Einloggen

Einloggen

Kunst und Spiritualität - Veröffentlicht von melanie inside

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

“KUNST UND SPIRITUALITÄT“ ist ein Alerheiligenkonzert, das am 30. Oktober um 11 Uhr in der Friedhofskapelle von Oberau stattfinden wird. Die Veranstaltung mit klassischer Musik am Friedhof soll einmal mehr verdeutlichen, wie alle unsere Lebensabschnitte von Kultur begleitet und bereichert werden und wie der Friedhof als Ort den perfekten Hintergrund für eine musikalische Veranstaltung bieten kann. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das “Requiem” von Wolfgang Amadeus Mozart, interpretiert vom Kreative Ensemble.

Das berühmte Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, das bis heute viele Menschen in ganz außerordentlicher Weise berührt, ist keineswegs als abgeschlossene Komposition, sondern als Fragment auf die Nachwelt gekommen; die Bestellung eines Grafen Walsegg für diese Trauermusik hatten den Komponisten im Sommer 1791, mitten in der Arbeit an La Clemenza di Tito, erreicht, und bis zu seinem Tod am 5.Dezember des Jahres hatte er nur Teile davon bewältigt. Schon bald erfuhr der Torso vervollständigende Bearbeitungen, eine der ersten durch F.X. Süßmayr.

Bearbeitungen ganz anderer Art dienten nicht der Ergänzung des Unvollständigen, sondern der Verbreitung des Unbekannten, und das nicht nur beim Requiem. In einer Zeit, in der Musik nicht auf Tonträgern fixiert, sondern nur da war, wo man sie auch machte, hatten Arrangements für vom Original abweichende Besetzungen ein viel höheres Anzusehen als heute, wurde auf diese Weise doch ein größerer Kreis von Kennern und Liebhabern mit den Schöpfungen der Komponisten vertraut. Für den Mailänder Arzt,

Komponisten und Musikforscher Peter Lichtenthal war die Musik Mozarts, den er für ein wahres Genie hielt, das Maß der Dinge. Um den italienischen Liebhaberkreisen dessen größere besetzte Musik zugänglich zu machen, bearbeitete er einige seiner Werke für Kammerbesetzungen. So entstand auch die Streichquartettfassung des Requiems, die handschriftlich durch mehr als eineinhalb Jahrhunderte in professionellen und in Liebhaberkreisen kursierte. Es ist das Verdienst der engagierten Edition Güntersberg in Heidelsberg, diese Kostbarkeit nun einer interessierten Öffentlichkeit im Druck zugänglich gemacht zu haben.

Das Kreativ Ensemble wird im Jahr 1983 aus der Taufe gehoben und setzt sich aus Instrumentalsolisten namhafter italienischer Orchester zusammen. Es tritt als Streichquartett in der Grundformation sowie als Quintett und Oktett auf Zusammenarbeit mit berühmten Solisten für die Aufführung der bedeutendsten Komponisten der Kammermusik vom 18. Jh. bis heute. Auftritte bei den wichtigsten Musikfestivals Italiens: Pesaro Festival, Suoni delle Dolomiti, Musicastello, Bozner Sommer, Roma Giubileo 2000, Pomeriggi Musicali di Milano, International Festival von Bergamo und Brescia.


Programm

Kreativ Ensemble

Sonja Domuscieva, Violine

Franco Turra, Violine

Giuseppe Miglioli, Viole

Fernando Sartor, Kontrabass

Roberto Loreggian, Orgel



W.A.Mozart (1756-1791), Requiem KV 626

Zeitgenössische Bearbeitung für Streichquartett von Peter Lichtenthal (1780-1853)


Requiem:

Dies irae

Tuba mirum

Rex tremendae Majestatis

Redordare

Confutatis

Lacrimosa


3 Kirchensonaten

Allegro

Andante

Allegro



Speaker, Eberhard Daum

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • jeder Akkord ein Indiz Chor: Chorylus Haslach Schauspiel: Marlene Erschbamer & Christian Neulichedl Regie: Astrid Gärber Keyboard: Arnold Mitterer Percussion: Manfred Gampenrieder Gesamtleitung: Armin Thomaser Reservierung via Whatsapp 3783091909
  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..