Beim Konzert des Orchesters der Cordia-Akademie stehen Chopins Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll sowie Mendelssohns „Italienische Symphonie“ auf dem Programm. Solist ist Martin Nöbauer am historischen Hammerflügel, Dirigent ist Stefano Veggetti.
Die Cordia-Akademie für Alte Musik Bruneck, 2000 gegründet, ist ein internationales Zentrum für junge Musiker mit Fokus auf historischer Aufführungspraxis. Sie verbindet künstlerische Exzellenz mit Ausbildung und Austausch und tritt regelmäßig bei renommierten Festivals auf.
Hammerflügel: Martin Nöbauer
(Conrad Graf, 1835, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Musiksammlung des Ferdinandeums Innsbruck)
Leitung: Stefano Veggetti
Programm:
Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in f-Moll, op. 21
Maestoso, Larghetto, Allegro vivace
Felix Mendelssohn
Symphonie Nr. 4 A-Dur, op. 90, „Italienische“
Allegro vivace, Andante con moto, con moto moderato
Presto e Finale: Saltarello
In Zusammenarbeit mit Musik Leben Pustertal
Mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung Südtiroler Sparkasse
Béla Bartóks Streichquartett Nr. 5 fasziniert durch prägnante Rhythmik, reiche Klangfarben und kühne Einfälle mit volksmusikalischen Anklängen. Dem gegenüber steht César Francks Klavierquintett in f-Moll – ein Werk leidenschaftlicher Ausdruckskraft mit üppigen Harmonien, dramatischen Steigerungen und weitgespannten Melodien.
Das Korossy Quartett besteht seit 2018 und gewann 2019 den Leó-Weiner-Kammermusikwettbewerb der Liszt-Akademie. Beim Internationalen Bartók-Wettbewerb erhielt das Ensemble 2021 fünf Sonderpreise. Konzertauftritte führten es u. a. zum Heidelberger Frühling und Lockenhaus Kammermusikfest. 2025 erschien ein Album mit dem Pianisten Valentin Magyar.
1. Violine: Csongor Korossy-Khayll
2. Violine: Éva Osztrosits
Viola: András Kurgyis
Violoncello: Gergely Devich
Klavier: Valentin Magyar
Programm:
Béla Bartók
Streichquartett Nr. 5
César Franck
Klavierquintett in f-Moll
Gustav Mahlers Siebte Symphonie gleicht einer musikalischen Reise von der Dämmerung ins strahlende Tageslicht. Ein düsterer Ruf des Tenorhorns und ein unruhiger Marsch eröffnen das Werk und führen zur ersten von zwei geheimnisvollen „Nachtmusiken“. Dazwischen flackert ein gespenstisches Scherzo auf, bevor die Symphonie in ein brillantes Finale mündet.
Es spielt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die unter Chefdirigenten wie Christoph Eschenbach und Leif Segerstam internationale Beachtung erlangte. Heute leitet sie der britische Dirigent Michael Francis, auch Music Director des Florida Orchestra und künstlerischer Leiter des Mainly Mozart Festivals.
Dirigent: Michael Francis
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 7 in e-Moll
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