Mit dem Alps Brass Festival entsteht in Bozen ein neues Musikprojekt mit internationalem Anspruch: Südtirol soll zu einem Treffpunkt für die Brassband-Szene im gesamten Alpenraum werden. Den Auftakt bildet 2026 die Opening Edition – ein Konzertwochenende mit der Brassband Bozen Überetsch und der Cory Band aus Wales, einer der erfolgreichsten Brassbands der Welt.
Am Samstagabend präsentieren beide Ensembles jeweils ein eigenes Programm, bevor sie gemeinsam auf der Bühne stehen. Am Sonntagvormittag segue un Matinée-Konzert, das eine weitere Gelegenheit bietet, beide Formationen live zu erleben. Das Publikum kann sich auf ein abwechslungsreiches Repertoire freuen, das die gesamte Klangpalette einer Brassband zeigt – von kraftvollen Konzertstücken bis hin zu lyrischen Momenten.
Die Begegnung hat auch einen sportlichen Hintergrund: Bei den European Brass Band Championships im April 2026 in Linz wird die Brassband Bozen Überetsch erstmals in der Championship Section antreten – derselben Kategorie, in der auch die Cory Band vertreten ist. Das Festival bietet damit die seltene Gelegenheit, zwei Ensembles zu erleben, die sich kurz darauf bei der Europameisterschaft gegenüberstehen werden.
Was in diesem Jahr als Begegnung zweier Klangkörper beginnt, soll sich in den kommenden Jahren zu einem internationalen Brass-Festival mit mehreren Ensembles und einem eigenen Wettbewerb entwickeln.
Samstag, 23. Mai 2026 – Galakonzert 20.00 Uhr
Am Samstagabend präsentieren sowohl die Cory Band als auch die Brassband Bozen Überetsch ein eigenes Konzertprogramm. Höhepunkt des Abends ist ein gemeinsamer musikalischer Abschluss, bei dem beide Klangkörper gemeinsam auf der Bühne stehen.
Sonntag, 24. Mai 2026 – 11.00 Uhr
Am Sonntagvormittag folgt ein weiteres Konzert der beiden Brassbands, das die Möglichkeit bietet, die beiden Ensembles noch einmal live zu erleben.
Was macht ein dänischer Komponist in einem Arbeitsraum im Konservatorium in Athen? Er schaut aus dem Fenster und konzipiert eine Musik, die – wie der von Helios gesteuerte Sonnenwagen in der griechischen Mythologie – als orchestrales Crescendo dynamisch „aufbricht” und in der Dämmerung „untergehend” verstummt. „Stille und Dunkelheit – dann steigt die Sonne unter freudigem Lobgesang – wandert ihren goldenen Weg – senkt sich still ins Meer”, lautet Carl Nielsens Motto zu dem Werk, das er dem Konzertpublikum 1903 vorstellt. Der dänische Improvisator und Komponist Niels Viggo Bentzon schreibt neoklassische Sinfonik und Stücke für präpariertes und verstimmtes Klavier, arrangiert experimentelle Soundcollagen, organisiert Fluxus-Happenings, ruft die Metamorphose zur „Form unseres Zeitalters” aus und gehört mit einem Oeuvre, das 664 Opus-Nummern umfasst, zu den produktivsten europäischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. 1862, nach einigen Quellen sogar schon 1855, notiert Brahms die ersten Noten seiner ersten Sinfonie, aber erst 1868 „findet“ er in der Schweiz, in einem abgelauschten Alphornruf, die Melodie, die den Finalsatz prägen wird. Die Premiere wird 1876 zum Triumph, und Brahms avanciert zum Beethoven-Nachfolger. Auf die „merkwürdige Nähe“ des C-Dur-Themas im vierten Satz zum berühmten Freude-Hymnus in der neunten Sinfonie angesprochen, soll er später geantwortet haben: „Jawohl, und noch merkwürdiger ist, dass jeder Esel es gleich hört“.
Ludwig van Beethoven
Quartett Nr. 11 in f-Moll, op. 95
Anton Webern
Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Franz Schubert
Streichquartett in a-Moll, D 804, op. 29 (Rosamunde)
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