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Event-Informationen
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Johann Sebastian Bach – Ferruccio Busoni
Chaconne D-Moll, BWV 1004
Johannes Brahms – Ferruccio Busoni
6 Choral-Vorspiele, op. 122
Fryderyk Chopin – Ferruccio Busoni
Zehn Variationen über ein Präludium von Chopin, K 213a
Johannes Brahms
Auswahl aus den Klavierstücken op. 76, 116, 118, 119
Johannes Brahms
Klaviersonate Nr. 1 C-dur, op. 1
Die Mandoline im Paris des 18. Jahrhunderts
PIZZICAR GALANTE
ANNA SCHIVAZAPPA Mandoline
Giovanni Battista Gervasio (m. Napoli, c. 1730 – m.? dopo il 1786)
Sonata in do maggiore per mandolino e basso continuo
Autore anonimo (da Francesco Mancini et F. B. Conti)
Sonata VI in sol minore
Autore anonimo (da Francesco Mancini et F. B. Conti)
Sonata Prima in do maggiore
Autore anonimo
La Fürstenberg
Giovanni Battista Gervasio (n. Napoli, c. 1730 – m.? dopo il 1786)
Sonata in re maggiore
Die Mandoline ist heute nahezu in Vergessenheit geraten, wenn man einmal von einem nostalgisch verbrämten Neapel-Klischee absieht. Dabei erfreute sich das aus Neapel stammende Instrument an einem gewissen Zeitpunkt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts europaweit größter Beliebtheit.
Das Konzert des Ensembles Pizzicar Galante mit der Solistin Anna Schivazappa porträtiert das goldene Zeitalter der Mandoline, als berühmte neapolitanische Virtuosen wie Giovanni Battista Gervasio und Gabriele Leone mit Tourneen durch ganz Europa zu ihrer Verbreitung beitrugen. Besonders im damaligen Frankreich widmeten sich Adel und Bürgertum dem Erlernen des Mandolinenspiels mit Hilfe von italienischen Lehrern und Methoden, die – sehr zur Freude der Laien – unter anderem auch Grundregeln umfassten, um Arien aus der Comédie Italienne singen zu können, während man sich selbst auf der Mandoline begleitete.
Wolfgang Amadeus Mozart (Bearb. Ferruccio Busoni, 1922)
Fantasie für eine Orgelwalze, KV 608
Robert Schumann (Bearb. Claude Debussy)
6 Studien in kanonischer Form, op. 56
Darius Milhaud
Scaramouche, op. 165b
Sergej Rachmaninov
Sinfonische Tänze op. 45a
Wenn Martha Argerich und Lilya Zilberstein gemeinsam auf der Bühne erscheinen, begegnen sich zwei Künstlerinnen, deren musikalische Biografien auf besondere Weise mit Bozen verbunden sind. Beide wurden mit dem 1. Preis des Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs ausgezeichnet: Martha Argerich im Jahr 1957, Lilya Zilberstein drei Jahrzehnte später, 1987.
Seither haben sich Argerich und Zilberstein als Solistinnen von Weltrang etabliert, die mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiten und zugleich eine intensive Leidenschaft für die Kammermusik pflegen, insbesondere Martha Argerich meidet Solorecitals und die „Einzelhaft“ am Klavier. Gemeinsam mit Lilya Zilberstein tritt sie seit Jahren regelmäßig gemeinsam auf.
2011 waren Argerich und Zilberstein gemeinsam Mitglieder der Jury des Busoni Wettbewerbs und damals im Rahmen eines restlos ausverkauften Galakonzertes das letzte Mal in dieser Konstellation in Bozen zu erleben. Dass sie heute als eingespieltes Duo an jenen Ort zurückkehren, der für beide Künstlerinnen ein prägendes Kapitel ihrer Laufbahn markiert, verleiht dieser Begegnung eine besondere Resonanz. In Bozen stehen Busonis Bearbeitung der Mozart-Fantasie, Schumanns Kanonische Etüden in der Fassung für zwei Klaviere von Claude Debussy sowie Werke von Milhaud und Rachmaninow auf dem Programm.
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