall hatten, Konzertreihen in den nobelsten Räumlichkeiten der Hauptstadt zu veranstalten und dafür Eintritt zu verlangen. Eine dieser Konzertreihen wurde vom gefeierten Sopran Teresa Cornelys ins Leben gerufen und erlangte im ausgehenden Jahrhundert außergewöhnliche Popularität, als Johann Christian Bach und Karl Friedrich Abel in den eleganten Salons am Hannover Square auftraten. Der heutige Zuhörer wäre entsetzt vom Durcheinander, das während der Vorstellungen herrschte, wo das Publikum nicht nur abrupt vom Lachen zum Weinen übergehen konnte, sondern vor allem ganz bequem im Sessel sitzend nach Lust und Laune plaudern durfte. Die Musik indes war erstklassig, wie das Programm des Ensembles Anacronìa belegt: Selbstredend kamen Originalkompositionen von Bach, Abel und ihrem Mitstreiter Juan Oliver Astorga zur Aufführung, das Repertoire umfasste aber auch Werke von Meistern wie Carl Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn.
  • Wolfgang Amadeus Mozart (Bearb. Ferruccio Busoni, 1922) Fantasie für eine Orgelwalze, KV 608 Robert Schumann (Bearb. Claude Debussy) 6 Studien in kanonischer Form, op. 56 Darius Milhaud Scaramouche, op. 165b Sergej Rachmaninov Sinfonische Tänze op. 45a Wenn Martha Argerich und Lilya Zilberstein gemeinsam auf der Bühne erscheinen, begegnen sich zwei Künstlerinnen, deren musikalische Biografien auf besondere Weise mit Bozen verbunden sind. Beide wurden mit dem 1. Preis des Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs ausgezeichnet: Martha Argerich im Jahr 1957, Lilya Zilberstein drei Jahrzehnte später, 1987. Seither haben sich Argerich und Zilberstein als Solistinnen von Weltrang etabliert, die mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiten und zugleich eine intensive Leidenschaft für die Kammermusik pflegen, insbesondere Martha Argerich meidet Solorecitals und die „Einzelhaft“ am Klavier. Gemeinsam mit Lilya Zilberstein tritt sie seit Jahren regelmäßig gemeinsam auf. 2011 waren Argerich und Zilberstein gemeinsam Mitglieder der Jury des Busoni Wettbewerbs und damals im Rahmen eines restlos ausverkauften Galakonzertes das letzte Mal in dieser Konstellation in Bozen zu erleben. Dass sie heute als eingespieltes Duo an jenen Ort zurückkehren, der für beide Künstlerinnen ein prägendes Kapitel ihrer Laufbahn markiert, verleiht dieser Begegnung eine besondere Resonanz. In Bozen stehen Busonis Bearbeitung der Mozart-Fantasie, Schumanns Kanonische Etüden in der Fassung für zwei Klaviere von Claude Debussy sowie Werke von Milhaud und Rachmaninow auf dem Programm.
  • Toward Mahler Johannes Brahms Streichquartett c-Moll, Op. 51 Nr. 1 Johannes Brahms Streichquartett a-Moll, Op. 51 Nr. 2 Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben. Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten. Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler. Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.

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