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Event-Informationen
EUROPEAN UNION YOUTH ORCHESTRA KATIA & MARIELLE LABÈQUE Klavier VASILY PETRENKO Dirigent Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für zwei Klaviere Es-Dur, KV 365 Gustav Mahler Symphonie Nr. 1 19.00 Uhr Einführung mit Giacomo Fornari und Fabio Neri
Ludwig van Beethoven
Quartett Nr. 11 in f-Moll, op. 95
Anton Webern
Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Franz Schubert
Streichquartett in a-Moll, D 804, op. 29 (Rosamunde)
Lorenzo de Finti: piano
Stefano Dall’Ora: double bass
Marco Castiglioni: drums
Alberto Mandarini: trumpet and flugelhorn
Der Titel spiegelt die Stimmung wider, die unsere Zeit prägt. Wir leben in einer Epoche, in der Unsicherheit die einzige Gewissheit ist: Die sozialen, politischen und persönlichen Szenarien ändern sich ständig, und dem Künstler bleibt die Aufgabe, diesem fragilen Gleichgewicht eine Stimme und Bedeutung zu geben. Das Quartett liefert keine Antworten, sondern schafft Klanglandschaften, die diese Fragen in Musik verwandeln.
Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
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