SHUNSKE SATO Leitung
Johann Sebastian Bach (1685–1759)
Violin concerto in D minor BWV1052r
Allegro
Heinrich Biber (1644–1704)
Battaglia à 10
Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Ouverture La Bourse in B flat Major TWV55:B11
Wilhelm Friedmann Bach (1710–1784)
Excerpt from Fantasia in a minor for solo harpsichord F 23
Symphony in A Major (Fragment) F70
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Ouverture-Suite n. 4 in D Major BWV 1069
Ouverture, Bourrée 1&2, Gavotte, Menuet 1&2, Réjouissance
Wenn sich das festivaleigene Format Kabarila dieses Jahr zum vierten Mal jährt, wird die Zahl fünf zur ästhetischen Konstante: Das auf fünf Jahre und jeweils fünf Stunden angelegte Projekt entwickelt sich zu einem transzendentalen Ritual. Im Sudwerk des Batzenhäusls arbeitet das Quartett um den Bassisten Lukas Kranzelbinder gemeinsam mit drei Tänzer:innen am kollektiven Ausnahmezustand: ein furchtloses Improvisationsritual, das die soziale Energie des Augenblicks feiert.
Artists
Delphine Joussein (FR) - fl, fx, voc
Lukas Kranzelbinder (AT) - db, guembri
Johannes Schleiermacher (DE) - tsax, fl
Simon Popp (DE) - dr
Ceren Oran (TR) - dancer
Jaroslav Ondruš (CZ) - dancer
Dante Murillo (AT/CO) - dancer
Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!
Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.
Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo. Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446. Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..