Was macht ein dänischer Komponist in einem Arbeitsraum im Konservatorium in Athen? Er schaut aus dem Fenster und konzipiert eine Musik, die – wie der von Helios gesteuerte Sonnenwagen in der griechischen Mythologie – als orchestrales Crescendo dynamisch „aufbricht” und in der Dämmerung „untergehend” verstummt. „Stille und Dunkelheit – dann steigt die Sonne unter freudigem Lobgesang – wandert ihren goldenen Weg – senkt sich still ins Meer”, lautet Carl Nielsens Motto zu dem Werk, das er dem Konzertpublikum 1903 vorstellt. Der dänische Improvisator und Komponist Niels Viggo Bentzon schreibt neoklassische Sinfonik und Stücke für präpariertes und verstimmtes Klavier, arrangiert experimentelle Soundcollagen, organisiert Fluxus-Happenings, ruft die Metamorphose zur „Form unseres Zeitalters” aus und gehört mit einem Oeuvre, das 664 Opus-Nummern umfasst, zu den produktivsten europäischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. 1862, nach einigen Quellen sogar schon 1855, notiert Brahms die ersten Noten seiner ersten Sinfonie, aber erst 1868 „findet“ er in der Schweiz, in einem abgelauschten Alphornruf, die Melodie, die den Finalsatz prägen wird. Die Premiere wird 1876 zum Triumph, und Brahms avanciert zum Beethoven-Nachfolger. Auf die „merkwürdige Nähe“ des C-Dur-Themas im vierten Satz zum berühmten Freude-Hymnus in der neunten Sinfonie angesprochen, soll er später geantwortet haben: „Jawohl, und noch merkwürdiger ist, dass jeder Esel es gleich hört“.
WORLD-MUSIC-FESTIVAL - David Frank Ensemble mit Magdalena Oberstaller und Marc Perin (BZ): „VENOSTA“
David Frank: styrian harmonica
Magdalena Oberstaller: violin
Marc Perin: fingerstyle-guitar
Die Musik von David Frank hat ihren ganz eigenen Klang, geboren zwischen Südtiroler Gipfeln und weit in die Welt hinaus geträumt. Vertraute alpine Klänge verschmelzen mit Blues und erzählen von Freiheit, Heimat und weitem Horizont. Die Eigenkompositionen spiegeln eine Bandbreite von heimischen Stilrichtungen wider und stoßen zugleich auf freie Improvisationen und mitreißende Melodien.
Mit dem David Frank Ensemble wird eine faszinierende Fusion aus Steirischer Harmonika, Violine und Gitarre geboten. In ihrem Zusammenspiel entstehen Klanglandschaften, die die Vielfalt der drei Instrumente in enger Interaktion zueinander zeigen.
Freuen Sie sich auf eine musikalische Reise, die sich von Blues, Jazz und Folk bis hin zu traditioneller Volksmusik erstreckt.
Lorenz Delle Donne: trumpet
Valentin Gasser: sax
Gabriel Höller: trombone
Matthias Targa: python Tuba
Michael Marth: drums
Die Seltsamen Senfsamen sind eine Brass-Band mit einzigartigen Arrangements! So schräg der Name, so lässig der Sound: Die Grieser Brassband spielt Eigenkompositionen – mit Blechbläsern, Saxofon und Schlagzeug. Ihr Repertoire spannt einen weiten Bogen von modernen Popsongs über Rhythm 'n' Blues und Rock bis hin zu Jazz, Funk, Soul und energiegeladenen Disco-Hits.
Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
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