Das Gesprächskonzert „Am Anfang die Klage“ stellt Klavierwerke vor, die in Bezug zu Gustav Mahlers erstem Orchesterwerk „Das klagende Lied“ entstanden sind. Pianistin Alexandra Segal interpretiert Kompositionen – allesamt Uraufführungen – von Francesco Fiorenzani, Yueya Li, Simon Stampfer und Stefan Hakenberg. Die Gesprächsbeiträge stammen von Dimitrios Katharopoulos und Alice Verti.
Alexandra Segal, in Kiew geboren, ist eine vielfach ausgezeichnete Pianistin und Gewinnerin des George Enescu International Piano Competition. Sie konzertiert europaweit und in den USA, tritt in renommierten Sälen und bei Festivals auf und arbeitet mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammen.
Klavier: Alexandra Segal
Projektbetreuung: Stefan Hakenberg
Kuratiert von der Forschungsstelle Gustav Mahler, Toblach-Innsbruck
In Gustav Mahlers Neunter Symphonie, komponiert in Toblach, entfaltet sich ein Klangpanorama aus zarter Intimität, scharfer Ironie und eruptiver Energie. Tänzerische Episoden, groteske Verfremdungen und schwebende Klangräume wechseln sich ab und zeigen Mahlers Klangsprache in ihrer ganzen Vielfalt.
Dirigentin Ustina Dubitsky erhielt 2022 den Orchesterpreis der La Maestra Academy. Nach ihrer Zeit als Assistant Conductor beim Gürzenich-Orchester Köln, debütierte sie 2024 an der Bayerischen Staatsoper. Sie dirigierte unter anderem die Dresdner Philharmonie, das Orchestre de Paris und die Münchner Symphoniker.
Das Bayerische Landesjugendorchester zählt zu den führenden Jugendorchestern Deutschlands.
Dirigentin: Ustina Dubitsky
Programm:
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 9 in D-Dur
In Zusammenarbeit mit Musik Leben Pustertal und dem Euregio Kulturzentrum Toblach
Das Gustav Mahler Jugendorchester kehrt mit Dirigent Philippe Jordan nach Toblach zurück und führt Bruckners Vierte Symphonie („Romantische“) gemeinsam mit Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta auf. In diesem farbenreichen Werk, dem eine besondere Spannung innewohnt, kommen die Wesenszüge des Komponisten Bartók besonders zur Geltung: der visionäre Architekt, der detailverliebte Polyphoniker und der leidenschaftliche Erforscher von Volksmusik. Der Musik Bartóks wie auch jener Bruckners ist zudem eine latente Bedrohlichkeit zu eigen. Obwohl 1874 entstanden, hat Bruckner seine Vierte bis 1889 mehrmals bearbeitet. Sie atmet den Geist der deutschen Romantik und vereint Naturempfinden mit dem sehnsuchtsvollen Blick auf das Mittelalter.
Dirigent: Philippe Jordan
Programm:
Béla Bartók
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 / Musica per archi, percussione e celesta, SZ 106
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 / Sinfonia n. 4 in mi bemolle maggiore WAB 104
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