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TO BE A MAN – Erich Hörtnagl - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Erich Hörtnagl – to be a man

geb. 1950 in Innsbruck, Österreich, ausgebildet an der Universität für angewandte Kunst Wien und am Centro Sperimenatle di Cinematografia in Rom, lebt in Schweden und Tirol und arbeitet als Theater- und Filmregisseur und europaweit als Filmproduzent. Er hat mit seinem filmischen Werk, das sowohl Spielfilme als auch Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen umfasst, an vielen internationalen Filmfestivals teilgenommen und wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet.
Parallel dazu arbeitet Erich Hörtnagl auch als Fotograf, Grafiker und Bildhauer. Seine
Werke wurden bei internationalen Ausstellungen und Kunstmessen gezeigt. Er ist Mitglied der Grafiska Sällskapet und des CFF (Centrum för Fotografi) in Schweden und der Deutschen Gesellschaft für Photographie in Köln und erhielt, zusammen mit seiner Frau Ewa Jönsson Hörtnagl, Aufträge zur Gestaltung des öffentlichen Raums. Er ist an verschiedenen europäischen und amerikanischen Museen, Kunsthallen und in öffentlichen und regionalen Institutionen mit seinen Werken vertreten.

Erich Hörtnagl führte darüber hinaus bei der Weltausstellung 2000 in Hannover Eventregie am Nationentag Österreichs und ist Initiator und einer der Gründungsväter des Tiroler Filmfonds Cine Tirol.

2019 erschien im Verlag Raetia Edition das Buch Sehnsucht Meer / La nostalgia del mare, sowohl in deutscher als auch in italienischer Übersetzung, mit Erichs Fotos und den Texten von Alois Schöpf über die Sehnsucht nach Glück an der Adriaküste.
2023 erschien im DCV, Berlin, der Fotoband to be a man in deutscher und englischer Sprache mit Erichs Fotos über die Rolle des Mannes in der heutigen Gesellschaft.


to be a man ist eine Ausstellung und ein Fotobuch.
„Die Fotografien sind Beobachtungen von Männern aus unterschiedlichen Kulturen und Lebensbereichen, eine Darstellung möglicher Facetten dessen, was es heute bedeuten kann, Mann und Mensch zu sein. Es ist aber auch ein Aufruf zur Interaktivität und Diskussion rund um Männlichkeitsklischees, Geschlechterrollen und Geschlechterstereotype. Die Schwarz-Weiß-Bilder mit ihren Grauzonen und Schattierungen zwischen Schwarz und Weiß laden zum Nachdenken über die Rolle des Mannes und darüber ein, in welchen Gestalten man einst seine Männlichkeit ausleben konnte. Eine visuelle Metaerzählung lockt uns in eine Falle, aus der wir nur vorwärts entkommen können: durch Selbstreflexion und durch das Hinterfragen unserer eigenen Vorurteile und Normen.“ (Erich Hörtnagl)

„Auf einem Graffito an der Bushaltestelle gegenüber der Schule in Steinach steht gekritzelt: „Wenn die Jungs so weitermachen, heirate ich meine beste Freundin.“
Das bezeichnet treffend die Situation der Männer aber auch die der Frauen in der heutigen Gesellschaft.“ (Erich Hörtnagl)

„Ich will mit meinen Bildern zu einem öffentlichen Diskurs einladen, auch um eigene Vorurteile und Normen in Bezug auf tradierte Geschlechterrollen zu hinterfragen.”
(Erich Hörtnagl)

”Zusammenleben ist entscheidend und nicht der Kampf der jeweiligen Geschlechter. Wenn wir in unserer Gesellschaft weiterkommen wollen, sollten wir uns auf das Miteinander konzentrieren” (Erich Hörtnagl)

”Ich erlaube mir als ”alter weisser Mann” einen ironischen Blick auf die Männerwelt. Wir sind auf dem Abstellgleis. Meine Generation hat verschlafen, mit dem Ringen der Frauen um Gleichberechtigung mitzuziehen.” (Erich Hörtnagl)

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 07 Juni 2025 bis 29 Juni 2025

Veröffentlicht von :

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