Das Gustav Mahler Jugendorchester kehrt mit Dirigent Philippe Jordan nach Toblach zurück und führt Bruckners Vierte Symphonie („Romantische“) gemeinsam mit Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta auf. In diesem farbenreichen Werk, dem eine besondere Spannung innewohnt, kommen die Wesenszüge des Komponisten Bartók besonders zur Geltung: der visionäre Architekt, der detailverliebte Polyphoniker und der leidenschaftliche Erforscher von Volksmusik. Der Musik Bartóks wie auch jener Bruckners ist zudem eine latente Bedrohlichkeit zu eigen. Obwohl 1874 entstanden, hat Bruckner seine Vierte bis 1889 mehrmals bearbeitet. Sie atmet den Geist der deutschen Romantik und vereint Naturempfinden mit dem sehnsuchtsvollen Blick auf das Mittelalter.
Dirigent: Philippe Jordan
Programm:
Béla Bartók
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 / Musica per archi, percussione e celesta, SZ 106
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 / Sinfonia n. 4 in mi bemolle maggiore WAB 104
Die talentiertesten angehenden Berufsmusiker der Alten Musik aus ganz Europa präsentieren unter der Leitung von Shunske Sato ein Programm, das den Gegensätzen Krieg und Frieden, Leid und Erneuerung gewidmet ist. Von der dramatischen Ausdruckskraft des Konzerts in d-Moll BWV 1052r von Johann Sebastian Bach mit der Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ über die Kriegsschilderungen in der „Battalia“ von Heinrich Ignaz Franz Biber bis zu den eleganten Gegensätzen der Suite „La Bourse“ von Georg Philipp Telemann erkundet das Programm unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen des Konflikts. Mit Werken von Wilhelm Friedemann Bach und der Suite Nr. 4 BWV 1069 von Johann Sebastian Bach, im Dialog mit der Kantate BWV 110, mündet das Programm in erneuerter Harmonie und Hoffnung.
Programm:
„Through Struggle to Light“ („Durch Leid zum Licht“)
Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Philipp Telemann e Wilhelm Friedemann Bach
Unter dem Titel „Rite et Rhizome – Von den Wurzeln des Glaubens“ spannt das Programm einen Bogen durch musikalische Zugänge zum Spirituellen: von Lili Boulangers leuchtendem Psalm über Mendelssohns „Reformationssymphonie“ bis zu Strawinskys asketischer „Mass“ und Messiaens „L’Ascension“. Es entsteht ein Panorama religiöser Ausdrucksformen zwischen Tradition, Ritual und klanglicher Meditation.
Christoph Altstaedt gastiert international bei Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, Philharmonia London, hr-Sinfonieorchester und dem Konzerthausorchester Berlin. Zudem verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Finnischen Nationaloper Helsinki, Opera North und Glyndebourne on Tour.
Dirigent: Christoph Altstaedt
Choreinstudierung: Paul Krämer
Programm:
Lili Boulanger
Psaume 24 „La Terre appartient à l’Éternel“
Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 5 „Reformationssymphonie“ op. 107
Igor Strawinsky
„Mass“
Olivier Messiaen
„L’Ascension. Quatre méditations symphoniques“
In Zusammenarbeit mit Musik Leben Pustertal und dem Euregio Kulturzentrum Toblach
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