Ludwig van Beethoven
Quartett Nr. 11 in f-Moll, op. 95
Anton Webern
Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Franz Schubert
Streichquartett in a-Moll, D 804, op. 29 (Rosamunde)
Als der Norweger Johan Svendsen im Alter von 22 Jahren mitten im Winter mittellos in Lübeck strandet und beim schwedisch-norwegischen Konsul Carl Fredrik Leche ein Darlehen zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes beantragt, ist dieser von seinem Violinspiel derart begeistert, dass er ihm ein Stipendium für das Konservatorium in Leipzig verschafft, wo auch Svendsens Landsmann Edvard Grieg studierte. Dessen Werke werden Welterfolge. Svendsens Musik ist im Konzertrepertoire des 20. Jahrhunderts – völlig zu Unrecht – kaum vertreten. Seine zweite Sinfonie wird 1876 in Kristiania (Oslo) uraufgeführt. Svendsen, dem Grieg „eine wahrhaft brillante Art, das Orchester zu behandeln” zuspricht, ist – zu diesem Zeitpunkt – ein anerkannter Dirigent und Komponist, der in seinen Arbeiten außerordentliche Klangeffekte erzielt. Mit seiner vierten Sinfonie lässt Brahms 1885 den „Riesen“ Beethoven hinter sich und stößt mit einer kaum zu überbietenden Verdichtung des musikalischen Grundmaterials, mit der Verklammerung der einzelnen Sätze und mit der Verbindung von archaischen und modernen Elementen an die Grenze dessen, was im 19. Jahrhundert möglich ist. Von seinen Kritikern lässt sich der Komponist auch nach Missfallenskundgebungen „neudeutscher“ Wagner-Anhänger bei der Uraufführung nicht beirren: „Was ich mir eingebrockt habe, werde ich aus ausessen. Die Schreier im Parterre sind mir Wurst“.
Camilla Battaglia: vocals
Simone Graziano: piano, synth
Francesco Ponticelli: bass
Francesca Remigi: drums
“ELEkTRA” ist der Titel eines musikalischen Projekts, das sich mit weiblichen Figuren der Mythologie beschäftigt. Das Album wurde von der Zeitschrift Soundwall als bestes Album 2024 ausgezeichnet und von zahlreichen Kritiker*innen als eine der wichtigsten Veröffentlichungen der letzten Jahre gewürdigt.
Ein kluges, inspirierendes und präzise gestaltetes Werk – so fesselnd wie die künstlerische Präsenz seiner Interpret*innen. Allen voran: Camilla, Sängerin, Komponistin und eine der aktuell überzeugendsten Stimmen der italienischen Szene. Ihre Musik bewegt sich zwischen europäischem Jazz und Electronica, durchzogen von literarisch-philosophischer Neugier auf komplexe, faszinierende Themen.
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